Ökologie

Jonathan Overmeyer


030 269 35-7129

Wir haben nur einen Planeten

Mit unserer Art zu leben und zu wirtschaften bringen wir die Erde an ihre Belastungsgrenze. Es ist höchste Zeit umzudenken und zu handeln, um die Natur und damit die Lebensgrundlagen aller Menschen für zukünftige Generationen zu bewahren. Anliegen der Umwelt- und Klimapolitik muss es daher sein, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren, Umwelt- und Klimaschäden soweit wie möglich zu begrenzen und unsere Wirtschaftsweise auf ökologische Nachhaltigkeit auszurichten. Doch ohne Konflikte läuft solch ein tiefgreifender Wandel nicht ab, wie das Projekt der deutschen Energiewende beispielhaft zeigt. Entsprechend brauchen wir Instrumente und Politiken, die ökonomische, ökologische und soziale Ziele gleichermaßen berücksichtigen.

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Beiträge zu Ökologie

Veranstaltungen & Publikationen

Plastikmüll im Wasser

Kunststoffdilemma im Wasserrecht

23.10.2025 Publikation, Ökologie
Kunststoffe sind schwer wegzudenken, belasten jedoch zunehmend Gewässer und Trinkwasser. Welche Reformen sind nötig, um Umwelt und Gesundheit langfristig zu sichern? Ein Impulspapier von Michael Quandt.
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Einkaufsbeutel mit Lebensmitteln

FES diskurs | Gerechte Preise für eine nachhaltige Zukunft

16.12.2024 Finanzen, Ökologie, Soziales
Vier Thesen für eine soziale und ökologische Reform der Mehrwertsteuer
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Das Bild zeigt den Endpunkt des Ireland Way, die Skulptur Children of Lir, in Ballycastle, Nordirland:

Grüner Wasserstoff als Wegbereiter: Irisch-Deutsche Partnerschaft für Klimaschutz und sozialen Fortschritt

11.09.2024 Klimawandel, Energie und Umwelt, Ökologie
Catherine Sheridan beleuchtet, wie die transformative Partnerschaft zwischen Irland und Deutschland den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt fördern und die Geschlechtergerechtigkeit stärken kann.
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Foto: Demonstration der Klimabewegung "Fridays for Future" zur Europawahl 2024 in Berlin

Klimaschutz zwischen Polarisierung und Protest. Öffentliche Meinung und die Rolle konkreter Maßnahmen

01.08.2024 Ökologie Publikation, Ökologie
Wie stark hängt die öffentliche Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen vom konkreten Maßnahmentyp und der politischen Einstellung ab? Welche Maßnahmen wirken besonders polarisierend auf die öffentliche Meinung?
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Illustration Projekt feminsitische Energiewende

FES impuls | Energiewende = Gerechtigkeitswende. Ein Blick über den Quotenrand hin zur feministischen Vision

31.07.2024 Publikation, News, Gender, Soziales
Erneuerbare und dezentrale Energietechnologien bieten große Potenziale für eine erfolgreiche Energiewende. In der Transformation müssen soziodemografische und strukturelle Ungleichheiten aktiv mitgedacht werden, damit sie nicht auch in „grüneren und...
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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Veranstaltungen

Freitag, 18.09.26 bis Sonntag, 20.09.26 – Hotel Frechener Hof, Frechen und terra:nova (Elsdorf)

Energiewende vor Ort

Wenn über Klimapolitik und Nachhaltigkeit gesprochen wird, denken die Menschen häufig zuerst an das Pariser Abkommen und globale Nachhaltigkeitsziele. Immer wieder wird irrtümlich vermittelt, die…


Mittwoch, 23.09.26 – 10:00 bis 13:30 Uhr – Berlin

"Ökologische Folgen von Krieg und Perspektiven für Wiederaufbau und Friedenskonsolidierung im Nahen Osten" - Studienpräsentation & Podiumsdiskussion

Bewaffnete Konflikte im Nahen Osten gefährden nicht nur die Sicherheit der Menschen und zerstören kritische Infrastruktur. Sie hinterlassen auch tiefgreifende und oft langfristige Schäden an…


Mittwoch, 07.10.26 – 14:00 bis 16:00 Uhr – AWO-Begegnungsstätte , Neuhaus am Rennweg

