Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • Ein Windpark auf dem Meer, im Vordergrund ein Schiff

    Wachstum vs. Klimaschutz: Eine unüberwindbare Kluft?

    Ökologie

    Die notwendige Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch benötigt vor allem eine enge Kooperation von Unternehmen, Staat und Gesellschaft.


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  • Spatenstich eines neuen Werksgeländes.

    In die Zukunft investieren und Kapital gerecht besteuern – ein Widerspruch?

    Donnerstag, 06.06.24 18:00 bis 20:00 Friedrich-Ebert-Stiftung Finanzen -

    Wachstumsdelle, Klimawende und Digitale Revolution – Deutschland braucht mehr Investitionen. Am 6. Juni diskutierten wir gemeinsam mit dem Netzwerk Steuergerechtigkeit.


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  • Titelblatt der Studie: Wieviel Klasse steckt in der Mitte?

    Studie: Wie viel Klasse steckt in der Mitte?

    Arbeit | Demokratie | Sozialpolitik

    Die neue Arbeiter:innenklasse umfasst eine sehr ausdifferenzierte Gruppe von Erwerbstätigen, die sich oftmals gesellschaftlich in der Mitte verortet. Wie ist ihr Blick auf Arbeit,...


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  • Der Mensch und die Bahn geben sich die Hand

    FES impuls | Zukunft des ÖPNV – Handlungsfelder für den Ausbau- und Modernisierungspakt

    Soziales | Publikation

    Der Ausbau- und Modernisierungspakt ist ein wichtiger Baustein für den ÖPNV der Zukunft. Dieser FES impuls zeigt auf, was dafür wichtig sein wird.


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Wirtschaft:
Vera Gohla
030 26935-8331
Vera.Gohla(at)fes.de

Finanzen:
René Bormann
0228 883-8312
Rene.Bormann(at)fes.de

Ökologie:
Max Ostermayer
030 26935-8319
Max.Ostermayer(at)fes.de

Soziales:
Iva Figenwald
0228 883-8309
Iva.Figenwald(at)fes.de

 

Wirtschaft

Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

Finanzen

Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

Ökologie

Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

Soziales

Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Dienstag, 28.05.24 – re:publica24/ STATION Berlin, Berlin

„Who cares? Wen kümmert’s, dass wir uns kümmern?“ – Gesundheitspolitik im Fokus

Unser preisgekrönter Dokumentarfilm "Who cares? Wen kümmert´s, dass wir uns kümmern?" wird Teil der re:publica24 in Berlin! Am 28. Mai werden wir ab 15 Uhr unseren Film vorstellen und im Anschluss mit…


Mittwoch, 29.05.24 – Schaubühne Lindenfels, Leipzig

Das Politische Quartett in der Schaubühne Lindenfels. Neue gesellschaftspolitische Bücher in der Diskussion

Ort: Schaubühne Lindenfels, Karl-Heine-Straße 50, 04229 LeipzigBei diesem Format diskutieren Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur über aktuelle politische Bücher. Die Gespräche…


Freitag, 31.05.24 – Waldhotel Wandlitz, Wandlitz

Female Empowerment: Transformation in der Arbeitswelt – aktuelle Veränderungen verstehen und mitgestalten

Kulturwandel in den Organisationen - Was passiert da und was bedeutet das für mich?Wir leben in einer stetig komplexer werdenden Welt. Als Teil dieser müssen wir mit Unsicherheiten und…


Publikationen

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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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