Gender Matters - Geschlechtergerechtigkeit zählt!

  • Bild: ­von ­Andrea Schmidt ­

Geschlecht ist auf vielfältige Weise in  unser Leben und unsere Gesellschaft eingewoben: Gender matters! Doch es wird auch dazu benutzt, um auf verschiedene Art und Weise in der Gesellschaft Differenz, Ungleichheit, Hierarchien, Benachteiligungen und Unterdrückung zu schaffen. Das ist ungerecht. Das zu ändern und individuelles wie gesellschaftliches Leben geschlechtergerecht und vielfältig zu gestalten, ist daher ein zentraler Aspekt von Gerechtigkeit - der Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit.

Geschlechtergerechtigkeit zählt! - als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Deutschland und weltweit. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem Portal über unsere geschlechterpolitische Arbeit zu informieren!

Mehr Informationen zu Geschlechtergerechtigkeit als Ziel und Geschlechterpolitik als Weg


  • Themen
    Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

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    Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

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    Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

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Fokus: Auf die Plätze, fertig, Parität! (Archiv)

| Gender | News

Parität in der Politik!

Am 12. November 1918 wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen verkündet, am 19. Januar 1919 fand die erste Wahl mit Frauen als Wählerinnen und...


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01.06.2018 | Gender | News

2019 - Das Jubiläum geht weiter...

Die erste Wahl mit Frauen als Wählende und Gewählte, die am 19. Januar 1919 stattfand, nimmt die FES zum Anlass für weitere Veranstaltungen. Daneben...


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19.12.2018 | Gender | News

Unsere Kampagne zu #100JahreFrauenwahlrecht

Laufende Beiträge auf unserem Facebook-Kanal sowie unser Poster mit starken historischen und aktuellen Stimmen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht als...


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13.12.2018 | Gender | News

Jubiläumsauftakt am Internationalen Frauentag 2018 - Rückblick

Die Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag 2018 bildete den Auftakt der FES-Jubiläumsaktivitäten.


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Veranstaltungen

Samstag, 09.02.19 bis Sonntag, 10.02.19 - NOVOTEL Berlin Mitte

Listen to Me - LEVEL I

Sehr geehrte Interessentinnen,

leider haben wir für dieses Seminar die gewünschte Auslastung bereits erreicht.
Bitte lassen Sie sich über

listentome@fes.de

auf unsere Warteliste setzen, denn es sind noch...


Dienstag, 19.02.19 - Weimar

Wo sind denn die Frauen? 100 Jahre Frauenwahlrecht

"Wir Frauen sind uns sehr bewußt, daß in zivilrechtlicher wie auch in wirtschaftlicher Beziehung die Frauen noch lange nicht die Gleichberechtigten sind. (...) Zu all diesen Dingen, die wir uns...


Freitag, 22.02.19 bis Samstag, 23.02.19 - Köln

Sprache und Macht - Schlagfertigkeit

Wer das Sagen hat, wird wahrgenommen. Sprache nimmt eine bedeutende Rolle ein:
sie informiert nicht nur, sie manipuliert, sie transportiert Emotionen, sie erschafft Realitäten.
Sprache ist ein...


Publikationen

Fendel, Tanja

Die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen

, 2019, 2019,02)
ElectronicBonn

Publikation herunterladen (60 KB, PDF-File)


Wapler, Friederike

Die Öffnung der Ehe und ihre Folgen - Hinweise für eine erfolgreiche Begleitung ihrer Umsetzung

Hintergrundpapier
, 2018Berlin

Publikation herunterladen (270 KB, PDF-File)


Geschlechtergerecht im Einsatz für eine bessere Gesellschaft?

Die Gleichstellung der Geschlechter im Dritten Sektor
, 2018Berlin

Publikation herunterladen (2,3 MB PDF-File)


Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterpolitik und Feminismus

Das Ziel: Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist die "Freiheit zu unterschiedlichen und nicht nach Geschlecht vorgezeichneten Seins- und Lebensweisen auf der Basis von Gleichheit und in der Verteilung von Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und Wertschätzung". So heißt es in der FES-Publikation "Geschlechtergerechtigkeit - Ein Orientierungsrahmen für emanzipatorische Geschlechterpolitik" (Pimminger 2014: 53). An diesem Maßstab orientiert sich die geschlechter- und familienpolitische Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Unsere Überzeugung ist: Ohne Geschlechtergerechtigkeit gibt es keine soziale Gerechtigkeit. Noch viele weitere Argumente sprechen für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft.

Aktuelle Studien geben Auskunft über den Wunsch junger Frauen nach Geschlechtergerechtigkeit, um ihre  Lebensentwürfe umsetzen zu können. Was Frauen in aller Welt davon abhält, ist die Geschlechterungerechtigkeit. In Südosteuropa beispielsweise zeigt sich diese besonders beim Einkommen, auf dem Arbeitsmarkt, im Steuer- und Bildungsystem, kurzum: hinsichtlich der sozioökonomischen Situation von Frauen.

Der Weg: Geschlechterpolitik

"Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin", heißt es in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Im internationalen Kontext gibt es etwa mit der UN-Frauenrechtskonvention von 1979 (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) ein internationales Vertragswerk für die Durchsetzung von Gleichberechtigung, bezüglich dessen die Vertragsstaaten in regelmäßigen Abständen Bericht erstatten müssen.

Unter anderem aus diesen Grundsätzen ergeben sich verschiedene Aufgaben und Handlungsfelder für Geschlechterpolitik, die ganz unterschiedliche Maßnahmen umfasst. Sie ist ein eigenes Politikfeld, jedoch mit der Besonderheit, als Querschnittsaufgabe auch für alle anderen Politikfelder relevant zu sein. Das bedeutet einerseits: Alle Politikmachenden sind für Geschlechterpolitik zuständig. Andererseits gibt es eigenständige Akteur_innen für Geschlechterpolitik. Die Strategie des Gender Mainstreaming ist der Königsweg einer verbindlichen, systematischen und umfassenden Querschnittspolitik.

Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung macht Geschlechterpolitik: zum einen in den jeweiligen Arbeitsbereichen der Inlands- und Auslandsarbeit, zum anderen stiftungsweit.Geschlechterpolitische Arbeit der FES zum Weiterlesen

Dafür oder dagegen? Feminismus und Antifeminismus

Für oder gegen Gender und Vielfalt zu sein, wird immer mehr zur zentralen Chiffre für progressive (und feministische) Politik einerseits, oder konservativ-reaktionäre (und antifeministische) Politik andererseits. Den einen Feminismus gibt es nicht, sondern vielfältige Feminismen. Dabei gibt es einiges, was die Geschlechterpolitik hierzulande von Feministinnen aus dem Globalen Süden lernen kann.

Rechtspopulistische Positionen verfolgen dagegen eine rückwärtsgewandte und damit antifeministische Geschlechter- und Familienpolitik, die in Anti-Gender Campaigns oder unter dem Label des "Maskulismus" verbreitet werden.

FES-Publikationen zum Weiterlesen

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