Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

So geht es nicht weiter! Wege zur sozial-ökologischen Transformation in Lateinamerika

Gegen den Klimawandel wird es keine Impfung geben, daher bleibt die Forderung: Ein Wandel tut not!


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22.09.2020

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Die Klimakrise ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Solidarisch-ökologischer Wandel...


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21.09.2020

Umdenken!

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07.09.2020

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Ein Klima-Hörbuch für Kinder von jungen Aktiven aus der Zivilgesellschaft erstellt von der FES Philippinen. Ein Produkt des Lockdowns.


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02.09.2020

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Eine Stadt in Balance zu halten ist eine Herausforderung, denn sie verändert sich laufend. Und wie bei einem Mobile wirken sich diese Veränderungen...


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Position

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Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus
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Veranstaltungen in Deutschland

Montag, 11.05.20 bis Donnerstag, 31.12.20 - Online

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Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler_innen bereits vor gefährlichen Klimaauswirkungen. Trotzdem wurde dieses Thema in Deutschland lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. In den vergangenen...


Dienstag, 27.10.20 - Berlin - Palisa.de/Umspannwerk

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Donnerstag, 05.11.20 - Online

Die Zukunft der Mobilität - Auch eine Frage der Teilhabe und Gerechtigkeit

Die Forderung nach einer Verkehrswende wird vor dem Hintergrund der spürbaren Auswirkungen des Klimawandels zunehmend lauter formuliert. Probleme im Zusammenhang mit dem steigenden Autoverkehr, wie...


Montag, 09.11.20 - Barleben, OT Ebendorf

Green Deal - Was ändert sich in der Agrarpolitik?

Die EU-Kommission hat im Dezember 2019 den European Green Deal vorgestellt und damit Vorschläge für einen Weg zur klimaneutralen Wirtschaft bis 2050 unterbreitet. Zwei der 10 wichtigsten Punkte...


Publikationen

Neighborhoods of Amman

Post Covid-19
Amman, 2020

Publikation herunterladen (35 MB, PDF-File)


Climate action. Socially. Just

A manual of arguments for a fair and ecological society
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (7 MB, PDF-File)


Safonov, George

Green growth and innovation

Measuring progress in transition from planned to market economies
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (620 KB, PDF-File)


Hydrogen as a green energy source in the MENA region

Amman, 2020

Publikation herunterladen (4,3 MB PDF-File)


So geht es nicht weiter

Wege zur sozial-ökologischen Transformation in Lateinamerika
Berlin, 2020

Publikation herunterladen (400 KB, PDF-File)



Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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