Die Welt gerecht gestalten

  • | Frieden und Sicherheit | News

    Der Syrienkrieg. Wege aus einem Weltkonflikt

    München, 20. März 2019: Seit Jahren sucht die Welt Begriffe, um das syrische Drama zu beschreiben, das sich von der friedlichen Revolution zum...


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  • 15.03.2019 | Gender | Globale Ökonomie | News

    Wirtschaftliche Ungleichheit und Besteuerung sind feministische Fragen

    Wenn Unternehmen nicht ihren gerechten Anteil der Steuerlast tragen, steht für die Investition in die Gleichstellung der Geschlechter weniger Geld zur...


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  • 05.03.2019 | Frieden und Sicherheit | News | Videobeitrag

    Die Schonfrist ist vorbei

    Nach zwei Monaten im UN-Sicherheitsrat kommt Deutschland auf Touren: Richard Gowan im FES Webcast über die anstehende Präsidentschaft.


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  • Samstag, 06.04.19 17:30 - Kino Bayblon Berlin | Globale Gerechtigkeit | Veranstaltung | News

    Digitale (Ein)Wanderer. Transitioning from Migration Daily

    Was globale Vernetzung und Verbreitung von afrikanischer Literatur für deren Autor_innen und Gesellschaften bedeuten kann


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  • Themen
    Frieden und Sicherheit
    Mehr als die Abwesenheit von Gewalt

    Frieden und Sicherheit

    Konflikte friedlich lösen, demokratische Strukturen im Sicherheitssektor aufbauen, Abrüstung weltweit voranbringen und Zivilgesellschaft stärken: Das wollen wir mit unserer friedens- und sicherheitspolitischen Arbeit erreichen. Bei den Vereinten Nationen, in allen Weltregionen und hier in Deutschland. weiter

    Klimawandel, Energie und Umwelt
    Soziale und ökologische Verantwortung verbinden

    Klimawandel, Energie und Umwelt

    Um dem Klimawandel und seinen Folgen zu begegnen, müssen die ökologische und die soziale Frage gemeinsam beantwortet werden: Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über einen sozial gerechten Strukturwandel. Wir bauen Brücken zwischen Umweltbewegung, Politik und Gewerkschaften und setzen uns weltweit für eine sozial-ökologische Transformation ein. weiter

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung
    Das Gemeinwohl im Blick haben

    Weltwirtschaft und Unternehmens-verantwortung

    Internationale Wirtschafts-, Handels- und Steuerpolitik können die Welt gerechter machen - indem sie den Menschen und das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellen. Unternehmen und Investoren müssen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie menschliches Leid und Umweltschäden verursachen. Dafür machen wir uns weltweit stark. weiter

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft
    Gemeinsam die Welt verändern

    Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

    Globale Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Daher brauchen wir starke und handlungsfähige internationale Institutionen, die verbindliche Spielregeln für alle festlegen. Ganz wichtig dabei: Wissen und Einschätzungen der internationalen Zivilgesellschaft und Gewerkschaften einbeziehen und ärmere Staaten gleichberechtigt beteiligen! weiter

Veranstaltungen

Dienstag, 12.03.19 bis Samstag, 23.03.19 - Pfaffenhofen, Rathaus

Ausstellung 'Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen'

Die Ausstellung "Demokratie Stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" wird im Rahmen der Wochen gegen Rassismus vom 11. März bis 24. März 2019 im
Rathaus Pfaffenhofen zu den Öffnungszeiten gezeigt.
Weiter...


Freitag, 15.03.19 bis Sonntag, 17.03.19 - Springe

Frieden, Sicherheit und Soziale Demokratie

Ziel der Sozialen Demokratie ist seit jeher, eine freie und gerechte Welt zu schaffen und diese langfristig zu sichern.

Doch die internationalen Sicherheitsbeziehungen haben sich in den letzten Jahren...


Montag, 18.03.19 - Berlin

Feminism and women`s rights under attack! - Internationale Perspektiven und Gegenstrategien

The Future is Feminist

18.00 Uhr Begrüßung
Christiane Kesper, Leiterin der Abteilung internationale Entwicklungszusammenarbeit, Friedrich-Ebert-Stiftung

18.15 Uhr Podiumsdiskussion

Sahar Aloul, SADAQA -...


Montag, 18.03.19 bis Freitag, 29.03.19 - Burg

Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen

Das Burger Roland-Gymansium zeigt die Ausstellung "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen".

Rechtsextremismus hat viele Facetten - vom Vorurteil bis zur Gewalttat. Wenn man Rechtsextremisten...


Montag, 18.03.19 - Hannover

Sicherheitspolitisches Forum Niedersachsen: Entwicklungen in Afrika - Herausforderung für die deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik

Mehr als 1,3 Milliarden Menschen leben in den 54 Staaten des afrikanischen Kontinents. Bis zum Jahr 2050 wird sich die Bevölkerungszahl verdoppeln, was die Region vor große politische...


Publikationen

How to make peace work in South Sudan

Criteria for more effective collective conflict management in South Sudan
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (100 KB, PDF-File)


Development of a phase model for categorizing and supporting the sustainable transformation of energy systems in the MENA region

Report to the Friedrich-Ebert-Stiftung, Wuppertal, November 2018
Amman, 2019

Publikation herunterladen (4,8 MB PDF-File)


Grebe, Jan

Cooperation or competition?

