Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • | Digitalisierung | Soziales | Publikation | News

    Studie: Die Ambivalenz des Neuen – Sozialer Fortschritt durch Plattformen, Blockchain und KI?

    Was muss konkret geschehen, damit die Digitalisierung das Leben der Menschen besser macht?


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    Studie: Datenteilungspflicht

    Die vorliegende Studie behandelt zentrale Fragen der Datenteilungspflicht und macht das Konzept für Politik und Wirtschaft greifbar. Außerdem...


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    Verleihung des Hans-Matthöfer-Preises 2020

    Mittwoch, den 4. März 2020, 10:30 – 15:00 Uhr in Berlin


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  • Montag, 28.09.20 14:00 bis Mittwoch, 30.09.20 17:00 - Bonn | Ökologie | Veranstaltung | Training/Seminar

    NEU: Umwelt- und Landschaftsjournalismus

    Der Umwelt- und Klimajournalismus nach dem Greta-Effekt wird wieder lokaler, da die Folgen der Erwärmung immer stärker vor Ort sichtbar werden und so...


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  • Themen
    Wirtschaft

    Wirtschaft

    Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

    Finanzen

    Finanzen

    Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

    Ökologie

    Ökologie

    Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

    Soziales

    Soziales

    Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Dienstag, 25.02.20 - Frankfurt

Managerkreis Rhein-Main: Arbeitsmarkt 2020 - Wohin steuert Deutschland?

Jahresauftaktveranstaltung

Die Rekordserie am Arbeitsmarkt hält an: Im vergangenen Jahr gingen in Deutschland so viele Menschen einer Erwerbstätigkeit nach wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Im...


Freitag, 28.02.20 bis Sonntag, 01.03.20 - Berlin

Sozialstaat und Soziale Demokratie

Der Sozialstaat ist kein Beiwerk. Ohne Sozialstaat keine Demokratie: Soziale Bürgerrechte sind der Wesenskern einer Sozialen Demokratie.

Vier Gerechtigkeitsprinzipien prägen unseren modernen...


Samstag, 29.02.20 - Alsfeld

Workshop 'Spuren hinterlassen: Mein Weg zu nachhaltigem Konsum'

Durch mehr nachhaltigen und bewussten Konsum können zwar nicht alle Probleme auf einmal gelöst werden, doch es ist immerhin ein Beitrag zu mehr Umweltschutz, zu mehr Generationengerechtigkeit und zur...


Publikationen

Prüfer, Jens

Competition policy and data sharing on data-driven markets

Steps towards legal implementation
Bonn, 2020

Publikation herunterladen (530 KB, PDF-File)


Prüfer, Jens

Die Datenteilungspflicht

Innovation und fairer Wettbewerb auf datengetriebenen Märkten
Bonn, 2020

Publikation herunterladen (600 KB, PDF-File)


Klima schützen, aber wie?

Was wir jetzt tun müssen und warum
Bonn, 2020

Publikation herunterladen (1 MB, PDF-File)


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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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