Die Welt gerecht gestalten

  • 14.08.2019 | Klimawandel, Energie und Umwelt | Ökologie | News

    Braunkohle gefährdet Heimat

    Ein sächsisches Dorf soll dem Kohleabbau weichen. Bei der Degrowth-Sommerschule diskutieren Anwohner und Klimaaktivistinnen Auswege.


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  • | Gewerkschaften international | Starke Gewerkschaften | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung | News

    Freihandel allein ist in Afrika auch keine Lösung

    Gewerkschaften müssen bei der Umsetzung des afrikanischen Freihandelsabkommens ACFTA mitreden, so Greven und Schulz auf gegenblende.dgb.de.


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  • 06.08.2019 | Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung | Wirtschaft | Finanzen | News

    Steuern zahlen müssen alle

    Warum Digitalisierung den Reformdruck erhöht, beleuchtet Sarah Ganter in ihrer Bestandsaufnahme für das FES-info Magazin.


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  • 06.08.2019 | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung | Digitalisierung | Wirtschaft | Finanzen | News

    Monopole eindämmen

    Achim Wambach im FES-info-Interview über eine Wirtschaftsordnung für die digitale Ökonomie.


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  • Themen
    Frieden und Sicherheit
    Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

    Frieden und Sicherheit

    Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

    Klimawandel, Energie und Umwelt
    Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung
    Das Gemeinwohl im Blick haben

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

    Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Gemeinsam die Welt verändern

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

    Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Donnerstag, 01.08.19 bis Dienstag, 31.12.19 - Niedersachsen

Umweltworkshop: No Planet B? Was tun? Was tun? (für Jugendliche ab der 8. Klasse)

Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler_innen bereits vor gefährlichen Klimaauswirkungen. Trotzdem wurde dieses Thema in Deutschland lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. In den vergangenen...


Mittwoch, 21.08.19 - Hamburg (19 Uhr - Freie Akademie der Künste)

Klima auf der Kippe - Welchen Preis braucht CO 2 ?

Wer seinen Müll über den Zaun in Nachbars Garten entsorgt, dürfte rasch Konsequenzen spüren. Anders sieht es bei CO2 aus, dem Abfall der Verbrennung fossiler Energieträger. Dessen Entsorgung ist in...


Dienstag, 27.08.19 - Dessau

Die Lage in Syrien und die Zuspitzung des Konflikts Israel-Iran

Der Mittlere Osten bleibt eine hochexplosive Krisenregion. Die Situation in Syrien ist dramatisch. Von einer friedlichen Lösung der Konflikte durch das Machtzentrum Russland, Türkei und Iran kann...


Montag, 02.09.19 bis Freitag, 06.09.19 - Bonn

Europa und Afrika - Eine Beziehung 'auf Augenhöhe'?

Die Beziehung zwischen den Nachbarkontinenten Afrika und Europa war jahrhundertelang von einer europäischen Dominanz gekennzeichnet, von Abhängigkeit, Gewalt, aber auch von Träumen. Europäer_innen...


Montag, 02.09.19 bis Freitag, 13.09.19 - Luth. Wittenberg

Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen

Die Sekundarschule Rosa Luxemburg in Wittenberg zeigt die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen".

Rechtsextremismus hat viele Facetten - vom Vorurteil bis zur Gewalttat. Wenn...


Publikationen

Almasri, Reem; Alshamali, Abdallah; Chevillard, Naomi

Decentralized solar in Jordan

Streamlining administrative procedures to maximize socio-economic benefits ; Report to the Friedrich-Ebert-Stiftung
Amman, 2019

Publikation herunterladen (85 MB, PDF-File)


Almasri, Reem; Alshamali, Abdallah; Chevillard, Naomi

[Decentralized solar in Jordan]

[Streamlining administrative procedures to maximize socio-economic benefits ; Report to the Friedrich-Ebert-Stiftung]
Amman, 2019

Publikation herunterladen (102 MB, PDF-File)


Ganser, Helmut W.; Murck, Manfred

Innere und äussere Sicherheit

Den Anspruch des "Comprehensive Approach" einlösen
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (120 KB, PDF-File)


Tuncak, Baskut

Exploitation by exposure

How toxic substances poison workers' rights
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (210 KB, PDF-File)


Digital trade in Africa

Implications for inclusion and human rights
Geneva, 2019

Publikation herunterladen (4,5 MB PDF-File)


Venezuela

Towards a peaceful political solution
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (200 KB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

weitere Informationen

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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