SPRACHE
Leichte
Sprache
Menü

Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • Unterbringung von Geflüchteten: Die wohnungspolitischen Herausforderungen angehen

    Ein Beitrag von Verena Hubertz MdB über Herausforderungen und Lösungsansätze


    weitere Informationen
  • #tpw22: Über Modernisierungsdruck in Krisenzeiten

    Auf dem Tag der Progressiven Wirtschaftspolitik diskutieren wir am 30. und 31. Mai 2022 in Berlin oder online.


    weitere Informationen
  • Zurück in die Zukunft?

    Soziales | Publikation

    Gesellschaftliche Vorstellungen für eine Politik nach der Pandemie

     


    weitere Informationen
  • Die sozialen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs in Deutschland

    Auch wenn die langfristigen Folgen des Ukraine-Kriegs von dessen weiteren Verlauf und den (internationalen) Reaktionen darauf abhängen, zeichnen sich...


    weitere Informationen

Finanzen:
Markus Schreyer
030 26935-8312
Markus.Schreyer(at)fes.de

Ökologie:
Max Ostermayer
030 26935-8319
Max.Ostermayer(at)fes.de

Soziales:
Iva Figenwald
0228 883-8309
Iva.Figenwald(at)fes.de

 

Wirtschaft

Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

Finanzen

Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

Ökologie

Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

Soziales

Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Dienstag, 10.05.22 - Web-Seminar

(1) Lokal handeln und global verändern

+++ ANMELDUNG MIT MOTIVATIONSBESCHREIBUNG +++

ZWEITEILIGES WEB-SEMINAR:
Die Klimakrise ist eines der größten Probleme unserer Zeit und sie verstärkt weltweit soziale Ungleichheit. Jetzt ist die Zeit, um...


Samstag, 14.05.22 - Wiesbaden

Workshop: Weniger brauchen dürfen ? Was ist Minimalismus und ist das für mich vorstellbar?

"Brauche ich das wirklich?" ? Minimalismus kann ein hohler Trendbegriff sein, aber auch eine bewusste Alternative zur konsumorientierten Lebensweise. Definiert als bewusster Verzicht, um Platz für das...


Montag, 16.05.22 bis Freitag, 20.05.22 - Bochum

Vom Kohlenpott zur Industrie- und High-Tech-Kultur - Bochum und das Ruhrgebiet mit dem Fahrrad erkunden

Kohlegruben und Stahlwerke - das waren die wichtigsten Industriezweige des Ruhrgebiets. Ende 2018 wurde in Bottrop die letzte Steinkohlenzeche geschlossen. Noch ist Duisburg größter Stahlstandort...


Publikationen

Quiñones, Natalia

Tax certainty options in the context of BEPS 2.0

NewYork, 2022

Publikation herunterladen (1,5 MB PDF-File)


Janda, Constanze; Herbig, Milena

Positive Maßnahmen für mehr Vielfalt in der öffentlichen Verwaltung

Ein Rechtsgutachten
Bonn, 2022

Publikation herunterladen (6,4 MB PDF-File)


Priewe, Jan

Die europäischen Fiskalregeln und die deutsche Schuldenbremse

Reformoptionen
Bonn, 2022

Publikation herunterladen (8,8 MB PDF-File)


Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

nach oben