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Gender Matters – Geschlechtergerechtigkeit zählt!

Redaktion

Dr. Stefanie Elies

030 26935-7317
Stefanie.Elies(at)fes.de

 

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Geschlecht ist auf vielfältige Weise in  unser Leben und unsere Gesellschaft eingewoben: Gender matters!

Doch es wird auch dazu benutzt, um auf verschiedene Art und Weise in der Gesellschaft Differenz, Ungleichheit, Hierarchien, Benachteiligungen und Unterdrückung zu schaffen. Das ist ungerecht. Das zu ändern und individuelles wie gesellschaftliches Leben geschlechtergerecht und vielfältig zu gestalten, ist daher ein zentraler Aspekt von Gerechtigkeit - der Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit.

Geschlechtergerechtigkeit zählt! - als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Deutschland und weltweit. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem Portal über unsere geschlechterpolitische Arbeit zu informieren!

Mehr Informationen zu Geschlechtergerechtigkeit als Ziel und Geschlechterpolitik als Weg.

 


Fokus

Why We Matter - Solidarität als Gender Innovation?

Fokus

Politische Fishbowl mit Dr. Emilia Roig und politischen Gästen | 05.10.2022 | 18.00 Uhr


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Antifeminism Beyond Borders

Fokus

Wie die Selbstbestimmung die Welt provoziert: Videoaufnahme der Podiumsdiskussion auf Deutsch und Englisch


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The Future is Feminist

Fokus

Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit weltweit unter Druck: Der Feminismus hat seit jeher gesellschaftliche Verhältnisse in Frage gestellt und mehr...


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Corona & Care

Fokus

Corona & Care: Wer kümmert sich? Um wen wird sich gekümmert - und um wen nicht?


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

FES-Blog: Die ganze Wirtschaft im Blick? Perspektiven für eine gendergerechte globale Wirtschaft und Arbeitswelt in post-Corona-Zeiten. weiter

News

  • Gender Glossar

    Unser Wissensreservoir zu Gender - erklärt in 100 Begriffen.

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  • Rückblick: Red Dinner

    Gemeinsam mit Frauen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien erörterten wir aktuelle genderpolitische Fragestellungen.

    weitere Informationen

  • Re:framing Gender & Toolbox

    Geschlechtergerechte politische Kommunikation verstehen und umsetzen

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  • Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück

    Corona in Deutschland aus der Genderperspektive. Ein Überblick über verfügbare Forschungsergebnisse.

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  • Demokratie braucht Demokratinnen

    Eine Publikation über Barrieren der politischen Kultur für Frauenkarrieren in Politik und Gewerkschaften - und Ansätze für ihre Veränderung.

    weitere Informationen

  • "Eine Reform des Ehegattensplittings ist wichtig"

    Warum das schwierig ist, darüber sprachen wir mit Dr. Katharina Wrohlich vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.

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  • Care to Join Us?

    Die FES startet eine globale Kampagne zu Sorgearbeit. Alle Infos dazu gibt's hier.

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Themen

Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

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Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

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Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

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Veranstaltungen

Dienstag, 01.01.19 bis Samstag, 31.12.22 - Berlin

Ich möchte Informationen zu den Listen to Me!-Trainings erhalten

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Angebot! Bitte klicken Sie auf "Anmelden" und tragen Sie Ihre Daten ein, wenn Sie Informationen zu den verschiedenen Modulen, Terminen und Restplätzen...


Mittwoch, 05.10.22 - Berlin

'Why we matter' - Solidarität als Gender Innovation? Eine politische Fishbowl mit Dr. Emilia Roig

?Why we Matter ? das Ende der Unterdrückung? ? Buchvorstellung mit Erfolgsautorin Emilia Roig

Der intersektionale Feminismus ist mehr als nur gesellschaftliche Forderung und politische Haltung: Er...


Donnerstag, 06.10.22 - Dresden

Zurück oder Zukunft?! Macht Gendern die Gesellschaft gerechter?

Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden


"Gendern" ist hierzulande zum Reizwort geworden. Meist entzünden sich die Debatten an der Verwendung von...


