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Friedrich-Ebert-Stiftung in Peru

Die Arbeit der FES in Peru

Seit 1969 ist die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Peru vertreten. Von Beginn an stand die Arbeit dabei im Kontext der demokratischen Stabilisierung des Landes. Diese Stabilisierung gewinnt nach den Präsidentschaftswahlen 2021 erneut an Bedeutung. Die linke Regierung von Pedro Castillo muss zahlreiche Herausforderungen angehen: die Korruption bekämpfen, die demokratischen Institutionen stabilisieren sowie die Regierungsfähigkeit im Machkampf zwischen Exekutive und Legislative wiederherstellen. Da das konservativ dominierte Parlament aufgrund der aktuellen Rechtslage Entscheidungen der Regierung einfach blockieren kann, ist eine Verfassungsreform das Hauptanliegen der aktuellen Präsidentschaft.

Bis zur Pandemie konnten durch eine marktliberale, extraktivistisch geprägte Wirtschaftspolitik hohe Wachstumsraten erzielt und die Armut, v. a. in den Städten, reduziert werden. Gerade die Landbevölkerung lebt jedoch noch immer in großer Armut. Viele Menschen sind im informellen Sektor beschäftigt. Sie unterstützen daher das Regierungsprogramm von Pedro Castillo, das u. a. über Verstaatlichungen von Unternehmen im Bergbausektor und Unternehmenssteuern höhere Staatseinnahmen generieren will.

Die FES fördert Diskussionen zur Entwicklung neuer Konzepte für die politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes auf nationaler sowie subnationaler Ebene. Zudem stärkt die Stiftung potenzielle Akteure für einen progressiven Wandel wie Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen oder progressive Parteien in ihrer politischen Handlungsfähigkeit. Auch die Unterstützung der Interessensvertretung von informell Beschäftigten ist ein Anliegen des Büros in Peru. Mit Kommunal- und Regionalregierungen arbeitet die FES an einem demokratischen und transparenten Politikmanagement und fördert die Teilnahme junger Menschen in den lokalen und regionalen Strukturen.

Publikationen zu Peru

La violencia laboral en Perú en el marco del convenio 190 de la OIT

Entre la incertidumbre política y la baja participación social
SantiagodeChile, 2022

Publikation herunterladen (17 MB, PDF-File)


Dinegro Martínez, Alejandra

El desafío de regular las plataformas en Perú

Iniciativas legislativas para regular el empleo en las plataformas digitales de taxi y delivery 2000 - 2021
Lima, 2022

Publikation herunterladen (3,3 MB PDF-File)


Factores de riesgo psicosocial en las personas trabajadoras del hogar

Estudio participativo en contexto de pandemia
Lima, 2022

Publikation herunterladen (22 MB, PDF-File)


Silva Reina, Alejandro Arturo

Política pública de seguridad ciudadana con enfoque de derechos humanos

Hacia un modelo de seguridad democrática
Lima, 2022

Publikation herunterladen (250 KB, PDF-File)


Rojas, Moisés K.

Problemas y propuestas

Informalidad urbana en contextos de pandemia
Lima, 2022

Publikation herunterladen (1,4 MB PDF-File)


Referat Lateinamerika und Karibik

Mareike Le Pelley

Hiroshimastr. 28
10785 Berlin

+49 30 269 35-7405

Mareike.LePelley(at)fes.de


Büro Peru

Friedrich-Ebert-Stiftung

Sara-Nathalie Brombart

Camino Real 456, Of. 901,
San Isidro, Lima, Perú

+51 1 4418 454/494
+51 1 4418 422

postmast(at)fes.org.pe

Das Referat Lateinamerika und Karibik arbeitet in folgenden Themenfeldern:

  • Soziale Gerechtigkeit
  • Demokratie
  • Sozial-ökologische Transformation
  • Friedens- und Sicherheitspolitik
  • Internationale Politik

Wir fördern den politischen Austausch zwischen Lateinamerika, Deutschland und Europa.

Hier finden Sie unsere thematischen Ansprechpartner_innen

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