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Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • Gemeinsam Stabil: Braucht es eine dauerhafte EU-Fiskalkapazität?

    01.02.2023 Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales | Finanzen

    Weitgehend unbemerkt hat der Wiederaufbaufonds Next Generation EU (NGEU) neue Türen für eine solidarische europäische Fiskalpolitik geöffnet. Für ein...


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  • Übertragung der Insolvenzberatung auf Kommunen

    26.01.2023 Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales | Soziales

    Vor- und Nachteile der Delegation in Bayern zum 1.1.2019 – Studie von Andreas Rein und Caro Berndt


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  • Grüner Wasserstoff & internationale Kooperation

    Ökologie

    Partnerschaften für eine internationale Wasserstoffwirtschaft - Studienvorstellung und Diskussion am 14. Februar 2023 (Online-Veranstaltung)


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  • Gaspreis deckeln, Gas einsparen

    21.11.2022 Ökologie

    Eine europäische Initiative zur Bewältigung der Energiekrise

     


    weitere Informationen

Finanzen:
Markus Schreyer
030 26935-8312
Markus.Schreyer(at)fes.de

Ökologie:
Max Ostermayer
030 26935-8319
Max.Ostermayer(at)fes.de

Soziales:
Iva Figenwald
0228 883-8309
Iva.Figenwald(at)fes.de

 

Wirtschaft

Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

Finanzen

Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

Ökologie

Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

Soziales

Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Mittwoch, 08.02.23 - Bremen (Martinsclub)

Schlaglichter auf die Bremer Wirtschaft - Drittes Bremen Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung

Beim Dritten Bremen Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung werfen wir Schlaglichter auf drei aktuelle Wirtschaftsthemen:
- die Gründer*innen- und die Start-Up-Szene,
- den Einzelhandel insbesondere in der...


Donnerstag, 09.02.23 - Fritz-Elsas-Straße 44, Café 44Stuttgart

Pub-Quiz - Wer zahlt die Zeche

Alles wird teurer – Lebensmittel, Energie, Reisen – und zugleich bewegt die Politik große Summen, um die Krisen unserer Zeit von Corona über Klimaschutz bis zur sicherheitspolitischen Zeitenwende zu...


Dienstag, 14.02.23 - Zoom

(GRÜNER) WASSERSTOFF ZWISCHEN KLIMASCHUTZ UND GEOPOLITISCHER ZEITENWENDE


Publikationen

Rein, Andreas; Berndt, Caro

Übertragung der Insolvenzberatung auf Kommunen

Vor- und Nachteile der Delegation in Bayern zum 1.1.2019
Berlin, 2023

Publikation herunterladen (750 KB, PDF-File)


Building partnerships for an international hydrogen economy

Entry-points for European policy action
Berlin, 2023

Publikation herunterladen (1,3 MB PDF-File)


Hossain, Naomi; Hallock, Jeffrey

Food, energy & cost of living protests, 2022

NewYork, 2022

Publikation herunterladen (2,3 MB PDF-File)


Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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