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Friedrich-Ebert-Stiftung in Chile

Die Arbeit der FES in Chile

Politikverdrossenheit, mangelndes Vertrauen in die Institutionen und die Kritik am neoliberalen Entwicklungsmodell haben große soziale Proteste in Chile ausgelöst. Im Oktober 2020 stimmte eine Mehrheit der Chilen_innen für das Ziel einer neuen Verfassung. Die im Mai 2021 gewählte verfassunggebende Versammlung soll 2022 einen neuen Verfassungsentwurf vorlegen. Dieser historische Schritt kann für die Erneuerung der Demokratie, die politische Partizipation und die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes maßgeblich sein.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist seit 1967 in Chile vertreten. Sie leistet einen Beitrag zur Stärkung der demokratischen Kultur, indem sie progressiven Akteuren einen Raum zur programmatischen Debatte und Erarbeitung von Politikentwürfen bietet. Die Stiftung verfügt über langjährige und vertrauensvolle Kooperationsbeziehungen mit allen progressiven Parteien des Landes und den ihnen nahestehenden politischen Stiftungen sowie mit Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Wissenschaftler_innen. Deren Dialog und Kooperation fördert die FES und unterstützt bei der Formulierung gemeinsamer Positionen zu den Themen Verfassung, soziale Sicherheit und nachhaltige Entwicklung. Darüber hinaus bietet sie Unterstützung bei der programmatischen sowie personellen Erneuerung der progressiven Parteien und Gewerkschaften und fördert v. a. junge und weibliche Führungskräfte.

Regionale und internationale Themen haben für das Büro Chile einen hohen Stellenwert. Die FES unterstützt den Dialog über die Positionierung Chiles in der Region und der Welt und bringt Akteure aus Chile, Bolivien und Peru zusammen, um Politiken zur Überwindung der historischen Territorialkonflikte zu erarbeiten. Zudem fördert sie den Dialog progressiver Akteure zwischen Chile, Lateinamerika und Europa.

Die FES Chile arbeitet auch an der Vernetzung von Feminist_innen aus 14 lateinamerikanischen Ländern. Eine regionale Arbeitsgruppe aus Vertreter_innen sozialer Bewegungen, der Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik entwickelt feministische, wirtschaftspolitische Vorschläge. Themen wie Steuergerechtigkeit aus Gender-Perspektive und Pflegepolitik stehen dabei im Fokus. Durch eine feministische Website wird zudem ein Informationspool für feministische Themen in der Region geschaffen, der den Erfahrungsaustausch fördert.

Publikationen zu Chile

Regulación de plataformas digitales en Chile

Buenas intenciones, malas soluciones
SantiagodeChile, 2022

Publikation herunterladen (190 KB, PDF-File)


Becerra, Ariel; Rovira Kaltwasser, Cristóbal

Apoyo a la democracia y conceptos de democracia en el Chile actual

SantiagodeChile, 2021

Publikation herunterladen (910 KB, PDF-File)


Andrade, Rocío; Saball, Paulina

Participación de la sociedad civil en gobiernos descentralizados

Revisión de algunas experiencias internacionales
SantiagodeChile, 2021

Publikation herunterladen (540 KB, PDF-File)


Nuevo pacto urbano y vivienda digna

SantiagodeChile, 2021

Publikation herunterladen (190 KB, PDF-File)


Huenchumil Jerez, Paula; Pacheco-Pailahual, Stefanie

Manual de buenas practicas para la difusión mediática de temas Mapuche

SantiagodeChile, 2021

Publikation herunterladen (11 MB, PDF-File)


Referat Lateinamerika und Karibik

Annette Lohmann

Hiroshimastr. 28
10785 Berlin

+49 30 269 35-7457

Annette.Lohmann(at)fes.de


Büro Chile

Friedrich-Ebert-Stiftung

Simone Reperger

Av. Hernando de Aguirre 1320
RCH Providencia-Santiago, Chile

+56 2 2341 4040
+56 2 2223 2474

feschile(at)fes.cl

Das Referat Lateinamerika und Karibik arbeitet in folgenden Themenfeldern:

  • Soziale Gerechtigkeit
  • Demokratie
  • Sozial-ökologische Transformation
  • Friedens- und Sicherheitspolitik
  • Internationale Politik

Wir fördern den politischen Austausch zwischen Lateinamerika, Deutschland und Europa.

Hier finden Sie unsere thematischen Ansprechpartner_innen

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