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Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

18.03.2021

Gestalten statt verwalten: Klimaneutralität und gerechter Strukturwandel

Das Klima retten wir gemeinsam: DGB-Chef Reiner Hoffmann und der finnische Spitzengewerkschafter Antti Palola setzen auf Just Transition.


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Europas Wirtschaft der Zukunft: sozial, ökologisch, gerecht

Der Europäische Grüne Deal muss ein sozialer Deal sein, denn der Kampf gegen den Klimawandel setzt den Kampf gegen die Ungleichheit voraus.


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Manuela Mattheß

Jetzt alle Weichen stellen

Wege zum sozial-ökologischen Wandel zeigt das aktuelle fes-info Magazin mit Stimmen aus

Umweltbewegung, Gewerkschaft und Arbeitnehmerschaft.

 


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10.03.2021

DIRTY PROFITS Report: Plastikprofite treiben Umweltkatastrophe an

Banken spielen eine zentrale Rolle in der durch Konzerne wie Shell, Nestlé oder Amazon verursachten globalen Plastikverschmutzung.


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Nordisch by nature? Auf dem Weg zur klimaneutralen Gesellschaft

Sechs Länderberichte, die gerechten Strukturwandel analysieren und politische Empfehlungen auf nationaler, europäischer Ebene formulieren.


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Position

Unsere sechs Botschaften für die Internationale Klima- und Energiepolitik weiter

Klima-Handbuch: Climate action. Socially. Just.
Publikation

Klima-Handbuch: Climate action. Socially. Just.

In unserem Handbuch finden sich zahlreiche Argumente, die zeigen, dass sozialer Fortschritt und ambitionierter Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen. Bald auch auf Deutsch. weiter

FES @ #COP25
Weltklimakonferenz

FES @ #COP25

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Dienstag, 13.04.21 - Online

Die BUGA 2021: Impulse für Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit und regionale Wirtschaft

Die "Blumenstadt" Erfurt war schon im frühen 19. Jahrhundert Zentrum des Gartenbaus und erlangte um 1900 sogar Weltruf. Die erste "Land- und Gartenbauausstellung" fand 1865 in Erfurt statt. 1961 wurde...


Dienstag, 27.04.21 - Online

SoBoN weitergedacht: Das 'Münsteraner Modell' als Königsweg für bayerische Gemeinden?

Aufgrund des regen Interesses an unserem ersten Fachgespräch zur Frage "SoBoN - Königsweg oder Sackgasse?" möchten wir uns diesmal näher damit beschäftigen, wie andere Städte Sozialgerechte...


Freitag, 30.04.21 - Online

Rechtsextremismus & Naturschutz

Immer wieder sind demokratische Akteur_innen des Natur- und Umweltschutzes sowie des (ökologischen) Landbaus mit Kooperationsanfragen, Vereinnahmungsstrategien und Unterwanderungsversuchen von rechts...


Montag, 03.05.21 - Online

Planspiel Europapolitik


Publikationen

Shifting investment away from fossil fuels in Southeast Asia

[Visual summary]
Hanoi, 2021

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Svensson, Anton

Schwedens Recovery-Strategie

Auf dem Weg in eine klimaneutrale und digitale Zukunft?
Stockholm, 2021

Publikation herunterladen (370 KB, PDF-File)


Svensson, Anton

The recovery plan in Sweden

Setting the course for a climate-neutral and digital future?
Stockholm, 2021

Publikation herunterladen (370 KB, PDF-File)


Smart city - social city

Putting people first
Bonn, 2021

Publikation herunterladen (1,8 MB, PDF-File)


Lan'šina, Tat'jana

Russia's wind energy market

Potential for new economy development
Moskau, 2021

Publikation herunterladen (1,5 MB PDF-File)



Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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