Themenportal Geschichte

In ihrer historischen Arbeit befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung und der Demokratie in Deutschland. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften. In öffentlichen Diskussionen, mit Wanderausstellungen, auf wissenschaftlichen Konferenzen und in ihren Publikationen fragt die FES nach deren Bedeutung für die Vergangenheit und Gegenwart. Für die wissenschaftliche Arbeit sowie für die historisch-politische Bildung stellen wir ein breites Online-Angebot aus Themenmodulen, audiovisuellen Quellensammlungen, Zeitzeug_inneninterviews und didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

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Ansprechpartner für das Themenportal Geschichteist PD Dr. Stefan Müller (Stefan.Mueller(at)fes.de0228 883-8068).

Spotlights

Parteitagsversammlung in Bonn Bad Godesberg, die Delegierten sitzen an Tischen, im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift "Mit uns geht die Zeit. SPD"

Zurück nach Bad Godesberg? Parteiprogramme und Programmdebatten in der Sozialdemokratie

18.09.2026 Geschichte Publikation, Geschichte
Die SPD arbeitet an einem neuen Grundsatzprogramm. Angesichts der tiefgreifenden Krise der Partei und den epochalen Herausforderungen sind die Erwartungen hoch. FEShistory Impuls Nr. 5 gibt einen Überblick über die programmatischen Debatten in der SPD.
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Porträt von Edzard Reuter von einem Mercedes-Benz-Stern

Edzard Reuter als sozialdemokratischer Daimler-Benz-Chef und Kritiker des neoliberalen Kapitalismus, 1980–2024

18.09.2026 Geschichte Publikation, Geschichte
Edzard Reuter prägte als Vorstandsvorsitzender der Daimler Benz AG maßgeblich die deutsche Wirtschaft. Der Sozialdemokrat war aber nicht nur Unternehmer, sondern auch Kritiker des Neoliberalismus, wie Volker Berghahn in seinem Essay herausstellt.
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Logo des Jubiläumsjahrs der Stadt Gießen zum 200. Geburtstag von Wilhelm Liebknecht. Das Logo zeigt einen Scherenschnitt des Kopfes von Liebknecht sowie den Schriftzug "Liebknecht zweihundert".

Demokratie made in Gießen

Donnerstag, 05.11.26 12:30 bis Freitag, 06.11.26 15:15 Veranstaltung, Geschichte
Interdisziplinäre wissenschaftliche Konferenz zum 200. Geburtstag Wilhelm Liebknechts. Eine Kooperation von Justus-Liebig-Universität Gießen, Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Universitätsstadt Gießen.
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Nach der Niederschlagung des zentralasiatischen Aufstands flüchten Kirgisen nach China, 1916

Nicht nur Weiße und Rote: Der Frühling der Nationen des Ostens von 1917

29.07.2026 Blog, Denkanstoß Geschichte
Die Russische Revolution wird üblicherweise als Revolution mit folgendem Bürgerkrieg zwischen Bolschewiki und zarentreuen Truppen dargestellt. Übersehen wird dabei zumeist die nationale und antikoloniale Perspektive dieser Revolution.
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Archiv der sozialen Demokratie

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Museum Karl-Marx-Haus

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Geschichte im Fokus

Der Themenschwerpunkt Geschichte ist in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) eng mit dem Archiv der sozialen Demokratie (AdsD) und der Bibliothek der FES verbunden und wird durch die Angebote weiterer Abteilungen sowie der Landes- und Regionalbüros ergänzt.

Gedächtnis der Arbeiterbewegung

Das Archiv sichert, erhält, erschließt und erforscht das ungedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie und Gewerkschaften (z.B. SPD-Parteivorstand, SPD-Bundestagsfraktion, Deutscher Gewerkschaftsbund), von einzelnen Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung, verschiedenen  sozialdemokratischen Umfeldorganisationen (z.B. Arbeiterwohlfahrt, Seliger-Gemeinde) und sozialer Bewegungen. Die Bestände umfassen eine Vielzahl an Nachlässen, Altregistraturen und Sammlungen mit historisch einzigartigen Quellen: Schriftgut, Fotos, Plakate, Ton- und Filmdokumente.

Die Bibliothek der FES fungiert als das gedruckte Gedächtnis von Sozialdemokratie, Gewerkschaften und Arbeiterbewegung, unter anderem mit wertvollen Sondersammlungen wie etwa Teilen der SPD-Bibliothek vor 1933 und einer großen Sammlung sogenannter „Grauer Literatur“. Archiv und Bibliothek sind somit zentrale Forschungsstätten der deutschen und internationalen Sozialgeschichte und Zeitgeschichte.

Bildung, Forschung und Beratung

Das AdsD soll, so der damalige SPD-Vorsitzende Willy Brandt (1969) bei der Eröffnung, „auch dazu beitragen, dass die Wirklichkeit nicht nur unterschiedlich interpretiert, sondern dass sie verändert wird – verändert in Richtung auf die zunehmende Verwirklichung der sozialen Demokratie.“

Die Arbeit des AdsD umfasst in diesem Sinne auch die historisch-politische Bildung, Forschung und Beratung. Mit seiner Expertise im Bereich Public History konzipiert und organisiert das Archiv Wanderausstellungen, Online-Angebote und Veranstaltungen und beteiligt sich auf diese Weise an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Geschichte an fachlichen Debatten und öffentlichen Diskussionen über historische Themen, die heute von Bedeutung sind.

Seit 1968 betreibt die Friedrich-Ebert-Stiftung zudem das Museum Karl-Marx-Haus in dessen Geburtshaus in Trier, das Informationen über das Leben von Karl Marx, seine Ideen und ihre Wirkungsgeschichte bis heute vermittelt.

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