Die Welt gerecht gestalten

  • Bild im Stile eines Starwarsplakates mit den Köpfen der Mitglieder von ICRICT.

    Tax Wars – der Film!

    Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

    Die FES unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit der „Unabhängigen Kommission für die Reform der internationalen Unternehmensbesteuerung (ICRICT). Eine Arte-Dokumentation gibt Einblicke in ihren...


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  • Das Bild zeigt einen Arbeiter beim Abbau von lithiumreichem Salz in den Albemarle-Salzebenen im Salar de Atacama, Chile.

    Die Suche nach verlässlichen Partnern

    Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

    Mit Rohstoffpartnerschaften will sich die EU ihren Zugang zu kritischen Rohstoffen sichern. Warum das so ist und wie sie auch für rohstoffreiche Länder attraktiv gestaltet werden können,...


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  • Schale mit verschiedenen hausgemachten Orangeneis am Stiel und Blutorangenscheibe

    Des Klimas Gretchenfragen

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Wie lassen sich beim sozial-ökologischen Umbau skeptische Milieus an Bord holen lassen: Antworten liefert eine Umfrage in 19 Ländern der EU und Nordamerika. Claudia Detsch ordnet das Ganze im...


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  • Der Plenarsaal im Europäischen Parlament, wo 705 Abgeordnete aus 27 Mitgliedstaaten regelmäßig tagen.

    Mit Sicherheit zum Wahlerfolg?

    Zeitenwende Frieden und Sicherheit

    Sicherheit, Frieden, Demokratie – rauf und runter. Noch nie waren Wahlkämpfe um das Europaparlament so sicherheitszentriert wie dieses Mal. Die Zeitenwende, so scheint es, wirft bisherige...


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  • Titelbild der Veranstaltung Gewerkschaften gegen Rechts

    In Solidarität gegen Rechtsextremismus 

    Gewerkschaften international | Europäischer Gewerkschaftsdialog

    Gewerkschaften als letztes Bollwerk gegen die extreme Rechte in Europa? Mit Blick auf Italien und Frankreich scheint das der Fall zu sein. Zu dieser Einsicht kamen Gewerkschaftsspitzen...


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Gesamtkoordination

Konstantin Bärwaldt

030 26935-7501
Konstantin.Baerwaldt(at)fes.de

Ansprechpartner

Georg Weichardt

030 26935-7477
Georg.Weichardt(at)fes.de

Veranstaltungen, Projekte, Analysen und Hintergrundinformationen:

  • Frieden und Sicherheit
     
  • Klimawandel, Energie und Umwelt
     
  • Weltwirtschaft und Unternehmensverant-
    wortung

     
  • Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

weitere Informationen

Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Frieden und Sicherheit

Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

Das Gemeinwohl im Blick haben

Weltwirtschaft und Unternehmens­verantwortung

Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

Gemeinsam die Welt verändern

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Themenportal Gewerkschaften

Gewerkschaften international

Starke und zukunftsorientierte Gewerkschaften werden weltweit gebraucht, um gute Arbeit zu erkämpfen, Demokratie für die Beschäftigten erfahrbar zu machen und die Wirtschaft sozial und nachhaltig zu gestalten. Dazu fördern wir gewerkschaftliche Interessenvertretung über Grenzen hinweg und entlang von Wertschöpfungsketten. weiter

Themenportal Gender und Jugend

The Future is Feminist!

“The Future is Feminist” ist ein globales Projekt der Friedrich-Ebert-Stiftung, das weltweit mit Feminist_innen zusammenarbeitet, um positive Visionen für eine bessere Zukunft zu entwickeln, die sich auf Themen der Wirtschaftspolitik und kritische ökonomische Perspektiven konzentrieren. Insbesondere analysiert das Projekt die Folgen der Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit. weiter

Veranstaltungen

Dienstag, 28.05.24 – Online

In 5 Fragen um die Welt. Gespräch mit einem FES-Auslandsbüro

Die Gespräche aus 2023 erhalten Sie hier: https://www.salve.tv/tv/topmeldungen/?rubrik=384


Dienstag, 28.05.24 – Bunter Bahnhof, Cottbus

Spielfeld der Herrenmenschen. Kolonialismus und Rassismus im Fußball

Fußball ist ein globaler Sport und eine riesige Unterhaltungsmaschinerie. Seine weltweite Verbreitung ist jedoch nicht ohne den Kolonialismus denkbar. Fußball diente immer auch der Unterdrückung und…


Donnerstag, 30.05.24 – Hillersche Villa - Soziokultur im Dreiländereck, Zittau

Sehnsucht nach Frieden – Deutschland und der Ukraine- Krieg

Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon mehr als zwei Jahre. Er hat Europa und die ganze Welt verändert: Die NATO-Mitgliedstaaten unterstützen die Verteidigung der Ukraine und auch Europa sieht sich…


Donnerstag, 30.05.24 – Kulturschloss Wandsbek, Hamburg

Was bleibt? Lehren aus 20 Jahren Afghanistaneinsatz

August 2021: Dramatische Szenen spielen sich am Kabuler Flughafen ab – tausende Frauen, Kinder und Männer versuchen zu fliehen, wollen durch die abziehenden NATO-Truppen evakuiert werden. Die Welt…


Sonntag, 02.06.24 – Ernst-Ludwig-Platz, Mainz

Gelungene Klima-Kommunikation – zwischen dem Auswechseln von Glühbirnen und der Apokalypse

Ein Workshop im Rahmen von Stadtgefühle: Das Zukunftsfestival in der Mainzer Innenstadt:Wann und wo? Sonntag, 2. Juni, 13.00 – 14.30 Uhr, Pavillon auf dem Ernst-Ludwig-Platz in MainzEin Workshop im…


Publikationen

Grabosch, Robert

Die EU-Lieferketten-Richtlinie

Weltweiter Schutz für Mensch und Umwelt
Bonn, 2024

Publikation herunterladen (1,6 MB PDF-File)


Saage-Maaß, Miriam; Korn, Franziska

Lessons learnt from the Bangladesh ACCORD?

Insights for the mandatory due diligence debate
Berlin, 2021

Publikation herunterladen (1,5 MB PDF-File)


Saage-Maaß, Miriam; Korn, Franziska

Vom ACCORD lernen?

Erfahrungen aus Bangladesch für die deutsche Debatte
Berlin, 2021

Publikation herunterladen (1,5 MB PDF-File)


Grabosch, Robert

Internationale Sorgfaltspflichtengesetze

Lessons Learned für die deutsche Debatte
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (270 KB, PDF-File)


Grabosch, Robert

Companies and human rights

A global comparison of legal due diligence obligations
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (3,7 MB PDF-File)


Schliemann, Christian; Bryk, Linde

Arms trade and corporate responsibility

Liability, litigation and legislative reform
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (500 KB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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