Referat Afrika

  • Éine Gruppe von 15 Personen, die sich gemeinsam haben fotografieren lassen

    Umsetzen, wozu wir uns verpflichtet haben

    Gewerkschaften international

    Mit vereinten Kräften für eine bessere Einhaltung von Arbeitsstandards in Afrika: BHI, AfDB und BMZ diskutieren über die Zukunft der Arbeitsbedingungen in Bau- oder Entwicklungsprojekten.


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  • Zumas Rache

    News

    Erstmals in 30 Jahren verliert der ANC in Südafrika wohl die absolute Mehrheit. Entscheidende Stimmen kostet ihn ausgerechnet der Ex-Präsident. Eine Einschätzung von Sebastian Sperling und Uta Dirksen (Büroleitung der FES Südafrika) im aktuellen IPG-Artikel.


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  • Mohamed Toumba (C), einer der führenden Köpfe des Nationalen Rates für den Schutz des Vaterlandes, nimmt am 6. August 2023 an einer Demonstration von Putschisten in einem Stadion in Nigers Hauptstadt Niamey teil.

    Niger nach dem Coup: Neue Migrationsmuster im Sahel?

    Flucht, Migration, Integration | Migrationspolitik

    Welche Auswirkungen hat die Aufkündigung des Migrationsdeals zwischen Niger und der EU? Ein Interview.


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  • Politisches Beben

    News

    Überraschend gewinnt Bassirou Diomaye Faye die Präsidentschaftswahlen im Senegal. Ein Hoffnungsschimmer für die instabile Region Westafrikas? Eine Einschätzung von Claudia Ehing, Büroleiterin der FES Senegal im aktuellen IPG-Artikel.


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Referat Afrika

Leitung

Dr. Henrik Maihack

Kontakt

Konstanze Lipfert

Hiroshimastraße 17
10785 Berlin

030-269 35-74 41

E-Mail-Kontakt


Referat Afrika

Ansprechpartner

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in den Austausch treten.

Hier finden Sie unsere Ansprechpartner_innen nach Regionen und Themen.

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Das FES-Referat Afrika

Seit über 40 Jahren vertritt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Werte der sozialen Demokratie in Afrika. Sie setzt sich für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden und internationale Solidarität auf dem Kontinent ein. In langjährigen partnerschaftlichen Beziehungen mit politischen Parteien, Parlamenten, Gewerkschaften, Medien, zivilgesellschaftlichen Gruppen und interessierten Öffentlichkeiten fördert sie den politischen Austausch zwischen Afrika, Deutschland und Europa.

Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Partnern dafür ein, eine soziale und demokratische politische Teilhabe an Gemeinwesen zu ermöglichen und zu stärken. Mit jungen Menschen entwickeln wir dafür gemeinsam Zukunftsperspektiven. Die Friedich-Ebert-Stiftung leistet Beträge zum Dialog über Frieden und Sicherheit, Migration und wirtschaftlichen Transformationsprozessen. Zur Stärkung der Interessenvertretung von Arbeitnehmer_innen setzen wir auf politische Bildung und internationalen Vernetzung.

Globalen Herausforderungen wie Klimawandel, illegalen Finanzströmen oder Migration können wir nur gemeinsam mit den Staaten Afrikas begegnen. Wir treten daher dafür ein die Staaten Afrikas als Globale Partner zu behandeln.

Neuigkeiten aus dem Referat Afrika

Gesellschaftspolitische Veränderungen, Hintergrundinformationen und Einblicke in die FES-Arbeit vor Ort - Lesen Sie hier Neuigkeiten aus dem Referat Afrika.

Geschlechtergerechtigkeit

Feministische Protestbewegungen gegen Sexismus, Gewalt, politische Diskriminierung und wirtschaftliche Ausbeutung haben in den letzten Jahren der Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit auf dem afrikanischen Kontinent eine größere Aufmerksamkeit verliehen. weiter

Frieden und Sicherheit

Die Afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA) steht auch vor dem Hintergrund der Militärputsche im Sahel und der zunehmenden Instabilität im Horn von Afrika vor enormen Herausforderungen. Anstatt sich wie in der Vergangenheit auf große multidimensionale Friedensmissionen der vereinten Nationen (VN) stützen zu können, müssen sich in Zukunft aus dem Zusammenspiel von Afrikanischer Union (AU), Regional Economic Communities (RECs) und regionalen Koalitionen effektive Friedensmissionen, aber auch robuste Interventionen zum Schutz der Bevölkerung unter afrikanischer Führung, herausbilden. weiter

