Referat Globale und Europäische Politik

  • A stylised globe bearing the inscription “BAM!”

    Der Just-Transition-Mechanismus

    05.05.2026 Publikation, Klimawandel, Energie und Umwelt, Gewerkschaften und gute Arbeit, Gewerkschaften international
    Nur mit sozialer Gerechtigkeit ist eine ambitionierte Klimapolitik möglich, sonst drohen Akzeptanzverlust und politische Blockaden. Wie kann der neue...
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  • Ein Bild von Fäusten, kämpferisch in die Luft gereckt sind.

    Aufbau einer Anti-Gender-Weltordnung

    04.05.2026 Publikation, Demokratie und Gesellschaft, Gender Weltweit
    Progressive Akteure haben inzwischen solides Wissen über die Strukturen und Akteure der Anti-Gender-Bewegung. Wie können wir dieses Wissen nun nutzen?
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  • Bildschirm mit der Ankündigung des North South Futures Forum in New York, Dezember 2025.

    North South Futures Forum: Ein globales Netzwerk für einen progressiven Multilateralismus

    30.04.2026 Frieden und Sicherheit, Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Das North South Futures Forum bringt internationale Entscheidungsträger:innen und Expert:innen aus dem Globalen Süden und Norden zusammen, um einen progressiven...
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  • Kelly Fay Rodriguez hält eine Rede auf einem Podium der Friedrich-Ebert-Stiftung. Vor ihr sitzt das Publikum.

    Vom Gesetz zur Praxis

    29.04.2026 Gewerkschaften international
    Arbeitnehmer:innenrechte zu stärken, ist das Ziel des Kompetenzzentrums für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten. Anlässlich der Eröffnungsfeier in der...
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  • Zwei Teilnehmer:innen des GenSouth-Programms 2026 bei der Gruppenarbeit. Plakate liegen auf dem Tisch vor ihnen.

    GenSouth 2026: Neue Stimmen aus dem Globalen Süden zur Zukunft des Multilateralismus

    29.04.2026 Interview, Demokratie und Gesellschaft, Frieden und Sicherheit
    Was braucht ein inklusiver Multilateralismus? Mit GenSouth-Teilnehmerin Fatima Zohra Dahmani sprachen wir über die Perspektiven des Globalen Südens und die...
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  • Ein Netzwerkdiagramm zeigt Verbindungen zwischen Techunternehmern, Regierungsmitarbeitern und Techfirmen.

    Der Autoritäre Stack

    20.04.2026 Demokratie und Gesellschaft, Frieden und Sicherheit
    Wie Tech-Milliardäre ein postdemokratisches Amerika aufbauen — und warum Europa als Nächstes dran ist
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  • verschommen aufgenommene Menschen gehen vor einem runden SChild vorbei mit der Aufschrift: Foward Together. Now.

    Blog | Global Progressive Mobilisation 2026 | Barcelona

    Blog, Die Welt gerecht gestalten
    Mitte April kamen hochrangige Vertreter:innen progressiver Parteien und Bewegungen aus aller Welt zusammen, um Antworten auf die großen Herausforderungen...
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  • Handschlag vor Europaflagge und Grafik einer Weltkarte.

    Der „vierte Weg“

    10.04.2026 Publikation, Frieden und Sicherheit
    Zwischen USA, China und Fragmentierung sucht Europa seine alternative Rolle in einer multipolaren Welt. In unserer neuen Publikation analysieren Moeed Yusuf und...
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Wir machen soziale Demokratie – europäisch und international

  • Wir beraten politische Entscheidungsträger*innen, Gewerkschaften sowie zivilgesellschaftliche Organisationen in zentralen Themen der europäischen und internationalen Politik.

  • Wir identifizieren die Politikfelder, die eines grundlegenden Wandels bedürfen, formulieren tragfähige Alternativen und unterstützen unsere Partner darin, Bündnisse für deren Umsetzung zu schmieden.

  • Wir verbinden in unserer Beratung beides: Konkrete Politik, die im Hier und Jetzt ansetzt und die akuten Lebensumstände mit ihren Härten und Widrigkeiten in den Blick nimmt; sowie langfristige Ziele, die alternative Entwicklungspfade aufzeigen.

  • Wir denken nationale sowie europäische und internationale Politik zusammen und bringen deutsche Europapolitik nach Brüssel und Europapolitik zurück nach Berlin.

