Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

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    Neuer Blog: Progressive Wirtschaftspolitik für Europa

    In einer Blogreihe begleiten wir die deutsche EU-Ratspräsidentschaft mit progressiven Ideen und Argumenten zur Wirtschaftspolitik.


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    Verkehrswende retten!

    Eine Rückkehr zum verkehrspolitischem business-as-usual darf es nach Corona nicht geben, warnen Verkehrsexpert_innen in einem Positionspapier der AG...


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    Berufliche Bildung im Gesundheitswesen - Reformbedarfe und Handlungsvorschläge

    Gesundheitsfachberufe - z.B. Krankenpfleger_innen, Physiotherapeut_innen oder Logopäd_innen - helfen, eine gute gesundheitliche Versorgung in unserer...


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  • 28.04.2020 | Arbeit | Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales | Wirtschaft | News

    Selbständige in der Corona-Krise

    Interview mit Ralph Weinbrecht, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD

     


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    Wirtschaft

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    Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

    Finanzen

    Finanzen

    Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

    Ökologie

    Ökologie

    Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

    Soziales

    Soziales

    Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Montag, 11.05.20 bis Donnerstag, 31.12.20 - Online

ONLINE-UMWELTWORKSHOP: No Planet B? Was tun? Was tun?

Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler_innen bereits vor gefährlichen Klimaauswirkungen. Trotzdem wurde dieses Thema in Deutschland lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. In den vergangenen...


Dienstag, 14.07.20 - ONLINE

Europäische Farm to Fork-Strategie für mehr Tierschutz?

Die Fleischindustrie steht nach mehreren Corona-Ausbrüchen in der Kritik - nicht nur aufgrund der Arbeitsbedingungen, sondern auch wegen der miserablen Tierhaltung.

Grenzübergreifender Tiertransport,...


Donnerstag, 16.07.20 - Online

Ein Stadt-Leben ohne Auto? Wandel und Zukunft in der Region

Die Wirtschaft und mit ihr auch das Zusammenleben sind im Umbruch - nicht erst seit der Covid-19-Pandemie. Aber Krisenzeiten beleuchten die Situation unter besonders grellem Licht und führen drastisch...


Publikationen

Scheible, Jana; Schneider, Hanne

Deutsch lernen auf dem Land

Handlungsempfehlungen für die Sprachförderung von Migrantinnen und Migranten in Deutschland
Bonn, 2020

Publikation herunterladen (1,2 MB, PDF-File)


Scheible, Jana; Schneider, Hanne

Deutsch lernen auf dem Land

Handlungsempfehlungen für die Sprachförderung von Migrantinnen und Migranten in Deutschland
Bonn, 2020

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Kosyakova, Yuliya

Mehr als nur ein Job: die qualitätive Dimension der Integration in Arbeit von Geflüchteten in Deutschland

Bonn, 2020

Publikation herunterladen (470 KB, PDF-File)


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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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