Die Welt gerecht gestalten

  • Ein Foto von vielen bunten, gestapelten Frachtcontainern in einem Terminal

    EU-China-Handelskonflikt: Wie China auf Europa blickt

    News, Die Welt gerecht gestalten
    Wie schätzen chinesische Fachleute den Handelskonflikt mit der EU ein? Eine neue Studie von FES und Sinification zeigt, wo Europa Spielräume für Verhandlungen hat und warum europäische Geschlossenheit entscheidend ist.
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  • Panel des Tiergarten Talk 2026 mit Publikum, die an einer Abstimmung mit Handzetteln teilnehmen. Die Moderatorin Nina Netzer und Vizekanzler Lars Klingbeil schauen von der Bühne aus ins Publikum.

    Tiergartenkonferenz 2026 #TGK26

    Frieden und Sicherheit
    Wer hält die Welt zusammen? Diese Frage stand bei unserer diesjährigen internationalen außen- und sicherheitspolitischen Jahrestagung im Mittelpunkt. Aber warum müssen wir diese Frage stellen und wie lauten mögliche...
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  • Grafik einer weiblichen Person, die auf drei Weltkugeln schaut, die sich bewegen.

    Welttag für menschenwürdige Arbeit: Wo sind die Stimmen der Arbeiterinnen, wenn Handelskonflikte zuschlagen?

    Publikation, Gender Weltweit, Gewerkschaften international
    In Madagaskar haben Beschäftigte eigentlich ein gesetzliches Mitspracherecht. Doch nachdem die USA das Land mit Zöllen belegt hatten und das AGOA-Handelsabkommen ausgelaufen war, saßen Arbeiterinnen der Textilindustrie...
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  • Kollage aus Beschäftigten, Arbeiter:innen kämpferisch mit erhobener Faust.

    Wir sind ihr Hindernis!

    Interview, Gewerkschaften international
    Im Gespräch mit Lina Jamoul: Wie die extreme Rechte den öffentlichen Sektor angreift und wie wesentlich Gewerkschaften für den Schutz der Demokratie sind.
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  • Beschäftigte aus der thailändischen Autozulieferindustrie protestierten vor dem Regierungsgebäude in Bangkok für einen gerechten Übergang. Sie tragen Arbeitskleidung und schwenken Fahnen.

    Wenn Länder klimafreundlicher wirtschaften: Was ändert sich für die Beschäftigten?

    Klimawandel, Energie und Umwelt, Gewerkschaften und gute Arbeit
    Der Umbau zu einer CO₂-armen Wirtschaft verändert ganze Industrien und damit das Leben vieler Menschen. Der Just-Transition-Mechanismus (JTM) soll verhindern, dass Beschäftigte und betroffene Gemeinschaften...
    weitere Informationen

Gesamtkoordination

Konstantin Bärwaldt

030 26935-7501
Konstantin.Baerwaldt(at)fes.de

Ansprechpartner

Georg Weichardt

030 26935-7477
Georg.Weichardt(at)fes.de

Veranstaltungen, Projekte, Analysen und Hintergrundinformationen:

  • Frieden und Sicherheit
     
  • Klimawandel, Energie und Umwelt
     
  • Weltwirtschaft und Unternehmensverant-
    wortung

     
  • Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

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Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Frieden und Sicherheit

Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

Das Gemeinwohl im Blick haben

Weltwirtschaft und Unternehmens­verantwortung

Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

Gemeinsam die Welt verändern

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Themenportal Gewerkschaften

Gewerkschaften international

Starke und zukunftsorientierte Gewerkschaften werden weltweit gebraucht, um gute Arbeit zu erkämpfen, Demokratie für die Beschäftigten erfahrbar zu machen und die Wirtschaft sozial und nachhaltig zu gestalten. Dazu fördern wir gewerkschaftliche Interessenvertretung über Grenzen hinweg und entlang von Wertschöpfungsketten. weiter

