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Die Welt gerecht gestalten

  • Marius Müller-Hennig | Frieden und Sicherheit

    Wieviel China verträgt die NATO?

    Autor*innen einer neuen FES-Studie identifizieren drei unterschiedliche Visionen für die Zukunft der nordatlantischen Allianz. Ein wichtiger Punkt dabei: Das Verhältnis zu China.


    weitere Informationen
  • 15.06.2021 | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

    Hätte, hätte, Lieferkette? Nun ist es endlich vorbei mit der Freiwilligkeit

    Über die Schlagkraft der Bündnisse, Knackpunkte des Gesetzes, Einfluss der Sozialdemokratie und die Rolle der FES, schreibt Frederike Boll.


    weitere Informationen
  • | Klimawandel, Energie und Umwelt

    Das Jahrzehnt des Aufbruchs: Build Forward Better!

    Die Folgen der Pandemie und Klimakrise sind global, langfristig und asymmetrisch. Wie sich beide Krisen lösen lassen, erklärt uns Thomas Hirsch.


    weitere Informationen
  • 02.06.2021 | Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft | Politik für Europa

    Wohin laufen sie denn? Wo laufen sie denn hin?

    Drei Publikationen beleuchten den Weg zu einer Transformation der Linken: Vom Mythos der Stimmenverluste an Rechte, über linke Strategien und konkrete Positionierung.


    weitere Informationen

 

  • Themen
    Frieden und Sicherheit
    Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

    Frieden und Sicherheit

    Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

    Klimawandel, Energie und Umwelt
    Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung
    Das Gemeinwohl im Blick haben

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

    Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Gemeinsam die Welt verändern

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

    Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Dienstag, 15.06.21 - ONLINE

Öffentliche Auftragsvergabe: Anwendung von Tariftreue in der kommunalen Vergabe

In den letzten Jahren gab es verschiedene Reformen im Bereich des Rechts der öffentlichen Auftragsvergabe in Europa und Deutschland. Spätestens mit der Einführung von Art. 18 Abs. 2 der Richtlinie...


Donnerstag, 17.06.21 - online

Grüne Billionen - Wie können wir mit Geldanlagen Nachhaltigkeitsziele erreichen?

Um den Klimawandel wirksam zu bekämpfen und zudem Wirtschaft und Gesellschaft für alle Menschen umweltverträglicher und gerechter zu gestalten, braucht es viel Geld. Erneuerbare Energien, nachhaltige...


Montag, 21.06.21 - Online

Machtspieler - Wie Politik den Sport instrumentalisiert

Fußball ist ein Sport, aber auch ein Geschäft - eins mit globaler Reichweite. Investoren aus China, Russland und den Golfstaaten sichern ihren Regierungen wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss in...


Dienstag, 22.06.21 - ONLINE

Neue Schulden macht das Land! Aufschwung oder Pleite für MV?

Streit- und Fachgespräch mit Reinhard Meyer (Finanzminister MV), Reiner Holznagel (Präsident des Bundes der Deutschen Steuerzahler) und Dr. Tobias Hentze (Institut der deutschen Wirtschaft):

Ja,...


Mittwoch, 23.06.21 - Online

Lieferkettengesetz - Bedeutung und Konsequenzen für Brandenburg

Schon lange haben verschiedene Verbände und zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Teile der Wirtschaft auf ein Lieferkettengesetz gedrungen. Ein solches Gesetz verpflichtet Unternehmen, auch bei...


Publikationen

Three visions for NATO

Mapping national debates on the future of the atlantic alliance
Berlin, 2021

Publikation herunterladen (1,5 MB PDF-File)


Hirsch, Thomas; Mattheß, Manuela

Build forward better!

Die globale Bekämpfung der Klimakrise in Zeiten der Pandemie
Berlin, 2021

Publikation herunterladen (260 KB, PDF-File)


Becker, Astrid

Das Abkommen von Escazú

Meilenstein für Menschenrechts- und Umweltpolitik
Berlin, 2021

Publikation herunterladen (100 KB, PDF-File)


Epub herunterladen


Mourad, Ali

The inadequacy of the bilateral European neighbourhood policy framework amid regional security challenges

A Lebanese perspective on security policy in the Southern neighbourhood
Beirut, 2021

Publikation herunterladen (2,3 MB PDF-File)


Feijó, João

The role of women in the conflic in Cabo Delgado

Understanding vicious cycles of violence
Dakar-Fann, 2021

Publikation herunterladen (600 KB, PDF-File)


Ámon, Ada; Fülöp, Orsolya

Budapests Weg in eine grüne Zukunft

Budapest, 2021

Publikation herunterladen (200 KB PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

weitere Informationen

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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