Klimawandel, Energie und Umwelt

Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt schon heute spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Wir setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein, die die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet. Unsere Vision: Emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme, die allen Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben geben. Dafür bauen wir stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften auf, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

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Klimawandel, Energie und Umwelt aktuell

„Erfolgreiche Energiewende braucht belastbare Kompromisse"

Bundesregierung und Kohlekommission müssen wieder an einen Tisch, fordert Matthias Miersch im ipg-journal.


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Julia Balanowski

Die EU als Vorreiterin im globalen Klimaschutz unter dem Pariser Klimaabkommen?

Wie füllt die EU ihre vielbeschworene Vorreiterrolle in der internationalen Klimapolitik aus? Eine FES-Publikation gibt Einblicke und Tipps.


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16.12.2019

Die Lehren aus der UN-Klimakonferenz in Madrid

Wir erreichen die Pariser Klimaziele nicht, wenn einzig mit Blockierern verhandelt wird. Wir brauchen informelle Allianzen aus Nord und Süd.

 


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Ins Bodenlose

Durch Dürren und steigende Meeresspiegel entstehen Konflikte. FES Kollegen berichten aus Kenia und Bangladesch für das ipg-journal zur COP25.


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15.12.2019

FES@Parallel-COP25 Santiago: Umweltgerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit sind eins

Zwei Kämpfe, die einer sind – FES-Podiumsdiskussion zu alternativen Entwicklungsmodellen mit Fokus auf Lateinamerika und Karibik in Santiago.


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

FES @ #COP25
Weltklimakonferenz

FES @ #COP25

Wie weiter mit dem Pariser Abkommen? Einschätzungen, Analysen und Beiträge junger Aktivist_innen von den jährlich stattfindenden Weltklimakonferenzen. weiter

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus
Online-Weiterbildung

Nachhaltigkeit, Energiewende & Fairer Tourismus

Was kann auf dem Weg zu nachhaltigen Strukturen getan werden? Was bedeutet die Energiewende genau? Die FES Onlineakademie lädt dazu ein, mehr über Nachhaltigkeit zu lernen. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Samstag, 29.02.20 - Alsfeld

Workshop 'Spuren hinterlassen: Mein Weg zu nachhaltigem Konsum'

Durch mehr nachhaltigen und bewussten Konsum können zwar nicht alle Probleme auf einmal gelöst werden, doch es ist immerhin ein Beitrag zu mehr Umweltschutz, zu mehr Generationengerechtigkeit und zur...


Mittwoch, 04.03.20 - Wiesbaden

'Generation Weltuntergang: Warum wir schon mitten im Klimawandel stecken, wie schlimm es wird und was wir jetzt tun müssen'

Lesung & Diskussion: In "Generation Weltuntergang" erzählt das Bestseller-Duo Bonner/Weiss auf aufrüttelnde und zugleich leicht verstehbare Weise die Geschichte des Klimawandels und sagt, welche...


Samstag, 07.03.20 - Barleben, OT Ebendorf

Nebenerwerbslandwirtschaft: Gewusst wie - Chancen und Möglichkeiten einer besonderen Betriebs- und Lebensweise in Sachsen-Anhalt

Die Landwirtschaft im Nebenerwerb ist schon seit Jahrhunderten eine Organisationsform bäuerlichen Lebens im ländlichen Raum. Nach der politischen Wende hat sich auch in den ostdeutschen Bundesländern...


Montag, 09.03.20 - Beelitz

Zwischen Kiefern und Eichen - Der Brandenburger Wald gestern, heute, morgen

Seit über 200 Jahren ist der Brandenburger Wald hauptsächlich "Nutzwald" in einer intensiven Forstwirtschaft. Dies war und ist verbunden mit einem sehr hohen Anteil an Kiefernbeständen.

Kiefern sind...


Publikationen

Klima schützen, aber wie?

