Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • gepflegtes Wohnhaus mit schönen Blumen im Vordergrund

    Wohnungsgenossenschaften als Zukunftsmodell

    09.07.2026 Publikation, Wohnen
    Wohnungsgenossenschaften sollten eine zentrale Säule der Wohnraumversorgung in sein: Sie schaffen dauerhaft bezahlbaren Wohnraum und stabile Nachbarschaften, entziehen Immobilien der Spekulation und...
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  • Wohnreihe mit orangen und roten Reihenhaushälften

    Wohneigentum als Mittel progressiver Politik

    25.06.2026 Publikation, Wohnen
    Während Eigentümer:innen von steigenden Vermögenswerten profitieren, können sich die meisten Menschen eine Immobilie nicht mehr leisten. Doch Wohneigentum kann und sollte Teil progressiver Politik...
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  • Kleines Kind auf einem Spielplatz

    Vom Ehegattensplitting zur Kinderförderung

    29.06.2026 Finanzen Publikation, Finanzen
    Das Ehegattensplitting ist teuer, fördert Kinder nicht gezielt und setzt Fehlanreize für die Erwerbstätigkeit von Zweitverdienenden. Das diskutierte Realsplitting ist ein erster Schritt. Langfristig...
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  • Wohnungspolitik in der Ideologie und Politik der radikalen Rechten

    08.06.2026 Publikation, Soziales, Wohnen
    Radikale rechte Parteien in Europa profitieren von der Wohnungskrise – und bieten selbst ein wohnungspolitisches Programm an, das Zuspruch findet, die Wohnungskrise aber verschärfen wird.
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Wirtschaft:
Vera Gohla
030 26935-8331
Vera.Gohla(at)fes.de

Finanzen:
René Bormann
0228 883-8312
Rene.Bormann(at)fes.de

Ökologie:
Jonathan Overmeyer
030 26935-7129
Jonathan.Overmeyer(at)fes.de

Soziales:
Iva Figenwald
0228 883-8309
Iva.Figenwald(at)fes.de

 

Wirtschaft

Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

Finanzen

Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

Ökologie

Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

Soziales

Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Donnerstag, 27.08.26 – Leineschloss, Hannover

Jürgen Habermas - Gedenkveranstaltung

Detlef Horster zeigt die innere Entwicklung und Architektur des Habermasschen Werkes auf, der die bundesrepublikanische Demokratie und Wissenschaft durch seine Eingriffe seit 1953 entscheidend…


Montag, 07.09.26 – Haus der StädteRegion Aachen, Aachen

Ausstellung "Wohnen im Umbruch" im Haus der StädteRegion Aachen

In Kooperation mit altbauplus lädt die FES zum Ausstellungsbesuch nach Aachen ein.

MEDISSAGE / Eröffnung

24. September 2026

WORUM GEHT ES BEI DER AUSSTELLUNG?

Wenn sich die Lebenssituation verändert,…


Freitag, 18.09.26 – Hotel Frechener Hof, Frechen und terra:nova (Elsdorf)

Energiewende vor Ort

Wenn über Klimapolitik und Nachhaltigkeit gesprochen wird, denken die Menschen häufig zuerst an das Pariser Abkommen und globale Nachhaltigkeitsziele. Immer wieder wird irrtümlich vermittelt, die…


Publikationen

Gebhardt, Dirk ; Kosmala, Bella

One-stop-shops: coordinating integration from day one

promising practices in migration policy

Zum Download (PDF)


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Gatskova, Kseniia ; Keita, Sekou

Potenzielle Auswirkungen des Rechtskreiswechsels auf geflüchtete Frauen aus der Ukraine

Zum Download (PDF) Zum Download (EPUB)


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Büscher, Meike

Rente mit 70?

Warum das dänische Renteneintrittsalter nur im Gesamtpaket funktioniert

Zum Download (PDF) Zum Download (EPUB)


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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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