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Fluchtursachen

Felix Braunsdorf

Abteilung Internationale Entwicklungszusammenarbeit
Globale Politik und Entwicklung

030 26935-7462
felix.braunsdorf(at)fes.de
 

Eine Welt in Bewegung

Flucht und Migration prägen das 21. Jahrhundert. Der Klimawandel, der die Heimat ganzer Bevölkerungsteile zerstört, genau wie Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen und gewaltsame Konflikte oder die immer größer werdende Kluft zwischen Gewinner_innen und Verlierer_innen der Globalisierung – Fluchtursachen und dir Gründe für Migration sind vielfältig und die Grenze zwischen beidem fließend. Die starre Unterscheidung von Migration und Flucht wird den bereits heute komplexen Problemlagen nicht mehr gerecht. Entsprechend problematisch ist es, Migrant_innen in Kriegs-, Wirtschafts-, Armuts- oder Klimaflüchtlinge einzuteilen.


Beiträge zu Fluchtursachen

Die neue Geopolitik der pazifischen Inselstaaten

27.09.2022 Frieden und Sicherheit

Warum wächst das ausländische Interesse an den pazifischen Inselstaaten, und was bedeutet das ausländische Engagement für deren Zukunft.


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Wie feministisch ist feministische Außen- und Entwicklungspolitik?

27.09.2022 Gender Weltweit

Paola Salwan Daher analysiert die Auswirkungen feministischer Außen- und Entwicklungspolitik auf feministische Bewegungen im Globalen Süden.


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Online Event: Women to the forefront of the energy transition!

Klimawandel, Energie und Umwelt | Online-Diskussion

Energiegenossenschaften sind der Schlüssel zu einer sauberen, erschwinglichen und lokalen Energieversorgung. Umso wichtiger ist es, dass Frauen einen...


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Irgendwann knallt’s

Klimawandel, Energie und Umwelt

Teures Essen, kein Strom und unbezahlbares Benzin: Inflation und Energiekrise haben massive Folgen. Wir blicken nach Südafrika, Vietnam und Ecuador....


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Weitere Beiträge finden Sie hier.


Fluchtursachen im Fokus

Die armen Länder nehmen die meisten Geflüchteten auf

Während die Zahl der internationalen Migrant_innen konstant ansteigt, sind die Zahlen der Geflüchteten und Binnenvertriebenen in den letzten Jahren gestiegen. Bisher ist Europa weder das primäre Ziel dieser Menschen, noch trägt es die Hauptlast oder nimmt die meisten von ihnen auf. Nur haben Politik und Öffentlichkeit in Europa und Deutschland das weltweite Ausmaß von Flucht und Vertreibung lange Zeit verdrängt.

Kurzfristige Lösungen gibt es nicht

Statt langfristige Lösungen anzudenken, setzt die Politik in Europa nach wie vor eher darauf, Migration zu verhindern, statt sie zu gestalten. Politische Maßnahmen, die schnelle Lösungen versprechen, sind oft nicht nachhaltig. In den Fokus rücken müssen die zentralen Ursachen von Konflikten und die Gründe, aus denen Menschen ihre Heimat verlassen.

Europa muss sich seiner (Mit-)Verantwortung stellen

Ein Verständnis über die historische, politische sowie ökonomische Mitverantwortung Deutschlands und Europas bei der Bekämpfung von Fluchtursachen und erzwungener Migration ist zentral. Ob bei der Ausgestaltung von Handelsverträgen, dem Verhalten Transnationaler Konzerne, bei Klima-, Agrar- oder Rohstoffpolitik bis hin zu Waffenexporten: Europa muss sich seiner Verantwortung stellen und Flucht und Migration als das behandeln, was es ist – ein weltweites Phänomen, das nicht erst an den EU-Außengrenzen relevant wird.

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