Jugend und Politik

Demokratie braucht junge Demokrat_innen!

Wir wollen junge Menschen für Demokratie gewinnen und ihre demokratische Teilhabe stärken. Dafür entwickeln wir innovative Angebote der politischen Jugendbildung. Sowohl einzelne Jugendliche als auch ganz Schulklassen oder andere Jugendgruppen sind bei uns herzlich willkommen.

Wir richten aber auch Veranstaltungen aus, bei denen Entscheidungsträger_innen, Multiplikator_innen, Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit über aktuelle jugendpolitische Themen in einen Dialog treten.

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Beiträge zum Thema Jugend

Donnerstag, 28.11.19 10:00 - Hannover | Jugend | Klimawandel, Energie und Umwelt | Veranstaltung | News

Workshop: No Planet B! Was tun?! - Poetry Slam (nur für Jugendliche)

NUR FÜR JUGENDLICHE ab 14-20 Jahre (begrenzte Teilnehmer_innenzahl)


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Montag, 02.12.19 18:00 - Göttingen | Jugend | Veranstaltung | News

UNPOLITISCHE JUGEND oder Politik ohne Jugend?

Fridays for future, Pulse of europe oder die Proteste gegen den Uploadfilter. Das sind die aktuell wohl prominentesten Beispiele für das politische...


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01.09.2019 | News

Zukunft braucht Erinnerung: Maillé darf nicht vergessen werden!

Zeitzeugengespräch mit dem Überlebenden Serge Martin.


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Dienstag, 27.08.19 10:00 - Osnabrück | Demokratie | Gegen Rechtsextremismus! | Jugend | News | Rückblicke

Ausstellungseröffnung: Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen

Die Ausstellung des Landesbüros Niedersachsen zeigt die Gefahren auf, die vom Rechtsextremismus als Bedrohung für Demokratie und Menschenwürde...


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Planspiel Kommunalpolitik

Planspiel Kommunalpolitik

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SV-Seminare

SV-Seminare

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Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen"

Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen"

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Einblicke in unsere Arbeit

Umfrage zur Wahl 2017

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Brexit Café

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Gründinger zur Wahl 2017

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Democracy Calling, vor Bundestag

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Poetry Slam LB NRW

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Prima Klima

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Planspiel Kommunalpolitik

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SV Barcamp

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Autumn Academy

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Jugend im Dialog

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Mitmachen. Mitmischen. Mitentscheiden.

Schluss mit langweiligen Podiumsdiskussionen und langatmigen Begrüßungsrede! Im Bereich Jugend und Politik setzen wir auf aktive Teilnahme, innovative Formate und aktuelle Themen. Unser Anliegen ist es, Jugendlichen Politik nahezubringen, d.h. auf interessante und lebendige Weise zu vermitteln, wie Demokratie funktioniert und dass es sich lohnt, sich für sie zu engagieren. Wir haben spannende politische Bildungsangebote, in denen sich Jugendliche fit machen können für Engagement oder aber überhaupt erst zur Beteiligung hingeführt werden. Im Rahmen unserer Veranstaltungen bringen wir Politik und Jugend zusammen, damit die einen nicht immer über die anderen Reden, sondern man miteinander spricht.

BarCamp

Die beiden Weltkriege, die das 20. Jahrhundert geprägt haben, haben in Deutschland tiefe Spuren hinterlassen. Diese sind für die nachwachsende Generation oft nicht mehr unmittelbar sichtbar und schon gar nicht in ihrer Tragweite erfassbar. Wir arbeiten mit den unterschiedlichsten Akteuren an einer lebendigen Erinnerungskultur, die den Opfern gedenkt, Lehren aus der Vergangenheit zieht und die Aktualität nicht aus dem Blick verliert. Eine aktive Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust macht eine Sensibilisierung gegen antidemokratische Strukturen und Ideologien möglich.

