Die Welt gerecht gestalten

  • | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung | Publikation

    Unternehmen weltweit in die Pflicht nehmen

    Unsere interaktive Weltkarte gibt einen Überblick über Gesetze und Verordnungen zum Thema Sorgfaltspflicht entlang globaler Lieferketten.


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  • | Die Welt gerecht gestalten | Klimawandel, Energie und Umwelt | News | Newsslider

    Verfluchter Reichtum

    Der schwere Umstieg auf erneuerbare Energien. Unsere FES-Kolleginnen berichten aus Lateinamerika und Nahost/Nordafrika für das ipg-journal zur COP25.


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  • 10.12.2019 | Die Welt gerecht gestalten | Klimawandel, Energie und Umwelt | News

    FES@COP25: Der Ruf nach 100% Erneuerbare Energie

    Erneuerbare Energie als große Chance für den Globalen Süden: Fair, günstig, sozial- und klimagerecht.

    Wie sieht ein gerechter Übergang aus? (engl.)


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  • 09.12.2019 | Die Welt gerecht gestalten | Klimawandel, Energie und Umwelt | Newsslider

    FES@COP25: Vision einer Energietransformation in der arabischen Welt

    In der FES-Studie konkretisieren Jugendliche Strategien für eine gerechte und soziale Energietransformation. Zwei Autor_innen im Interview (engl.)


    weitere Informationen

 

  • Themen
    Frieden und Sicherheit
    Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

    Frieden und Sicherheit

    Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

    Klimawandel, Energie und Umwelt
    Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung
    Das Gemeinwohl im Blick haben

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

    Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Gemeinsam die Welt verändern

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

    Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Donnerstag, 21.11.19 bis Freitag, 10.01.20 - München, Stadtteilkulturzentrum Guardini90

Ausstellung 'Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen'

Die Ausstellung "Demokratie Stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" wird im Rahmen des MVHS Programmschwerpunkts "Das Experiment Deutschland und die Demokratie" vom 22. November 2019 bis 10. Januar...


Samstag, 18.01.20 - Kassel

Gutes Leben in unserer Region

Erarbeiten Sie gemeinsam mit den Expert_innen in den jeweiligen Workshops Ihre Zukunftsversion von einem nachhaltigeren Leben in Ihrer Region und wie dieses in der Gemeinschaft gelingen kann.


Donnerstag, 23.01.20 - Marburg

Schluss mit der Ökomoral! Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken

Lesung und Diskussion mit Dr. Michael Kopatz (Autor "Schluss mit der Ökomoral") und Dr. Thomas Spies (Oberbürgermeister Marburg) moderiert von Judith Kösters (hr-iNFO). Alle inhaltlichen und...


Freitag, 24.01.20 - München, Evangelische Stadtakademie

Huawei, Baidu, Tencent

+++Neuer Termin 24.1.2020+++ (verlegt vom 5.12.19)

Wie Chinas digitale Champions das Land und die Welt verändern

Vortragsreihe CHINA verstehen

Mit eigenen Digital-Unternehmen und ihrer Kontrolle will...


Montag, 27.01.20 bis Freitag, 31.01.20 - Attendorn

Mensch und Maschine (Filmseminar) Veränderung von Gesellschaft und Arbeitswelten im Film

Das Kino, die alte "Traumfabrik", startete seine Karriere mit bewegten Bildern aus der Arbeitswelt: "Arbeiter verlassen die Fabrik" hieß der erste Film der Gebrüder Lumière. Bereits 1895 richteten sie...


Publikationen

Safonov, George

Social consequences of climate change

Building climate friendly and resilient communities via transition from planned to market economies
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (1 MB, PDF-File)


Milačić, Filip

The challenges of national identity politics in Western Europe

Learning from the Montenegrin Example
Belgrade, 2019

Publikation herunterladen (270 KB, PDF-File)


Tost, Alexandra; Reperger, Simone

Zwischen Klimawandel und sozialen Unruhen

Chiles Klimapolitik als Gastgeber der UN-Konferenz 2019
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (310 KB, PDF-File)


Schliemann, Christian; Bryk, Linde

Arms trade and corporate responsibility

Liability, litigation and legislative reform
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (500 KB, PDF-File)


Borowczak, Winfried; Kaufmann, Friedrich; Weimer, Bernhard

Wie kam das Wasser in den Wein?

Ein politökonomischer Blick auf Entwicklung und Demokratie in Mosambik und neue Ansätze internationaler Kooperation
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (300 KB, PDF-File)


From international ivory towers to national realities

The challenge of creating national social dialogues for social protection floors
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (1,5 MB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

weitere Informationen

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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