Soziales

Soziale Sicherungssysteme zukunftsfähig gestalten


Die sozialen Sicherungssysteme sind das Fundament des Sozialstaats in Deutschland. Ihr Erfolg hat dazu beigetragen, dass Lebensrisiken abgesichert wurden und sich die Bürger_innen auf den Staat verlassen konnten. Doch nicht nur für den Einzelnen sind sie von großer Bedeutung. Für die gesamte Volkswirtschaft ebenso wie für die Akzeptanz der Demokratie haben sie einen überragenden Stellenwert. Gegenwärtig müssen sich die Sozialsysteme vielfältigen Herausforderungen stellen. Neue Lösungen müssen gefunden werden, um sie zukunftsfähig zu gestalten und so ihre bisherigen Errungenschaften nachhaltig zu sichern.

 

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Iva Figenwald
0228 883-8309
Iva.Figenwald(at)fes.de

Stadtentwicklung, Bau, Wohnen und Mobilität

Lisa Pfann
030 26935-8303
Lisa.Pfann(at)fes.de

Familien- und Geschlechterpolitik

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030 26935-7138
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Beiträge zu Soziales

Veranstaltungen & Publikationen

Illustration zu Elterngeld

Gerechtigkeitscheck Elterngeld

Donnerstag, 19.02.26 10:30 bis 12:00 Zoom Veranstaltung, Familie, Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales, Soziales, Wirtschaft
Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Zukunftsforum Familie e. V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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In Mintfarben gehaltener Ausschnitt von Carl Spitzwegs Gemälde „Der arme Poet“ von 1839; ein Schriftsteller in seiner ärmlichen Dachkammer

Altersarmut im Kultursektor

15.12.2025 Soziales Publikation, Soziales
Wie steht es um die Altersversorge von Kulturschaffenden in Deutschland? Dieser Impuls liefert eine Bestandsaufnahme der Ursachen für das hohe Armutsrisiko im Kultur- und Kreativsektor – und verdeutlicht, warum die bisherigen Sicherungssysteme nicht...
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Illustration zur Rushhour-Studie

Eltern in der Rushhour des Lebens entlasten: Die Dynamische Familienarbeitszeit

26.11.2025 Publikation, Soziales
Eltern leisten in der Rushhour des Lebens viel. Die neue FES-Analyse zeigt, warum es gute Rahmenbedingungen braucht, damit Familien Care- und Erwerbsarbeit partnerschaftlicher aufteilen können...
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Baustelle von Mehrfamilienwohnhäusern

Gemeinnütziger Wohnungsbau in Österreich: ein nachhaltiges Finanzierungsmodell

24.11.2025 Publikation, Wirtschaft, Finanzen, Ökologie, Soziales, Wohnen, Soziales
Der gemeinnützige Wohnungsbau könnte auch hierzulande neben dem kommunalen Wohnungsbau zu signifikant mehr bezahlbarem Wohnraum beitragen – wie das gelingt, zeigt das österreichische Modell.
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Veranstaltungen

Donnerstag, 19.02.26 – 10:30 bis 12:00 Uhr – Online

Online-Veranstaltung: Gerechtigkeitscheck Elterngeld


Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Zukunftsforum Familie e. V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung ist eine Reform…


Publikationen

Lakševics, Kārlis

Housing first for ending homelessness

the paper is part of the project titled "Affordable Housing: best practices from around Europe."

Zum Download (PDF)


Zur Publikation


Soziales im Fokus

Risiken gehören zum Leben. Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Unfall, Alter oder Arbeitslosigkeit können zu gravierenden sozialen Schieflagen führen. Die Absicherung durch gesetzliche und solidarisch finanzierte Sicherungssysteme hat hierzulande eine lange Tradition. Mit dem Versprechen, Sicherheit und soziale Teilhabe zu gewährleisten, beeinflusst der Sozialstaat die Einstellungen der Bürger_innen zum politischen System maßgeblich. Insbesondere in Krisenzeiten zeigt er seine stabilisierende Wirkung, indem er die Binnennachfrage stützt und Armut mindert.

Vertrauen im Wandel erhalten

Das erarbeitete Vertrauen kann allerdings nur erhalten bleiben, wenn sich die Sozialsysteme an eine durch Digitalisierung und Automatisierung veränderte Arbeitswelt, den demografischen Wandel sowie eine global und europäisch vernetzte Wirtschaft erfolgreich anpassen. Das gilt für alle fünf Säulen – also Kranken-, Unfall-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung – gleichermaßen.

Damit die sozialen Sicherungssysteme auch in Zukunft eine gute Versorgung, Sicherung und Schutz bieten können, müssen sie politisch unterstützt, nachhaltig und solidarisch finanziert werden. Ziel muss sein, dass alle Personen- und Berufsgruppen ihren Beitrag gemäß ihrer Leistungsfähigkeit erbringen. Ergänzend muss der Staat gesamtgesellschaftliche Aufgaben mit Steuermitteln finanzieren. Mittelfristig müssen ebenfalls andere Einkommensarten als das Erwerbseinkommen zur Finanzierung der Sicherungssysteme herangezogen werden.

Sozialstaat als Partner der Bürger_innen

Über die grundsätzliche Verlässlichkeit hinaus müssen sich die Leistungen der Versorgungssysteme – vor allem im Bereich Gesundheit und Pflege – konsequent an den sich verändernden Bedarfen sowohl der Patient_innen und Pflegebedürftigen als auch ihrer Familien orientieren. Außerdem müssen sie hohe Qualität liefern, innovativ und effizient vor Ort organisiert sein und für gute Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten sorgen. Bürger_innen dürfen keine Bittsteller sein.

Im Falle der Alterssicherung bedeutet dies, dass die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung die jahrzehntelange Lebensleistung von Beschäftigten auf angemessenem Niveau wiederspiegeln müssen, selbst wenn ein unterdurchschnittlicher Verdienst zugrunde liegt. Die betriebliche und private Altersvorsorge muss den Interessen der Versicherten dienen, transparent und verlässlich sein.

Das macht die FES

Wie sieht ein moderner, zukunftsfähiger Sozialstaat aus? Welche Vorschläge zur Weiterentwicklung der Sicherungssysteme sind langfristig tragfähig? Die FES erarbeitet gemeinsam mit Vertreter_innen aus Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften und Sozialverbänden innovative Ideen und Konzepte für die Sozialpolitik. Diese werden in öffentlichen Veranstaltungen und Publikationen diskutiert und vorgestellt.

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