Veranstaltung Arbeit | Arbeit | Soziales 4-Tage-Woche: Produktivität jenseits des Hamsterrads 14.10.2025 Tagung | 28. November 2025 | 14.00–20.15 Uhr | Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin. Die 4-Tage-Woche im Lichte von gesellschaftlichem Wandel, Erschöpfung und psychischen Bedürfnissen Bild: Urheber: Intraprenör Immer mehr Menschen erleben ihre Arbeit als Quelle von Dauerstress und Erschöpfung. Die Zahl psychisch bedingter Krankheitsfälle steigt seit Jahren – und mit ihr die Suche nach neuen Wegen für eine gesündere Arbeitswelt. Die Tagung Produktivität jenseits des Hamsterrads nimmt die 4-Tage-Woche als Ausgangspunkt, um über die Verbindung von Arbeitszeit, Gesundheit und gesellschaftlichem Wandel zu sprechen. In drei thematisch fokussierten Vorträge werden aktuelle Erkenntnisse und Perspektiven vorgestellt, bevor Teilnehmende in Diskussionsformaten gemeinsam weiterdenken. Den Abschluss bildet eine Podiumsrunde mit Stimmen aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Ziel ist es, die gesundheitlichen Chancen und Herausforderungen verkürzter Arbeitszeiten differenziert zu beleuchten – und Impulse für eine Arbeitswelt zu setzen, die nicht krank macht. Die Tagung wird gemeinsam von der Hans-Böckler-Stiftung, der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft und der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert. Programmübersicht 14.00 Uhr Begrüßung 14.20 Uhr Die Flucht vor der Freizeit – Möglichkeiten und Grenzen der 4-Tage-Woche zur Förderung des produktiven CharaktersVeit Hailperin, Vorstandmitglied der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft, Organisationsentwickler mit Schwerpunkt Arbeitszeitverkürzung und gesunde Arbeitsbedingungen15.35 Uhr Wege aus einer erschöpften Gesellschaft – Humanisierung beginnt mit ErholungDr. Hannah Schade, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo) an der TU Dortmund16.15 Uhr Die Kunst des (gesunden) Lebens? Warum kürzere Arbeitszeiten gesundheitsförderlich sein könnenDr. Nils Backhaus, Gruppenleiter Gruppe Arbeitszeit und Flexibilisierung an der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua)18.45 Uhr Podiumsdiskussion: Die 4-Tage-Woche als Schlüssel zu einer gesunden GesellschaftProf. Dr. Brigitta Danuser, em. Professorin für Arbeitsmedizin an der Universität Lausanne, mit Forschungsschwerpunkt auf psychologischen Aspekten moderner ArbeitsweltenProf. Dr. Beate Zimpelmann, Professorin für Praxis der Politik an der Hochschule Bremen, mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Arbeitsgestaltung und langjährigem Engagement in der GewerkschaftsarbeitStefan Boes, Autor und freier Journalist u.a. für das Redaktionsnetzwerk Deutschland und den SpiegelJan Dieren, MdB und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales20.15 Uhr Abschluss der Tagung Moderation: Salwa Houmsi, freie Moderatorin und Journalistin Das ausführliche Programm finden Sie hier. Kontakt Bei Fragen zur Organisation wenden Sie sich an sozialpolitik(at)fes.de. Mehr zum Thema Dienstag, 15.10.2024 Veranstaltung News Arbeit Gender Deutschlands größte Studie zur 4-Tage-Woche geht zu Ende: Was war? Und was bleibt? Am 20. November 2024 werden die Ergebnisse von Deutschlands bisher größten Pilotprojekts zur 4-Tage-Woche in Berlin vorgestellt und diskutiert. Sei dabei! Ansprechperson Iva Figenwald 0228 883-8309 Iva.Figenwald(at)fes.de