Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • Illustration Projekt feminsitische Energiewende

    Grüne Jobs, gleiche Chancen

    29.09.2026 Gender | Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales | Ökologie | Soziales Analyse, Publikation, Gender, Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales, Ökologie, Soziales
    Frauen sind in der deutschen Energiewirtschaft deutlich unterrepräsentiert. Die neue Studie zeigt, welche Maßnahmen effektiv den Anteil von Frauen in der Belegschaft und in Führungspositionen erhöhen.
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  • Porträt von Isabella Weber

    Antifaschistische Wirtschaftspolitik

    Montag, 05.10.26 19:30 bis 22:00 Urania Berlin Veranstaltung, Wirtschaft
    Buchvorstellung und Diskussion: Am 5.10. stellte Isabella M. Weber ihr neues Buch vor und diskutierte mit Tim Klüssendorf, Ines Schwerdtner und Andreas Audretsch.
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  • gepflegtes Wohnhaus mit schönen Blumen im Vordergrund

    Wohnungsgenossenschaften als Zukunftsmodell

    09.07.2026 Publikation, Soziales, Wohnen
    Wohnungsgenossenschaften sollten eine zentrale Säule der Wohnraumversorgung in sein: Sie schaffen dauerhaft bezahlbaren Wohnraum und stabile Nachbarschaften, entziehen Immobilien der Spekulation und...
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  • Illustration einer Person, die mit einer Taschenlampe verschiedene Währungszeichen beleuchtet

    Die Kryptolücke schließen

    27.07.2026 Publikation, Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales, Finanzen
    Kryptogewinne bleiben oft steuerfrei – selbst bei hohen Gewinnen. Das privilegiert Spekulation gegenüber Arbeit. Die Haltefrist sollte gestrichen und Gewinne mit dem persönlichen Einkommensteuersatz...
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Wirtschaft:
Salam Said
0173 2350216
Salam.Said(at)fes.de

Finanzen:
René Bormann
0228 883-8312
Rene.Bormann(at)fes.de

Ökologie:
Claudia Detsch
030 26935-8319
Claudia.Detsch(at)fes.de

Soziales:
Iva Figenwald
0228 883-8309
Iva.Figenwald(at)fes.de

 

Wirtschaft

Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

Finanzen

Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

Ökologie

Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

Soziales

Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Montag, 26.10.26 – Atrium Dezernat Planen und Wohnen, Frankfurt am Main

Ausstellung: Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für alle!

Wenn sich die Lebenssituation verändert, verändern sich auch die Bedarfe beim Wohnen. Der Auszug aus dem Elternhaus, Familiengründung, Trennung, Eintritt in den Ruhestand, hohes Alter und…


Montag, 26.10.26 – Marcel-Callo-Haus, Heilbad Heiligenstadt

Die Zukunft der Arbeit

Die Arbeitswelt verändert sich schnell. Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Arbeits- und Fachkräftemangel, sowie neue Erwartungen an die Arbeit stellen Beschäftigte, Unternehmen und öffentliche…


Dienstag, 27.10.26 – Berufsinformationszentrum (BIZ) Raum 1, Frankfurt am Main

Neue Chancen am Arbeitsmarkt: KI zum Vorteil von Mensch und Unternehmen

Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt grundlegend. Berufsbilder wandeln sich: Big Tech ersetzt keinen Handwerker – dafür aber gewiss manchen Verwaltungsangestellten. Während die einen…


Publikationen

Sironi, Francesca

Taboo

domande, ricerche e dati sulla salute riproduttiva in Italia

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Weitere Informationen


Muntjanu, Igor' / Мунтяну, Игорь ; Ionicė, Vjačeslav / Ионицэ, Вячеслав

Pridnestrovskij region v 2026 godu / Приднестровский регион в 2026 году

strukturnyj krizis, ėkonomičeskaja konvergencija i perspektivy reintegracii / структурный кризис, экономическая конвергенция и перспективы реинтеграции

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Lupusor, Adrian ; Madan, Stas

Enciclopedia socio-economică a Moldovei

35 de evenimente economice care au modelat ţara pe parcursul celor 35 de ani de independenţă : Republica Moldova 1991-2026

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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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