Gewerkschaften national

Ohne Gewerkschaften keine soziale Demokratie

Gewerkschaften kämpfen für gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit. Sie vertreten die Interessen von Beschäftigen und sind ein zentraler Akteur in Wirtschaft und Gesellschaft. In Zeiten der Globalisierung, der Europäisierung und der Digitalisierung sorgen sie dafür, die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu schützen.

Damit sind sie ein wichtiger Bündnispartner der sozialen Demokratie. Wir unterstützen mit unserer Arbeit den Dialog zwischen Gewerkschaften und Politik in Deutschland und fördern den Austausch von Perspektiven und Ideen.

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Beiträge zur nationalen Gewerkschaftspolitik

Dr. Heiner Dribbusch & Dr. Peter Birke

Deutsche Gewerkschaften in Zeiten des Umbruchs

In Zeiten der Digitalisierung, der menschlichen Mobilität, des Rechtsrucks und der Klimakrise...


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E-Government und Gute Arbeit in der digitalisierten Verwaltung

Ein Interview mit Wolfgang Pieper (ver.di)


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Ämter ohne Aktenordner?

Digitalisierung im Öffentlichen Dienst


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25.03.2019

Neue Datenbank: "Pressemitteilungen von Parteien und Gewerkschaften"

Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung sammelt seit vielen Jahren weltweit elektronische...


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Standortfaktor Mitbestimmung

Sechs Thesen warum sich gute Geschäftsführungen starke Betriebsräte wünschen


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Veranstaltungen

  • Montag, 23.09.19 bis Freitag, 27.09.19 - Landsberg

    Projektmanagement- in Verbänden, Vereinen und Parteien

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  • Mittwoch, 25.09.19 - Delmenhorst

    SMART LIFE - Wie die Digitalisierung unser Leben beeinflusst

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    Anmeldung

  • Dienstag, 01.10.19 - Teutschenthal

    Gesucht, geduldet, ausgegrenzt? Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt

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Publikationen

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Die OBS ist die Stiftung der IG-Metall und beschäftigt sich sowohl mit deutschen als auch mit europäischen und internationalen Themen.

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Die nationale Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Ohne Gewerkschaften keine Soziale Demokratie

Gewerkschaften sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Wirtschaftsordnung und eine Säule der Sozialen Demokratie. In Deutschland vertreten sie im Rahmen der Sozialpartnerschaft die Interessen der Arbeitenden gegenüber den Arbeitgebern. Sie kämpfen für bessere Löhne, Arbeitsbedingungen und Rechte der Beschäftigten. Sie sind als Dialogpartner in Tarifverhandlungen aktiv oder kämpfen notfalls auch durch Streiks für die Interessen der Arbeitnehmer_innen. Seit ihrer Gründung haben sie auf diesem Weg zentrale Errungenschaften erkämpft, die wir heute für selbstverständlich halten: Das Recht auf Mitbestimmung in Betrieben und Unternehmen und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind nur einige Beispiele. Klar ist: Ohne Gewerkschaften keine gute Arbeit.

Tarifbindung und Organisationsgrad nehmen ab, die Veränderungsgeschwindigkeit zu

Trotz dieser Erfolgsgeschichte sehen sich die Gewerkschaften mit großen Herausforderungen konfrontiert. Die Zahl der Beschäftigten, deren Arbeitsverhältnis einem Tarifvertrag unterliegt, ist seit langem rückläufig. Gleiches gilt für den Organisationsgrad in vielen Branchen. Immer weniger Beschäftigte profitieren so von Tariflöhnen. Verschiedene parallel verlaufende Entwicklungen stellen bisher Erreichtes zudem in Frage: die Digitalisierung und der wirtschaftliche Strukturwandel hin zur Dienstleistungsgesellschaft verändern die Art und Weise wie, wo und wann wir arbeiten. Die Globalisierung erhöht zudem den Wettbewerbsdruck und schafft damit vermeintliche Rationalisierungszwänge. Und der Wandel hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise wirft zunehmend die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der industriellen Wertschöpfung in Deutschland auf.

Neue Zeiten brauchen neue Rechte

All das ist mit großen Unsicherheiten für die Beschäftigten verbunden. Damit Mitbestimmung, gute Löhne und gute Arbeit auch in Zukunft gelten, müssen die Veränderungen und Umbrüche in der Arbeitswelt aktiv gestaltet werden. Die Eindämmung prekärer Arbeitsverhältnisse und die Stärkung der Tarifpartnerschaft sind zwei der zentralen Themen. Aber auch die Frage flexibler Arbeitszeitmodelle, die Zukunft der Industriearbeit, oder die informationelle Selbstbestimmung in einem zunehmend digitalisieren Arbeitsumfeld brauchen innovative Lösungen zum Wohle der Beschäftigten. Als deren Interessensvertretung kommt den Gewerkschaften dabei eine wichtige Schlüsselrolle zu.

Die Gewerkschaftsarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Gewerkschaften sind der Grundpfeiler der Sozialen Demokratie und damit auch ein wichtiger Partner für die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Als Plattform für gewerkschaftliche Themen unterstützen wir den Wissensaustausch zwischen politischen und gewerkschaftlichen Akteuren. Auf Workshops, Konferenzen und Bildungsveranstaltungen zeigen wir Herausforderungen auf, entwickeln und diskutieren neue Ideen. Durch Studien und anderen wissenschaftliche Expertisen schaffen wir die Grundlage für sachorientierte Debatten. Unser Ziel ist es die Perspektive der Arbeitnehmer_innen  im öffentlichen und politischen Diskurs zu stärken.

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