Gender Matters – Geschlechtergerechtigkeit zählt!

Geschlecht ist auf vielfältige Weise in  unser Leben und unsere Gesellschaft eingewoben: Gender matters! Doch es wird auch dazu benutzt, um auf verschiedene Art und Weise in der Gesellschaft Differenz, Ungleichheit, Hierarchien, Benachteiligungen und Unterdrückung zu schaffen. Das ist ungerecht. Das zu ändern und individuelles wie gesellschaftliches Leben geschlechtergerecht und vielfältig zu gestalten, ist daher ein zentraler Aspekt von Gerechtigkeit - der Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit.

Geschlechtergerechtigkeit zählt! - als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Deutschland und weltweit. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem Portal über unsere geschlechterpolitische Arbeit zu informieren!

Mehr Informationen zu Geschlechtergerechtigkeit als Ziel und Geschlechterpolitik als Weg


Fokus

| Fokus

Internationaler FES-Frauentag 2020: Eine Welt und ein Europa der Gleichstellung

Am 8. März war Internationaler Frauentag! Wie jedes Jahr begleitete die FES im In- und Ausland den Frauentag mit vielen Aktivitäten.


weitere Informationen
 
| Fokus

The Future is Feminist!

Wie sieht deine Zukunft aus? Unsere ist feministisch! Hier stellen wir die Arbeit unseres globalen Projekts "The Future is Feminist" vor.


weitere Informationen
 
| Fokus | News

Fokus: Auf die Plätze, fertig, Parität!

Am 12. November 1918 wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen verkündet, am 19. Januar 1919 fand die erste Wahl mit Frauen als Wählerinnen und...


weitere Informationen
 

Weitere Beiträge finden Sie hier.

Blog: Corona & Care

Die FES will mit ihrem neuen Blog „Corona & Care“ einen Raum anbieten, um die gegenwärtige Corona-Situation bezüglich ihrer Auswirkungen auf bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit(er_innen) zu beleuchten. Alle Beiträge finden Sie hier.

News

  • Care to Join Us?

    Die FES startet eine globale Kampagne zu Sorgearbeit. Alle Infos dazu gibt's hier.

    weitere Informationen

  • Publikation: Von Belgien, Schweden und Spanien lernen!

    Impulse für die institutionelle Verankerung von Gleichstellung durch Gleichstellungsinstitute.

    weitere Informationen

  • Studie: Frauen MACHT Berlin

    Aktuelle Zahlen und eine kritische Analyse politischer Partizipation von Frauen im Land Berlin.

    weitere Informationen

  • Ein feministisches Europa schaffen

    Ein Interview mit Maria Noichl, Berichterstatterin im Europäischen Parlament für die EU-Gleichstellungsstrategie.

    weitere Informationen

  • Interview: Lasst uns über Geschlechtergerechtigkeit sprechen!

    Erfolge und Herausforderungen in Nepal.

    weitere Informationen

  • Politische Parität in Frankreich: Was ein Gesetz kann - und was nicht.

    Eine Publikation der FES Paris. (Illustration: Katrina Günther / Visual Thinking)

    weitere Informationen

  • Gute Politik für Frauen mit geringem Einkommen

    Wie sieht gute Politik aus, die Frauen mit geringem Einkommen entlastet?

    weitere Informationen


Themen

Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

weiter

Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

weiter

Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

weiter


Veranstaltungen

Mittwoch, 01.05.19 bis Donnerstag, 31.12.20 - Berlin

Ich möchte über neue Termine und Restplätze der LISTEN TO ME! - Trainings informiert werden!

Bitte klicken Sie auf "Anmelden" und tragen Sie Ihre Daten ein, wenn Sie über weitere Termine und Restplätze informiert werden möchten.


Mittwoch, 28.10.20 - Online

Online-Lesung: Wie alles anders bleibt - über (Frauen-) Leben in der DDR

++ANMELDUNG ÜBER DIE KOOPERATIONSPARTNERIN++
Geschichten aus Ostdeutschland erzählt Jana Hensel in ihrem aktuellen Buch "Wie alles anders bleibt". Schon seit ihrem Bestseller "Zonenkinder" gilt sie als...


