Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

FES-Menschenrechtspreisverleihung am 27.11.2019: Miriam Miranda, Honduras

Die Menschenrechts- und Umweltaktivistin Miriam Miranda gilt als die anerkannteste, engagierteste und mutigste politische Aktivistin Honduras’.


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11.10.2019

Rückblick auf die Fachkonferenz "Zukunft des ländlichen Raums"

Um die "Zukunft des ländlichen Raums" ging es in der diesjährigen Fachkonferenz der KommunalAkademie und der Bundes-SGK. Im Rückblick lesen Sie,...


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Studie: Jobwende - Effekte der Energiewende auf Arbeit und Beschäftigung

Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, werden die Folgen gewaltig sein.


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01.10.2019

Gemeinsam für eine faire Energiewende, die Ungerechtigkeiten beseitigt

„Kohleausstieg allein verbessert nicht alles“ für Kommunen, so ein ehemaliger FES-Stipendiat, der zu Demokratie und Energiewende forscht.


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20.09.2019

Im Auge des Sturms

Mit dem Globalen Klimastreik wächst der Druck der Straße und gibt ein neues Tempo für Veränderungen vor, die akute Klimakrise zu bekämpfen.


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

FES @ #COP
Weltklimakonferenz

FES @ #COP

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus
Online-Weiterbildung

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus

Was kann auf dem Weg zu nachhaltigen Strukturen getan werden? Was bedeutet die Energiewende genau? Die FES Onlineakademie lädt dazu ein, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen. weiter

Besser Reisen
Interaktives Dossier

Besser Reisen

Verantwortungsvoller Tourismus - geht das überhaupt? Hintergrundinfos und Tipps finden Kreuzfahrer, Backpackerinnen und andere Reisende bei der FES Onlineakademie. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Samstag, 16.11.19 - Saarbrücken

Gutes Leben 2050 - In unserer Region

WORUM GEHT'S?
Wir alle möchten nachhaltiger leben. Wie aber kann das in unserer Region gelingen? Wir laden Sie herzlich dazu ein, in einem Work- shop Ihre Zukunftsvision von einem 'Guten Leben im Jahr...


Montag, 18.11.19 bis Freitag, 22.11.19 - Bonn

Vier Jahre nach der Klimakonferenz in Paris - Alles heiße Luft oder Veränderungen in Sicht?

Seit dem Pariser Klimagipfel im Dezember 2015 sind vier Jahre vergangen. Dort gelang der Weltgemeinschaft endlich ein Durchbruch bei den Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll. Inzwischen haben 176...


Montag, 18.11.19 - Emden

Mehr Klimaschutz und Beschäftigung! Wie geht das eigentlich zusammen?

Fragt man nach den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit, wird in vielen Fällen der Klimawandel angeführt. Der Schutz des Klimas ist national wie international verstärkt in den Fokus von...


Montag, 18.11.19 - Schwerin

Klimawandel und Energiepolitik. Wo steht Deutschland und welchen Beitrag leistet Mecklenburg-Vorpommern?

Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer sichtbarer, fordern Konsequenzen und treiben die Energiewende voran. Eigentlich!
Bislang hat die deutsche Klimapolitik jedoch keine signifikante Senkung...


Publikationen

Al-Asad, Mohammad; Zureikat, Lara

Urban agriculture in Amman

A holistic view
Amman, 2019

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Garroway, Christohper; Carpentier, Chantal Line

Why are we behind on SDG finance and what can we do about it?

NewYork, 2019

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Jobwende

Effekte der Energiewende auf Arbeit und Beschäftigung
Bonn, 2019

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Die Debatte um den Klimaschutz

Mythen, Fakten, Argumente
Bonn, 2019

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Klima schützen - Mobilität erhalten

Impulse zur Bepreisung von C02 im Verkehr
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (150 KB, PDF-File)



Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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