Das BarCamp ist eine neuartige Form des Konferenzdesigns und wird auch als “ad-hoc-Konferenzen” bezeichnet. Barcamps stehen für einen offenen und gleichberechtigten Austausch von Wissen und leben von ihrer offenen Atmosphäre. Es gibt kein festes Programm, nur ein grobes Oberthema. Es gibt ein Plenum, Vorträge, Diskussionen und natürlich Networking zwischen den Teilnehmer_innen. Ebenso hat das BarCamp Ähnlichkeiten zur Open-Space-Methode, ist jedoch weniger strukturiert. Die Teilnehmenden bieten zu Beginn des BarCamps sogenannte Sessions an: Das können z.B. Vorträge, Workshops oder Diskussionen sein. Ein weiterer Aspekt ist die Digitalität. Da BarCamps aus dem Internet- und Gamingbereich stammen, sollen alle Teilnehmenden während der Sessions bloggen, twittern, bei Facebook posten oder die Außenwelt anders am BarCamp teilhaben lassen.

Barcamp 2017 in Berlin

Storytelling

Geschichten werden immer und überall erzählt, wir sind umgeben von ihnen. Das Erzählen von Geschichten – engl. Storytelling – ist eine uralte Kommunikationsform der Menschheit, um Wissen und Werte weiterzugeben. Die Methode setzt sich zum Ziel, gesellschaftliche Missstände oder vorhandene Problemlösungen durch das Erzählen einer Geschichte aufzuzeigen. Zuhörende setzen sich indirekt und direkt mit gesellschaftlichen, politischen und historischen Fakten auseinander. Dabei werden gleichzeitig auch Lebenserfahrungen, Emotionen, Werte und Normen vermittelt.

Planspiel

Ein Planspiel stellt ein simuliertes (fiktives oder reales) Problem oder eine Konfliktbearbeitung ins Zentrum. Die Teilnehmenden setzen sich aktiv mit politischen und gesellschaftlichen Fragen auseinander. Auf der Basis eines spezifischen Szenarios übernehmen die Teilnehmenden Rollen von Akteur_innen. Nebenbei werden Schlüsselqualifikationen vermittelt: methodische, fachliche und soziale Kompetenzen werden automatisch im Planspiel geschult. Dies trainiert das vernetzte und ganzheitliche Denken.

Planspiele gibt es zu den unterschiedlichsten Themen, u.a. zu Kommunalpolitik, Europa, UN oder Umweltthemen.

Unser Planspiel Kommunalpolitik

Simulation einer Weltklimakonferenz

Model European Union Conference

World Café

Das World Café ist eine einfache und zugleich wirkungsvolle Methode, um eine mittlere oder große Gruppe von Menschen in intensive Gespräche zu bringen. Zu einem gemeinsamen Thema werden das kollektive Wissen und die kollektive Intelligenz der Gruppe plötzlich sichtbar, wodurch kreative Lösungen und Durchbrüche für komplexe Themen möglich werden.

Im Fokus steht das Gespräch in kleinen Gruppen, die Teilnehmenden tauschen Ideen aus und „befruchten“ sich gegenseitig. Kurz gesagt: „alle reden mit allen“ und „alle denken zusammen“.

Wie funktioniert ein World Café?

Fishbowl

Eine Fishbowl ist eine sehr einfache, aber oft dynamische Alternative zur Podiumsdiskussion mit ihren krassen Hierarchien zwischen Podium und Publikum. Die Methode ist besonders gut geeignet für Streitfragen und offene Diskussionsprozesse (Abwägung von Alternative, Argumente austauschen usw.) in großen Runden (ab ca. 20 Leute). Auch für (selbst-)kritische Reflexionen z.B. nach Aktionen oder bei Gruppenproblemen kann sie hilfreich sein.

Bei einem Fishbowl werden ein innerer und ein äußerer Stuhlkreis aufgebaut, damit eine Art Arena entsteht. Im inneren Kreis stehen 4-6 Stühle und im äußeren Kreis Stühle für die restlichen Teilnehmenden. In der Regel werden 2 Stühle im inneren Kreis freigelassen, auf die jeweils Diskutanten aus dem Publikum wechseln können, um sich aktiv mit einer Frage, einem Statement oder Vorschlag zu beteiligen. Angestrebt ist eine hierarchielose Diskussion zwischen den Anwesenden mit hoher Publikumsbeteiligung.

