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Die Welt gerecht gestalten

  • Fehlstart. Um Partner zu werden, müssen sich Europa und Asien besser verstehen

    24.01.2023 Zeitenwende Frieden und Sicherheit

    Die Debatte um den russischen Krieg in der Ukraine hat die Spaltung zwischen dem Westen und vielen Ländern des globalen Südens offengelegt. Marc Saxer berichtet, wie 10 asiatische...


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  • Was kann Handelspolitik zum Klimaschutz beitragen?

    20.01.2023 Caroline Weschenbach, Klimawandel, Energie und Umwelt | Publikation

    Klimapolitik und Handelspolitik wurden bisher kaum zusammen gedacht. Thomas Greven erklärt in einer neuen Publikation, unter welchen Bedingungen Handelspolitik zur Eindämmung des...


    weitere Informationen
  • Schattengewächse außer Kontrolle

    13.01.2023 Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

    Die Macht von Hedgefonds und anderen Schattenbanken wächst weiter – und damit das Risiko eines Crashs. Höchste Zeit, diese an die Leine zu legen. Ein Meinungsbeitrag von Sarah...


    weitere Informationen
  • Militarismus: Eine Notwendigkeit oder die Verherrlichung toxischer Männlichkeit?

    19.12.2022 Gender Weltweit | Frieden und Sicherheit

    Feminismus bietet eine Möglichkeit, sich von der Verherrlichung des Militarismus zu befreien, die durch die patriarchale Kultur befördert wird, und so einer für alle friedlichen...


    weitere Informationen

Gesamtkoordination

Konstantin Bärwaldt

030 26935-7501
Konstantin.Baerwaldt(at)fes.de

Ansprechpartner

Georg Weichardt

030 26935-7477
Georg.Weichardt(at)fes.de

Veranstaltungen, Projekte, Analysen und Hintergrundinformationen:

  • Frieden und Sicherheit
     
  • Klimawandel, Energie und Umwelt
     
  • Weltwirtschaft und Unternehmensverant-
    wortung

     
  • Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

weitere Informationen

 

Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Frieden und Sicherheit

Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

Das Gemeinwohl im Blick haben

Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

Gemeinsam die Welt verändern

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Mittwoch, 01.02.23 - Magdeburg

11. Magdeburger Ringvorlesung: Pazifismus oder Solidarität?

Die Öffentlichkeit in Deutschland scheint gespalten. Debatten in den sozialen Medien werden allzu oft im Duktus der politischen Feindschaft diskutiert mit dem Ziel, die andere Seite mundtot zu machen....


Freitag, 03.02.23 bis Samstag, 04.02.23 - +++Online+++

Rassismus erkennen - Rassismus abbauen

3. Februar 2023, 1. Modul: 16.30 – 19.00 Uhr
4. Februar 2023, 2. Modul: 10.00 – 12.30 Uhr

Im Februar ist der Black History Month. Schwarze Menschen stehen dabei im Vordergrund, und Aktionen gegen...


Dienstag, 07.02.23 - Dresden

Sind die USA noch ein verlässlicher Partner?

Die Innenpolitik der Vereinigten Staaten wird unberechenbarer. Präsident Biden hat keine Mehrheit mehr im Kongress. Die Republikaner, die neue Mehrheit im Repräsentantenhaus, sind gespalten und...


Mittwoch, 08.02.23 - Berlin

'Syriens verlorene Seelen': Völkerrechtsverbrechen in Syrien und ihre internationale Verfolgung - Filmvorführung und Diskussion

Dank des desertierten Militärfotografen „Caesar“ gelangten im Januar 2014 mehr als 27.000 Fotos von zu Tode gefolterten Gefangenen aus den Geheimarchiven des syrischen Regimes an die internationale...


Donnerstag, 09.02.23 - Leipzig

23. Mitteldeutscher MedienDialog: Kriegsreporter im Einsatz

Ort: Tagungslounge, Katharinenstraße 6, 04109 Leipzig

Er hat schon von vielen Fronten berichtet. Die in der Ukraine ist wohl die bedrückendste. Mit seinen Recherchen ist er wie kaum jemand sonst vor...


Publikationen

Association of Municipalities in the Republic of Kosovo in which the Kosovo Serb Community is in Majority

Prishtina, 2023

Publikation herunterladen (800 KB, PDF-File)


Mahanta, Rhea

Political participation is key

How to strengthen youth as peace actors
Bonn, 2023

Publikation herunterladen (140 KB, PDF-File)


Climate change as a security threat in Nigeria and the Sahel

Abuja, 2022

Publikation herunterladen (3,4 MB PDF-File)


Drapak, Mykhailo

Adaptive partnership

Implementation of the agreements between the presidents of Ukraine and the Republic of Moldova of January 2021
Kiev, 2022

Publikation herunterladen (220 KB, PDF-File)


Gerasymchuk, Sergiy

Analysis of the bilateral Ukraine-Moldova relations

Problematic and promising dimensions of cooperation
Kiev, 2022

Publikation herunterladen (210 KB, PDF-File)


Seguridad en América Latina y el Caribe: Respuestas progresistas en tiempos de descontento social y crisis globales

Relatoría
Bogotá, 2022

Publikation herunterladen (210 KB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

weitere Informationen

Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

weitere Informationen

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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