Soziale Demokratie

Zwar halten große Mehrheiten auf dem Kontinent Demokratie weiterhin für die beste Regierungsform und lehnen jede Alternative ab, aber: die Unzufriedenheit mit ausbleibender Daseinsfürsorge, mangelhaftem staatlichem Schutz, zu wenigen guten Arbeitsplätzen und mit Korruption setzt Demokratien in Afrika zunehmend unter Druck. Der Frage, wie in diesem Umfeld politische Teilhabe und öffentliche Daseinsfürsorge gestärkt werden können, widmet sich die FES im Arbeitsbereich Soziale Demokratie. weiter

Gewerkschaftskooperation

Die Gesellschaften der afrikanischen Länder sehen sich mit umfassenden sozialen, ökonomischen und politischen Transformationsprozessen konfrontiert. Angesichts der sich wandelnden Arbeitswelt, der demografischen Entwicklung, der zunehmenden Urbanisierung und Digitalisierung, den Auswirkungen des Klimawandels, der stetig wachsenden Macht multinationaler Unternehmen und komplexer regionaler und globaler Wertschöpfungsketten besteht die Gefahr, dass sich soziale Ungleichheiten in vielen Ländern weiter vertiefen. weiter

Gute Arbeit und gerechte Wirtschaft

Die Ökonomien afrikanischer Staaten bieten nur unzureichend gute Arbeit für die wachsende Bevölkerung. Schulden, schwache Staatlichkeit, soziale Gerechtigkeit und die Auswirkungen des Klimawandels sind Herausforderungen, denen sich die Staaten stellen müssen. Gewerkschaften und Zivilgesellschaft müssen daher Teil der wirtschaftspolitischen Debatte sein. weiter

Energie- und Klimagerechtigkeit

Die Klimakrise gehört zu den größten Herausforderungen der Menschheitsgeschichte. Sie bedroht weltweit nicht nur natürliche Lebensgrundlagen, sondern auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung ganzer Gesellschaften. weiter

Reform der Gewerkschaftsstrukturen in Subsahara-Afrika

Seit 2016 steht das Thema Zukunftsfähigkeit und Strukturwandel der Gewerkschaften im Mittelpunkt eines dreijährigen Projekts. Ziel ist es, gemeinsam mit Gewerkschaften aus Kenia, Nigeria, Mali, Simbabwe und Botswana interne Strukturdefizite und Hürden zur Wiedererlangung von gewerkschaftlicher Wirkungs- und Organisationsmacht zu identifizieren. Im Mittelpunkt steht dabei die notwendige (Re-)Orientierung gewerkschaftlicher Leitungsebenen und Strategien auf die Mitglieder und Betriebe, insbesondere die Partizipation und Mitwirkung von Mitgliedern an den gewerkschaftlichen Positionen, Forderungen und deren Umsetzung. Wie kann man die Kapazitäten der Führungsebenen und Mitglieder zu diesem Zweck stärken sowie produktive Verbindungen zwischen Betrieben, Gewerkschaften und deren Dachverbänden schaffen? 

Just City

In den nächsten 25 Jahren wird sich die Stadtbevölkerung Afrikas verdoppeln. Spätestens 2040 wird die Mehrheit aller Afrikaner_innen in Städten leben. Die Politik wird deshalb zunehmend daran gemessen werden, inwiefern ihr die Bereitstellung öffentlicher Güter für alle – unabhängig von sozialem und wirtschaftlichem Hintergrund oder Geschlecht – gelingt. Bisher ziehen die Menschen jedoch in „ungerechte“ Städte, die oftmals in der Kolonialzeit gebaut und in denen sich aufgrund einer neoliberalen Stadtpolitik historische Ungleichheiten weiter verstärkt haben.

Die Mehrheit der afrikanischen Stadtbewohner_innen lebt in informellen Siedlungen, arbeitet in prekären Verhältnissen, meist im informellen Sektor, ohne Arbeitsvertrag, ohne soziale Absicherung und häufig ohne Perspektive. Zudem entstehen 70 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen in Städten. Urbanisierung ist daher ein Katalysator von bestehenden sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten, sowie der Klimakrise. Ein Großteil der bis Mitte des Jahrhunderts benötigten städtischen Infrastruktur ist noch nicht entstanden. Wer von dieser Infrastruktur bzw. von urbanen öffentlichen Gütern profitiert, ist eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen in Afrika im 21. Jahrhundert. Mit technischen Lösungen allein, die für nationale Entscheidungsträger_innen und bi- bzw. multilaterale Akteure Priorität haben, wird die zunehmende urbane Ungleichheit auf dem afrikanischen Kontinent nicht reduziert werden können. Für eine gerechte und umverteilende Stadtpolitik müssen sich urbane gesellschaftspolitische Machtverhältnisse verändern. Diese sind umkämpft. 