Open Space

Open Space (englisch für „geöffneter Raum“) ist eine Methode zur Strukturierung von Besprechungen und Konferenzen. Sie schafft einen Raum, in dem viele Menschen selbst organisiert und selbstverantwortlich ihre Anliegen gemeinschaftlich bearbeiten können. Charakteristisch ist die inhaltliche und formale Offenheit: Die Teilnehmenden geben eigene Themen ins Plenum. Definiert ist nur ein Oberthema. Einzelthemen werden erst zu Beginn der Veranstaltung von den Teilnehmenden eingebracht und formuliert. So entsteht ein großer „Themen-Marktplatz“, auf dem sich die Teilnehmenden zu Themengruppen zusammenschließen. Die Ergebnisse werden am Schluss im Plenum gesammelt. Die Methode ermöglicht eine breite Beteiligung und erzeugt gegenseitiges Verständnis und konkrete Projektideen. Der Open Space ist eine partizipative Methode, in der es wenig Regeln gibt und nur ein grober Ablauf fest steht. Der Prozess wird von und mit den Anwesenden gestaltet. Außerdem ist die Methode sehr gemeinschaftsbildend und bietet Raum zur Vernetzung. Die Teilnehmenden arbeiten selbst organisiert und eigenverantwortlich.

Wie funktioniert ein Open Space?

Zukunftswerkstatt/Zukunftskonferenz

Beide Formate sind miteinander verwandt und laufen nach einem ähnlichen Verfahren ab. Sie sind ein arbeitsteiliges Diskussionsverfahren, bei dem eine gemeinsame Vision entwickelt und daraus konkrete Projekte zur Lösung gesellschaftlicher Probleme abgeleitet werden. Beide eignen sich besonders für Teilnehmende, die wenig Erfahrung mit Prozessen der kreativen Entscheidungsfindung haben. Ihr Anwendungsbereich reicht von der Kommunalpolitik, um u.a. Bürger_innen bei städtebaulichen Planungen oder Leitbilddiskussionen zu beteiligen über Lernwerkstätten bis hin zu Strategiewerkstätten für Schülervertretungen oder Vereine. Die Zukunftswerkstatt ist eine von den Zukunftsforschern Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert begründete Methode, die Phantasie anzuregen, um mit neuen Ideen Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln. Die Methode ist sehr beteiligungsorientiert und bietet die Möglichkeit, viele Menschen an konkreten Planungsmaßnahmen zu beteiligen und sie damit auch zu ihren Projekten werden zu lassen. Sie fördert die Vernetzung von unterschiedlichen Gruppen und Engagement. Gleichzeitig zeichnet sie sich durch ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Arbeiten aus.

Legislatives Theater/Forumtheater

Das Legislative Theater entwickelt nach thematischen Vorgaben einen Theaterabend. Mit der Methode "Forumtheater" wird das Publikum animiert, die Szenen zu verändern. Im Rahmen dieser Methode wird die Diskussion über das Thema öffentlich geführt. In der ersten Phase des Projekts kommen die Betroffenen im Publikum mit ihren Anliegen zu Wort. Ziel ist es, Menschen zu aktivieren, sich einzumischen und einen Einblick in die Lebenswirklichkeit der Betroffenen zu bekommen. In einem zweiten Schritt werden Vorschläge und Ideen zur Verbesserung der konkreten Situation gemeinsam mit dem Publikum erarbeitet und entsprechend an die Entscheidungsträger_innen übergeben. Die Szenen werden von einer semiprofessionellen Schauspielgruppe entwickelt und dargestellt. Thematisch kann es alle gesellschaftlichen Fragestellungen umfassen.

Legislatives Theater „Menschen sind verschieden -- Rechte nicht! Inklusion. Ein legislatives Theater zur inklusiven Gesellschaft

Legislatives Theater „Wohin mit Oma?“


Veranstaltungen

Freitag, 22.11.19 - Bornheim

Gewaltpräventionstraining 'Cool bleiben!'

In einem Workshop zur Gewaltprävention zeigen wir, wie ein friedliches und respektvolles Miteinander möglich ist.
Verschiedene Eskalationsstufen von Gewalt werden besprochen und Alternativen zu...


