Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • 07.12.2019 | Die Welt gerecht gestalten | Klimawandel, Energie und Umwelt | Ökologie | Newsslider | Interview

    Die Stärke der Partizipation

    Wie die arabische, junge Klimabewegung sich auf internationalem Klimaparkett der COPs bewegt, erklärt uns Franziska Wehinger, FES Amman.


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  • | Die Welt gerecht gestalten | Klimawandel, Energie und Umwelt | Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales | Publikation | Newsslider

    Zwischen Klimawandel und sozialen Unruhen - Chiles Klimapolitik als Gastgeber der UN-Konferenz 2019

    Chile nimmt bislang keine Vorreiterrolle in der Klimapolitik ein. 13 Schritte für einen progressiven Weg aus der Klimakrise.


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  • | Digitalisierung | Soziales | Publikation | News

    Smart City in der sozialen Stadt - Vorstellung der Studie

    Am 2. Dezember 2019 wurde in Berlin die Studie "Smart City in der sozialen Stadt - Menschen in den Mittelpunkt stellen" vorgestellt und diskutiert.


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  • 28.11.2019 | Wirtschaft | Ökologie | Rückblicke

    Gekaufte Agrarpolitik? Über die Verflechtungen und Interessen des Deutschen Bauernverbands

    Die Studie weist nach, wie eine kleine Gruppe von Akteur_innen aus Politik, Bauernverband und Agrarwirtschaft Schlüsselpositionen besetzt.


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  • Themen
    Wirtschaft

    Wirtschaft

    Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

    Finanzen

    Finanzen

    Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

    Ökologie

    Ökologie

    Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

    Soziales

    Soziales

    Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Montag, 13.01.20 - Mainz

Weinbaupolitisches Seminar 2020

Wir laden Sie herzlich ein zum Weinbaupolitischen Seminar 2020 "Wein. Natur. Genießen."
am Montag, 13. Januar 2020, 9.00 Uhr im Museum für Antike Schifffahrt, Neutorstraße 2b in Mainz

Nach der Begrüßung...


Samstag, 18.01.20 - Kassel

Gutes Leben in unserer Region

Erarbeiten Sie gemeinsam mit den Expert_innen in den jeweiligen Workshops Ihre Zukunftsversion von einem nachhaltigeren Leben in Ihrer Region und wie dieses in der Gemeinschaft gelingen kann.


Donnerstag, 23.01.20 - Marburg

Schluss mit der Ökomoral! Wie wir die Welt retten, ohne ständig daran zu denken

Lesung und Diskussion mit Dr. Michael Kopatz (Autor "Schluss mit der Ökomoral") und Dr. Thomas Spies (Oberbürgermeister Marburg) moderiert von Judith Kösters (hr-iNFO). Alle inhaltlichen und...


Publikationen

Kurtenbach, Sebastian

Präsenter Sozialstaat

Wie wir die Demokratie vor Ort stärken können
Bonn, 2019

Publikation herunterladen (2,7 MB, PDF-File)


Smart City in der sozialen Stadt

Menschen in den Mittelpunkt stellen
Bonn, 2019

Publikation herunterladen (1,5 MB PDF-File)


Entlastung gesucht

Gute Politik für Frauen mit geringem Einkommen
Bonn, 2019

Publikation herunterladen (500 KB, PDF-File)


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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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