"Das kahle Herz - Waldmenschen in Thüringen" Film und Gespräch

In der Stille des Waldes offenbart sich eine Welt von überwältigender Schönheit und Komplexität. Seit Jahrtausenden leben wir im Einklang mit diesem lebendigen Ökosystem, das uns stets fasziniert und…


Publikationen

Dellenbaugh-Losse, Mary

Alltag als Maßstab

geschlechtergerechte Stadtentwicklung in Baden-Württemberg

Zum Download (PDF)


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Ökologie im Fokus

Bereits seit den 1970er Jahren leben wir über unsere Verhältnisse. Das heißt, wir verbrauchen die natürlichen Ressourcen Jahr für Jahr schneller, als sie sich regenerieren können. Diese Übernutzung der weltweiten Ökosysteme führt zu Bodenerosion, zur Versauerung der Meere, zu Artensterben und zur Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre.

Inzwischen ist der Klimawandel zu einem der größten Probleme unserer Zeit geworden. Unwetter und Dürren werden immer häufiger. Schon heute droht er einen großen Teil des sozialen Fortschritts, den wir in den letzten Jahrzehnten erreicht haben, zu zerstören. Letzten Endes werden die langfristig eintretenden Schäden weit jenseits unserer Vorstellungskraft liegen und die Lebensgrundlagen nachfolgender Generationen gefährden.

Ökologische Nachhaltigkeit – jetzt und für die Zukunft

Es ist Aufgabe der Umwelt- und Klimapolitik, dieser Entwicklung entgegenzutreten und Umweltschädigungen an ihrem Ursprung zu bekämpfen. Dazu kann sie Maßnahmen ergreifen, den Verbrauch von Rohstoffen zu begrenzen und deren nachhaltige Verwendung zu fördern. Außerdem kann sie Anreize schaffen, um zum Beispiel erneuerbare Energien auszubauen und Energieeffizienz zu steigern.

Schlussendlich muss eine zukunftsorientierte Umwelt- und Klimapolitik ambitioniert vorangehen und beweisen, dass Umwelt- und Klimaschutz und Wohlstand keine Gegensätze sind. Ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit bedingen sich vielmehr gegenseitig. Nur wenn wir Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenspiel mit unserer Umwelt betrachten und entsprechend handeln, können wir sozialen Fortschritt auf Dauer und für die Zukunft sichern.

Energie- Mobilitäts- und Wärmewende als Prüfsteine

Der Übergang hin zu einer ökologischen Wirtschaft und Gesellschaft muss aktiv gestaltet werden. Neue umweltverträgliche Technologien alleine werden dafür nicht reichen, etwa wenn es darum geht, den Ausstieg aus Kohle, Öl oder Gas zu bewältigen. Unsere Wirtschafts- und Lebensweise auf ökologische Nachhaltigkeit auszurichten, kann langfristig nur gelingen, wenn technische Innovationen mit politischer Steuerung und einem gesamtgesellschaftlichen Wandel einhergehen.

Ziel muss es sein, innerhalb unserer planetaren Grenzen ein gutes Leben für möglichst alle Menschen zu sichern. Die Energie-, Mobilitäts- und Wärmewende sind dabei unmittelbare Prüfsteine, wie sozialgerecht die gesellschaftliche Modernisierung gestaltet wird. Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, den vom Strukturwandel betroffenen Menschen und Regionen klare Perspektiven zu geben. Darüber hinaus müssen wir natürlich ebenso die Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern in den Blick nehmen. Sie haben wenig(er) zum Klimawandel beitragen, wenig(er) von der zerstörerischen Art des Wirtschaftens profitiert, leiden allerdings bereits jetzt massiv unter den Auswirkungen.

Das macht die FES

Wie kann der ökologische Transformationsprozess gelingen? Welche Instrumente und Politik sind geeignet? Wie können wir sicherstellen, dass ökologische, wirtschaftliche und soziale Ziele gleichermaßen berücksichtigt werden? Wie sieht die Industriearbeit der Zukunft unter diesen Bedingungen aus? Die FES bringt Politik, Wissenschaft, Verbände und Zivilgesellschaft zusammen, um in Publikationen und Veranstaltungen Strategien und Lösungsansätze zu erarbeiten und zu diskutieren.

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