Die Welt gerecht gestalten

  • 18.09.2019 | Frieden und Sicherheit | Politik für Europa | Außen- und Sicherheitspolitik in Europa | News

    „Europa muss ein neues Atomwaffen-Wettrüsten verhindern"

    Im Vorfeld des Egon Bahr Symposiums am 23.09.2019 sprachen wir mit Abrüstungsexperten Götz Neuneck darüber, was das Ende des INF-Vertrags bedeutet.


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  • | Die Welt gerecht gestalten | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung | Publikation

    Cry for me, Argentina

    Der Glaube des IWF an „wachstumsfördernde Sparpolitik“ wäre lächerlich, wenn er nicht so schädlich wäre, so Jayati Ghosh im IPG-Journal.


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  • | Die Welt gerecht gestalten | Frieden und Sicherheit | Publikation

    Zurück zu den Waffen?

    Warum die Wiederbewaffnung der FARC den Friedensprozess in Kolumbien nicht beenden muss, erläutert Kristina Birke Daniels im IPG-Journal.


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  • | Die Welt gerecht gestalten | Frieden und Sicherheit | News

    Die Geister, die sie riefen

    Weder Indien noch Pakistan wollen einen Krieg um Kaschmir. Doch die Hetze ist nicht mehr einzufangen, so Jochen Hippler im IPG-Journal.


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  • Themen
    Frieden und Sicherheit
    Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

    Frieden und Sicherheit

    Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

    Klimawandel, Energie und Umwelt
    Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung
    Das Gemeinwohl im Blick haben

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

    Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Gemeinsam die Welt verändern

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

    Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Donnerstag, 01.08.19 bis Dienstag, 31.12.19 - Niedersachsen

Umweltworkshop: No Planet B? Was tun? Was tun? (für Jugendliche ab der 8. Klasse)

Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler_innen bereits vor gefährlichen Klimaauswirkungen. Trotzdem wurde dieses Thema in Deutschland lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. In den vergangenen...


Donnerstag, 12.09.19 - Berlin

Ein Preis für CO2 - Wie Klimaschutz wirksam und gerecht gestaltet werden kann

im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Die Transformation unserer Welt - Frieden und nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert"

Die Idee, Umweltverschmutzung zu verringern, indem man die Emission von...


Mittwoch, 18.09.19 - Dresden

Zurück oder Zukunft? Wie wir in Dresden leben wollen. Wie geht die essbare Stadt?

Veranstaltungsort: Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden


Dresden wird sich verändern. Aber wie? Was sehen wir, wenn wir über das Jahr 2030 hinausblicken? Wie wirkt sich der...


Donnerstag, 19.09.19 - Berlin

Nachhaltiger Frieden angesichts von Flucht und Gewalt - Eine ernüchternde Bilanz

Vortrag von Dr. Markus Rudolf im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Die Transformation unserer Welt - Frieden und nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert"

Eine Reaktion der deutschen und europäischen...


Freitag, 20.09.19 bis Sonntag, 22.09.19 - Hannover

Journalistisches Schreiben: KLIMAKRISE

Praxisworkshop Journalistisches Schreiben!
- KLIMAKRISE -

im Jugendgästehaus Hannover
Wilkenburger Straße 140
30519 Hannover

In den vergangenen Monaten stand der Klima- und Umweltschutz im Fokus...


Publikationen

Die Debatte um den Klimaschutz

Mythen, Fakten, Argumente
Bonn, 2019

Publikation herunterladen


Dashty, Mohammad Faheem

The public's voice in the peace process

Kabul, 2019

Publikation herunterladen (1,3 MB PDF-File)


Htoo Htet Naing; Kyaw Zin Lin

Hidden truths of the invisible

The experiences of double minorities in Northern Rakhine State during violent conflict
Yangon, 2019

Publikation herunterladen (170 KB, PDF-File)


Naw Wai Hnin Kyaw; Soe Soe Nwe

From margin to center

Experiences of political and social marginalization of ethnic minorities in Karenni State
Yangon, 2019

Publikation herunterladen (300 KB, PDF-File)


Htet Lynn Oo; Myo Myo Kyaw

Collaboration as a plus for peace

Increasing youth participation in Myanmar's peace-building process through collaboration
Yangon, 2019

Publikation herunterladen (190 KB, PDF-File)


Gum San Awng; Mi Aye Khine; Nyan Tun Aung

The deadlocking factors in Myanmar's peace process

Yangon, 2019

Publikation herunterladen (185 KB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

weitere Informationen

Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

weitere Informationen

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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