Freitag, 30.10.20 bis Samstag, 31.10.20 - ONLINE

Webseminar: Stark genug! Nein sagen, Grenzen ziehen und streitlustiger werden in herausfordernden Situationen!

Empowerment-Training für Frauen* von und mit Julia Lemmle

Dieser Empowerment-Workshop möchte Frauen* darin bestärken, (weiterhin) gesellschaftspolitisch zu wirken und für das einzustehen, was ihnen...


Publikationen

Berlin braucht Parität!

Juristisches Gutachten zu einem Paritätsgesetz im Land Berlin
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (1,3 MB PDF-File)


Wersig, Maria

Welche Folgen hat die Krise für die Gleichstellung von Frauen und Männern?

Berlin, 2020

Publikation herunterladen (510 KB, PDF-File)


Lukoschat, Helga; Schweers, Paula

Frauen MACHT Berlin!

Politische Teilhabe von Frauen in Berlin
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (900 KB, PDF-File)


Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterpolitik und Feminismus

Das Ziel: Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist die "Freiheit zu unterschiedlichen und nicht nach Geschlecht vorgezeichneten Seins- und Lebensweisen auf der Basis von Gleichheit und in der Verteilung von Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und Wertschätzung". So heißt es in der FES-Publikation "Geschlechtergerechtigkeit - Ein Orientierungsrahmen für emanzipatorische Geschlechterpolitik" (Pimminger 2014: 53). An diesem Maßstab orientiert sich die geschlechter- und familienpolitische Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Unsere Überzeugung ist: Ohne Geschlechtergerechtigkeit gibt es keine soziale Gerechtigkeit. Noch viele weitere Argumente sprechen für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft.

Aktuelle Studien geben Auskunft über den Wunsch junger Frauen nach Geschlechtergerechtigkeit, um ihre  Lebensentwürfe umsetzen zu können. Was Frauen in aller Welt davon abhält, ist die Geschlechterungerechtigkeit. In Südosteuropa beispielsweise zeigt sich diese besonders beim Einkommen, auf dem Arbeitsmarkt, im Steuer- und Bildungsystem, kurzum: hinsichtlich der sozioökonomischen Situation von Frauen.

Der Weg: Geschlechterpolitik

"Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin", heißt es in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Im internationalen Kontext gibt es etwa mit der UN-Frauenrechtskonvention von 1979 (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) ein internationales Vertragswerk für die Durchsetzung von Gleichberechtigung, bezüglich dessen die Vertragsstaaten in regelmäßigen Abständen Bericht erstatten müssen.

Unter anderem aus diesen Grundsätzen ergeben sich verschiedene Aufgaben und Handlungsfelder für Geschlechterpolitik, die ganz unterschiedliche Maßnahmen umfasst. Sie ist ein eigenes Politikfeld, jedoch mit der Besonderheit, als Querschnittsaufgabe auch für alle anderen Politikfelder relevant zu sein. Das bedeutet einerseits: Alle Politikmachenden sind für Geschlechterpolitik zuständig. Andererseits gibt es eigenständige Akteur_innen für Geschlechterpolitik. Die Strategie des Gender Mainstreaming ist der Königsweg einer verbindlichen, systematischen und umfassenden Querschnittspolitik.

Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung macht Geschlechterpolitik: zum einen in den jeweiligen Arbeitsbereichen der Inlands- und Auslandsarbeit, zum anderen stiftungsweit.Geschlechterpolitische Arbeit der FES zum Weiterlesen

Dafür oder dagegen? Feminismus und Antifeminismus

Für oder gegen Gender und Vielfalt zu sein, wird immer mehr zur zentralen Chiffre für progressive (und feministische) Politik einerseits, oder konservativ-reaktionäre (und antifeministische) Politik andererseits. Den einen Feminismus gibt es nicht, sondern vielfältige Feminismen. Dabei gibt es einiges, was die Geschlechterpolitik hierzulande von Feministinnen aus dem Globalen Süden lernen kann.

Rechtspopulistische Positionen verfolgen dagegen eine rückwärtsgewandte und damit antifeministische Geschlechter- und Familienpolitik, die in Anti-Gender Campaigns oder unter dem Label des "Maskulismus" verbreitet werden.

FES-Publikationen zum Weiterlesen

nach oben