Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika

  • Rückkehr des Nullsummenspiels. Israelische Annexionspläne beenden die Aussicht auf Frieden in Nahost

    Die angekündigte israelische Annexion von großen Teilen des Westjordanlandes wäre nicht nur ein Völkerrechtsbruch, sondern würde einen dauerhaften Frieden verhindern. Statt der durch die Internationale Gemeinschaft unterstützten Zweistaatenlösung würde eine Einstaatenrealität zementiert, die sowohl...


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  • Libyen: Viele offene Fragen bei der Embargoüberwachung

    Die Mission „Irini“ soll Waffenlieferungen nach Libyen eindämmen und verfolge damit ein hehres Ziel, sagte Thomas Claes, Landesdirektor der Friedrich-Ebert-Stiftung für Libyen, im Dlf. Allerdings gebe es noch viele offene Fragen, wie zum Umgang mit dem NATO-Partner Türkei oder mit Migranten auf dem...


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  • | Demokratie

    Notstandsregierung in Israel: Was vom Bündnis zwischen Netanyahu und Gantz zu erwarten ist

    Nach der dritten Parlamentswahl am 2.3.2020 innerhalb eines Jahres scheint in Israel eine neue Regierung zu stehen. Was von ihr zu erwarten ist und ob ob sie hält, sagt Paul Pasch, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Israel, im Interview mit der Zeitung vorwärts.


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  • Revolution vertagt

    Corona hat den Massenprotesten im Nahen Osten und Nordafrika ein jähes Ende bereitet. Mittelfristig gießt die Krise jedoch neues Öl ins Feuer. Eine Analyse von Dr. Jannis Grimm und Teresa Fehrenbach im IPG-Journal.

     


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  • | Klimawandel, Energie und Umwelt

    Prima fürs Klima?

    Nein, die aktuelle Krise ist nicht gut für die Umwelt. Die Regierungen müssen ihre Rettungsmaßnahmen sozial und ökologisch ausrichten.


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Über das Referat

Seit Beginn der 1960er Jahre setzt sich die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in der Region des Nahen/Mittleren Ostens und Nordafrika für die Werte und Ideen der sozialen Demokratie ein. Sie verfügt über ein Netzwerk von 11 Auslandsbüros, die Projekte in 14 Ländern der Region umsetzen. In diesen Büros arbeiten 15 entsandte deutsche Kolleg_innen gemeinsam mit 104 Mitarbeiter_innen aus den jeweiligen Ländern für die FES. In der Zentrale in Berlin, im Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika, sind 13 Kolleg_innen tätig.

Die FES setzt sich für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden, Freiheit und internationale Kooperation ein. Partner für die Erreichung dieser Ziele sind Gewerkschaften, politische Parteien, zivilgesellschaftliche Organisationen, Forschungseinrichtungen, Parlamente und Regierungsinstitutionen. Die FES analysiert die politischen, sozioökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, sie fördert politische Bildung, berät zu Themen wie soziale Gerechtigkeit und Arbeitnehmer_innenrechten, nachhaltige Wirtschaft, Klima- und Energiepolitik, regionaler Dialog und Konfliktprävention, und unterstützt Zusammenarbeit und Austausch der Region mit Deutschland und Europa.

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Pressespiegel

In zahlreichen Beiträgen in den Medien äußern sich FES Expert_innen zu den Entwicklungen der Region.

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  • Themen

    Frieden und Sicherheit

    Die Region ist geprägt von Krisen und Konflikten, in denen sich lokale, nationale, regionale und internationale Akteure in komplexen Konstellationen gegenüberstehen. Über verschiedene Dialogformate versucht die FES, einen Beitrag zur Verständigung zwischen diesen Akteuren zu leisten. Dies geschieht mit dem Ziel, Wege für eine friedliche Beilegung der Auseinandersetzungen zu finden.

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    Demokratie und Partizipation

    Die Region des Nahen/Mittleren Ostens und Nordafrika leidet unter einem Defizit an Demokratie und gesellschaftlicher Teilhabe. Die Gesellschaften weisen ein hohes Maß an politischen Konflikten und autoritären Strukturen auf. Mit ihrer Arbeit versucht die FES, einen Beitrag zu mehr Demokratie und Inklusivität zu leisten und auf diesem Weg innergesellschaftlichen Dialog und Stabilität zu fördern.

