Die Welt gerecht gestalten

  • | Gender | Klimawandel, Energie und Umwelt | News | Videobeitrag

    Transformative Klimapolitik geht nicht ohne den Gender-Aspekt

    Besonders Frauen sind in Asien vom Klimawandel betroffen. Wie ihre Vernetzung gelingen kann und welche Schritte dazu nötig sind, erklärt unser neuster...


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  • 11.06.2019 | Parteien und Wahlen | Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft | Newsslider | Interview

    Zeitenwende in Guatemala – reaktionäre Kräfte schlagen zurück

    Guatemala wählt und erlebt einen von Unsicherheit geprägten Wahlkampf mit großem Einfluss der Judikative durch den Ausschluss von Kandidat_innen.


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  • Mittwoch, 21.08.19 19:00 - Hamburg - 19.00 Uhr - Freie Akademie der Künste | Klimawandel, Energie und Umwelt | Ökologie | Veranstaltung

    Klima auf der Kippe

    Welchen Preis braucht CO 2 ?


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  • | Frieden und Sicherheit | Interview

    Was bedeutet Abschreckung wirklich?

    Nukleare Abrüstung ist in Zeiten der Auflösung multilateraler Abkommen wichtiger denn je, so Angela Kane im IPG-Journal.


    weitere Informationen

 

  • Themen
    Frieden und Sicherheit
    Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

    Frieden und Sicherheit

    Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

    Klimawandel, Energie und Umwelt
    Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung
    Das Gemeinwohl im Blick haben

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

    Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Gemeinsam die Welt verändern

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

    Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Montag, 17.06.19 bis Freitag, 28.06.19 - Bernburg

Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen

Das Gymnasium Carolinum in Bernburg zeigt die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen".

Rechtsextremismus hat viele Facetten - vom Vorurteil bis zur Gewalttat. Wenn man...


Mittwoch, 19.06.19 - Berlin

Die Transformation unserer Welt - Frieden und nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert

Die Resonanzstrategie -Warum wir Nachhaltigkeit neu denken müssen

Was braucht der Mensch für ein gutes Leben? Jeder Mensch, so die These von Prof. Reheis, erhofft sich Resonanz auf das, was er tut:...


Freitag, 21.06.19 - Bremen (19 Uhr - etage°Bremen)

Gutes Geld - Wie kann unser Geld ethisch und nachhaltig wirken?

Viele Menschen achten beim privaten Konsum bereits auf Nachhaltigkeit und Fairness. Dabei bietet die gezielte Beeinflussung von Geldströmen einen viel größeren Hebel, um Menschenrechte, Umweltnormen...


Montag, 24.06.19 - Berlin

Die Transformation unserer Welt - Frieden und nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert

Was bedeutet europäische Sicherheit am Beginn des 21. Jahrhunderts?

In den vergangenen Jahrzehnten gab es immer wieder Ansätze für eine stärkere Zusammenarbeit oder sogar Eigenständigkeit der (west-)...


Dienstag, 25.06.19 - Halle (Saale)

Wehrhafte Demokratie? Israel nach der Wahl und die Rolle des Militärs in der Gesellschaft

Am 9. April 2019 fand in Israel die Parlamentswahl statt. Der Amtsinhaber Benjamin Netanyahu gewann mit seiner Partei Likud gegen seinen Herausforderer Benny Gantz mit seinem Wahlbündnis Blau-Weiß....


Publikationen

Energy transition phase model - MENA

Caese of Jordan: the sustainable transformation of energy systems
Amman, 2019

Publikation herunterladen (11 MB, PDF-File)


Abbass, Merin; Grimm, Jannis Julien

Wenn die Waffen sprechen

Ursachen, Auslöser und Folgen des Bürgerkriegs in Libyen
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (140 KB, PDF-File)


Schumann, Peter

Die Verantwortung zu handeln

Deutsche VN-Politik für Stabilität und Entwicklung in Darfur
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (120 KB)


Jahn, Philipp

Der Diktator ist weg

Die Herausforderungen für Deutschland wachsen
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (50 KB, PDF-File)


Kane, Angela

Between aspiration and reality

Treaty on the prohibition of nuclear weapons
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (145 KB, PDF-File)


Aloul, Sahar; Naffa, Randa; Mansour, May

Gender in public transportation

A perspective of women users of public transportation
Amman, 2019

Publikation herunterladen (4,8 MB PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Wir sehen den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und gegen ungleiche Machtverhältnisse. Hierfür fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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