Damit die „ungerechte“ zur „gerechten“ Stadt wird, braucht es eine Demokratisierung von Entscheidungen über Wohnraum, Transportwesen, eine gerechtere Verteilung von Land, Gesundheitsversorgung etc. von der kommunalen bis zur nationalen Ebene. Zudem braucht es hierfür internationale Unterstützung. Ziel ist die Ermöglichung und Gestaltung einer „people centred urban transformation“ hin zu einerJust City.Die FES initiiert und fördert Diskussionen über Ansatzpunkte und konkrete politische Strategien auf dem Weg zur Just City in Afrika im Rahmen dieses Projektes.

Neue Ansätze kollektiver Sicherheit

Frieden und Sicherheit in Afrika sind nach wie vor bedroht durch u.a. den Streit um Ressourcen, ethnische Spannungen, grenzüberschreitende Gewalt, organisierte Kriminalität, Terrorismus, die Verbreitung von Kleinwaffen und die Zunahme nicht-staatlicher Akteure als Konfliktparteien. Hinzu kommen oft die Schwäche von demokratischen Institutionen, fehlende sicherheitspolitische Strategien bzw. die unzureichende Umsetzung der bestehenden Strategien, mangelnde finanzielle Mittel oder auch entgegengesetzte Interessen verschiedener Regionalmächte. Auch Migration auf und vom afrikanischen Kontinent ist ein weiterer Faktor. Viele Konflikte dauern schon sehr lange an, und andere flammen nach trügerischen Ruhephasen wieder auf. Während sich die Ursachen von Unsicherheit also erheblich verändert haben, sind die Strukturen und Ansätze von kollektiven sicherheitspolitischen Konzepten wie der afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur (APSA) und der African Governance Architecture (AGA) gleich geblieben.

Die FES hat vor diesem Hintergrund das kontinentweite Projekt „Neue Ansätze kollektiver Sicherheit“ ins Leben gerufen, um einen Beitrag zur Debatte über eben jene Ansätze und sicherheitspolitischen Strukturen mit Blick auf die Konfliktursachen zu leisten. Wie können bestehende Ansätze kollektiver Sicherheit wie die APSA ergänzt oder verändert werden, um sie effizienter und nachhaltiger zu gestalten? An dem Projekt sind die FES-Büros Frieden und Sicherheit, Kooperation mit der Afrikanischen Union sowie die Landesbüros Côte d’Ivoire, Kamerun/Zentralafrika, Mali, Mosambik, Senegal und Südsudan beteiligt.

Das African Media Barometer

Die Friedrich-Ebert-Stiftung verfügt mit dem African Media Barometer (AMB) seit vielen Jahren über ein anerkanntes Instrument, mit dem die Medienlandschaften der Länder Subsahara-Afrikas analysiert und bewertet werden. Das African Media Barometer dient darüber hinaus als praxisorientiertes Lobbyinstrument, indem es notwendige Reformen im Mediensektor aufzeigt.

Wie funktioniert das African Media Barometer?

Das African Media Barometer (AMB) beinhaltet eine umfassende Analyse und Bewertung der nationalen Medienlandschaften der Länder Subsahara-Afrikas. Im Gegensatz zu anderen Medienindizes basiert das AMB auf einer Selbsteinschätzung der nationalen Medienlandschaften durch einheimische Expert_innen anhand von Indikatoren, die aus afrikanischen Protokollen und Deklarationen hergeleitet wurden, insbesondere aus der Declaration of Principles on Freedom of Expression in Africa (2002) der African Commission for Human and Peoples‘ Rights.

