Referat Lateinamerika und Karibik

  • | Publikation

    Brasilien nach der Amtsenthebung: Von der progressiven Dekade zum sozialen Kahlschlag

    Im August 2016 wurde die brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff (PT) des Amtes enthoben. Das Ende der Regierungen unter Führung der progressiven Arbeiterpartei PT stellt eine Zäsur für das Land dar. Über mehr als ein Jahrzehnt bestimmte das Ziel der sozialen Inklusion der ärmeren...


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  • 27.11.2017 | Rückblicke

    Podiumsgespräch "Rappen für den Frieden - Kultur und Medien im Friedensprozess in Kolumbien"

    Am 20.11.2017 lud die FES zur Podiumsdiskussion mit Hip-Hop-Künstler Jeison Castaño alias “Jeihhco”, Omar Rincón, Leiter des FES-Medienprojekts und Edelgard Bulmahn, ehemalige Bundestagsvizepräsidentin, ein. Im Mittelpunkt standen dabei die Transformationsprozesse zur gesellschaftlichen Verankerung...


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  • Sergio Fernando Bahr und Joachim Schlütter | Publikation

    Die Wahlen 2017 in Honduras: Verfassungsbruch als Teil einer neuen Normalität?

    Am 26. November finden in Honduras Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Die Opposition hat sich erstmals in einem Bündnis, der Alianza opositora contra la Dictadura, zusammengeschlossen und könnte die neue Regierung stellen, sofern das  Wahlergebnis ähnlich dem von 2013 ausfiele und der...


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  • ADLAF & FES | Publikation

    Publikation zur ADLAF-Tagung 2016 "Gewalt und Ungleichheit" mit José Mujica, ehemaliger Präsident Uruguays

    Lateinamerika hat sich in den vergangenen Dekaden grundlegend verändert: Regierungswechsel erfolgten überwiegend auf der Basis von Wahlen, Gewaltkonflikte wurden am Verhandlungstisch beendet, die Ökonomien verzeichneten bis vor kurzem Wachstumsraten, eine neue Mittelschicht entstand, und Armut nahm...


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  • Kontakt

    Kontakt

    Claudia Freimann
    Hiroshimastr. 28
    10785 Berlin

    +49 30 269 35-7484
    +49 30 269 35-9253

    Claudia.Freimann(at)fes.de

  • Expertise
    Bild: von FES 

    Das Referat Lateinamerika und Karibik arbeitet in folgenden Themenfeldern:

    • Soziale Gerechtigkeit
    • Demokratie
    • Sozial-ökologische Transformation
    • Friedens- und Sicherheitspolitik
    • Internationale Politik

    Wir fördern den politischen Austausch zwischen Lateinamerika, Deutschland und Europa.

    Hier finden Sie unsere thematischen Ansprechpartner_innen

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Profil der Arbeitseinheit

Seit über 50 Jahren vertritt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Werte der sozialen Demokratie in Lateinamerika und der Karibik. Über ihr Netzwerk von 18 Büros setzt sie sich in 21 Ländern der Region für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden und internationale Solidarität ein. Partner sind politischen Parteien, Parlamente, Gewerkschaften, Medien und zivilgesellschaftliche Gruppen.

Neben der Analyse der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen in den Ländern und der Region berät die Friedrich-Ebert-Stiftung zu Schwerpunktthemen wie soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Wirtschaftspolitik, Klima- und Energiepolitik sowie regionale Sicherheitskooperation und fördert den politischen Austausch zwischen Lateinamerika, Deutschland und Europa.

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Bild: J.H. Darchinger/Friedrich-Ebert-Stiftung

Entwicklungspolitik ist die Friedens­politik des 21. Jahrhunderts.

Willy Brandt

Bild: IPG-Logo von FES 
  • Regionen
    Bild: Moderne Hochhäuser und Favelas in Rio de Janeiro von © Celso Diniz, shutterstock.com 

    Südamerika

    Südamerika blickt auf ein Jahrzehnt zurück, das mehrheitlich von progressiven Regierungen gestaltet wurde. Doch soziale Proteste auf der Straße und Niederlagen an den Wahlurnen zeigen auch die Erwartungen großer Teile der Bevölkerung an eine weitergehende Transformation der südamerikanischen Gesellschaften auf.

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    Bild: Taco-Stand auf einem Markt in Mexiko-Stadt von © Alija lizenziert unter istockphoto.com

    Mexiko und Zentralamerika

    Mexiko, Schwellenland und Flächenstaat an der Grenze zum hoch entwickelten Nordamerika, und die sechs kleinen zentralamerikanischen Staaten könnten unterschiedlicher nicht sein. Als Transitregion für Drogen-, Menschen- und Waffenhandel erlebte die Region in den letzten Jahren die zersetzende Wirkung der organisierten Kriminalität, die demokratische Institutionen und Rechtsstaatlichkeit unterwandert.

