Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

Videobotschaft: Martin Schulz würdigt Hans-Jochen Vogel

Denkanstoß Geschichte
Hans-Jochen Vogel wäre am 3. Februar 2026 100 Jahre alt geworden. In vielerlei Ämtern und Funktionen hat er die Geschichte und die politische Entwicklung Deutschlands und der Sozialdemokratie entscheidend mitgestaltet und nachhaltig geprägt.
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histocamp – das Barcamp für alle, die Geschichte begeistert

28.01.2026 Barcamp, Denkanstoß Geschichte, Veranstaltung
Das histocamp ist zurück. 2015 fand das erste histocamp in Bonn statt – in der Friedrich-Ebert-Stiftung. Der Verein Open History organisiert nun wieder das Barcamp für Historiker:innen – und erneut in Zusammenarbeit mit der FES am 13./14. März.
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Kommentare Georg Flatows (Cover)

Georg Flatow (1889-1944). Sozialdemokratischer Jurist und Vordenker der betrieblichen Mitbestimmung

23.01.2026 Publikation, Denkanstoß Geschichte
Mit dem Betriebsrätegesetz schuf Georg Flatow 1920 die Grundlagen für die Arbeitnehmermitbestimmung. Durch intensive Quellenrecherchen wird die Sozialisation von Flatow und dessen Wirken nachgezeichnet, das mit dem Nationalsozialismus jäh endete.
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Akten und Korrespondenz aus neuer Übernahme

Ergänzung des Nachlasses von Carlo Schmid (1896-1979)

19.01.2026 Blog, Denkanstoß Geschichte
Das Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung konnte eine bedeutende Nachlieferung zum Nachlass Carlo Schmid (1896-1979) übernehmen. Sie stellt eine wertvolle Ergänzung des bereits umfangreichen Nachlasses dar.
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Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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