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    Wirtschafts- und Sozialpolitik

    Die politischen Umwälzungen von 2010/2011 ließen die Menschen auf wirtschaftlichen Aufschwung und soziale Gerechtigkeit hoffen. Stattdessen hat sich die Ungleichheit weiter verschärft, die sozio-ökonomische Situation großer Teile der Bevölkerung bleibt prekär. Soziale Gerechtigkeit, ein Kernthema der FES-Arbeit,  ist daher gerade für die Wirtschaftspolitik in der Region von zentraler Bedeutung.

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    Gewerkschaften

    Die Gewerkschaftsarbeit der FES in der Region des Nahen/Mittleren Ostens und Nordafrika stärkt Gewerkschaften als demokratische Institutionen und unterstützt sie dabei, sich aktiv in die Gestaltung von Politik und Gesellschaft einzubringen. Daran arbeiten Regionalprojekte und 11 Landesbüros in der Region.

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    Jugend

    Junge Menschen sind ein zentraler Faktor für die demokratische Entwicklung im Nahen Osten und Nordafrika. Die FES möchte daher deren Potenziale stärken, Veränderungen in Politik und Gesellschaft anzustoßen. Dabei setzt sie auf junge Nachwuchskräfte, die sie fördert und vernetzt sowie auf progressive politische Jugendorganisationen, deren Stimme im politischen Diskurs sie stärken möchte.

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    Gender

    Soziale Gerechtigkeit ist untrennbar mit der Frage nach Geschlechtergerechtigkeit verbunden. Deshalb arbeitet die FES in der Region zu Themen der Gender- und Gleichstellungspolitik mit dem Ziel, dass die Bedürfnisse von Frauen und Männern stärker berücksichtigt werden und Geschlechtergerechtigkeit in allen Politik- und Lebensbereichen etabliert wird.

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    Klima und Energie

    Energiepolitik, erneuerbare Energien, Klimagerechtigkeit, soziale Auswirkungen von Klimawandel sowie Fragen einer sozialen und nachhaltigen Stadtentwicklung stehen im Mittelpunkt der regionalen Arbeitslinie Klima- und Energiepolitik. Seit mehreren Jahren ist die FES im Nahen Osten und Nordafrika mit Bildungsveranstaltungen in Deutschland und der Region zu diesen Themen tätig.

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    Flucht und Migration

    Autoritäre Regime, Gewalt und Krieg, Klimawandel aber auch die ungerechte Verteilung von Arbeit und Wohlstand zwingen Menschen zur Flucht aus, aber auch in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Dort arbeitet die FES mit lokalen Organisationen zusammen, trägt aber auch generell dazu bei, Bleibeperspektiven zu schaffen, etwa durch die Förderung guter Arbeitsbedingungen oder die Wahrung von Menschrechten.

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  • Projektländer

    Ägypten

    Das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Kairo besteht seit 1976 und hat in vielfältiger Weise den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reformprozess in Ägypten begleitet. Dazu gehört die Stärkung der Zivilgesellschaft und die Schaffung eines Dialogs zwischen den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen – nicht zuletzt in den Bereichen Umwelt, Gewerkschaften und Gender

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    Algerien

    Die FES ist seit 2002 mit kurzen Unterbrechungen mit einem Büro in Algerien vertreten. Seit 2016 liegen die Schwerpunkte der Arbeit mit den algerischen Partnern in den Bereichen Wirtschafts- und Sozialpolitik, Förderung der Zivilgesellschaft mit einem Fokus auf Genderaspekten sowie dem Aufbau politischer Bildungsprogramme für junge Menschen.

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    Irak

    Trotz des Krieges und der Sicherheitsherausforderungen arbeitet die
    Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) seit 2004 kontinuierlich mit lokalen
    Partnern im Irak und ist regelmäßig vor Ort. Die Arbeit der FES im Irak
    wird vom Büro in Amman aus betreut. Die FES engagiert sich vor allem in
    den Bereichen Stärkung demokratischer Prozesse und politischer
    Partizipation, Förderung sozialer Gerechtigkeit und Ausbau der
    Zivilgesellschaft.

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    Iran

    Die Arbeit der FES im Iran ist maßgeblich durch die internationale Isolierung beeinträchtigt. Mittelfristig soll der Dialog wieder gefördert werden.

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    Israel

    Die Projektarbeit der FES in Israel ist durch den Nahostkonflikt geprägt und zielt daher auf Dialogförderung zwischen den verschiedenen Akteuren ab. Neben diesem Thema wird außerdem zu drei ebenso bedeutenden Bereichen gearbeitet. Dazu zählen die Stärkung demokratischer Werte, die Förderung sozialer Gerechtigkeit und Arbeitnehmerrechte, sowie das Verhätlnis von Israel zu Europa - allen voran zu Deutschland.

