Gender Matters - Geschlechtergerechtigkeit zählt!

  • Bild: ­von ­Andrea Schmidt ­

Geschlecht ist auf vielfältige Weise in  unser Leben und unsere Gesellschaft eingewoben: Gender matters! Doch es wird auch dazu benutzt, um auf verschiedene Art und Weise in der Gesellschaft Differenz, Ungleichheit, Hierarchien, Benachteiligungen und Unterdrückung zu schaffen. Das ist ungerecht. Das zu ändern und individuelles wie gesellschaftliches Leben geschlechtergerecht und vielfältig zu gestalten, ist daher ein zentraler Aspekt von Gerechtigkeit - der Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit.

Geschlechtergerechtigkeit zählt! - als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Deutschland und weltweit. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem Portal über unsere geschlechterpolitische Arbeit zu informieren!

Mehr Informationen zu Geschlechtergerechtigkeit als Ziel und Geschlechterpolitik als Weg

Inhaltsübersicht


Fokus

| Gender | Interview

Interview mit Judicaelle Irakoze, Gründerin von Girl Talk Spaces

 
| Gender | Veranstaltung

Rückblick: Parité-(World-)Café in München

 
| Gender | Veranstaltung

Barcamp Frauen Berlin

 
01.04.2019 | Gender

Das war das Barcamp Frauen Berlin 2018!

Zahlreiche junge Frauen und Männer haben sich beim Barcamp Frauen 2018 die Frage gestellt "Wie sehen feministische Utopien aus und wie können wir...


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Schlaglichter

Gender-Blog


Themen

Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

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Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

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Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

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Veranstaltungen

Donnerstag, 25.04.19 - Ahlbeck

Die EU vor der Wahl! - Richtungsentscheidung für den Kontinent, aber auch für die Frauen in Polen

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und das Deutsch-Polnischen Frauen-Forum e.V.
laden sie herzlich ein zur Tagung Europa vor der Wahl
am 25. April in Ahlbeck. Die Europawahl am 26. Mai wird allenthalben als...


Freitag, 26.04.19 - Bremen (17 Uhr - AWO Konferenzraum Am Wall 179-180)

'Frauen im Aufbruch' - Vortrag und Ausstellungseröffnung

Am 26. April 1919 trat Elise Kesselbeck ans Pult der Bremer Nationalversammlung und wurde die erste Frau, die als Bremische Abgeordnete sprach. Die AWO Bremen und die Friedrich-Ebert-Stiftung nehmen...


Montag, 29.04.19 - Waren (Müritz)

Schlagfertigkeit für Frauen

Wer kennt das nicht? Wenn die Situation vorbei ist, manchmal auch erst am nächsten Tag, fällt einem "das Richtige" ein, um bei einem Rededuell zu kontern.
Aber erstmal ist der Kopf leer und viel zu...


Publikationen

Fendel, Tanja

Die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen

Bonn, 2019

Publikation herunterladen (60 KB, PDF-File)


Wapler, Friederike

Die Öffnung der Ehe und ihre Folgen - Hinweise für eine erfolgreiche Begleitung ihrer Umsetzung

Hintergrundpapier
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (270 KB, PDF-File)


Geschlechtergerecht im Einsatz für eine bessere Gesellschaft?

Die Gleichstellung der Geschlechter im Dritten Sektor
Berlin, 2018

Publikation herunterladen (2,3 MB PDF-File)


Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterpolitik und Feminismus

Das Ziel: Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist die "Freiheit zu unterschiedlichen und nicht nach Geschlecht vorgezeichneten Seins- und Lebensweisen auf der Basis von Gleichheit und in der Verteilung von Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und Wertschätzung". So heißt es in der FES-Publikation "Geschlechtergerechtigkeit - Ein Orientierungsrahmen für emanzipatorische Geschlechterpolitik" (Pimminger 2014: 53). An diesem Maßstab orientiert sich die geschlechter- und familienpolitische Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Unsere Überzeugung ist: Ohne Geschlechtergerechtigkeit gibt es keine soziale Gerechtigkeit. Noch viele weitere Argumente sprechen für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft.

Aktuelle Studien geben Auskunft über den Wunsch junger Frauen nach Geschlechtergerechtigkeit, um ihre  Lebensentwürfe umsetzen zu können. Was Frauen in aller Welt davon abhält, ist die Geschlechterungerechtigkeit. In Südosteuropa beispielsweise zeigt sich diese besonders beim Einkommen, auf dem Arbeitsmarkt, im Steuer- und Bildungsystem, kurzum: hinsichtlich der sozioökonomischen Situation von Frauen.

Der Weg: Geschlechterpolitik

"Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin", heißt es in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Im internationalen Kontext gibt es etwa mit der UN-Frauenrechtskonvention von 1979 (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) ein internationales Vertragswerk für die Durchsetzung von Gleichberechtigung, bezüglich dessen die Vertragsstaaten in regelmäßigen Abständen Bericht erstatten müssen.

Unter anderem aus diesen Grundsätzen ergeben sich verschiedene Aufgaben und Handlungsfelder für Geschlechterpolitik, die ganz unterschiedliche Maßnahmen umfasst. Sie ist ein eigenes Politikfeld, jedoch mit der Besonderheit, als Querschnittsaufgabe auch für alle anderen Politikfelder relevant zu sein. Das bedeutet einerseits: Alle Politikmachenden sind für Geschlechterpolitik zuständig. Andererseits gibt es eigenständige Akteur_innen für Geschlechterpolitik. Die Strategie des Gender Mainstreaming ist der Königsweg einer verbindlichen, systematischen und umfassenden Querschnittspolitik.

Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung macht Geschlechterpolitik: zum einen in den jeweiligen Arbeitsbereichen der Inlands- und Auslandsarbeit, zum anderen stiftungsweit.Geschlechterpolitische Arbeit der FES zum Weiterlesen

Dafür oder dagegen? Feminismus und Antifeminismus

Für oder gegen Gender und Vielfalt zu sein, wird immer mehr zur zentralen Chiffre für progressive (und feministische) Politik einerseits, oder konservativ-reaktionäre (und antifeministische) Politik andererseits. Den einen Feminismus gibt es nicht, sondern vielfältige Feminismen. Dabei gibt es einiges, was die Geschlechterpolitik hierzulande von Feministinnen aus dem Globalen Süden lernen kann.

Rechtspopulistische Positionen verfolgen dagegen eine rückwärtsgewandte und damit antifeministische Geschlechter- und Familienpolitik, die in Anti-Gender Campaigns oder unter dem Label des "Maskulismus" verbreitet werden.

FES-Publikationen zum Weiterlesen

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