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Die Welt gerecht gestalten

  • Yvonne Bartmann | Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft | Publikation | Interview

    Das gleiche System im neuen Gewand

    UNCITRAL vertrödelt Zeit bei der Reform der Investor-Staats-Schiedsgerichtsbarkeit (ISDS).


    weitere Informationen
  • | Klimawandel, Energie und Umwelt

    Endlich Klimawandel im UN-Menschenrechtsrat!

    UN-Menschenrechtsrat verabschiedet Resolution zur Einsetzung eines Sonderberichterstatters für Menschenrechte und Klimawandel.


    weitere Informationen
  • 12.10.2021 | Klimawandel, Energie und Umwelt

    Südkoreas Pläne für eine Just Transition müssen wirklich fair für alle sein

    Vom “Klimaschurken” zur Klimaneutralität bis 2050? Eine Einschätzung, wie sozial gerecht dieser Wandel sein wird, gibt Kim Hyun-woo, Leiter von Nonuke News.


    weitere Informationen
  • 12.10.2021 | Flucht, Migration, Integration | Klimawandel, Energie und Umwelt

    Afghanistan: Teufelskreis aus Krieg und Klimawandel

    Wie eng der Umgang mit dem Klimawandel und bewaffnete Konflikte in Afghanistan zusammenhängen, beschreibt Martin Qassemi, Praktikant im Referat "Globale und Europäische Politik".


    weitere Informationen

Gesamtkoordination

Jochen Steinhilber

030 26935-7410
Jochen.Steinhilber(at)fes.de

Ansprechpartner

Georg Weichardt

030 26935-7477
Georg.Weichardt(at)fes.de

Alle FES-Expert_innen für globale und regionale Politik

Veranstaltungen, Projekte, Analysen und Hintergrundinformationen:

  • Frieden und Sicherheit
     
  • Klimawandel, Energie und Umwelt
     
  • Weltwirtschaft und Unternehmensverant-
    wortung

     
  • Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

weitere Informationen

 

Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Frieden und Sicherheit

Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

Das Gemeinwohl im Blick haben

Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

Gemeinsam die Welt verändern

Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Dienstag, 26.10.21 - Rh. Friedrich-Wilhelms-UniversitätBonn und Online

Ringvorlesung 'Willy Brandt - Friedensnobelpreis' 2021

Von der Weltinnenpolitik, ihren Spannungsfeldern und Weiterentwicklungen 1960 bis 2030

Impulsvortrag: Manuel Fröhlich

Livestream anschauen unter: https://www.fes.de/friedensnobelpreis-50/auftakt


Mittwoch, 27.10.21 - Online

In fünf Fragen um die Welt - Russland

Die deutsch-russischen Beziehungen waren nie leicht. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs, aber auch der Blockkonfrontationen war es zunächst die Entspannungspolitik von Bundeskanzler Willy...


Mittwoch, 27.10.21 - Cottbus

Lasst uns reden: Frauenprotokolle aus der Colonia Dignidad (Cottbus)

LESUNG & GESPRÄCH
mit der Autorin Heike Rittel und Zeitzeug*innen der Colonia Dignidad


> Hier geht es zur Anmeldung für FRANKFURT/ODER (26.10.2021):...


Mittwoch, 27.10.21 -

In 5 Fragen um die Welt - Russland

Die deutsch-russischen Beziehungen waren nie leicht. Vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs, aber auch der Blockkonfrontationen war es zunächst die Entspannungspolitik von Bundeskanzler Willy...


Donnerstag, 28.10.21 - ONLINE

Sharing responsibilities as well as benefits? The global debt crisis and the role of private creditors

Die Ergebnisse der G20-Initiativen zur Entschuldung des von der Pandemie wirtschaftlich stark betroffenen Globalen Südens sind ernüchternd. Viele der betroffenen Länder zögern in die Verhandlungen...


Publikationen

Parto, Saeed; Le Grand, Martha

Local dynamics of conflict and peace in the Kabul region

Findings from a local forum for peace
Kabul, 2021

Publikation herunterladen (2,7 MB PDF-File)


Galstyan, Narek S.; Abrahamyan, Eduard; Davtyan, Erik

Armenia's international status aspirations in 2008-2020

Tbilisi, 2021

Publikation herunterladen (420 KB, PDF-File)


Peace now and forever

Compilation of research articles by the students of Shah Abdul Latif University (SALU) Khairpur
Islamabad, 2021

Publikation herunterladen (1,5 MB, PDF-File)


Van Veen, Erwin; Noun, Beatrice

Strategies for European engagement with Syrian diaspora civil society organisations

Beirut, 2021

Publikation herunterladen (210 KB, PDF-File)


Brandi, Clara

Urbanisierung gestalten

Global und gerecht
Bonn, 2021

Publikation herunterladen (680 KB, PDF-File)


Nyamsuren, Ch.; Jargalsaikhan, Mendee

Small-power diplomacy

Mongolia's peacekeeping commitment
Ulaanbaatar, 2021

Publikation herunterladen (3 MB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

weitere Informationen

Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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