Themenportal Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales

  • | Wirtschaft | Ökologie | Publikation | News

    Studie: Energiewende durch Kohleausstieg – Perspektiven der Verbraucher_innen

    Der Kohleausstieg ist klimapolitisch notwendig und wird auch grundsätzlich von der Mehrheit der Verbraucher_innen mitgetragen.


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  • Mittwoch, 19.02.20 18:30 - Bremerhaven | Kommunalpolitik | Wirtschaft | Veranstaltung | News | Newsslider

    Managerkreis Niedersachsen/Bremen: Bremerhavens Weg in die Zukunft

    Bremerhaven verändert sich, die Stadt, die mit Fischindustrie und Werften gleichgesetzt worden ist, wird Wissenschaftsstandort an der Nordseeküste....


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  • | Digitalisierung | Soziales | Publikation | News

    Studie - Gefährdet die Nutzung von Gesundheits-Apps und Wearables die solidarische Krankenversicherung?

    Eine bevölkerungsrepräsentative Bestandsaufnahme der Solidaritätseinstellungen


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  • 16.12.2019 | Die Welt gerecht gestalten | Klimawandel, Energie und Umwelt | Ökologie

    Die Lehren aus der UN-Klimakonferenz in Madrid

    Wir erreichen die Pariser Klimaziele nicht, wenn einzig mit Blockierern verhandelt wird. Wir brauchen informelle Allianzen aus Nord und Süd.

     


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  • Themen
    Wirtschaft

    Wirtschaft

    Zentrales Ziel des Wirtschaftens ist es, den Wohlstand und die Lebensqualität aller Menschen zu erhöhen. Mehr Wachstum und Wohlstand im quantitativen und qualitativen Sinne für breite Bevölkerungsgruppen, mehr gute Arbeit ... weiter

    Finanzen

    Finanzen

    Mit seiner Steuer-, Abgaben- und Ausgabenpolitik trägt der Staat wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik, zur Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen und zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Damit er seine Aufgaben adäquat … weiter

    Ökologie

    Ökologie

    Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. weiter

    Soziales

    Soziales

    Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. weiter

Veranstaltungen

Samstag, 18.01.20 - Kassel

Gutes Leben in unserer Region

Erarbeiten Sie gemeinsam mit den Expert_innen in den jeweiligen Workshops Ihre Zukunftsversion von einem nachhaltigeren Leben in Ihrer Region und wie dieses in der Gemeinschaft gelingen kann.


Montag, 20.01.20 bis Dienstag, 21.01.20 - Köln

Planspiel 'Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Währungskrise … Staatskrise?'

Planspiel "Internationale
Finanzmärkte und Wirtschaftspolitik"
Zwischen lukrativen - und hochriskanten - Anlagepapieren und dem Börsencrash,
zwischen liberalen Konjunkturpaketen und empörtem...


Mittwoch, 22.01.20 - Hannover

Wieviel (Grund-)Rente braucht ein Mensch? - Fishbowl-Diskussion

In freundlicher Zusammenarbeit mit dem DGB-Bezirk Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt.

Altersarmut wird zum wachsenden gesellschaftlichen Problem. In den letzten zehn Jahren hat sich in...


Publikationen

Pfister, Christoph; Ecke, Julius; Philipps, Robert

Energiewende durch Kohleausstieg

Perspektiven der Verbraucher ̲ innen
Bonn, 2020

Publikation herunterladen (560 KB, PDF-File)


Created by Germany

Berlin, 2019

Publikation herunterladen (260 KB, PDF-File)


Ungleiches Deutschland

Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2019. Karten, Indikatoren und wissenschaftliche Handlungsempfehlungen
Bonn, 2019

Publikation herunterladen (50 MB, PDF-File)


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Die Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes ist ein wichtiges wirtschafts- und gesellschaftspolitisches Ziel. Lange Zeit stand dabei fast ausschließlich die Steigerung des Bruttoinlandsprodukts als zentrales Wohlstandsmaß im Fokus der Debatte. Schon seit einiger Zeit setzt sich aber in Politik und Gesellschaft immer mehr die Einsicht durch, dass dieser Blick zu kurz greift.

Denn die Höhe des Bruttoinlandsprodukts sagt alleine noch nicht viel über den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand aus. Vielmehr setzt sich dieser sowohl aus materiellen als auch immateriellen Elementen zusammen. Zu beachten ist daher auch, wie der Wohlstand zustande kommt und wie nachhaltig er gesichert ist. Kommt das Wirtschaftswachstum nur wenigen zugute, ist es mit niedrigen Löhnen und schlechter Arbeit oder mit negativen gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen verbunden, dann schwindet der Beitrag, den das Wirtschaftswachstum zum Wohlstand leisten kann.

Wohlstand breit denken – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Tatsächlich tragen eine Vielzahl an Akteuren, Institutionen und Politiken zum gesamtgesellschaftlichen Wohlstand bei: die Wirtschaft in Gestalt einer Vielzahl an Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, indem sie über Produktions- und Produktivitätssteigerungen sowie durch Produktinnovationen höhere Einkommen und mehr Konsummöglichkeiten schaffen, der Staat, indem er durch die Bereitstellung öffentlicher Güter und Dienstleistungen oder auch durch direkte und indirekte Eingriffe in das Wirtschaftsgeschehen positiv auf die Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung einwirkt.

Hinzu kommen die Umwelt und das Klima, die die Lebensqualität und damit den gesamtgesellschaftlichen Wohlstand ebenfalls maßgeblich beeinflussen; ebenso die sozialen Sicherungssysteme, die dazu beitragen, Lebensrisiken abzusichern sowie individuelle Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale zu stärken und so die wirtschaftliche Dynamik und die Teilhabe breiter Bevölkerungsgruppen an der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung fördern. Wohlstand muss daher – auch von der Politik – breit definiert und breit gedacht werden, nämlich ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial.

Nachhaltig handeln – ökonomisch, fiskalisch, ökologisch und sozial

Vor diesem Hintergrund reicht es nicht aus, bei Fragen zur Steigerung des gesamtgesellschaftlichen Wohlstandes nur das Wirtschaftswachstum bzw. rein ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt zu stellen, denen sich alle anderen Lebens- und Politikbereiche unterzuordnen haben. Vielmehr müssen alle Bereiche gleichberechtigt in den Fokus genommen werden.

Aus ökonomischer Sicht gilt es, die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken, den Strukturwandel zukunftsorientiert zu gestalten und Risiken für die Stabilität der Wirtschaftsentwicklung zu reduzieren. Aus fiskalischer Sicht gilt es, die Staatstätigkeit und die Staatsfinanzen auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite stabilitätskonform und sozial gerecht zu gestalten. Aus ökologischer Sicht gilt es, den Ressourcenverbrauch der Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern und die Umwelt und das Klima nachhaltig zu schützen. Und aus sozialer Sicht gilt es, die großen Lebensrisiken gemeinschaftlich abzusichern und durch sozialstaatliche Maßnahmen gleiche Lebenschancen und Teilhabe für alle zu garantieren, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die ökonomische und politische Stabilität und damit auch den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt zu sichern.

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