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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Gemeinsam die Welt verändern

Wir setzen uns für internationale Solidarität und demokratische Teilhabe in der globalen Politik ein. Die Zivilgesellschaft muss mitreden können, wenn es darum geht, Probleme zu lösen und Regeln für alle zu entwickeln. Denn auch auf der globalen Ebene muss das Gemeinwohl im Vordergrund stehen, nicht die Interessen der wirtschaftlich Mächtigen. Internationale Organisationen, die das Wohl aller Menschen berücksichtigen, können wesentlich dazu beitragen, Ungleichheit weltweit abzubauen und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen umzusetzen - mit gemeinsamer Politik, Verpflichtungen und Zusammenarbeit.

In der globalen politischen Ordnung, für die wir uns gemeinsam mit unseren Partnern weltweit einsetzen, arbeiten gleichberechtigte Staaten partnerschaftlich und konsensorientiert zusammen. Ziel ist ein multilaterales System, in dem alle Länder sich um eine langfristige, strukturelle, gesellschaftliche Transformation im Sinne der Agenda 2030 bemühen.

Ein solches Vorhaben geht über die Entwicklungsanstrengungen einzelner Länder hinaus: Die Weiterentwicklung der Welt ist eine globale Aufgabe.   

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft aktuell

Annette Schlicht

Zu Tisch!

Der IWF attestiert vielen der ärmsten Länder längst eine untragbare Gesamtverschuldung. Über Fehler und Möglichkeiten der G20 sprach Annette Schlicht...


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18.08.2021

5 Mythen über soziale Sicherheit

Welche falschen Vorstellungen das Verständnis über Soziale Sicherung behindern und wie sie entkräftet werden können.


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22.06.2021

Frauenrechte sind Menschenrechte – weltweit

Auch 25 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz ist die Diskriminierung von Frauen trotz einiger Fortschritte in Verfassung und Recht immer noch ein...


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02.06.2021

Wohin geht die Linke?

Drei Publikationen beleuchten den Weg zu einer Transformation der Linken: Vom Mythos der Stimmenverluste an Rechte, über linke Strategien und konkrete...


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17.02.2021

Über Armut sprechen: Ein Gegenentwurf

Ein Video der UN zum Welttag der sozialen Gerechtigkeit zeigt, wieso es wichtig ist, Armut sichtbar zu machen.


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Weitere Beiträge finden Sie hier.

Publikation

Social Protection Floor Index

Millionen von Menschen erfahren im Corona Virus eine Bedrohung für ihre Gesundheit und ihren Job. Eine grundlegende soziale Absicherung kann das Schlimmste verhindern. Welches Land wie aufgestellt ist und was noch getan werden muss, zeigt eine interaktive Karte der FES. weiter

Publikation

Spotlight 2030

Wie nah ist die Weltgemeinschaft den nachhaltigen Entwicklungszielen schon gekommen? Der jährlich erscheinende Bericht zu Hürden und Widersprüchen bei der Umsetzung der Agenda 2030. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Dienstag, 22.06.21 bis Freitag, 31.12.21 -

'Mitte-Studie' Buchbestellungen +++ Bitte tragen Sie hier Ihre Daten ein +++ Der Versand dauert 1-2 Wochen

Wenn Sie ein kostenloses Exemplar der aktuellen FES-Mitte-Studie "Die geforderte Mitte" bestellen möchten, hinterlassen Sie uns bitte hier Ihre korrekten Kontaktdaten.
Bitte haben Sie Nachsicht, dass...


Montag, 20.09.21 - Online

Wir sind jetzt hier - Geschichten über das Ankommen in Deutschland - FILMABEND & DISKUSSION

Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker_innen: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea...


Freitag, 24.09.21 - Oldenburg

Theaterstück - Abendveranstaltung 'Aufspüren Jagen Entsorgen - Sprache der Neuen Rechten'

theater MERIDIAN dresden und projekttheater Dresden
In Kooperation mit der Volkshochschule Oldenburg und dem Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Welt ist in Veränderung. So auch...


Samstag, 25.09.21 - Web-Seminar

Bürgerbeteiligung und Kommunikation zu politischen Zielsetzungen und Entscheidungen

+++ ANMELDUNG MIT MOTIVATIONSBESCHREIBUNG +++

Engagierte Bürger_innen fordern ihre Beteiligung an der Gestaltung ihres direkten Lebensumfelds ein, um in ihrer Kommune mitzuentscheiden. Der Dialog mit...


Publikationen

Kelsey, Jane; Mohamadieh, Kinda

UNCITRAL fiddles while countries burn

Geneva, 2021

Publikation herunterladen (670 KB, PDF-File)


Nyamsuren, Ch.; Jargalsaikhan, Mendee

Small-power diplomacy

Mongolia's peacekeeping commitment
Ulaanbaatar, 2021

Publikation herunterladen (3 MB, PDF-File)


Luguusharav, Byambakhand; Jargalsaikhan, Mendee

Mongolia's path into European geopolitics

Ulaanbaatar, 2021

Publikation herunterladen (3 MB, PDF-File)


Nowak, Nurman

Pemuda, politik dan keterlibatan sosial di Indonesia kontemporer

Jakarta, 2021

Publikation herunterladen (400 KB, PDF-File)


Nowak, Nurman

Youth, politics and social engagement in contemporary Indonesia

Jakarta, 2021

Publikation herunterladen (390 KB, PDF-File)



Internationale Gemeinschaft, Zivilgesellschaft und Soziale Demokratie

Immer mehr Akteure wenden sich von der Unterstützung internationaler Organisationen und dem Multilateralismus insgesamt ab. Wozu eigentlich multilateral handeln? Weil unsere Welt von Vernetzung, von geteilten Risiken und gegenseitiger Abhängigkeit geprägt ist. Weil regelgebundene Entscheidungen, denen eine gleichberechtigte Zusammenarbeit aller Länder zugrunde liegt, auf globaler Ebene eine Errungenschaft sind. Weil globale Probleme koordinierte Lösungen erfordern.

