Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

Henrik Maihack

Kampf um Ressourcen am Horn von Afrika in Folge des Klimawandels

Die Climate Security Working Group stellt Ergebnisse vor, wie Klimasicherheit in aktuelle Friedensverhandlungen einbezogen werden kann (engl)


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Dimensionen der Nachhaltigkeit

Was ist Just Transition? Gewerkschaften prägen diese Idee: Was dahintersteckt und was der Green Deal damit zu tun hat, benennt dieses Dossier.


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04.05.2020

Petersberger Klimadialog: Klimaschutz und Krisenbewältigung zusammendenken!

Pariser Klimaabkommen und Agenda 2030 bieten Lösungen für eine Just Recovery, um Klimaschutz und Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

 

 


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15.04.2020

In Krisenzeiten: Die Lösung der Klimakrise kann nicht verschoben werden

Auch ohne diesjährige UN-Klimakonferenz müssen Staaten ihre Verpflichtungen einhalten. Wie das möglich ist, erklärt Manuela Mattheß.


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Corona-Krise: Es drohen Rückschritte für den Klimaschutz

Die Regierungen müssen ihre Rettungsmaßnahmen sozial und ökologisch ausrichten, fordert Franziska Wehinger (FES Amman) im ipg-journal.


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

FES @ #COP25
Weltklimakonferenz

FES @ #COP25

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus
Online-Weiterbildung

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus

Was kann auf dem Weg zu nachhaltigen Strukturen getan werden? Was bedeutet die Energiewende genau? Die FES Onlineakademie lädt dazu ein, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Montag, 11.05.20 bis Donnerstag, 31.12.20 - Online

ONLINE-UMWELTWORKSHOP: No Planet B? Was tun? Was tun?

Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler_innen bereits vor gefährlichen Klimaauswirkungen. Trotzdem wurde dieses Thema in Deutschland lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. In den vergangenen...


Mittwoch, 08.07.20 - ONLINE

Veranstaltungsreihe: STADT IM GLEICHGEWICHT. Mitreden - Mitgestalten! (Wie) Gelingt Bürgerbeteiligung?

Hochhausentscheid, zweite S-Bahn-Stammstrecke, Radschnellwege, Entwicklung neuer Stadtquartiere - Bürgerinnen und Bürger wollen bei der Stadtplanung mitreden, Bürgerbeteiligung ist das Gebot der...


Donnerstag, 09.07.20 - Online

Niedersachsen und die Energiewende: Wie weiter?

Die Energiewende ist im Hinblick auf den Klimaschutz und die verpflichtenden EU-Klimaziele ohne Alternative. Der damit verbundene Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht Innovationen und neue...


Donnerstag, 09.07.20 - Online - Bayern

Den Wandel in der Klimakrise gestalten. Wie Kommunen mehr Resilienz erreichen können

Web-Seminar für Kommunalpolitiker_innen
+++Das Web-Seminar ist bereits ausgebucht+++

Die Klimakrise ist eins der größten Probleme unserer Zeit. Unwetter und Dürren werden immer häufiger. Schon heute...


Publikationen

Istepanian, Harry H.

Iraq solar energy: from dawn to dusk

Amman, 2020

Publikation herunterladen (900 KB PDF-File)


Wiśniewski, Jan

Elektromobilität in Polen

Aktueller Stand und Entwicklungsperspektiven
Warschau, 2020

Publikation herunterladen (85 KB, PDF-File)


Just transition

A social route to sustainability
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (1,7 MB PDF-File)


Jobelius, Matthias

Green recovery and social democracy

Programmatic challenges for a climate-neutral Europe
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (100 KB, PDF-File)


Diokno, Maria Teresa I.

Gender perspectives on energy poverty and energy democracy in The Philippines

PasigCity, 2020

Publikation herunterladen (470 KB, PDF-File)



Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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