Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

11.11.2020

#globalgreendeals Forum – Allianzen bilden für eine soziale, demokratische und klimagerechte Zukunft

90 Referierende, 15 Labore, 4 Panels, 1 Tag: #globalgreendeals Forum vereint weltweit Menschen, die über eine sozial-ökologische Wende diskutieren.


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31.10.2020

Ein Plädoyer für soziale Städte

Umweltkatastrophen, eine weltweite Pandemie, eine drohende Rezession und politische Unruhen prägen die Metropolen in Asien und machen deutlich, warum...


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So geht es nicht weiter! Wege zur sozial-ökologischen Transformation in Lateinamerika

Gegen den Klimawandel wird es keine Impfung geben, daher bleibt die Forderung: Ein Wandel tut not!


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22.09.2020

Ab jetzt online und gedruckt! Das Klima-Handbuch für Kommunen

Den solidarisch-ökologischen Wandel erfolgreich gestalten

Die Klimakrise ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Solidarisch-ökologischer Wandel...


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21.09.2020

Umdenken!

Eine gezielte Reform der Subventionen für fossile Energieträger im Stromsektor bring den Klimaschutz voran und hilft bei der Gestaltung des...


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Position

Unsere sechs Botschaften für die Internationale Klima- und Energiepolitik weiter

FES @ #COP25
Weltklimakonferenz

FES @ #COP25

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus
Online-Weiterbildung

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus

Was kann auf dem Weg zu nachhaltigen Strukturen getan werden? Was bedeutet die Energiewende genau? Die FES Onlineakademie lädt dazu ein, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Montag, 11.05.20 bis Donnerstag, 31.12.20 - Online

ONLINE-UMWELTWORKSHOP: No Planet B? Was tun? Was tun?

Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler_innen bereits vor gefährlichen Klimaauswirkungen. Trotzdem wurde dieses Thema in Deutschland lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. In den vergangenen...


Montag, 30.11.20 bis Freitag, 04.12.20 - Attendorn

Kurz nach zwölf: Klimapolitik in Deutschland und der EU - Klimapolitik fünf Jahre nach der Klimakonferenz

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem sich die internationale Staatengemeinschaft in Paris im Dezember 2015 auf ein internationales Abkommen geeinigt hat. Nun sind die einzelnen Staaten gefragt. Nehmen...


Dienstag, 08.12.20 - Online

NEU! Die Kommune von morgen - Mobilität und öffentliche Räume (I)

Demokratisch, dezentral und dekarbonisiert?
Termin: Dienstag 08.12.2020, 17:00 bis ca. 19:00 Uhr

Die aktuellen Diskussionen rund um den Green-New-Deal veranlassen nicht nur auf europäischer Ebene ein...


Donnerstag, 10.12.20 - Online

NEU! Die Kommune von morgen - Resiliente Kommune (II)

Demokratisch, dezentral und dekarbonisiert?
Termin: Donnerstag 10.12.2020, 17:00 bis ca. 19:00 Uhr

Die aktuellen Diskussionen rund um den Green-New-Deal veranlassen nicht nur auf europäischer Ebene ein...


Publikationen

Sabbah, Eman

NetZero buildings in Jordan

Amman, 2020

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Ceglarz, Andrzej

Die polnische Energiepolitik

Aktueller Stand und Entwicklungsperspektiven
Warschau, 2020

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Mills, Robin; Salman, Maryam

Powering Iraq

Challenges facing the electricity sector in Iraq
Amman, 2020

Publikation herunterladen (650 KB, PDF-File)


Mills, Robin; Salman, Maryam

[Powering Iraq]

[Challenges facing the electricity sector in Iraq]
Amman, 2020

Publikation herunterladen (1 MB, PDF-File)


The future of a just transition in Ukraine: Perceptions in coal mining towns

A report on the results of a survey of coal mining town residents in the Donetsk region
Kiev, 2020

Publikation herunterladen (18 MB, PDF-File)



Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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