Geschlechtergerechtigkeit

Es gibt keine soziale Gerechtigkeit ohne Geschlechtergerechtigkeit! Wirtschaftliche und soziale Privilegien sowie politische Repräsentation sind nach wie vor extrem ungleich entlang der Geschlechter verteilt. Deshalb setzen wir uns mit unserer Arbeit dafür ein, diskriminierende Gendernormen und die strukturellen Ursachen von Ungerechtigkeit zu transformieren. Gemeinsam mit Feminist_innen und Partner_innen weltweit entwickeln wir geschlechtergerechte Alternativen für eine bessere Zukunft. weiter

Veranstaltungen

Montag, 19.10.26 – Käte-Strobel-Haus, Gummersbach

Bildungsurlaub für Familien: Klimaschutz, Feminismus und Kapitalismus

Wir beleuchten die Zusammenhänge zwischen ökologischen, sozialen und ökonomischen Machtstrukturen. Warum trifft der Klimawandel Frauen* und marginalisierte Gruppen besonders hart? Welche Rolle spielen…


Dienstag, 20.10.26 – Alte Feuerwache , Magdeburg

Podiumsdiskussion: Regionalvermarktung neu denken!

Das Interesse an der Vermarktung regionaler landwirtschaftlicher Produkte nimmt stetig zu. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher versprechen sich von regionalen Produkten mehr Frische,…


Mittwoch, 21.10.26 –

Machtverschiebungen: Was die Midterms für Amerika und Europa bedeuten

Am 03. November 2026 sind die Menschen in den USA zur Wahl bei den sogenannten „Midterm Elections“, kurz Midterms, aufgerufen.
Neben der Präsidentschaftswahl sind die Midterms die größte Wahl in den…


Donnerstag, 29.10.26 – Online

In 5 Fragen um die Welt - Gespräch mit dem FES Auslandsbüro Vietnam

Wir sprechen mit Timo Rinke, Leiter des FES Büro Vietnam.

https://vietnam.fes.de/index.html

Weitere Informationen Folgen.

Alle Gespräche dieser Reihe erhalten Sie hier:…


Freitag, 30.10.26 – Kulturgießerei, Schöneiche

"Wutbürger.exe - ein Report aus der Rage-Republik"

Ein Land zwischen Wut und Wirklichkeit. Wutbürger.exe ist ein Report über Menschen, die sich von der Gesellschaft abgewendet haben – und einen, der versucht, sie zu verstehen. Hannes Kreschel reist…


Publikationen

Jalilvand, David Ramin ; Zumbrägel, Tobias

War and the environment in the Middle East

degradation, governance, and the way forward

Zum Download (PDF)


Weitere Informationen


Al-Amrani, Mohammed ; Pickhardt, Julia

Fragile consolidation

Yemen's new government and the case for European governance engagement

Zum Download (PDF)


Weitere Informationen


Palumbo, Letizia

Fair recruitment to the EU: regulation, rights and remedies

promising practices in migration policy

Zum Download (PDF)


Weitere Informationen


Jalilvand, David Ramin ; Zumbrägel, Tobias

War and the environment in the Middle East

degradation, governance, and the way forward

Zum Download (PDF)


Weitere Informationen


Gebhardt, Dirk ; Kosmala, Bella

One-stop-shops: coordinating integration from day one

Zum Download (PDF)


Weitere Informationen


A comparative study of National Action Plans on Business and Human Rights in Africa

labor rights perspectives

Zum Download (PDF)


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Repräsentativ, demokratisch, unabhängig, kompetent und effektiv: So sollten die Interessen von Arbeitnehmer_innen vertreten werden. Die FES stärkt Gewerkschaften und andere Organisationsformen weltweit.

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Gender Matters
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Jährlich vergeben wir den FES Menschenrechtspreis an Einzelpersonen oder Organisationen, die sich in verschiedenen Teilen der Welt in außergewöhnlicher Weise für Gerechtigkeit engagieren. weiter
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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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