Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

Corona-Krise: Es drohen Rückschritte für den Klimaschutz

Die Regierungen müssen ihre Rettungsmaßnahmen sozial und ökologisch ausrichten, fordert Franziska Wehinger (FES Amman) im ipg-journal.


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„Erfolgreiche Energiewende braucht belastbare Kompromisse"

Bundesregierung und Kohlekommission müssen wieder an einen Tisch, fordert Matthias Miersch im ipg-journal.


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Julia Balanowski

Die EU als Vorreiterin im globalen Klimaschutz unter dem Pariser Klimaabkommen?

Wie füllt die EU ihre vielbeschworene Vorreiterrolle in der internationalen Klimapolitik aus? Eine FES-Publikation gibt Einblicke und Tipps.


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16.12.2019

Die Lehren aus der UN-Klimakonferenz in Madrid

Wir erreichen die Pariser Klimaziele nicht, wenn einzig mit Blockierern verhandelt wird. Wir brauchen informelle Allianzen aus Nord und Süd.

 


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Ins Bodenlose

Durch Dürren und steigende Meeresspiegel entstehen Konflikte. FES Kollegen berichten aus Kenia und Bangladesch für das ipg-journal zur COP25.


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

FES @ #COP25
Weltklimakonferenz

FES @ #COP25

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus
Online-Weiterbildung

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus

Was kann auf dem Weg zu nachhaltigen Strukturen getan werden? Was bedeutet die Energiewende genau? Die FES Onlineakademie lädt dazu ein, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Dienstag, 28.04.20 - Nordhorn

Antidemokratische Tendenzen in der Gesellschaft


Montag, 04.05.20 bis Freitag, 08.05.20 - Bonn

Nachhaltig leben - Ist ökologischer Konsum in der globalisierten Welt machbar?

"Nachhaltigkeit" - ursprünglich ein Begriff der Forstwirtschaft - erlangte in den letzten Jahren enorme Popularität: Während die Medien ständig neue Szenarien eines fortschreitenden Klimawandels,...


Dienstag, 19.05.20 - Nienburg/Schaumburg

Klimaschutz und Nachhaltigkeit im 21. Jahrhundert (Arbeitstitel)


Montag, 22.06.20 bis Freitag, 26.06.20 - Münster

Auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft - Umwelt und Wirtschaft im Münsterland

Der zunehmend überhitzte Planet Erde schreit nach einem Ausstieg aus der Energieerzeugung durch fossile Brennstoffe. Deutschland möchte dabei Vorreiter in der Entwicklung und Inbetriebnahme...


Publikationen

Venjakob, Maike; Wagner, Oliver; Adisorn, Thomas

Transformation processes of energy companies

Application to Jordan : Study on behalf of the Friedrich-Ebert-Stiftung
Amman, 2020

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Jobwende

Effects of the Energiewende on work and employment
Bonn, 2020

Publikation herunterladen


Laurent, Éloi

Kommunen und sozial-ökologische Wende

Erfahrungen aus Frankreich
Paris, 2020

Publikation herunterladen (380 KB, PDF-File)


Mathur, Vikrom; Ahmad, Zaheb; Chamuah, Angelina

Artificial intelligence for sustainability

NewDelhi, 2020

Publikation herunterladen (340 KB, PDF-File)


Property valuation of environmental crimes in Albania

case study: illegal logging in the Mali me Gropa Biza-Martanesh National Park
Tirana, 2020

Publikation herunterladen (4,3 MB PDF-File)



Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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