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Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

21.04.2021

Chinas jüngstes Klimaversprechen: ein ehrgeiziger Kurs für das 21. Jahrhundert

Chinas jüngstes Versprechen, bis 2060 die Klimaneutralität zu erreichen, sendet eine starke Botschaft. Diese handelt nicht nur davon, was sich das...


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Vereinbarkeit von Pariser Abkommen und Agenda 2030

2015 war das Jahr der großen Ziele, gemeinsame Verantwortung und der globalen Fahrpläne der Zukunft. Worin unterscheiden sie sich? Wie können sie...


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18.03.2021

Gestalten statt verwalten: Klimaneutralität und gerechter Strukturwandel

Das Klima retten wir gemeinsam: DGB-Chef Reiner Hoffmann und der finnische Spitzengewerkschafter Antti Palola setzen auf Just Transition.


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Europas Wirtschaft der Zukunft: sozial, ökologisch, gerecht

Der Europäische Grüne Deal muss ein sozialer Deal sein, denn der Kampf gegen den Klimawandel setzt den Kampf gegen die Ungleichheit voraus.


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Manuela Mattheß

Jetzt alle Weichen stellen

Wege zum sozial-ökologischen Wandel zeigt das aktuelle fes-info Magazin mit Stimmen aus

Umweltbewegung, Gewerkschaft und Arbeitnehmerschaft.

 


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Position

Unsere sechs Botschaften für die Internationale Klima- und Energiepolitik weiter

Klima-Handbuch: Climate action. Socially. Just.
Publikation

Klima-Handbuch: Climate action. Socially. Just.

In unserem Handbuch finden sich zahlreiche Argumente, die zeigen, dass sozialer Fortschritt und ambitionierter Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen. Bald auch auf Deutsch. weiter

FES @ #COP25
Weltklimakonferenz

FES @ #COP25

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Montag, 03.05.21 - Online

Planspiel Europapolitik

Politische Prozesse auf der Ebene der Europäischen Union werden oft als zu kompliziert und weit entfernt von den Bürger_innen in den Mitgliedstaaten wahrgenommen. Der
Brexit und das Erstarken...


Donnerstag, 06.05.21 - Online

Lieferketten - Risiken globaler Arbeitsteilung für Mensch und Natur

UniDialog Wirtschaft und Gesellschaft

Die arbeitsteilige globalisierte Wirtschaft basiert auf Lieferketten. Sie entwickelten sich bereits im Frühkapitalismus, wurden im Zeitalter des Imperialismus...


Freitag, 07.05.21 - Web-Seminar

Lokal handeln, um global zu verändern

Die Klimakrise ist eines der größten Probleme unserer Zeit und sie verstärkt weltweit soziale Ungleichheit. Jetzt ist die Zeit, um etwas gegen die Klimakrise zu unternehmen - und zwar direkt vor Ort....


Freitag, 07.05.21 - Online

Planspiel Europapolitik, Gruppe A

Politische Prozesse auf der Ebene der Europäischen Union werden oft als zu kompliziert und weit entfernt von den Bürger_innen in den Mitgliedstaaten wahrgenommen. Der
Brexit und das Erstarken...


Publikationen

Maass, Gero

Moving on after Covid-19

How social democrats can harness the European Recovery Programme in a culture of progress for the coming decade
Paris, 2021

Publikation herunterladen (420 KB, PDF-File)


Komendantova, Nadejda; Marashdeh, Leena; Al-Salaymeh, Ahmed

Social acceptance of renewable energy sources versus oil shale in Jordan

Study on behalf of the Friedrich-Ebert-Stiftung
Amman, 2021

Publikation herunterladen (3,7 MB PDF-File)


Komendantova, Nadejda; Marashdeh, Leena; Al-Salaymeh, Ahmed

[Social acceptance of renewable energy sources versus oil shale in Jordan]

[Study on behalf of the Friedrich-Ebert-Stiftung]
Amman, 2021

Publikation herunterladen (3,9 MB PDF-File)


Maaß, Gero

Rolle vorwärts nach Corona

Können die europäischen Wiederaufbauprogramme in eine Fortschrittskultur münden?
Paris, 2021

Publikation herunterladen (450 KB, PDF-File)


Deliberative Demokratie und Ökologie

Eine Bestandsaufnahme des französischen Bürger ̲ innenkonvents zum Klimaschutz
Paris, 2021

Publikation herunterladen (260 KB, PDF-File)



Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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