Gender Matters – Geschlechtergerechtigkeit zählt!

Geschlecht ist auf vielfältige Weise in  unser Leben und unsere Gesellschaft eingewoben: Gender matters! Doch es wird auch dazu benutzt, um auf verschiedene Art und Weise in der Gesellschaft Differenz, Ungleichheit, Hierarchien, Benachteiligungen und Unterdrückung zu schaffen. Das ist ungerecht. Das zu ändern und individuelles wie gesellschaftliches Leben geschlechtergerecht und vielfältig zu gestalten, ist daher ein zentraler Aspekt von Gerechtigkeit - der Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit.

Geschlechtergerechtigkeit zählt! - als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Deutschland und weltweit. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem Portal über unsere geschlechterpolitische Arbeit zu informieren!

Mehr Informationen zu Geschlechtergerechtigkeit als Ziel und Geschlechterpolitik als Weg


Fokus

| Fokus | Publikation

Triumph der Frauen?

Eine Studienreihe der FES zum Thema Frauen und Rechtspopulismus und -extremismus in ausgewählten Ländern.


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| Fokus

The Future is Feminist!

Wie sieht deine Zukunft aus? Unsere ist feministisch! Hier stellen wir die Arbeit unseres globalen Projekts "The Future is Feminist" vor.


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| Fokus | News

Fokus: Auf die Plätze, fertig, Parität!

Am 12. November 1918 wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen verkündet, am 19. Januar 1919 fand die erste Wahl mit Frauen als Wählerinnen und...


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Blog: Corona & Care

Die FES will mit ihrem neuen Blog „Corona & Care“ einen Raum anbieten, um die gegenwärtige Corona-Situation bezüglich ihrer Auswirkungen auf bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit(er_innen) zu beleuchten. Alle Beiträge finden Sie hier.

News

  • Ein Schritt vorwärts, zwei Schritte zurück

    Corona in Deutschland aus der Genderperspektive. Ein Überblick über verfügbare Forschungsergebnisse.

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  • Demokratie braucht Demokratinnen

    Eine Publikation über Barrieren der politischen Kultur für Frauenkarrieren in Politik und Gewerkschaften - und Ansätze für ihre Veränderung.

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  • Unser Corona&Care Blog wurde nominiert!

    Noch bis 10. Januar 2021 können Sie uns unterstützen und für uns abstimmen bei der Wahl zum "Wissenschafts-Blog 2020". Alle infos gibt es hier.

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  • "Eine Reform des Ehegattensplittings ist wichtig"

    Warum das schwierig ist, darüber sprachen wir mit Dr. Katharina Wrohlich vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung.

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  • Care to Join Us?

    Die FES startet eine globale Kampagne zu Sorgearbeit. Alle Infos dazu gibt's hier.

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  • Publikation: Von Belgien, Schweden und Spanien lernen!

    Impulse für die institutionelle Verankerung von Gleichstellung durch Gleichstellungsinstitute.

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Themen

Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

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Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

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Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

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Veranstaltungen

Mittwoch, 01.05.19 bis Mittwoch, 31.03.21 - Berlin

Ich möchte über neue Termine und Restplätze der LISTEN TO ME! - Trainings informiert werden!

Bitte klicken Sie auf "Anmelden" und tragen Sie Ihre Daten ein, wenn Sie über weitere Termine und Restplätze informiert werden möchten.


Freitag, 22.01.21 bis Samstag, 23.01.21 - +++ ONLINE +++

Web-Seminar für Frauen: Rhetorik 2.0 - Refresher

Es liegen bereits erste Erfahrungen im Bereich Rhetorik vor: erste Reden vor kleinen oder größeren Gruppen, oder Teilnahme an einem Rhetorik Seminar.
Doch wie können wir einen Schritt weiterkommen? Wie...


Donnerstag, 28.01.21 - Online

Medien im digitalen Wandel - Wie gelingt die Zukunftsfähigkeit?

Der Umbruch am Medienmarkt ist gewaltig: Immer weniger junge Menschen sind auf den klassischen Medien unterwegs und nutzen stattdessen die digitalen Angebote der Streaminganbieter. Das erzeugt auch...


Publikationen

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Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterpolitik und Feminismus

Das Ziel: Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist die "Freiheit zu unterschiedlichen und nicht nach Geschlecht vorgezeichneten Seins- und Lebensweisen auf der Basis von Gleichheit und in der Verteilung von Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und Wertschätzung". So heißt es in der FES-Publikation "Geschlechtergerechtigkeit - Ein Orientierungsrahmen für emanzipatorische Geschlechterpolitik" (Pimminger 2014: 53). An diesem Maßstab orientiert sich die geschlechter- und familienpolitische Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Unsere Überzeugung ist: Ohne Geschlechtergerechtigkeit gibt es keine soziale Gerechtigkeit. Noch viele weitere Argumente sprechen für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft.

Aktuelle Studien geben Auskunft über den Wunsch junger Frauen nach Geschlechtergerechtigkeit, um ihre  Lebensentwürfe umsetzen zu können. Was Frauen in aller Welt davon abhält, ist die Geschlechterungerechtigkeit. In Südosteuropa beispielsweise zeigt sich diese besonders beim Einkommen, auf dem Arbeitsmarkt, im Steuer- und Bildungsystem, kurzum: hinsichtlich der sozioökonomischen Situation von Frauen.

Der Weg: Geschlechterpolitik

"Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin", heißt es in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Im internationalen Kontext gibt es etwa mit der UN-Frauenrechtskonvention von 1979 (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) ein internationales Vertragswerk für die Durchsetzung von Gleichberechtigung, bezüglich dessen die Vertragsstaaten in regelmäßigen Abständen Bericht erstatten müssen.

Unter anderem aus diesen Grundsätzen ergeben sich verschiedene Aufgaben und Handlungsfelder für Geschlechterpolitik, die ganz unterschiedliche Maßnahmen umfasst. Sie ist ein eigenes Politikfeld, jedoch mit der Besonderheit, als Querschnittsaufgabe auch für alle anderen Politikfelder relevant zu sein. Das bedeutet einerseits: Alle Politikmachenden sind für Geschlechterpolitik zuständig. Andererseits gibt es eigenständige Akteur_innen für Geschlechterpolitik. Die Strategie des Gender Mainstreaming ist der Königsweg einer verbindlichen, systematischen und umfassenden Querschnittspolitik.

Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung macht Geschlechterpolitik: zum einen in den jeweiligen Arbeitsbereichen der Inlands- und Auslandsarbeit, zum anderen stiftungsweit.Geschlechterpolitische Arbeit der FES zum Weiterlesen

Dafür oder dagegen? Feminismus und Antifeminismus

Für oder gegen Gender und Vielfalt zu sein, wird immer mehr zur zentralen Chiffre für progressive (und feministische) Politik einerseits, oder konservativ-reaktionäre (und antifeministische) Politik andererseits. Den einen Feminismus gibt es nicht, sondern vielfältige Feminismen. Dabei gibt es einiges, was die Geschlechterpolitik hierzulande von Feministinnen aus dem Globalen Süden lernen kann.

Rechtspopulistische Positionen verfolgen dagegen eine rückwärtsgewandte und damit antifeministische Geschlechter- und Familienpolitik, die in Anti-Gender Campaigns oder unter dem Label des "Maskulismus" verbreitet werden.

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