SPRACHE
Leichte
Sprache
Menü

Fluchtursachen

Felix Braunsdorf

Abteilung Internationale Entwicklungszusammenarbeit
Globale Politik und Entwicklung

030 26935-7462
felix.braunsdorf(at)fes.de
 

Eine Welt in Bewegung

Flucht und Migration prägen das 21. Jahrhundert. Der Klimawandel, der die Heimat ganzer Bevölkerungsteile zerstört, genau wie Umweltverschmutzung, Naturkatastrophen und gewaltsame Konflikte oder die immer größer werdende Kluft zwischen Gewinner_innen und Verlierer_innen der Globalisierung – Fluchtursachen und dir Gründe für Migration sind vielfältig und die Grenze zwischen beidem fließend. Die starre Unterscheidung von Migration und Flucht wird den bereits heute komplexen Problemlagen nicht mehr gerecht. Entsprechend problematisch ist es, Migrant_innen in Kriegs-, Wirtschafts-, Armuts- oder Klimaflüchtlinge einzuteilen.


Beiträge zu Fluchtursachen

Europa, Lateinamerika ist sehr viel näher, als Du denkst

15.06.2022 Politik für Europa

Eine von der FES in Auftrag gegebene Umfrage in Lateinamerika hat ermittelt: Europas soft power hat eine enorme Ausstrahlung auf dem...


weitere Informationen
 

Europa und Asien sind nicht zwei getrennte Schauplätze

14.06.2022 Frieden und Sicherheit | Zeitenwende Frieden und Sicherheit | Interview

Raja Mohan beantwortet vier Fragen über die weiteren Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Region Asien-Pazifik.


weitere Informationen
 

Die sicherheitspolitische Dimension der Klimakrise

Klimawandel, Energie und Umwelt

Eine neue Studie des Kompetenzzentrums Frieden und Sicherheit der FES. Im Interview: Leiterin Nicole Katsioulis.


weitere Informationen
 

Grüner Wasserstoff in Costa Rica - Sozioökonomische Optionen für das postfossile Zeitalter

Klimawandel, Energie und Umwelt | Publikation | Interview

Grüner Wasserstoff to go? Ganz so einfach ist es dann doch nicht mit dem fossilfreien Zukunftstrend.


weitere Informationen
 

Weitere Beiträge finden Sie hier.


Fluchtursachen im Fokus

Die armen Länder nehmen die meisten Geflüchteten auf

Während die Zahl der internationalen Migrant_innen konstant ansteigt, sind die Zahlen der Geflüchteten und Binnenvertriebenen in den letzten Jahren gestiegen. Bisher ist Europa weder das primäre Ziel dieser Menschen, noch trägt es die Hauptlast oder nimmt die meisten von ihnen auf. Nur haben Politik und Öffentlichkeit in Europa und Deutschland das weltweite Ausmaß von Flucht und Vertreibung lange Zeit verdrängt.

Kurzfristige Lösungen gibt es nicht

Statt langfristige Lösungen anzudenken, setzt die Politik in Europa nach wie vor eher darauf, Migration zu verhindern, statt sie zu gestalten. Politische Maßnahmen, die schnelle Lösungen versprechen, sind oft nicht nachhaltig. In den Fokus rücken müssen die zentralen Ursachen von Konflikten und die Gründe, aus denen Menschen ihre Heimat verlassen.

Europa muss sich seiner (Mit-)Verantwortung stellen

Ein Verständnis über die historische, politische sowie ökonomische Mitverantwortung Deutschlands und Europas bei der Bekämpfung von Fluchtursachen und erzwungener Migration ist zentral. Ob bei der Ausgestaltung von Handelsverträgen, dem Verhalten Transnationaler Konzerne, bei Klima-, Agrar- oder Rohstoffpolitik bis hin zu Waffenexporten: Europa muss sich seiner Verantwortung stellen und Flucht und Migration als das behandeln, was es ist – ein weltweites Phänomen, das nicht erst an den EU-Außengrenzen relevant wird.

nach oben