Montag, 25.11.19 bis Montag, 16.12.19 - Online

Datenjournalismus verstehen, plannen, machen

Inhalt
Mietpreisexplosionen, Migrationsströme, Versorgung mit Infrastruktur: Nur drei Beispiele, in denen Daten Geschichten der Ungleichheit erzählen. Daten machen Lebensverhältnisse vergleichbar -...


Dienstag, 26.11.19 - Hagen

Fake or Real? Workshop zur Medienkompetenz

Die Schüler_innen setzen sich mit der Rolle der Medien in einer Demokratie auseinander und lernen die Mechanismen digitaler Meinungsbildung kennen (Social Boots und Echokammern).
Mittels aktiver...


Publikationen

Hübner, Christine; Eichhorn, Jan

Europa - brauchen wir das noch oder kann das weg?

Wie schauen junge Deutsche vor der Europawahl 2019 auf Europa und die EU?
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (2 MB, PDF-File)


Hübner, Christine; Eichhorn, Jan

Wie schauen junge Deutsche vor der Europawahl 2019 auf Europa und die EU?

Berlin, 2019

Publikation herunterladen (1,2 MB PDF-File)


Hübner, Christine; Eichhorn, Jan

Wie haben junge Deutsche 2017 gewählt?

Wahlverhalten junger Wähler ̲ innen zur Bundestagswahl 2017 : empirische Analyse
Berlin, 2018

Publikation herunterladen (2 MB PDF-File)


Das Arbeitsfeld „Jugend und Politik“ der Friedrich-Ebert-Stiftung

Demokratie braucht junge Demokratinnen und Demokraten! - Junge Menschen für Demokratie zu gewinnen und ihre demokratische Teilhabe zu stärken ist Ziel unserer Arbeit im Bereich Jugend und Politik. Stabilität und Fortbestand einer Demokratie sind nur dann gewährleistet, wenn sie (auch) von jungen Menschen mitgetragen und mitgestaltet wird. Die Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist deshalb von zentraler Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit demokratischer Organisationen und Strukturen.

Angebote für Jugendliche und für Multiplikator_innen

Dafür entwickeln wir innovative Angebote der politischen Jugendbildung. Sowohl einzelne Jugendliche als auch ganz Schulklassen oder andere Jugendgruppen sind bei uns herzlich willkommen. Im Rahmen von Veranstaltungen laden wir aber auch Entscheidungsträger_innen, Multiplikator_innen, Fachpublikum und die interessierte Öffentlichkeit ein, um über aktuelle jugendpolitische Themen in einen Dialog zu treten. Wir möchten mit unserer Arbeit dazu beitragen, gesellschaftspolitische Interessen und Erwartungen junger Menschen in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Junge Perspektiven sollen sichtbar gemacht und bei der Vernetzung unterstützt werden.

Vielfältige Formate

So unterschiedlich junge Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Wege, sich mit Politik zu beschäftigen. Und so unterschiedlich sind auch die Zugänge, die wir ihnen mit unseren Angeboten zu politischen und sozialen Fragen bieten. Formate wie Planspiele, Zeitzeugengespräche, Ausstellungsprojekte, Poetry Slams und andere Kreativworkshops, Kompetenztrainings oder unser Demokratiecamp laden ein, sich mit verschiedenen Talenten in Politik und Gesellschaft einzubringen. Die Themen reichen dabei vom täglichen, demokratischen Zusammenleben mit Zivilcourage, Toleranz und Anerkennung über Zeitgeschichte und die Auseinandersetzung mit antidemokratischen Strömungen hin zu Kommunalpolitik, Wirtschafts- und Umweltpolitik, Europa oder Globalisierung.

Veranstaltungen zu aktuellen Themen

Aktuelle möchten wir uns auch den Themen Flucht, Asyl und Integration, die Zukunft Europas und die Infragestellung von Demokratie durch rechtspopulistische Akteure annehmen. Wir wollen Jugendliche mit unsren Angeboten nicht nur informieren, sondern motivieren und qualifizieren, gemeinsam Demokratie lebendig zu halten.

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