In Zeiten multipler globaler Krisen benötigen wir eine neue Art der internationalen Kooperation. Deshalb setzen wir uns für internationale Solidarität und demokratische Teilhabe in der globalen Politik ein. Die Beteiligung der Zivilgesellschaft bei der Lösung von gesamtgesellschaftlichen Problemen darf kein abstraktes Ideal sein. Sie stellt sicher, dass auch auf der globalen Ebene das Gemeinwohl im Vordergrund steht, nicht die Interessen der wirtschaftlich Mächtigen. Zudem stärkt es die Transparenz und Rechenschaftspflicht globaler Foren, wenn zivilgesellschaftliche Akteure intensiv eingebunden werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass multilaterale Organisationen eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Ungleichheit einnehmen – durch internationale Zusammenarbeit, globale Politiken und multilaterale Verpflichtungen. Nicht zuletzt müssen Staaten einander dabei unterstützen und gemeinsam daran arbeiten, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu erreichen, die das Herzstück unserer Vision einer globalen Ordnung darstellt.

Insgesamt betrachten wir „Entwicklung“ nicht allein als ein Thema des „Globalen Südens“, „armer Länder“ oder „Entwicklungsländer“. Vielmehr schwebt uns eine globale politische Ordnung vor, in dem gleichberechtigte Staaten partnerschaftlich und konsensorientiert zusammenarbeiten. Ziel ist ein multilaterales System, in dem alle Länder sich um eine langfristige, strukturelle, gesellschaftliche Transformation im Sinne der Agenda 2030 bemühen. Ein solches Vorhaben geht über die Entwicklungsanstrengungen einzelner Länder hinaus. „Entwicklung“ ist eine globale Aufgabe, bei der nichtstaatliche Akteure eine wichtige Rolle spielen.

Für solidarische Institutionen und eine starke Zivilgesellschaft: Unsere Arbeitsansätze

Wir ermöglichen es Vertreter_innen des Globalen Südens, darunter Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Netzwerken und sozialen Bewegungen, sich an internationalen Debatten zu beteiligen, zum Beispiel bei den Vereinten Nationen, Bretton Woods-Institutionen und in anderen relevanten weltpolitischen Foren. Außerdem machen wir einerseits beim Weltsozialforum, also jenseits formeller Institutionen, auf alternative Lösungsmöglichkeiten aufmerksam. Andererseits nehmen wir an offiziellen Konsultationen und sogenannten „Side Events“ teil.

Die Initiativen und Netzwerke, mit denen wir arbeiten, überprüfen die Umsetzung von internationalen Vereinbarungen wie der Agenda 2030 und erinnern reiche Staaten an ihre Verpflichtungen. Dadurch können wir an einer gerechten Gestaltung internationaler Politik mitwirken. Die Weltpolitik bereichern unsere Partner dadurch, dass sie die Aufmerksamkeit beharrlich auf Menschenrechte, Umwelt und Entwicklung lenken und die globale Wirtschaftsordnung in Frage stellen.

Handlungsleitend für die gesamte internationale Arbeit der FES sind die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Dass es bei der Erreichung der Ziele kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem gibt, stellt der von der Civil Society Reflection Group on the 2030 Agenda verfasste „Spotlight Report" jedes Jahr erneut fest. Bislang scheitern die meisten Staaten daran, die transformativen Gedanken der 2030 Agenda in nationale Politiken zu übersetzen. Einen besonderen Fokus legt der Bericht immer wieder auf die Entwicklungsfinanzierung.

Um die Entwicklungsfinanzierung (Financing for Development, FfD) nicht nur in der Summe zu erhöhen, sondern auch effektiver im Sinne der Armutsbekämpfung zu machen, bedarf es eines verbesserten internationales Finanzsystems. Dazu organisiert das FES Büro in New York seit dem Jahr 2008 einen Austausch von Regierungsvertreter_innen, multilateralen Organisationen, Zivilgesellschaft und dem Privatsektor. Parallel dazu unterstützen wir Strategietreffen der zivilgesellschaftlichen Plattform CSOs for FfD, die sich seit der Doha-Runde kritisch in die Debatten zur Entwicklungsfinanzierung einmischt. Mit vielen Mitgliedern der Plattform arbeitet die FES in ihren Projektländern zusammen. Das FES Büro in Genf organisiert mit der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) das Treffen der zwischenstaatlichen Expertengruppe zur Entwicklungsfinanzierung und lädt auch hierzu zivilgesellschaftliche Expert_innen ein. 

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