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Progressive Strategien für die Gestaltung der Globalisierung

Die alten politischen und wirtschaftlichen Rezepte tragen nicht länger, das spüren viele Menschen deutlich. Die sozialen, ökologischen und demokratischen Herausforderungen sind zu groß. Entsprechend groß ist auch der Wunsch nach Veränderung und Orientierung. Ein einfaches „Weiter so“ kann keine Lösung sein.

Es geht also um einen grundlegenden Wandel in den kommenden Jahrzehnten - in Deutschland, in Europa und in der Welt. Wie wir diesen Wandel gestalten wird maßgeblich darüber entscheiden, wie wir künftig leben. Die vielfältigen Krisen in der Welt machen die Dringlichkeit dieser Aufgabe eindringlich deutlich. In den letzten Jahren haben wir in der FES bereits dazu beigetragen, progressive Antworten auf die europäischen und globalen Herausforderungen zu formulieren: zur Umsetzung guter Arbeit weltweit und einer umfassenden Friedenspolitik, zu handels- und steuerpolitischen Reformen und zur Energiewende, zur Bekämpfung von Ungleichheit und für den sozialen Zusammenhalt, ein souveränes Europa und einen zupackenden Multilateralismus.

 

Eine starke und souveräne EU

Für die Umsetzung dieser Ziele braucht es eine engagierte Europäische Union, die an der Spitze einer weltweiten progressiven Agenda steht. Damit wirkt die EU gleichermaßen nach innen wie nach außen – nach innen, indem sie den Sozialstaat sichert und Ungleichheit abbaut und nach außen, indem sie einen kraftvollen Gegenentwurf zu autoritären und neoliberalen Modellen darstellt. Unsere Arbeit zielt deshalb vor allem darauf ab, einen Beitrag zu einem handlungsfähigen Europa zu leisten, das spürbar an den Herausforderungen der europäischen Gesellschaften ansetzt und Weltpolitik gestaltet.

 

Fokus auf fünf Projekte

2015 hat die Staatengemeinschaft die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Sie steht für weitreichende politische Veränderungen mit dem Ziel einer sozial-ökologischen Transformation. Uns bietet sie eine klare Orientierung. In den kommenden Jahren wollen wir uns entsprechend mit unseren Partnern vor allem auf fünf Projekte konzentrieren: Auf ein Aufbauprojekt, denn die Folgen der Pandemie werden die EU und die Länder des globalen Südens noch lange beschäftigen; dieses Aufbauprojekt muss verknüpft werden mit einem Transformationsprojekt, das die strukturellen Ursachen ökonomischer, sozialer und ökologischer Krisen und Gewaltkonflikte angeht und einen neuen Sozialvertrag aufsetzt; auf ein solidarisches Finanzierungsprojekt, das die Kosten für den nötigen Wandel gerecht verteilt; auf ein Vertrauensprojekt, das demokratisches Vertrauen zwischen und innerhalb von Gesellschaften stärkt; und schließlich auf ein Allianz-Projekt, das die Akteure der sozialen Demokratie stärkt und zukunftsfähig macht.

 

Unser Beratungsansatz

Vor diesem Hintergrund berät das Referat Globale und Europäische Politik politische Entscheidungsträger*innen, Gewerkschaften sowie zivilgesellschaftliche Organisationen in zentralen Themen der europäischen und internationalen Politik. Wir identifizieren die Politikfelder, die eines grundlegenden Wandels bedürfen, formulieren tragfähige Alternativen und unterstützen unsere Partner darin, Bündnisse für deren Umsetzung zu schmieden. Tätig sind wir in Deutschland, in Brüssel sowie an den UN-Standorten Genf und New York.

Unser Beratungsansatz verbindet langfristige Ziele mit konkreter Politik. In der strategischen Beratung setzen wir darauf, längerfristige, alternative Ansätze sozialdemokratischer Politik mit dem politischen Tagesgeschäft zu verbinden. Beides muss zusammengedacht werden: Konkrete Politik, die im Hier und Jetzt ansetzt und die akuten Lebensumstände mit ihren Härten und Widrigkeiten in den Blick nimmt; sowie grundsätzlichere Überlegungen, die helfen, Öffentlichkeit und politische Verbündete zu mobilisieren und die den Willen zur Veränderung und die Möglichkeit von alternativen Entwicklungspfaden zum Ausdruck bringen. Dabei denken wir nationale sowie europäische und internationale Politik zusammen und bringen deutsche Europapolitik nach Brüssel und Europapolitik zurück nach Berlin.

Leitung

Konstantin Bärwaldt

Kontakt

Bettina Mursch,
Assistenz der Referatsleitung

Hiroshimastraße 28
10785 Berlin

+49 30 26935-7464

Bettina.Mursch(at)fes.de
 


Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in den Austausch treten.

