Der Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung

Pressemitteilung

Menschenrechtspreis 2018 der Friedrich-Ebert-Stiftung

Der Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung gibt zu seinem großen Bedauern bekannt, dass die für den 12. November 2018 vorgesehene Verleihung des Menschenrechtspreises ausgesetzt wird.

Lesen Sie dazu hier die Pressemitteilung

Menschenrechtspreis 2018: Women’s March USA

12. November 2018, 16.30 Uhr // Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Unmittelbar nach der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA setzten sich im Januar 2017 Millionen von Menschen weltweit für soziale Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Demokratie in Bewegung. Der Women’s March setzte ein Zeichen gegen zunehmende Frauenfeindlichkeit und Rassismus – und wurde mit circa 4 Millionen Teilnehmenden allein in den USA zur größten eintägigen Demonstration in der amerikanischen Geschichte. Aus diesem ersten Protest wurde in kurzer Zeit eine der größten sozialen Bewegungen weltweit.

Am 12. November nehmen stellvertretend für alle Beteiligten Vertreter_innen des Women’s March den Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung entgegen. Damit ehrt die FES ihren Einsatz für eine starke, aktive und inklusive Zivilgesellschaft, intersektionale Bündnisse sowie eine gendergerechte Demokratie. Bis heute hat der Women’s March entscheidend zur Verankerung von Geschlechtergerechtigkeit im öffentlichen und politischen Diskurs beigetragen. Das wollen wir feiern und diese Ideen  gemeinsam mit Vertreter_innen aus den USA und Deutschland weiterdenken. Die Laudatio wird Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Franziska Giffey halten. Durch den Abend tanzt, singt und moderiert die Autorin und Entertainerin Gayle Tufts.

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. Eine Simultanübersetzung wird durchweg angeboten. Bei Fragen zu Barrieren bei der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an uns.


Anmeldung

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Programm

17:30

Anmeldung

18:00

Performance & Einleitung
Gayle Tufts, Entertainerin und Autorin

18:10

Begrüssung
Michèle Auga, Referatsleiterin Westeuropa/Nordamerika

19:20

Kurzfilm „Women’s March: Democracy & Human Rights“

18:40

Schlaglichter: „Keine Demokratie ohne Geschlechtergerechtigkeit“
Bob Bland, Co-President Women’s March
Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin Deutscher Juristinnenbund
Dr. Emilia Roig, Direktorin Center for Intersectional Justice
MODERATION: Franziska Korn, Referentin Referat Westeuropa/Nordamerika

19:30

Verleihung des Menschenrechtspreises
Begrüßung
Kurt Beck, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, Ministerpräsident a.D.
Laudatio
Dr. Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Rede Preisträgerinnen
Tamika Mallory, Co-President und Breanne Butler, Board Member Women’s March

20:30

Musikalischer Ausklang
Gayle Tufts & anschließender Empfang

Publikationen

Antifeminism

Publikation herunterladen (1,7 MB PDF-File)


Antifeminismus - Marsch für/gegen das (selbstbestimmte) Leben

Publikation herunterladen (2,1 MB PDF-File)



Rückblick 1994-2017

2016: Kolumbien

2016: Kolumbien

La Ruta Pacífica de las Mujeres weiter
2015: Israel

2015: Israel

Ilan Sadeh, Bürgermeister des Menashe Regional Councils und Hasan Atamna, Bürgermeister von Kafr Qara weiter
2014: Mogadischu/ Somalia

2014: Mogadischu/ Somalia

Fartuun Adan, Direktorin des Elman Peace and Human Rights Center weiter
2013: Griechenland

2013: Griechenland

Center for Democracy and Reconciliation in Southeast Europe (CDRSEE) weiter
2012: Pakistan

2012: Pakistan

Tribal Union of Journalists (TUJ) weiter
2011: Ägypten

2011: Ägypten

Slim Amamou, Tunesien und Khaled Said (1982-2010) weiter
2010: Mexiko

2010: Mexiko

Marcelina Bautista Bautista weiter
2009: Kapstadt / Südafrika

2009: Kapstadt / Südafrika

TAC - Treatment Action Campaign weiter
2008: Weißrussland

2008: Weißrussland

Zhanna Litvina weiter
2007: Kasachstan

2007: Kasachstan

Dr. Jevgenij Zhovtis weiter
2006: Thailand

2006: Thailand

Somsak Kosaisook weiter
2005: Chile/Peru

2005: Chile/Peru

Wahrheitskommissionen von Chile und Peru – Anwälte der Menschenrechte weiter
2004: Sudan

2004: Sudan

Abel Alier und Mahgoub Mohamed Salih weiter
2003: Ruanda

2003: Ruanda

Internationale Tribunal für Ruanda (ICTR)

weiter
2002: Israel

2002: Israel

Israelisch-palästinensische Koalition für den Frieden

weiter
2001: Serbien

2001: Serbien

Serbische Widerstandsbewegung OTPOR

weiter
2000: Russland

2000: Russland

Verband der Komitees der Soldatenmütter Russlands

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1999: Indien

1999: Indien

Kailash Satyarthi

weiter
1998: Algerien

1998: Algerien

Omar Belhouchet

weiter
1997: Bosnien und Herzegowina

1997: Bosnien und Herzegowina

Pater Petar Andjelovic OFM

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1996: Nigeria

1996: Nigeria

Olusegun Obasanjo

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1995: Polen

1995: Polen

Professor Ewa Letowska

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1994: Deutschland

1994: Deutschland

Marie-Schlei-Verein e.V.

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2017: Korea

2017: Korea

Organisationskomitee der Kerzenbürger-Demonstrationen

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Über den Menschenrechtspreis

Der Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung wurde im Jahr 1994 zum ersten Mal verliehen und geht zurück auf ein Vermächtnis des Hamburger Ehepaares Karl und Ida Feist. Die Stifter hatten testamentarisch festgelegt, dass die Stiftung ihr Erbe verwalten und daraus alljährlich einen Menschenrechtspreis vergeben soll. Dieser soll an Einzelpersonen oder Organisationen vergeben werden, die sich in besonderer Weise um die Menschenrechte in den verschiedenen Teilen der Welt verdient gemacht haben.

Karl und Ida Feist waren viele Jahre aktiv in der Arbeiterbewegung tätig. Ihre eigenen bitteren Erfahrungen mit Krieg und Zerstörung brachten sie zu dem entschiedenen Eintreten für Frieden und Gewaltlosigkeit.

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