Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • Motivbild FES Impuls Housing First

    FES impuls | Housing First: Ein erfolgversprechendes Konzept zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit

    Soziales | Publikation

    Das weltweit erprobte Konzept Housing First stellt wohnungslosen Menschen eine Wohnung mit allen Rechten und Pflichten nicht am Ende, sondern am Anfang des Hilfeprozesses zur Verfügung....


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  • Visual des „Tag der Progressiven Wirtschaftspolitik“ mit der Aufschrift „Wirtschaft weiter denken. TPW24“ in Blau auf hellem Hintergrund. Zudem einzelne Symbole wie der Bundestag, ein Baukran, ein Wasserstoffbehälter, eine Roboterhand und eine Platine.

    Tag der Progressiven Wirtschaftspolitik 2024

    20. März 2024 | Diskussionsrunden und Foren | Kongress in Berlin und online


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  • FES impuls | Die gerechte Mobilitätswende ist feministisch

    Soziales | Publikation

    Die Mobilitätswende kann nur gelingen, wenn die Bedürfnisse aller Menschen in den Fokus gerückt werden. Dieser FES Impuls zeigt wie eine feministische Analyse dabei helfen kann,...


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  • Ein Eisberg im Meer, im Hintergrund geht die Sonne unter.

    Vertrauensfrage Klimaschutz – Mehrheiten für eine ambitionierte Klimapolitik gewinnen

    Klimawandel, Energie und Umwelt | Ökologie

    Klimaschutz bleibt für viele Menschen wichtig – auch in Krisenzeiten. Eine mehrheitsfähige Klimapolitik muss aber planvoll, verlässlich, und verständlich sein.


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Wirtschaft:
Vera Gohla
030 26935-8331
Vera.Gohla(at)fes.de

Finanzen:
René Bormann
0228 883-8312
Rene.Bormann(at)fes.de

Ökologie:
Max Ostermayer
030 26935-8319
Max.Ostermayer(at)fes.de

Soziales:
Iva Figenwald
0228 883-8309
Iva.Figenwald(at)fes.de

 

Wirtschaft

Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

Finanzen

Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

Ökologie

Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

Soziales

Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Dienstag, 20.02.24 bis Mittwoch, 03.07.24 - Online

Klimapolitische Mittagspause

Die KommunalAkademie der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt klimapolitisch interessierte Kommunalpolitiker_innen ein zur „Klimapolitischen Mittagspause“. An sieben digitalen Terminen bekommen Sie einen...


Dienstag, 27.02.24 - Bad Klosterlausnitz

„Who cares? Wen kümmert’s, dass wir uns kümmern?“ – Gesundheitspolitik im Fokus

Wer sind die Menschen, die sich Tag und Nacht im Gesundheits- und Pflegesystem Deutschlands darum kümmern, dass wir gut versorgt werden, gesunden oder in Würde sterben können?

Der Film „Who cares? Wen...


Mittwoch, 28.02.24 - Magdeburg

11. Magdeburger Klimadialog: Klimaschutzpolitik wirksam gestalten – was Generationen bewegt

»Wir sind Fridays for Future! Wir kämpfen für eine lebenswerte Zukunft und fordern eine Politik, die die Bewältigung der Klimakrise ernsthaft angeht!«

Seit fünf Jahren organisiert Fridays for Future...


Publikationen

Sternberg, Manfred; Weis, Petra

Housing First

Ein erfolgversprechendes Konzept zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit
Bonn, 2024

Publikation herunterladen (250 KB, PDF-File)


Bullerjahn, Jens; Kralinski, Thomas; Platzeck, Matthias

Deutschland und sein Sozialstaat

Erfolgsgeschichte mit Zukunft?
Magdeburg, 2024

Publikation herunterladen (43 MB, PDF-File)


Piétron, Dominik; Hofmann, Florian; Jaeger-Erben, Melanie

The digital circular economy

Circular data governance for resource use ̀from cradle to cradleʿ
Berlin, 2023

Publikation herunterladen (1,5 MB PDF-File)


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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.