Die Analyse und Bewertung der nationalen Medienlandschaften erfolgt durch ein National Panel, das aus 10-12 Personen besteht, die jeweils zur Hälfte aus dem Medienbereich (Medienschaffende, Medienwissenschaftler und -eigentümer) und aus anderen Bereichen der Zivilgesellschaft (Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Kirchen u.a.) kommen. Die Bewertung erfolgt anhand von 39 Indikatoren, die sich in vier Bereiche gliedern:

(1) Meinungs- und Medienfreiheit
(2) Medienvielfalt und Unabhängigkeit der Medien
(3) Rundfunkregulierung und öffentliche Rundfunkveranstalter
(4) Medienpraxis und qualitative Standards

Die Ergebnisse des AMB werden in Form eines Länderberichts veröffentlicht. Das AMB wurde bereits in 31 Ländern durchgeführt. Weitere Informationen und eine aktuelle Liste der AMB-Länderberichte finden Sie auf der Website des FES-Medienprojekts.

Projektländer der Friedrich-Ebert-Stiftung in Afrika

Gemeinsam mit ihren Partnern setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung in 21 Länderbüros für die Werte der sozialen Demokratie ein.

Äthiopien

Äthiopien galt lange als stabiler, handlungsfähiger und entwicklungsorientierter Staat am Horn von Afrika. Geostrategisch spielte das Land zudem eine wichtige Rolle am Horn von Afrika und als Sicherheitspartner des Westens im Kampf gegen den Terrorismus. Äthiopien ist nun zunehmend ein Unsicherheitsfaktor am Horn von Afrika.

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Benin

Die Friedrich-Ebert-Stiftung, die bereits seit 1993 in Cotonou arbeitet, unterstützt die fortlaufende Demokratisierung Benins.

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Botsuana

Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1966 konnte Botsuana unter stabilen politischen Bedingungen große wirtschaftliche und soziale Fortschritte erzielen. Doch in den letzten 15 Jahren hat sich die Entwicklung verlangsamt.

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Côte d'Ivoire

Die Friedrich-Ebert-Stiftung fördert die Ausbildung des demokratischen Führungsnachwuchses und schafft Raum für den politischen Dialog zwischen den verschiedenen Lagern.  

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DR Kongo

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen, von denen aber ein Großteil der Bevölkerung aufgrund von Misswirtschaft, internen Konflikten, Instabilität und fehlender staatlicher Präsenz nicht profitiert. Zu den aktuellen Herausforderungen des Landes zählen unter anderem schwache staatliche Strukturen und die anhaltenden Kämpfe vor allem im Osten.

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Ghana

Ghana gilt seit der Wiedereinführung der Demokratie 1992 als stabile Demokratie mit zwei dominierenden Parteien, die sich regelmäßig (bisher alle acht Jahre) an der Regierung abwechseln.

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Kamerun / Zentralafrikanische Region

Das zentralafrikanische Land Kamerun sieht sich seit 2016 mit wachsenden Konflikten und zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Spannungen konfrontiert.

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Kenia

Mit der Proklamation einer neuen Verfassung im August 2010 hat der langjährige Kampf für die Demokratisierung Kenias ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die seit 2010 erfolgten, oftmals sehr umstrittenen Wahlen offenbaren aber auch immer wieder die politischen Herausforderungen Kenias.

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Madagaskar

Seit seiner Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1960 hat Madagaskar drei politische Umbruchphasen und die Gründungen von vier Republiken erlebt und doch bis heute keinen dauerhaften Konsens über die Ausgestaltung der staatlichen Ordnung gefunden.

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Mali

Mali galt lange Zeit als Vorzeigedemokratie in Westafrika. Die multidimensionale Krise seit 2012/2013 hat jedoch die Instabilität des Landes offenbart.

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Mosambik

Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist seit 1984 in Maputo vertreten. Mit ihren Partner_innen in Gewerkschaften, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft arbeitet sie zu demokratischer Teilhabe, Geschlechtergerechtigkeit, nachhaltiger Entwicklung und gerechter Einkommensverteilung.

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Namibia

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist seit 1989 in Windhuk mit einem Büro vertreten. Gemeinsam mit ihren Partner_innen in politischen Parteien, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft und Wissenschaft leistet sie aktive Beiträge zum Versöhnungsdialog, zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen Teilhabe sowie zu einer sozial- und geschlechtergerechten wirtschaftlichen Entwicklung.

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Nigeria

Nigeria – auch der “Riese Afrikas” genannt – ist trotz seines Ressourcen- und Bevölkerungsreichtums und der wirtschaftlichen Bedeutung mit massiven sozioökonomischen Problemen konfrontiert. Die Sicherheitslage ist in weiten Teilen des Landes volatil und die massive Inflation führt zu einer angespannten gesellschaftlichen Lage.