     

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    Jemen

    Das seit 1997 bestehende Buero der FES im Jemen fördert neben Jugend- und Genderpolitische Initiativen, auch Prozesse der Demokratisierung und bietet Foren zur Entwicklung sozialgerechter wirtschaftspolitischer Perspektiven. Darüber hinaus unterstützt die FES im Jemen zivilgesellschaftliche Initiativen im Bereich Konfliktlösung und Friedensarbeit. Regional und international soll der Jemen in Beratungs-, Diskussions- und Verhandlungsprozesse eingebunden werden.

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    Jordanien

    In Jordanien ist die FES seit den 1970er Jahren aktiv und eröffnete 1986
    ihr Büro in Amman. Heute engagiert sich die FES insbesondere in den
    Bereichen Jugendarbeit, Gewerkschaftsförderung, Politischer Islam und
    Radikalisierung sowie Unterstützung der Zivilgesellschaft sowie
    demokratischer Prozesse.

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    Libanon

    Das seit 1966 bestehende FES Büro im Libanon will durch Beratung, Aus- und Weiterbildung sowie Bereitstellung von Informationen und Ressourcen den Aufbau und die Verankerung von demokratischen Strukturen und Prozessen auf politischer sowie gesellschaftlicher Ebene im Libanon fördern. Die Einbindung der Zivilgesellschaft ist dabei von besonderer Wichtigkeit.

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    Libyen

    Seit Aufnahme der Aktivitäten mit libyschen Partnern wurden Seminare und Fortbildungsprogramme in Tunesien und Libyen organisiert, die sich an die libysche Zivilgesellschaft, Vertreter von Menschenrechts- und Frauenorganisationen, Journalisten, Politiker  und Gewerkschafter wenden.

     

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    Marokko

    Das seit 1984 bestehende Büro der FES in Marokko fördert den Demokratisierungsprozess und die Stärkung der Zivilgesellschaft. Projektbeispiele zeigen die Arbeit aus den Themen Migration, Jugendarbeit und Politikvernetzung.

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    Palästinensische Gebiete

    Seit 1995 besteht das FES Büro in Ost-Jerusalem zur Stärkung des demokratischen Gemeinwesen in den palästinensischen Gebieten. Mit Workshops, Konferenzen und Publikationen versucht die Projektarbeit eine Vielzahl an unterschiedlichen Zielgruppen anzusprechen, dazu können Stadt- und Gemeindeverwaltungen ebenso wie Vertreter_innen der Zivilgesellschaft gehören.

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    Syrien

    Das Syrienprojekt der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) unterstützt seit 2012 progressive syrische Akteure in ihren Bemühungen, konstruktiv zu einem friedlichen und demokratischen Transformationsprozess beizutragen.

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    Sudan

    Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist seit 1975 im Sudan aktiv. Wesentliche Schwerpunkte ihrer Projektarbeit sind die Stärkung der Zivilgesellschaft und die Schaffung eines Dialogs zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu zentralen Themenbereichen wie Wirtschafts- und Sozialpolitik, Frieden und Demokratisierung, Medien und Gender.

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    Tunesien

    Das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tunesien besteht seit 1988. Die Kooperation mit tunesischen Partnern reicht aber bis in die 1960er Jahre zurück. Die Projektarbeit konzentriert sich dabei auf die Themen der Gewerkschaftsunterstützung, der Förderung eines gesellschaftpolitischen Dialogs, sowie der organisatorischen und konzeptionellen Stärkung der Zivilgesellschaft.

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Veranstaltungen

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14.05.2019 | Rückblicke

Europa und Iran ein Jahr nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen

Im Mai 2018 verkündeten die USA ihren einseitigen Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran. In der Folge belegte Washington den Iran abermals mit...


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Publikationen

Mhaissen, Rouba

COVID-19 and Syrian refugess in Lebanon

Relying on civil society once again
Beirut, 2020

Publikation herunterladen (240 KB, PDF-File)


Al Abdeh, Maria; Patel, Champa

COVID-19 and women in Syria

Deepening inequalities
Beirut, 2020

Publikation herunterladen (250 KB, PDF-File)


Bank, André

COVID-19 and the Syrian conflict

Implications for international actors and their strategies
Beirut, 2020

Publikation herunterladen (250 KB, PDF-File)


Praktika

Praktika

Informationen zu Praktika innerhalb des Referates Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika finden Sie auf der folgenden Seite. weiter

 

 

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