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Die Welt gerecht gestalten

  • | Frieden und Sicherheit

    Gretchenfrage

    Das Modell des „Demokratie-Exports“ ist gescheitert. Deutschland darf sich nicht länger vor einer sicherheitspolitischen Richtungsdebatte wegducken. Mehr dazu im ipg-journal.


    weitere Informationen
  • 14.09.2021 | Frieden und Sicherheit | Podcast

    Podcast-Sonderreihe: 'Reckoning with 9/11'

    Eine Podcastreihe von Saferworld bringt Expert_innen aus der ganzen Welt zusammen, um die Auswirkungen des 11. Septembers zu diskutieren.


    weitere Informationen
  • Michael Bröning

    Zum ewigen Krieg

    Damals wurden sie als Ausnahme und zeitlich befristete, dringend notwendige Maßnahme dargestellt. Doch auch zwei Jahrzehnte nach den Anschlägen vom 11. September bleiben...


    weitere Informationen
  • Annette Schlicht | Die Welt gerecht gestalten | Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft | Publikation

    Zu Tisch!

    Der IWF attestiert vielen der ärmsten Länder längst eine untragbare Gesamtverschuldung. Über Fehler und Möglichkeiten der G20 sprach Annette Schlicht mit den Autor_innen.


    weitere Informationen

Gesamtkoordination

Jochen Steinhilber

030 26935-7410
Jochen.Steinhilber(at)fes.de

Ansprechpartner

Georg Weichardt

030 26935-7477
Georg.Weichardt(at)fes.de

Alle FES-Expert_innen für globale und regionale Politik

Veranstaltungen, Projekte, Analysen und Hintergrundinformationen:

  • Frieden und Sicherheit
     
  • Klimawandel, Energie und Umwelt
     
  • Weltwirtschaft und Unternehmensverant-
    wortung

     
  • Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

weitere Informationen

 

Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Frieden und Sicherheit

Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

Das Gemeinwohl im Blick haben

Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

Gemeinsam die Welt verändern

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Donnerstag, 30.09.21 - Magdeburg

36. Sicherheitspolitisches Forum Sachsen-Anhalt: Das krachende Ende des Afghanistan-Einsatzes und mögliche Folgen für die NATO

Seit 71 Jahren ist die NATO ein Garant unserer Sicherheit. Als politische und militärische Allianz bietet sie den Rahmen für Kooperation zwischen den USA, Kanada und Europa und bindet die Türkei in...


Samstag, 02.10.21 - Online

MUSLIMISCHE LEBENSWELTEN in Niedersachsen

Muslimisch und niedersächsisch - geht das? Etwa 3 % aller Menschen in Niedersachsen bekennen sich mehr oder weniger deutlich zum Islam. Sie sind zum großen Teil Nachfahren türkischer...


Montag, 04.10.21 - Potsdam

Film & Diskussion: 'Verleugnung'


Dienstag, 05.10.21 - Hannover

ATOMKRAFT FOREVER

2022 steigt Deutschland endgültig aus der Atomkraft aus: Das letzte Atomkraftwerk wird abgeschaltet, weil die Erfahrung von Fukushima gezeigt hat, dass das Risiko zu hoch ist und die Technik nicht...


Donnerstag, 07.10.21 bis Freitag, 08.10.21 - Sankt Augustin

Planspiel 'Act Now!: Auf dem Weg zu einer gerechten Klimapolitik'

Planspiel "Act now!": Energiewende, Verkehrswende, Agrarwende und kaum noch Zeit zu handeln - in diesem Planspiel stehen die Teilnehmenden angesichts der Klimakrise als Verantwortliche in Politik,...


Publikationen

Van Veen, Erwin; Noun, Beatrice

Strategies for European engagement with Syrian diaspora civil society organisations

Beirut, 2021

Publikation herunterladen (210 KB, PDF-File)


Brandi, Clara

Urbanisierung gestalten

Global und gerecht
Bonn, 2021

Publikation herunterladen (680 KB, PDF-File)


Nyamsuren, Ch.; Jargalsaikhan, Mendee

Small-power diplomacy

Mongolia's peacekeeping commitment
Ulaanbaatar, 2021

Publikation herunterladen (3 MB, PDF-File)


Return of Maghrebian women from the hotbeds of tension

Tunis, 2021

Publikation herunterladen (40 MB PDF-File)


Ndiaye, Ndèye Amy

Gender-based violence in West Africa

The cases of Senegal, Mali, Burkina Faso and Niger
Dakar-Fann, 2021

Publikation herunterladen (1,1 MB, PDF-File)


Krennerich, Michael

Free and fair elections?

Standards, curiosities, manipulations
Berlin, 2021

Publikation herunterladen (740 KB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

weitere Informationen

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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