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Ruanda

Das politische System Ruandas und die Politik des Landes sind nach wie vor stark vom Genozid an den Tutsi 1994 und seinen Auswirkungen geprägt. Im Staatsaufbau sind die Ziele einer konsensorientierten Gesellschaftsordnung angelegt.

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Sambia

Jahrzehntelang hatte Sambia als frontline state gegen den südafrikanischen Apartheidstaat eine herausragende außenpolitische Bedeutung – als Unterstützer der Unabhängigkeitsbewegungen in den Nachbarländern und als Ausgangspunkt zahlreicher Friedensinitiativen.

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Senegal

Der Senegal gilt als Stabilitätsanker und Vorzeigedemokratie in der von Instabilität geprägten Sahelregion. Das Land, in dem demokratische Machtwechsel bislang immer friedlich und ohne Militärputsch abgelaufen sind, ist ein wichtiger Partner der internationalen Gemeinschaft.

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Simbabwe

Das FES-Büro in Simbabwe arbeitet mit lokalen Partner_innen zusammen und unterstützt progressive Akteure in den Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt auf der Förderung von Geschlechtergerechtigkeit, sozio-ökologischem Wandel, Jugendarbeit und politischer Teilhabe.

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Südafrika

Südafrika spielt als G20- sowie Mitglied der erweiterten BRICS-Staatengruppe eine Schlüsselrolle in den Nord-Süd-Beziehungen und ist, trotz jüngster Differenzen im Umgang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und dem Nahostkonflikt, ein wichtiger Partner Deutschlands und Europas im Einsatz für Demokratie, Menschenrechte und eine regelbasierte globale Ordnung.

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Südsudan

Der im Juli 2011 durch Abspaltung vom nördlichen Nachbarn Sudan unabhängig gewordene Südsudan ist eines der ärmsten Länder der Welt. Die Folgen jahrzehntelanger ökonomischer und sozialer Marginalisierung und der weitgehenden Zerstörung wirtschaftlicher Strukturen in einem verheerenden Bürgerkrieg sind weiterhin allgegenwärtig.

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Tansania

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist seit 1968 in Tansania aktiv. Seitdem hat sie mit staatlichen Institutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen und Medien zusammengearbeitet.

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Uganda

Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1962 hat Uganda eine Wiederkehr von Staatsstreichen, Diktaturen und quasi-militärischen Regimen durchlebt. Erst 2005 kehrte das Land zu einem Mehrparteiensystem zurück, das eine demokratische Öffnung versprach. Diese Hoffnungen haben sich bislang jedoch kaum bestätigt.

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Publikationen

Empowering workers

Power resources toolkit
AddisAbaba, 2024

Publikation herunterladen (14 MB, PDF-File)


[Empowering workers]

[Power resources toolkit]
AddisAbaba, 2024

Publikation herunterladen (10 MB, PDF-File)


Rudyak, Marina

Chinas internationale Entwicklungszusammenarbeit

Geschichte, Strukturen der Entwicklungsfinanzierung und Fallstudien aus Afrika
Bonn, 2024

Publikation herunterladen (1,3 MB PDF-File)


Jeunes Leaders du Bénin

Le Bénin de demain, une construction d'aujourd'hui

Articles et chroniques de Jeunes Leaders
Cotonou, 2024

Publikation herunterladen (2 MB, PDF-File)


vergangene Veranstaltungen

  • News | Rückblick

    Wie sollte man gewaltsamem Extremismus in Cabo Delgado begegnen?

    Seit 2017 ist die rohstoffreiche Nordprovinz Mosambiks Schauplatz von gewaltsamen Konflikten. Marginalisierte Gruppen und Frauen geraten besonders…

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  • News | Rückblick

    Deutsch-Französische Afrikapolitik im Zeichen der Zeitenwende

    FES-Konferenzsaal, Fachgespräch Die deutsch-französische Afrikapolitik im Zeichen der Zeitenwende

    Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich ist zentral für eine Neugestaltung der EU-Afrika-Beziehungen. Über Potenziale für gemeinsame…

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  • Donnerstag, 22.09.22 17:00 FES, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin - Veranstaltung | Rückblick

    Von unten nach vorne: Deutsch-Namibische Versöhnung in neuen Perspektiven denken

    Grafik Deutsch-Namibische Versöhnung

    Wie kann Versöhnung gelingen? Perspektiven aus Politik, Kunst, Kultur und Zivilgesellschaft, mit dem namibischen Menschenrechtler Uhuru Dempers.

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Praktikum

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