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Mitte der 2010er Jahre galt Ecuador noch als eines der friedlichsten Länder der Andenregion. Es konnte sozioökonomische Fortschritte verzeichnen, die durch den internationalen Rohstoffboom und staatliche Umverteilungspolitiken gestützt wurden. Heute sieht sich das Land enormen ökonomischen und sicherheitspolitischen Herausforderungen gegenüber. Die zunehmende Gewalt durch organisierte Kriminalität, die militarisierte Sicherheitspolitik mit fortgesetzten Ausnahmezuständen, neoliberale Wirtschaftsreformen und die hohe politische Polarisierung vertiefen bestehende gesellschaftliche Konfliktlinien sowie ethnische und soziale Ungleichheiten und bedrohen die politische Stabilität.
Die FES unterstützt den demokratischen Dialog zwischen zivilgesellschaftlichen Kräften und staatlichen sowie politischen Institutionen, um gesellschaftliche Aushandlungsprozesse zu stärken. Darüber hinaus bringt sie progressive Kräfte aus politischen Parteien, Gewerkschaften und sozialen Organisationen zusammen, um Reformideen in wichtigen Bereichen auszuarbeiten. Der inhaltliche Fokus liegt auf nachhaltigen Lösungen in der Sicherheitspolitik, auf sozial gerechten Wirtschafts- und Handelspolitiken, auf sozialem Dialog und gerechten Arbeitsbeziehungen sowie auf der Stärkung von inklusiver politischer Beteiligung und von Geschlechtergerechtigkeit.
Schließlich setzt sich die FES für die Vernetzung junger Menschen aus politischen und sozialen Organisationen ein – sowohl über den nationalen „Diálogo Juvenil” (Jugenddialog) als auch im Rahmen des von der FES Ecuador koordinierten regionalen Jugendnetzwerks „ManiFEState”. Die Programme zielen darauf ab, die politische Mitwirkungsfähigkeit zu stärken und Räume für gemeinsames Handeln und Engagement zu schaffen.
Mit der regionalen Jugendstudie „Assignatura Pendiente“, für die 2024 in 14 lateinamerikanischen Ländern mehr als 20.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren zu ihren politischen Einstellungen, Prioritäten und Beteiligungsformen befragt wurden, trägt die FES außerdem dazu bei, intergenerationale Perspektiven auf demokratische Erneuerung zu stärken.
recursos para la prevención y el manejo de casos
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Zur Publikation
Colodenco, Maia (Hrsg.)
opciones posibles desde las legislaciones nacionales
Ramírez Gallegos, Franklin
entre el miedo, la precariedad y las desigualdades 2025 : Ecuador
una agenda desde la sociedad civil organizada
González Dávila, Richard
un análisis desde el sindicalismo ecuatoriano
Sina Musfeldt
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Sina.Musfeldt(at)fes.de
Tina Hennecken Andrade
Av. República E7-123 y pasaje Martín Carrión.Edificio Pucará, Piso 417-03-367 Quito-Ecuador
+593 2 2562-103
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Das Referat Lateinamerika und Karibik arbeitet in folgenden Themenfeldern:
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