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    Chinas industriepolitische Strategie - Eine Gefahr oder Chance für Europa?

    Noch ist China in einigen Bereichen von ausländischen Technologien und Fachwissen abhängig. Das Land wandelt sich derzeit aber mit Macht zu einem...


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    Soziale Orte - Ein Konzept zur Stärkung lokalen Zusammenhalts

    Wie wichtig alltägliche Orte der Begegnung für uns sind, wird uns gerade schlagartig bewusst. Wie können wir sie in Zukunft in der Fläche stärken?


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    Blockchain – Basistechnologie der Industrie 4.0

    Die Industrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Das Konzept der Industrie 4.0 zu verstehen, ist deshalb unerlässlich.

     


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    Mobilitätsdienstleistungen gestalten - Beschäftigung, Verteilungsgerechtigkeit, Zugangschancen sichern

    Getrieben durch Megatrends wie Urbanisierung und Digitalisierung steht die gegenwärtige Mobilität vor einem grundlegenden Wandel. Die globale...


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    Wirtschaft

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    Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

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    Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

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    Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

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    Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Freitag, 15.05.20 bis Samstag, 16.05.20 - Niemegk

Demokratie und Künstliche Intelligenz


Samstag, 20.06.20 - Windorf a.d. Donau

Ich bin gewählt! Tagesseminar für neu- oder wiedergewählte Gemeinderäte/innen, Stadträte/innen oder Kreisräte/innen.

Sie haben bei der Kommunalwahl 2020 erfolgreich kandidiert?
Schon sehr bald kommen viele neue Aufgaben und Herausforderungen auf Sie zu.
Mit unserem Seminar möchten wir Sie auf Ihre Arbeit im Rat, aber...


Montag, 22.06.20 bis Freitag, 26.06.20 - Münster

Auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft - Umwelt und Wirtschaft im Münsterland

Der zunehmend überhitzte Planet Erde schreit nach einem Ausstieg aus der Energieerzeugung durch fossile Brennstoffe. Deutschland möchte dabei Vorreiter in der Entwicklung und Inbetriebnahme...


Publikationen

Zenglein, Max J.; Holzmann, Anna

Chinas Industriepolitische Strategie

Eine Gefahr oder Chance für Europa?
Bonn, 2020

Publikation herunterladen (90 KB, PDF-File)


Soziale Orte

Ein Konzept zur Stärkung lokalen Zusammenhalts
Bonn, 2020

Publikation herunterladen (700 KB, PDF-File)


Jobwende

Effects of the Energiewende on work and employment
Bonn, 2020

Publikation herunterladen


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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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