Hier finden Sie unsere thematischen Ansprechpersonen:

Team & Kontakt


Europäische Integration

Warum wollen wir ein starkes Europa mit einer handlungsfähigen EU im Zentrum? Die Chancen und Perspektiven einer solidarischen und nachhaltigen Politik nach innen und außen, einer starken Demokratie in einem partnerschaftlichen Europa aufzeigen - das ist das Ziel unserer Arbeit.
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Weltwirtschaft

Wir setzen uns weltweit ein für ein faires Handelsregime, beziehen Position gegen illegitime Finanzströme und für eine gerechte Konzernbesteuerung, und engagieren uns für den Schutz der Menschenrechte entlang internationaler Lieferketten.
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Energie- und Klimapolitik

Klimapolitik ist Entwicklungspolitik. Wir setzen uns für eine globale Energietransformation und eine gerechte Weiterentwicklung der internationalen Klimapolitik ein, bei der die Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit im Zentrum stehen.
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Gewerkschaftspolitik

Ohne Gewerkschaften keine soziale Demokratie! Deswegen unterstützen wir weltweit Interessensvertretungen von Arbeitnehmer*innen dabei, repräsentativ, demokratisch, unabhängig, kompetent und effektiv zu agieren. Und wir fördern, dass ihre Positionen in politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse einfließen.
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Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus

Wir ermöglichen strategische Allianzen zwischen traditionellen sozialdemokratischen Partnern und feministischen Akteuren. Durch eine Verknüpfung von regionalen und globalen Arbeitslinien leisten feministische Stimmen und Arbeiter*innenbewegungen kritische Bestandsaufnahmen, formulieren gemeinsame Forderungen und entwickeln innovative politische Alternativen.
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Friedens- und Sicherheitspolitik

Wir setzen uns für verbindliche Regeln in der Sicherheitspolitik ein, zum Beispiel in der Rüstungskontrolle. Und wir wollen, dass Prävention und internationale Solidarität ins Zentrum von Friedenspolitiken rückt. Dafür liefern wir Argumente und regen internationale Diskussionen an.
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Migration und Flucht

Migration und Flucht sind globale Phänomene. Was wir brauchen, ist eine Vision für die Zukunft, in der Migration und Mobilität global gerecht gestaltet sind – eine Vision, die auf den Werten der Menschenrechte und der globalen Solidarität beruht.
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Soziale Demokratie

Soziale Demokratie in Europa und weltweit analysiert und schafft Anreize zur Erneuerung der internationalen Sozialen Demokratiebewegung.
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Büro Genf

Das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Genf ist die Verbindung zu den Vereinten Nationen in Genf, unseren Auslandsbüros weltweit, sowie zu anderen Organisationen und Verbänden mit Sitz in Genf.
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Büro New York

Unser New Yorker Büro arbeitet an der Schnittstelle zwischen den Vereinten Nationen in New York, den internationalen Finanzinstitutionen in Washington D.C., den Auslandsbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung und unseren Partnern weltweit.
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Büro Brüssel

Unser EU-Büro in Brüssel beteiligt sich mit seiner Arbeit aktiv am europäischen Integrationsprozess, vertritt und begleitet die Interessen der Bundesrepublik Deutschland in Europa und gestaltet die Außenbeziehungen der Europäischen Union mit.
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Praktikum im Referat GEP

Interessiert an umfassenden Einblicken in die internationale Arbeit einer großen, sozialdemokratischen Stiftung? Studierende können bei uns in Berlin ein dreimonatiges Praktikum absolvieren. weiter

Praktikum bei der IPG

Das IPG-Journal der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin bietet interessierten Studierenden im Masterstudium fortlaufend Praktika für die Dauer von drei bis vier Monaten an.
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Kontakt:

Bettina.Mursch@fes.de
 

Publikationen

Schaller, Leon

Migrationspolitische Narrative im Vergleich

Dänemark, Spanien und die Grenzen der Übertragbarkeit

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McEwen, Haley

Anti-gender world building

reflections from CSW70

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Hasalla, Gertjana

Negotiating digitalised workplaces

rights and obligations, Albania

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Blos, Yvonne ; Wabnitz, Carmen

Der Just-Transition-Mechanismus

strategischer Hebel für sozial gerechte Übergänge weltweit

Zum Download (PDF)


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Lasek-Markey, Marta

Negotiating digitalised workplaces

rights and obligations, Ireland

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