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    Bild: View of Fe del Valle Park in Havana Centro neighborhood von © Matyas Rehak lizenziert unter Shutterstock.com, 20.02.2016

    Karibik

    Die Programme und Aktivitäten der FES in der Dominikanischen Republik, in Haiti, Jamaika und Kuba haben zum Ziel, den wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Reformprozess in jedem dieser Staaten zu fördern – unter häufig sehr unterschiedlichen Bedingungen.

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  • Themen
    Bild: São Paulo, Brazil: Mass demonstrations in favor of democracy and the government president Dilma Rousseff in Paulista Avenue von Alf Ribeiro lizenziert unter Shutterstock.com

    Soziale Gerechtigkeit

    Soziale Ungleichheit ist ein Dauerproblem der lateinamerikanischen Gesellschaften. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist enorm und sowohl ein Entwicklungshindernis als auch eine Ursache hoher Kriminalität. Trotz verbesserter rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen besonders in Südamerika bleibt Lateinamerika nach Einschätzung des Internationalen Gewerkschaftsbunds (IGB) zwar die bestorganisierte, jedoch gefährlichste Weltregion für die Ausübung von Gewerkschaftsaktivitäten.

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    Bild: Rio de Janeiro - armed military police patrol von marchello 74 lizenziert unter fotolia.com

    Friedens- und Sicherheitspolitik

    Gewalt und Unsicherheit prägen in vielen Ländern Lateinamerikas den Alltag aller Bevölkerungsschichten. Eine hohe Kriminalitätsrate, gepaart mit schwachen staatlichen Strukturen, stellt besonders in den urbanen Räumen, aber auch in entlegenen ländlichen Regionen, eine Bedrohung der Sicherheit dar.

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    Bild: von Hans Braxmeier lizenziert unter CC0 1.0

    Demokratie

    Fast alle Länder Lateinamerikas sind heute Demokratien, wenn auch vielfach mit Defiziten. Die FES leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität der Demokratien in der Region durch ihre mannigfaltige Zusammenarbeit mit den zentralen Akteuren der repräsentativen Demokratie – demokratischen Parteien aus dem progressiven Spektrum und unabhängigen Medien.

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    Bild: President Barack Obama shakes hands with Cuban President Raul Castro during their meeting at the Palace of the Revolution in Havana, Cuba von Pablo Martinez Monsivais lizenziert unter picture-alliance.com / AP Photo

    Internationale Politik

    Die biregionalen Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika sollten den globalen Veränderungen Rechnung tragen und die Regionen gemeinsam die Weichen für mehr Menschlichkeit, Demokratie, Frieden und Wohlstand stellen. Lateinamerikas Erfahrungen mit Finanzkrisen und als traditionelle Einwanderungs- und Migrationsregion können den europäischen Dialog über strukturelle Herausforderungen in einem neuen geopolitischen Umfeld beleben.

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    Bild: Grüne gefärbte Weltkarte von Matvienko Vladimir, Shutterstock / FES Transformación lizenziert unter Shutterstock.com

    Sozial-ökologische Transformation

    Nachhaltige Entwicklung, Umweltschutz und Anpassung an den Klimawandel sind in vielen Ländern Lateinamerikas sehr relevante Themen, ist der Kontinent doch ein wichtiger globaler Rohstofflieferant, auch für Deutschland. Angesichts drängender Umweltprobleme, verursacht u. a. durch den Klimawandel und Raubbau an der Natur, und den damit verbundenen sozial-ökologischen Konflikten entfaltet sich in vielen Ländern eine neue Dynamik, die die FES aufgreift.

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  • Reihen
    Bild: Wo ist der Unterschied? von Sassenfeld 

    Stimmen aus Lateinamerika

    "Stimmen aus Lateinamerika" bieten in prägnanter Form Informationen, Meinungen und Kommentare zu aktuellen Ereignissen in Lateinamerika und der Karibik. Sie unterteilen sich in Interviews v. a. mit FES-Landesvertreter_innen, Standpunkte (Kommentare lateinamerikanischer Expert_innen und Partner_innen), unsere Buch- und Filmempfehlungen „hingeschaut“ sowie Büro- und Projektvorstellungen.

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    Bild: Newsletter-Logo  von Enrico Wagner, © FES 

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    Der Newsletter berichtet über bedeutende politische Weichenstellungen in der Region und die Entwicklung der FES-Projekte sowie neue thematische Ansätze unserer Arbeit.

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    Bild: Nueva Sociedad von Nueva Sociedad 

    Nueva Sociedad

    Nueva Sociedad ist das Regionalprojekt der FES an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik. Die Zeitschrift Nueva Sociedad bietet sozialen und politischen Akteuren in Lateinamerika und weltweit Orientierung und Informationen zu einer großen Bandbreite an regionalen und globalen Themen.

