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Julius-Leber-Forum

Regionalbüro für Bremen, Hamburg & Schleswig-Holstein

29.09.2022

Filmfest Hamburg: politische Filme, die bewegen

Am 29.9. startet zum 30. Mal das Filmfest Hamburg. Wieder dabei: Die norddeutsche Friedrich-Ebert-Stiftung, denn die acht Filme der Sektion VETO! konkurrieren um unseren Filmpreis "Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung". Zu jeder Filmvorführung gehört ein Gespräch zum Thema des Films.

 

Mit Bildern bewegen

Acht Filme mit hohem politischem Anspruch bewerben sich auch in diesem Jahr bei Filmfest Hamburg um den Preis »Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung«. Ausgezeichnet wird die beste Regiearbeit. Mit dabei sind sowohl Dokumentar- als auch Spielfilme - und zum ersten Mal ein politischer Animationsfilm.

Das Kino war schon immer mehr als ein Unterhaltungsmedium und Politik im Film gibt es vermutlich so lange, wie es Filme überhaupt gibt. Die Welt beobachten und darstellen. Dabei Stellung beziehen und die Zuschauer_innen anregen, ihre Positionen zu überdenken. Mit Bildern bewegen: Das ist für uns der politische Film.

Das Besondere: Bei uns können Sie nach den Filmen über das Gesehene sprechen. Wir freuen uns auf die Filmgespräch mit den Regisseur_innen oder Autor_innen sowie mit thematisch passenden Expert_innen. 

 

Die Filme der Sektion VETO!

 

30. September, 18:15 Uhr im Cinemaxx 2: "Kingmaker" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Ein südkoreanischer Politthriller, der in den 1960er Jahren spielt und die Grenzen zwischen politischer Integrität und taktischem Erfolg im Wahlkampf auslotet.

Nach dem Film sprechen wir mit mit dem politischen Kommunikationsexperten Dr. Bendix Hügelmann

 

 

30. September, 21:30 Uhr im Metropolis: "My Imaginary Country" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

In dem chilenischen Dokumentarfilm werden die Proteste gegen Korruption und Ungleichheit im Jahr 2019 thematisiert, in denen sich besonders Frauen für einen bessere Zukunft engagierten.

Nach dem Film sprechen wir mit der chilenischen Schauspielerin Morín Gonzalez

 

1. Oktober, 16:30 Uhr im Studio: "The Eclipse" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Eine vielschichtige Reflexion über kollektive Erinnerung und persönliche Verantwortung im ehemaligen Jugoslawien.

Nach dem Film sprechen wir mit der Kulturmanagerin Jana Elisa Falkenroth, "Südosteuropäischer Filmclub"

 

 

1. Oktober, 2:45 Uhr im Cinemaxx 2: "How to Blow Up a Pipeline" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Thriller über den Sabotageakt an einer Öl-Pipeline in der Wüste durch militante Umweltaktivist_innen - nach dem gleichnamigen Buch von Andreas Malm

Nach dem Film sprechen wir mit Regisseur Daniel Goldhaber und Autor Andreas Malm

 

 

2. Oktober, 20:15 Uhr im Studio: "Nayola" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

In expressiv leuchtenden Farben erzählt diesre Anminationsfilm auf zwei Zeitebenen von drei Frauen, deren Leben vom angolanischen Bürgerkrieg überschattet werden.

 

 

 

3. Oktober, 17:45 Uhr im Metropolis: "Klarsfeld: A Love Story" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Dokumentarfilm über Beate und Serge Klarsfeld, die bis heute rastlos für eine wehrhafte Demokratie kämpfen und viele zuvor untergetauchte Nazis der Justiz überführt hat.

Nach dem Film sprechen wir mit Beate und Serge Klarsfeld sowie mit Regisseur Mike Lerner

 

 

3. Oktober, 20:30 Uhr im Metropolis: "The Eclipse" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Nach dem Film sprechen wir mit Regisseurin Nataša Urban

 

 

3. Oktober, 20:45 Uhr im Studio: "Rojek" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Dokumentarfilm über Mitgliedern des Islamischen Staates – Männer, Frauen und Kinder, darunter viele Europäer_innen – , die in kurdischen Gefängnissen im Norden Syriens inhaftiert sind und in seltener Offenheit über ihre Ideologie, Erfahrungen und Motivationen für ihre Taten sprechen.

Nach dem Film sprechen wir mit Regisseurin Zaynê Akyol.