Security in West Africa between ECOWAS and the G5
Berlin, 2018

Publikation herunterladen (150 KB, PDF-File)


Galis, Tibi; Mayerhofer, Jack

Damit "Nie wieder" Wirklichkeit wird

Deutschlands Rolle im UN-Sicherheitsrat bei der Prävention von Massenverbrechen
Berlin, 2018

Publikation herunterladen (170 KB, PDF-File)


Grebe, Jan

Kooperation oder Konkurrenz?

Sicherheit in Westafrika zwischen ECOWAS und G5
Berlin, 2018

Publikation herunterladen (160 KB, PDF-File)


Said, Salam; Yazigi, Jihad

The reconstruction of Syria

Socially just re-integration and peace building or regime re-consolidation?
Berlin, 2018

Publikation herunterladen (180 KB, PDF-File)


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Die Welt gerecht gestalten – Die Agenda 2030 umsetzen

Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Dieser globale Aktionsplan verbindet Armutsbekämpfung und menschliche Entwicklung mit ökologischer Transformation, nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung, Frieden und internationaler Zusammenarbeit. Sein Zustandekommen ist ein historisches Ereignis.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals, SDGs) der Agenda 2030 schaffen einen Leitfaden für eine gerechte Politik, die das Wohl aller Menschen im Blick hat – auf nationaler wie auf internationaler Ebene, im globalen Süden und hier in Deutschland. Die Ziele der Agenda 2030 sind eng miteinander verbunden. Gelingt es der Weltgemeinschaft beispielsweise, Ungleichheit deutlich zu reduzieren, aber nicht, ambitionierte Maßnahmen zum Klimaschutz umzusetzen, dann bleiben die Lebens- und Entwicklungschancen zukünftiger Generationen bedroht. Daher setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung als sozialdemokratische, politische Stiftung weltweit dafür ein, dass die Agenda 2030 sozial gerecht und umfassend verwirklicht wird.

Mit unserer Arbeit zu den Themen Frieden und Sicherheit; Klimawandel, Energie und Umwelt; Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung; und Internationale Gemeinschaft und Globale Foren wollen wir die Umsetzung der Agenda 2030 vorantreiben. Was wir hierzu konkret tun, stellen wir auf unseren Themenseiten vor.

Frieden und Sicherheit

Unser Engagement für Frieden und Sicherheit fußt auf der Überzeugung, dass demokratische Institutionen und eine ambitionierte Abrüstungspolitik dauerhaftem Frieden den Weg bereiten. Gewalt ist keine Lösung, sondern nimmt Gesellschaften ihre Entwicklungsperspektiven. Wir fördern zivile Konfliktbearbeitung, um alle Parteien frühzeitig an den Verhandlungstisch zu bringen. Gleichzeitig ist es wichtig, international die Rüstungskontrolle voranzutreiben. National müssen sämtliche Institutionen des Sicherheitssektors, etwa Polizei und Armee, demokratisch kontrolliert werden.

Besonders stark berührt unsere Arbeit in diesem Bereich das Ziel 16 der Agenda 2030, das fordert:
„Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen.“

weitere Informationen

Klimawandel, Energie und Umwelt

Um den Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen, müssen unsere Wirtschaftssysteme grundlegend umgestaltet werden – hin zu tatsächlich nachhaltigen Systemen. Diese ökologische Transformation kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie zugleich sozialverträglich und inklusiv ist. Zum Beispiel müssen für Arbeitnehmer_innen in den fossilen Energien gerechte Übergänge geschaffen werden, wofür wir zusammen mit Gewerkschaften Konzepte entwickeln. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass politische Entscheidungsträger_innen die Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel berücksichtigen, die lokale Initiativen und andere Grassroot-Akteure entwickeln.

Mit unserer klima- und energiepolitischen Arbeit leisten wir unter anderem einen Beitrag dazu, „umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen zu ergreifen“, wie es das Ziel 13 der Agenda 2030 fordert. Zugleich geht es uns darum, im Sinne von Ziel 8 „dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle zu fördern“.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Mit der Agenda 2030 hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden.

Indem wir Debatten und Konzepte für eine gemeinwohlorientierte Weltwirtschaft stärken, wollen wir einen Beitrag dazu leisten, weltweit Ungleichheit zu verringern, also das zehnte Ziel der Agenda zu erreichen. Zudem geht es uns darum, nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen zu etablieren– im Einklang mit Ziel 12. All dies ist untrennbar damit verbunden, menschenwürdige Arbeit zu fördern, wie Ziel 8 es vorsieht.

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Wenn sie die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, dann muss die Weltgemeinschaft enger zusammenrücken. Hier sehen wir insbesondere den globalen Norden in der Pflicht und unterstützen Vertreter_innen des globalen Südens dabei, ihre Positionen einzubringen – gemeinsam für Gerechtigkeit und im Zweifel auch gegen die Interessen der Mächtigen. Zudem fördern wir zivilgesellschaftliche Initiativen, die die Umsetzung der Agenda 2030 kritisch überprüfen und reiche Staaten an ihre Verpflichtungen erinnern.

Das sind unsere Beiträge dazu, globale Partnerschaft zu stärken, wie es Ziel 17 der Agenda 2030 fordert.

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