Publikationen

Olderdissen, Christine

Gender Glossar

100 Begriffe zu Gender
Berlin, 2022

Publikation herunterladen (6,7 MB PDF-File)


Döbele, Christoph

Perspektive Gerechtigkeit: eine Geschlechterfrage

Politische Einstellungen und Wahlverhalten von Frauen in Nordrhein-Westfalen , Eine Analyse von Kantar Public (Juni 2022) im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro NRW
Bonn, 2022

Publikation herunterladen (2,6 MB PDF-File)


Jung, Jeannette

Crashkurs ANTI: Diskriminierung in Brandenburg

Teil 1 - Gleiche Chancen für alle? ; Zusammenfassung, 24.11.2021, Potsdam & Online-Talk der FES-Brandenburg
Potsdam, 2022

Publikation herunterladen (850 KB, PDF-File)



Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterpolitik und Feminismus

Das Ziel: Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist die "Freiheit zu unterschiedlichen und nicht nach Geschlecht vorgezeichneten Seins- und Lebensweisen auf der Basis von Gleichheit und in der Verteilung von Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und Wertschätzung". So heißt es in der FES-Publikation "Geschlechtergerechtigkeit - Ein Orientierungsrahmen für emanzipatorische Geschlechterpolitik" (Pimminger 2014: 53). An diesem Maßstab orientiert sich die geschlechter- und familienpolitische Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Unsere Überzeugung ist: Ohne Geschlechtergerechtigkeit gibt es keine soziale Gerechtigkeit. Noch viele weitere Argumente sprechen für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft.

Aktuelle Studien geben Auskunft über den Wunsch junger Frauen nach Geschlechtergerechtigkeit, um ihre  Lebensentwürfe umsetzen zu können. Was Frauen in aller Welt davon abhält, ist die Geschlechterungerechtigkeit. In Südosteuropa beispielsweise zeigt sich diese besonders beim Einkommen, auf dem Arbeitsmarkt, im Steuer- und Bildungsystem, kurzum: hinsichtlich der sozioökonomischen Situation von Frauen.

Der Weg: Geschlechterpolitik

"Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin", heißt es in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Im internationalen Kontext gibt es etwa mit der UN-Frauenrechtskonvention von 1979 (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) ein internationales Vertragswerk für die Durchsetzung von Gleichberechtigung, bezüglich dessen die Vertragsstaaten in regelmäßigen Abständen Bericht erstatten müssen.

Unter anderem aus diesen Grundsätzen ergeben sich verschiedene Aufgaben und Handlungsfelder für Geschlechterpolitik, die ganz unterschiedliche Maßnahmen umfasst. Sie ist ein eigenes Politikfeld, jedoch mit der Besonderheit, als Querschnittsaufgabe auch für alle anderen Politikfelder relevant zu sein. Das bedeutet einerseits: Alle Politikmachenden sind für Geschlechterpolitik zuständig. Andererseits gibt es eigenständige Akteur_innen für Geschlechterpolitik. Die Strategie des Gender Mainstreaming ist der Königsweg einer verbindlichen, systematischen und umfassenden Querschnittspolitik.

Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung macht Geschlechterpolitik: zum einen in den jeweiligen Arbeitsbereichen der Inlands- und Auslandsarbeit, zum anderen stiftungsweit. Geschlechterpolitische Arbeit der FES zum Weiterlesen.

Dafür oder dagegen? Feminismus und Antifeminismus

Für oder gegen Gender und Vielfalt zu sein, wird immer mehr zur zentralen Chiffre für progressive (und feministische) Politik einerseits, oder konservativ-reaktionäre (und antifeministische) Politik andererseits. Den einen Feminismus gibt es nicht, sondern vielfältige Feminismen. Dabei gibt es einiges, was die Geschlechterpolitik hierzulande von Feministinnen aus dem Globalen Süden lernen kann.

Rechtspopulistische Positionen verfolgen dagegen eine rückwärtsgewandte und damit antifeministische Geschlechter- und Familienpolitik, die in Anti-Gender Campaigns oder unter dem Label des "Maskulismus" verbreitet werden.

FES-Publikationen zum Weiterlesen.

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