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Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Ansprechpartnerin (international)

Yvonne Blos

+49 30 26935-7470

yvonne.blos(at)fes.de


Ansprechpartner (national)

Max Ostermayer

030 26935-8319

Max.Ostermayer(at)fes.de
 

Alle FES-Expert_innen für Klimawandel, Energie und Umwelt


Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

01.09.2021

Hungerpandemie nach Konflikt, Klima und Corona

30% der Weltbevölkerung leidet unter Lebensmittelknappheit. Die Ursachen sind vielfältig. Paula Tacke, Praktikantin beim IPG-Journal analysiert die...


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12.08.2021

Bis zum Klimagipfel im November ist noch viel zu tun!

Über die Schwerpunkte der FES-Arbeit zur internationale Klimapolitik und was passieren muss, damit die COP 26 erfolgreich ist, sprachen wir mit Yvonne...


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Zirkuläre Wertschöpfung

Produzieren, konsumieren, wegwerfen? Wir brauchen den Aufbruch in die Kreislaufwirtschaft.


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Prima fürs Klima und echte Rechte: Lateinamerikas Escazú-Abkommen

Weltweit einzigartig: Neue Transparenz- und Umweltstandards mit besonderem Schutz für Aktivist_innen kommen aus Lateinamerika.


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Das Jahrzehnt des Aufbruchs: Build Forward Better!

Die Folgen der Pandemie und Klimakrise sind global, langfristig und asymmetrisch. Wie sich beide Krisen lösen lassen, erklärt uns Thomas Hirsch.


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Position

Unsere sechs Botschaften für die Internationale Klima- und Energiepolitik weiter

Publikation

Klima-Handbuch: Climate action. Socially. Just.

In unserem Handbuch finden sich zahlreiche Argumente, die zeigen, dass sozialer Fortschritt und ambitionierter Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen. Bald auch auf Deutsch. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Donnerstag, 30.09.21 - München UND Online

Kinder in Ernährungsarmut - Wege zu nachhaltiger Verpflegung in Kita und Schule

Für viele Kinder in Deutschland, die von Armut betroffen sind, ist eine warme Mahlzeit am Tag keine Selbstverständlichkeit. Wer mangelernährt ist, insbesondere in der frühen Kindheit, hat ein hohes...


Samstag, 02.10.21 - Online

MUSLIMISCHE LEBENSWELTEN in Niedersachsen

Muslimisch und niedersächsisch - geht das? Etwa 3 % aller Menschen in Niedersachsen bekennen sich mehr oder weniger deutlich zum Islam. Sie sind zum großen Teil Nachfahren türkischer...


Sonntag, 03.10.21 - Hötensleben

Einheitsbuddeln

Das Pflanzen von Bäumen hat Tradition, doch insbesondere in Zeiten des Klimawandels, geht von diesen heute ein immer stärkeres sozialpolitisches Signal aus. Einen Baum zu pflanzen heißt, an die...


Dienstag, 05.10.21 - Frankfurt

Ernährung in der Rhein-Main-Region: Wie viel Nachhaltigkeit ist realistisch?

Wer ernährt Frankfurt und die Region? Was können wir produzieren? Sind die populären Ziele überhaupt erreichbar - und wenn ja, welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden? Alle weiteren...


Publikationen

Das Klima-Handbuch für Kommunen in Hessen

Den solidarisch-ökologischen Wandel erfolgreich gestalten
Wiesbaden, 2021

Publikation herunterladen (800 KB, PDF-File)


PEET - the Political Economy of Energy Transition in Southeast Europe

Barriers and obstacles
Sarajevo, 2021

Publikation herunterladen (12 MB, PDF-File)


Brandi, Clara

Urbanisierung gestalten

Global und gerecht
Bonn, 2021

Publikation herunterladen (680 KB, PDF-File)


Kim, Huynwoo

Evaluation and recommendations about the carbon neutrality strategy of South Korea

Seoul, 2021

Publikation herunterladen (880 KB, PDF-File)


Neefjes, Koos; Ngo Thi To Nhien

Prospects for a socially just energy transition in Viet Nam: 2021 and beyond

Hanoi, 2021

Publikation herunterladen (3,8 MB, PDF-File)


Klimawandel und Soziale Demokratie

Die Klimakrise ist real und ihre Auswirkungen sind bereits an vielen Orten der Welt massiv spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir anders wirtschaften und leben. Eine nachhaltigere Weltwirtschaft ist daher dringend notwendig, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Das bedeutet große Veränderungen. In diesem Strukturwandel stecken jedoch auch große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Allianzen für sozial gerechten Klimaschutz

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die soziale und ökologische Frage können wir nur zusammen beantworten. Klimawandel und Nachhaltigkeit beschäftigen die Klimabewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine klimaneutrale Zukunft ebnen.

Just Transition – für einen gerechten Strukturwandel

Wenn wir darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen des Klimas“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Daher entwickeln wir Konzepte und Ideen für eine „Just Transition“ - für einen sozial und ökologisch gerechten Strukturwandel, der nachhaltiges Wirtschaften, Klimaschutz und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht und niemanden zurücklässt.

Klimagerechtigkeit weltweit

Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden und besonders stark von der Klimakrise betroffene Menschen und Regionen unterstützt werden.

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