Die Welt gerecht gestalten

  • | Gewerkschaften und gute Arbeit | Gewerkschaften international | Starke Gewerkschaften | Die Welt gerecht gestalten | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

    In Mumbai wie in Mannheim: Arbeits-und Menschenrechte entlang der globalen Lieferketten

    140 Gewerkschaftsaktive aus acht Ländern diskutieren über internationale Solidarität. Eine gemeinsame Tagung von ver.di, tie global und FES.


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  • | Die Welt gerecht gestalten | Frieden und Sicherheit

    Exporte in den Krieg.

    Rüstungskonzerne und Kriegsverbrechen. Miriam Saage-Maaß im ipg-journal zur Verantwortung privater Lieferanten und staatlicher Kontrolleure.


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  • | Ökologie

    „Erfolgreiche Energiewende braucht belastbare Kompromisse"

    Bundesregierung und Kohlekommission müssen wieder an einen Tisch, fordert Matthias Miersch im ipg-journal.


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  • Julia Balanowski | Klimawandel, Energie und Umwelt | Ökologie

    Die EU als Vorreiterin im globalen Klimaschutz unter dem Pariser Klimaabkommen?

    Wie füllt die EU ihre vielbeschworene Vorreiterrolle in der internationalen Klimapolitik aus? Eine FES-Publikation gibt Einblicke und Tipps.


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  • Themen
    Frieden und Sicherheit
    Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

    Frieden und Sicherheit

    Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

    Klimawandel, Energie und Umwelt
    Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung
    Das Gemeinwohl im Blick haben

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

    Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Gemeinsam die Welt verändern

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

    Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Freitag, 28.02.20 bis Samstag, 29.02.20 - Frankfurt (Oder)

Der Islam: Religion, Politik und Kultur - Einführungsseminar zum Verständnis des Islams

Wir kommen immer häufiger mit dem Islam und der islamischen Welt in Berührung: Sei es durch die Begegnung mit ausländischen Mitbürgern oder Geflüchteten, sei es über die Berichte aus dem Nahen Osten...


Montag, 02.03.20 - Magdeburg

Das Politische Quartett - Wissenschaft, Politik, Medien und Gesellschaft im Gespräch über politische Sachbücher

Mehr Wachstum, mehr Wohlstand. Über Jahrzehnte hinweg schien es Konsens, dass eine starke und vor allem freie Wirtschaft zu mehr Wohlstand und Gerechtigkeit führe. Es wird vom "Wirtschaftswunder"...


Montag, 02.03.20 bis Freitag, 06.03.20 - Bonn

Deutschland und die Maghreb-Staaten - Politik, Wirtschaft und Sicherheit vor den Toren Europas

Die arabischen Maghreb-Staaten (Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen) zählen zu den direkten Nachbarn der EU. Sie sind mit Europa durch unzählige menschliche Beziehungen eng verbunden, die aus...


Mittwoch, 04.03.20 - Leipzig

20 Jahre Putin. Russland im Umbruch? Bilanz und Ausblick

Veranstaltungsort: Veranstaltungsetage der Friedrich-Ebert-Stiftung, Burgstraße 25, 04109 Leipzig


Die Regierungsbilanz von Wladimir Putin in 20 Jahren an der Spitze Russlands ist durchwachsen. Er hat...


Mittwoch, 04.03.20 - Potsdam

Zurück in die Zukunft - Auftakt zur 30. Brandenburgischen Frauenwoche

Mit dem Motto "Zurück in die Zukunft" wollen wir beim 30-jährigen Jubiläum der Brandenburgischen Frauenwoche nicht nur zurückblicken - mit unseren Erfahrungen richten wir den Fokus in die Zukunft: Wie...


Publikationen

Klima schützen, aber wie?

Was wir jetzt tun müssen und warum
Bonn, 2020

Publikation herunterladen (1 MB, PDF-File)


Guillou, Antoine

Eine wirksame und gerechte CO2-Steuer

Paris, 2020

Publikation herunterladen (110 KB, PDF-File)


The LGBTI movement in Cyprus

Activism, law, and change across the divide : Report 2019
Nikosia, 2020

Publikation herunterladen (310 KB, PDF-File)


Elgendy, Karim; Kisswani, Hussein al

Leveraging urban resilience for sustainable cities in the Arab world

Amman, 2020

Publikation herunterladen (10 MB, PDF-File)


Beyene, Abdeta

Wind of Change

Einschätzung positiver Entwicklungen am Horn von Afrika und ihrer Auswirkungen auf Frieden und Sicherheit in der Region
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (190 KB, PDF-File)


Beyene, Abdeta

Wind of Change

Assessing positive developments in the Horn and their impact on regional peace and security
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (160 KB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

weitere Informationen

Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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