Was wir jetzt tun müssen und warum
Bonn, 2020

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Pfister, Christoph; Ecke, Julius; Philipps, Robert

Energiewende durch Kohleausstieg

Perspektiven der Verbraucher ̲ innen
Bonn, 2020

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Guillou, Antoine

Eine wirksame und gerechte CO2-Steuer

Paris, 2020

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There's life beyond GDP

A critique of the patterns of accumulation and development approaches in Latin America
Mexiko, 2020

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Elgendy, Karim; Kisswani, Hussein al

Leveraging urban resilience for sustainable cities in the Arab world

Amman, 2020

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Klimawandel und Soziale Demokratie

Der Klimawandel ist real und seine Auswirkungen sind an vielen Orten der Welt spürbar. Um der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirken, müssen wir ressourcenschonender und ökologischer leben und wirtschaften. Das bedeutet gewaltige Veränderungen, zum Beispiel müssen wir weg von fossilen Energiequellen wie Kohle und hin zu emissionsarmen Systemen wie Wind- oder Solarkraft. In diesem Strukturwandel stecken große Chancen, wenn er sozial gerecht gestaltet wird.

Eine nachhaltigere Weltwirtschaft brauchen wir allein schon, um die Erderwärmung zu begrenzen – darauf hat sich auch die internationale Gemeinschaft im Pariser Klimaabkommen geeinigt. Und bei einem Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit geht es um noch mehr: Die sozial-ökologische Transformation, für die wir einstehen, ermöglicht es,

  • Armut und Ungleichheit zu vermindern;
  • wirtschaftlichem Aufschwung durch nachhaltigen Fortschritt zu erreichen;
  • internationale Solidarität zu befördern;
  • emissionsarme, ressourcenschonende und sozial inklusive Wirtschaftssysteme zu gestalten;
  • mit der Arbeitskraft von Menschen achtsam, respektvoll und nachhaltig umzugehen und,
  • dass alle Menschen die Chance auf ein gutes und menschenrechtsbasiertes Leben haben.

Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit: Zwei Seiten einer Medaille

Das sozialdemokratische Verständnis von Fortschritt im 21. Jahrhundert verbindet soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung. Die ökologische muss mit der sozialen Frage verknüpft und gemeinsam beantwortet werden: Umweltschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Umweltbewegung, Gewerkschaften und Arbeitnehmer_innen. Zwischen deren oft unterschiedlichen Positionen baut die Friedrich-Ebert-Stiftung Brücken – für stabile, breite und fortschrittliche Bündnisse, die den Weg in eine nachhaltigere Zukunft ebnen.

Die soziale und die ökologische Frage gehören zusammen

Wenn wir zum Beispiel darüber sprechen, dass der Abbau von Kohle beendet werden muss, dann nicht, um die „Interessen der Umwelt“ gegen die „Interessen der Arbeitnehmer_innen“ auszuspielen. Viele Menschen fürchten sich aus guten Gründen davor, durch Strukturwandel ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit zu verlieren. Es muss sichergestellt werden, dass sie eine Zukunftsperspektive haben, die nicht davon abhängig ist, dass die Umwelt weiter geschädigt wird. Der Weg dahin ist oft nicht leicht, aber genau dafür entwickeln wir Konzepte und Ideen: Für einen gerechten Strukturwandel, der nachhaltigere Wirtschaftsweisen und bessere Lebensperspektiven für alle ermöglicht.

Klimagerechtigkeit Weltweit

Klimaschutz wollen wir sozial gerecht und ausgleichend gestalten, so dass am Ende alle davon profitieren. Klimagerechtigkeit bedeutet, jedem Menschen gleiches Nutzungsrecht an der Atmosphäre zuzugestehen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht oder Religion. Klimagerechtigkeit erfordert, dass die Interessen des Globalen Südens genauso schwer wiegen wie die des Globalen Nordens, die der älteren Generation genau so schwer wie die der jüngeren. Und Klimagerechtigkeit bedeutet auch, dass Chancen und Belastungen weltweit gerecht geteilt werden.

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