 

 

4. Oktober, 19:30 Uhr in der Hapag-Lloyd-Zentrale: "Klarsfeld: A Love Story" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

 

 

4. Oktober, 21:30 Uhr im Metropolis: "How to Blow Up a Pipeline" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Nach dem Film sprechen wir mit Reginnseur Daniel Goldhaber.

 

 

5. Oktober, 21:00 Uhr im Metropolis: "Rojek" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Nach dem Film sprechen wir mit Regisseurin Zaynê Akyol.

 

 

5. Oktober, 21:30 Uhr im Studio: "My Imaginary Country" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Nach dem Film sprechen wir mit der chilenischen Schauspielerin Morín Gonzalez

 

 

6. Oktober, 21:15 Uhr im Abaton: "Continental Drift (South)" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Eine Satire über Familie und Flüchtlingspolitik: Die Französin Nathalie Adler bereitet im Auftrag der EU den Besuch von Emanuel Macron und Angela Merkel in einem sizilianischen Flüchtlingscamp vor. Gleichzeitig vor Ort ist ihr Sohn, der mit einer Aktivist_innengruppe gegen die europäische Flüchtlingspolitik ptotestiert.

Nach dem Film sprechen wir mit dem Regisseur Lionel Baier

 

 

7. Oktober, 16:30 Uhr im Studio: "Nayola" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

 

 

7. Oktober, 18:45 Uhr im Studio: "Kingmaker" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

Nach dem Film sprechen wir mit Raphael Brinkert, Geschäftsführer der Agentur BrinkertLück, die die Wahlkampagne der SPD zur Bundestagswahl 2021 gestaltet hat.

 

 

7. Oktober, 21:45 Uhr im Studio: "Continental Drift (South)" - hier geht es zu Filmseite und Trailer

 

Tickets

Für den Besuch der Filme und Diskussionen muss ein Ticket für 9,50 Euro erworben werden. Es empfiehlt sich, den Vorverkauf zu nutzen. Tickets für alle Filme des Filmfests Hamburg bekommen Sie hier.

Alle Informationen zum diesjährigen Filmfest Hamburg finden sich hier im Netz.

Das gedruckte Programmheft ist an vielen Orten der Stadt erhältlich - auch bei uns im Büro in der Schauienburgerstr. 49 (1. Stock) in der Hamburger Innenstadt.

 

Die Jury

Die acht Filme mit hohem politischem Anspruch konkurrieren um unseren Preis "Der politische Film der Friedrich-Ebert-Stiftung". Um die schwere Auswahl des Siegerfilms aus verschiedenen Perspektiven und unabhängig zu treffen, haben wir auch in diesem Jahr eine engagierte und kompetente Menschen gesucht – und gefunden! Die Jury für den Filmpreis der Friedrich-Ebert-Stiftung 2022 besteht aus:

 

Julia Cöllen studierte Film- und Kulturwissenschaften in Hamburg und Belfast (M.A.). Bevor sie 2019 Partnerin und Produzentin bei Fünferfilm wurde, realisierte sie in zehn Jahren als Creative Producer für die Produktionsfirma Filmtank zahlreiche international erfolgreiche Dokumentarfilme. Sie ist Absolventin von EAVE Ties That Bind 2020 und nahm 2021 am Cutting Edge Talent Camp teil.

 

Alexander Mohrenberg ist mit 27 Jahren einer der jüngsten Abgeordneten in der Hamburgischen Bürgerschaft, wo er sich vor allem für Klimaschutz und Umweltpolitik einsetzt. Er wuchs in Bergedorf auf, wo sein politisches Engagement als Bezirksabgeordneter begann. Als erstes Mitglied seiner Familie studierte er (Jura). In der Hamburger SPD war er von 2018 bis 2021 Juso-Vorsitzender und ist heute stellvertretender Landesvorsitzender.

 

Barbara Denz hat nach beruflichen Stationen in Print- und Hörfunk für den Norddeutschen Rundfunk in der Fernseh-Redaktion Dokumentation und Reportage Dokumentarfilme betreut. Von ihr verantworteten Produktionen wurden unter unter anderem mit dem Grimme Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. In der MOIN-Filmförderung war sie bis zu ihrer Pensionierung als Jury-Mitglied tätig.

 

and the winner was...

Eine Übersicht zu den Wettbewerben aus den letzten Jahren und den jeweiligen Preisträgerinnen und Preisträgern finden Sie hier:

Der politische Film der FES

Bild: 2022 filmfest von Gestaltung: iconscreen


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