    Nueva Sociedad

  • Projekte
    Bild: Skyline Panama-Stadt von © Lily Cherniak, FES Panama 

    Steuergerechtigkeit

    Gemäß UN Gini-Index zur Darstellung von Ungleichverteilungen befinden sich von den 25 Ländern mit der weltweit größten Ungleichheit 15 auf dem lateinamerikanischen Subkontinent. Diese Ungleichheit in Lateinamerika steht in engem Zusammenhang mit regressiven Besteuerungsmechanismen, die in der Region weit verbreitet sind. So verstärken die Steuersysteme die ökonomische Ungleichheit tendenziell sogar, statt zu einem gesellschaftlichen Ausgleich zu führen.

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    Bild: Grüne gefärbte Weltkarte von Matvienko Vladimir, Shutterstock / FES Transformación lizenziert unter Shutterstock.com

    Sozial-ökologische Transformation

    Lateinamerika ist wirtschaftlich in hohem Maße von der Ausbeutung fossiler und mineralischer Rohstoffe abhängig. Ziel des FES-Projekts der Sozial-ökologischen Transformation der in Lateinamerika mit Sitz in Mexiko ist es, die Debatten um neue, alternative Entwicklungspfade in den kommenden Jahren länderübergreifend zu fördern.

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    Bild: Migrant_innen von Fishman64 / Shutterstock.com 

    Regionale Migration in Zentralamerika

    In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sich die Arbeitsmigration in Zentralamerika zum zentralen Bestandteil bestehender Wanderungsströme. Diese intra- wie extraregionale Migration ist zumeist irregulär, saisonal und auch illegal, jedoch ist sie oft von entscheidender Bedeutung für die jeweilige Wirtschaft, sowohl im Herkunfts- als auch im Empfängerland.

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Veranstaltungsrückblick

27.11.2017 | Rückblicke

Podiumsgespräch "Rappen für den Frieden - Kultur und Medien im Friedensprozess in Kolumbien"

Am 20.11.2017 lud die FES zur Podiumsdiskussion mit Hip-Hop-Künstler Jeison Castaño alias “Jeihhco”, Omar Rincón, Leiter des FES-Medienprojekts und...


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16.11.2017 | Rückblicke

Der historische Mythos Che Guevara

Ernesto Guevara erkundete als junger argentinischer Medizinstudent Südamerika. Nachhaltig erschütterte ihn die dabei erlebte Ausbeutung und...


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14.11.2017 | Rückblicke

Korruptionsbekämpfung im Strudel der Politik? Diskussionsabend mit Dilma Rousseff und Herta Däubler-Gmelin

Korruptionsbekämpfung ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit: Am meisten leiden die Schwächsten der Gesellschaft, wenn Entscheidungen nicht nach...


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Publikationen

Stimmen aus Lateinamerika

Berlin

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Megáfonos

miradas a la acción colectiva y lucha sindical
San Salvador

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Arís, Manuel

Avanzar en integridad y participación ciudadana

Balance y modificaciones de la ley del lobby
Santiago de Chile

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Guiding principles & lessons learnt for a just energy transition in the Global South

Learning from the past to plan for the future
Berlin

Publikation herunterladen (11 MB, PDF-File)


YouTube-Playlist América Latina

Hier finden Sie die Playlist América Latina der FES auf YouTube.

Bild: Publikationen der Reihe "Migration in (Latein-)Amerika" von Dominik Zilller/DZGN, © FES 

Unsere Serie:

Menschen in Bewegung - Migration in (Latein-)Amerika weiter

Publikationen und Einladungen per E-Mail

Wenn Sie Publikationen und Veranstaltungseinladungen des Referats Lateinamerika und Karibik per E-Mail erhalten möchten, teilen Sie uns dies bitte unter Angabe Ihrer Adresse mit. Wir nehmen Sie dann gerne in unseren Verteiler auf. Auch bei Interesse an weiteren thematischen und regionalen Schwerpunkten registrieren Sie sich bitte mit unserem Fragebogen.

Aktuelle Pressestimmen

Berichte über das FES-Referat Lateinamerika und Karibik in den Medien finden Sie hier

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Preisverleihung

Preis für kolumbianische Frauenbewegung

Der "Friedensweg der Frauen" hat die Gewalt an Frauen und Mädchen im Konflikt sichtbar gemacht. Die FES würdigt den Kampf von La Ruta Pacífica für die Rechte der Frauen auf Wahrheit und Wiedergutmachung.

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Online-Magazin

Progressiv, engagiert, online

Das IPG-Journal ist eine Debattenplattform der FES für Fragen der internationalen und europäischen Politik.

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