Die Welt gerecht gestalten

  • Simon Stiell, Generalsekretär des United Nations Framework on Climate Change sitzt auf dem Podium, hört einem Bericht zu indem er mit der rechten Hand seinen Mund verbirgt. Die Geste wirkt zuückhaltend. Zu seiner Linken sitzt ein weiterer Mann vom UN Climate Team

    Streit ums Geld

    Die Welt gerecht gestalten | Klimawandel, Energie und Umwelt

    Die Bonner Klimakonferenz endete mit ernüchternden Ergebnissen. Unsere Klimaexpertin Yvonne Blos berichtet, welche Bereiche besonders betroffen sind.


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  • Chiles Präsident Gabriel Boric am Redner_innenpult der FES am 11. Juni 2024

    Chile und Deutschland: Gemeinsame Partner für eine gerechte sozial-ökologische Transformation

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Zusammenfassung der Grundsatzrede des chilenischen Präsidenten Gabriel Boric vom 11. Juni 2024 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin.

     


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  • Ein Kind klettert eine Pyramide hoch auf der eine Karte von Europa und die EU-Flagge zu sehen ist.

    Wir brauchen die EU für die Finanzierung der Transformation

    Klimawandel, Energie und Umwelt | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung | Politik für Europa

    Die Zukunft der deutschen und europäischen Wirtschaft hat ein Finanzierungsproblem. Wie die neue EU-Legislatur jetzt eine gemeinsame Investitionsoffensive starten kann.


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  • Ein  Milliardär als Riese dargestellt mit dem 0,1% Zeichen für seine Steuerlast und das Cover der Publikation How to tax a billionaire.

    Eine Anleitung gegen Steuerprivilegien

    Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

    Vermögensdaten sind rar und Privilegien lassen sich aus Steuerinformationen kaum ablesen. Wie besteuert man also Superreiche? In unserer Studie macht Christoph Trautvetter einen...


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  • Bild im Stile eines Starwarsplakates mit den Köpfen der Mitglieder von ICRICT.

    Tax Wars – der Film!

    Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

    Die FES unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit der „Unabhängigen Kommission für die Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung (ICRICT). Eine Arte-Dokumentation gibt Einblicke...


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Gesamtkoordination

Konstantin Bärwaldt

030 26935-7501
Konstantin.Baerwaldt(at)fes.de

Ansprechpartner

Georg Weichardt

030 26935-7477
Georg.Weichardt(at)fes.de

Veranstaltungen, Projekte, Analysen und Hintergrundinformationen:

  • Frieden und Sicherheit
     
  • Klimawandel, Energie und Umwelt
     
  • Weltwirtschaft und Unternehmensverant-
    wortung

     
  • Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

weitere Informationen

Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Frieden und Sicherheit

Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

Das Gemeinwohl im Blick haben

Weltwirtschaft und Unternehmens­verantwortung

Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

Gemeinsam die Welt verändern

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Themenportal Gewerkschaften

Gewerkschaften international

Starke und zukunftsorientierte Gewerkschaften werden weltweit gebraucht, um gute Arbeit zu erkämpfen, Demokratie für die Beschäftigten erfahrbar zu machen und die Wirtschaft sozial und nachhaltig zu gestalten. Dazu fördern wir gewerkschaftliche Interessenvertretung über Grenzen hinweg und entlang von Wertschöpfungsketten. weiter

Themenportal Gender und Jugend

The Future is Feminist!

“The Future is Feminist” ist ein globales Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung, das weltweit mit Feminist_innen zusammenarbeitet, um positive Visionen für eine bessere Zukunft zu entwickeln, die sich auf Themen der Wirtschaftspolitik und kritische ökonomische Perspektiven konzentrieren. Insbesondere analysiert das Projekt die Folgen der Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit. weiter

Veranstaltungen

Montag, 17.06.24 – München, FES Bayern

Ausstellung Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

Die Ausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen" setzt sich mit den Verbrechen des NSU in den Jahren 1999 bis 2011 sowie der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dem Auffliegen…


Freitag, 21.06.24 – Stadthaus Elsterwerda, Elsterwerda

Einsatzbereit! Aktuelle Herausforderungen für den Brand- und Katastrophenschutz in Brandenburg

Der Klimawandel stellt uns vor neue Herausforderungen. Starkwetter-Ereignisse werden weiter zunehmen. Dürre und Waldbrände erweisen sich gerade im Landkreis Elbe-Elster als besondere Gefahr. In den…


Freitag, 21.06.24 – Bonn

Diskurs Bildung und Jugend

Sie sind herzlich eingeladen zum diesjährigen Diskurs „Bildung und Jugend“, einer gemeinsamen Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Akademie für Sozialethik und Öffentliche Kultur (ask) und…


Montag, 24.06.24 – Jugendherberge Duisburg Sportpark, Duisburg

Strukturwandel im Ruhrgebiet - Geschichte, Veränderungsprozesse und Zukunftspotentiale (er)fahrbar machen

Kohlegruben und Stahlwerke – das waren die wichtigsten Industriezweige des Ruhrgebiets. Ende 2018 wurde in Bottrop die letzte Steinkohlenzeche geschlossen. Noch ist Duisburg größter Stahlstandort…


Mittwoch, 26.06.24 – Düsseldorf

Schicksalstag in der Zeitenwende - US-Wahl 2024

Die Welt und insbesondere Europa blicken mit Spannung auf die Präsidentschaftswahlen in den USA am 4. November 2024. Zwei alte Männer stehen sich gegenüber: Amtsinhaber Joseph Biden (81) und Donald…


Publikationen

Neidhardt, Alberto-Horst

The Crisis and Force Majeure Regulation

Towards future-proof crisis management and responses?
Brussels, 2024

Publikation herunterladen (1,9 MB PDF-File)


The internet in the women, life, freedom era

Iranʿs progress in censorship and surveillance è and options for European policymakers
Bonn, 2024

Publikation herunterladen (310 KB, PDF-File)


Naumoska, Emilija

Young engineers and the just energy transition in North Macedonia

Skopje, 2024

Publikation herunterladen (430 KB, PDF-File)


Grabosch, Robert

Die EU-Lieferketten-Richtlinie

Weltweiter Schutz für Mensch und Umwelt
Bonn, 2024

Publikation herunterladen (1,6 MB PDF-File)


Bläsius, Julia; Ostermayer, Max

Vertrauen, Verteilung, Finanzierung

Drei Leiplanken für eine soziale Klimapolitik
Bonn, 2024

Publikation herunterladen (240 KB, PDF-File)


The Gaza war and the regional turmoil in the Middle East

Beirut, 2024

Publikation herunterladen (9 MB, PDF-File)


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Jährlich vergeben wir den FES Menschenrechtspreis an Einzelpersonen oder Organisationen, die sich in verschiedenen Teilen der Welt in außergewöhnlicher Weise für Gerechtigkeit engagieren. weiter
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Geschlechtergerechtigkeit zählt! - als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der FES in Deutschland und weltweit. Unser Themenportal informiert über unsere geschlechterpolitische Arbeit.

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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

weitere Informationen

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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