Die Welt gerecht gestalten

  • Visual Tiergartenkonferenz zeigt eine vereinfachte, abstrahierte Straßenkarte vom Großen Stern im Berliner Tiergarten.

    Tiergarten Talk „Wer hält die Welt zusammen? Kooperation statt geopolitischer Dominanz“

    Berlin Veranstaltung, Die Welt gerecht gestalten, Frieden und Sicherheit
    In Zeiten geopolitischer Rivalitäten und nationaler Machtpolitik, wirkt das Streben nach gleichberechtigter Kooperation wie aus der Zeit gefallen. Wie sieht eine progressive Idee für die Zukunft der internationalen...
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  • Ngozi Okonjo-Iweala, Laura Chinchilla, Olaf Scholz, Reem Alabali Radovan und ein Moderator auf einem Panel bei der Hamburg Sustainability Conference.

    North South Futures Forum: Die Krise des Multilateralismus ist auch eine Chance

    Interview, Frieden und Sicherheit, Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Henrik Maihack, Leiter des Sekretariats der Nord-Süd-Kommission, über globale Machtverschiebungen, die Erwartungen des Globalen Südens die neue Weltordnung mitzugestalten und Deutschlands Rolle in einer multipolaren...
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  • Eine Frau guckt sich einen Astronautenanzug an, der in einem Glaskasten ausgestellt ist.

    China als Weltraummacht

    News, Publikation
    China baut seine Rolle im All rasant aus – technologisch, wirtschaftlich und geopolitisch. Unsere Studie von Lea Thome zeigt, welche Chancen, Risiken und politischen Handlungsoptionen sich daraus für Deutschland und...
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  • Gruppenfoto der Teilnehmenden des 2. North South Futures Forums in Brasilien vor einer großen Glasfassade. Die Stimmung ist freundlich.

    North South Futures Forum: Ein internationaler Denkraum für die Zukunft des Multilateralismus

    Frieden und Sicherheit, Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Die internationale Ordnung verändert sich schneller als ihre Institutionen. Das North South Futures Forum bündelt progressive Stimmen aus Nord und Süd und gibt Impulse - auch für die deutsche Debatte.
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  • E-Bikes für den Lebensmittellieferservice, die mit Lieferboxen ausgestattet sind, stehen am Straßenrand.

    Ein Mensch muss das letzte Wort haben

    Gewerkschaften und gute Arbeit, Gewerkschaften international
    Das neue ILO-Übereinkommen zur Plattformarbeit stärkt die Rechte von Beschäftigten. Gegen den Widerstand vieler Plattformunternehmen trugen die Gewerkschaften entscheidend dazu bei. Was bedeutet das konkret? Darüber...
    weitere Informationen

Gesamtkoordination

Konstantin Bärwaldt

030 26935-7501
Konstantin.Baerwaldt(at)fes.de

Ansprechpartner

Georg Weichardt

030 26935-7477
Georg.Weichardt(at)fes.de

Veranstaltungen, Projekte, Analysen und Hintergrundinformationen:

  • Frieden und Sicherheit
     
  • Klimawandel, Energie und Umwelt
     
  • Weltwirtschaft und Unternehmensverant-
    wortung

     
  • Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

weitere Informationen

Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Frieden und Sicherheit

Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

Das Gemeinwohl im Blick haben

Weltwirtschaft und Unternehmens­verantwortung

Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

Gemeinsam die Welt verändern

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Themenportal Gewerkschaften

Gewerkschaften international

Starke und zukunftsorientierte Gewerkschaften werden weltweit gebraucht, um gute Arbeit zu erkämpfen, Demokratie für die Beschäftigten erfahrbar zu machen und die Wirtschaft sozial und nachhaltig zu gestalten. Dazu fördern wir gewerkschaftliche Interessenvertretung über Grenzen hinweg und entlang von Wertschöpfungsketten. weiter

Geschlechtergerechtigkeit

Es gibt keine soziale Gerechtigkeit ohne Geschlechtergerechtigkeit! Wirtschaftliche und soziale Privilegien sowie politische Repräsentation sind nach wie vor extrem ungleich entlang der Geschlechter verteilt. Deshalb setzen wir uns mit unserer Arbeit dafür ein, diskriminierende Gendernormen und die strukturellen Ursachen von Ungerechtigkeit zu transformieren. Gemeinsam mit Feminist_innen und Partner_innen weltweit entwickeln wir geschlechtergerechte Alternativen für eine bessere Zukunft. weiter

Veranstaltungen

Montag, 14.09.26 – online

Im Dialog mit der Praxis: Wie geht es weiter in der Agrarpolitik?

Wie geht es weiter in der Agrarpolitik? Gemeinsam mit Menschen aus Politik und landwirtschaftlicher Praxis diskutieren wir, welche Auswirkungen die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und die geplante…


Freitag, 18.09.26 – Hotel Frechener Hof, Frechen und terra:nova (Elsdorf)

Energiewende vor Ort

Wenn über Klimapolitik und Nachhaltigkeit gesprochen wird, denken die Menschen häufig zuerst an das Pariser Abkommen und globale Nachhaltigkeitsziele. Immer wieder wird irrtümlich vermittelt, die…


Mittwoch, 23.09.26 – Berlin

"Ökologische Folgen von Krieg und Perspektiven für Wiederaufbau und Friedenskonsolidierung im Nahen Osten" - Studienpräsentation & Podiumsdiskussion

Bewaffnete Konflikte im Nahen Osten gefährden nicht nur die Sicherheit der Menschen und zerstören kritische Infrastruktur. Sie hinterlassen auch tiefgreifende und oft langfristige Schäden an…


Donnerstag, 24.09.26 – Kulturzentrum Esperanto Stacio, Halbe

"Wutbürger.exe - ein Report aus der Rage-Republik"

Ein Land zwischen Wut und Wirklichkeit. Wutbürger.exe ist ein Report über Menschen, die sich von der Gesellschaft abgewendet haben – und einen, der versucht, sie zu verstehen. Hannes Kreschel reist…


Freitag, 25.09.26 – Lichtspiele Mössingen, Mössingen

Until we talk - Film & Diskussion

Als Rami Elhanans 14-jährige Tochter in Jerusalem bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag ums Leben kommt, beginnt für ihn eine lange Phase des Ringens um Antworten. In dieser Zeit lernt er den…


Publikationen

Palumbo, Letizia

Fair recruitment to the EU: regulation, rights and remedies

promising practices in migration policy

Zum Download (PDF)


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Palumbo, Letizia

Fair recruitment to the EU: regulation, rights and remedies

promising practices in migration policy

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Jalilvand, David Ramin ; Zumbrägel, Tobias

War and the environment in the Middle East

degradation, governance, and the way forward

Zum Download (PDF)


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Gebhardt, Dirk ; Kosmala, Bella

One-stop-shops: coordinating integration from day one

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A comparative study of National Action Plans on Business and Human Rights in Africa

labor rights perspectives

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Terán, Daniel Uribe

The UN Treaty on Business and Human Rights

regulating corporate power in the era of deregulation

Zum Download (PDF)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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