Die Welt gerecht gestalten

  • 30.09.2020 | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung | Veranstaltung | Digitale Formate

    Öffentliche Ressourcen sichern - Illegitime Finanzflüsse bekämpfen

    Der Zwischenbericht des High Level Panel on International Financial Accountability, Transparency and Integrity (FACTI) bei den VN wird am 7. Oktober...


    weitere Informationen
  • | Klimawandel, Energie und Umwelt | Publikation | Newsslider | Interview

    So geht es nicht weiter! Wege zur sozial-ökologischen Transformation in Lateinamerika

    Gegen den Klimawandel wird es keine Impfung geben, daher bleibt die Forderung: Ein Wandel tut not!


    weitere Informationen
  • 22.09.2020 | Gewerkschaften und gute Arbeit | Gewerkschaften national | Gewerkschaften international | Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

    »Freiwilligkeit funktioniert nicht. Wir brauchen einen gesetzlichen Rahmen!«

    Nach über 7 Jahren Rana-Plaza-Einsturz: Über Stärken, Bedeutung und Chancen eines deutschen Lieferkettengesetzes, spricht Bärbel Kofler.


    weitere Informationen
  • 22.09.2020 | Kommunalpolitik | Klimawandel, Energie und Umwelt | Publikation | News

    Ab jetzt online! Das Klima-Handbuch für Kommunen

    Den solidarisch-ökologischen Wandel erfolgreich gestalten

    Die Klimakrise ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Solidarisch-ökologischer Wandel...


    weitere Informationen

 

  • Themen
    Frieden und Sicherheit
    Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

    Frieden und Sicherheit

    Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

    Klimawandel, Energie und Umwelt
    Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung
    Das Gemeinwohl im Blick haben

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

    Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Gemeinsam die Welt verändern

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

    Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Donnerstag, 01.10.20 - VIRTUELL

Global Green Deals Forum - sozial.demokratisch.klimagerecht

Unser Planet steuert auf den Klimakollaps zu. Frieden, Freiheit und Wohlstand in der Welt hängen in Zukunft davon ab, ob wir die ökologischen Grenzen respektieren. Dafür müssen wir unsere Art zu leben...


Freitag, 02.10.20 - Erfurt + Online

Lesung 'Verlorene Sterne' im Rahmen der Interkulturellen Woche 2020

Human Mirrafati musste in seinem Leben unfassbares Leid erleben: Krieg, Gefangenschaft, Folter, Hunger und eine drohende Todesstrafe, der er nur durch Flucht entkam. Um die Geschehnisse zu...


Dienstag, 06.10.20 - online

Arbeitskämpfe 4.0: Wie können Arbeitnehmer_innen sich weltweit vernetzen und Mitbestimmung durchsetzen


Mittwoch, 07.10.20 - ONLINE

FACTI Panel: Öffentliche Ressourcen sichern - Illegitime Finanzflüsse bekämpfen

Seit Anfang des Jahres befasst sich ein Expert_innenpanel bei den Vereinten Nationen mit der Frage, wie gegen Steuerflucht und Korruption vorgegangen werden kann. Das High Level Panel on International...


Donnerstag, 08.10.20 - Online

Managerkreis Rhein-Main: Europa der Zukunft - Wie die Europäische Union die Corona-Krise meistert


Publikationen

Climate action. Socially. Just

A manual of arguments for a fair and ecological society
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (8,5 MB PDF-File)


Safonov, George

Green growth and innovation

Measuring progress in transition from planned to market economies
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (620 KB, PDF-File)


Hydrogen as a green energy source in the MENA region

Amman, 2020

Publikation herunterladen (4,3 MB PDF-File)


Feijó, João

Social asymmetries

Clues to understand the spread of islamist jihadism in Cabo Delgado
Dakar-Fann, 2020

Publikation herunterladen (550 KB PDF-File)


Čikov, Pavel

Young people and human rights in Russia

Paradoxes and controversies
Moskau, 2020

Publikation herunterladen (170 KB, PDF-File)


Čikov, Pavel

Jugend und Menschenrechte in Russland

Ein Verhältnis mit Widersprüchen
Moskau, 2020

Publikation herunterladen (195 KB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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