Tag der Progressiven Wirtschaftspolitik

Kongress in Kooperation mit DGB und IMK am 15. Mai 2019 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Darum geht es beim Tag der Progressiven Wirtschaftspolitik

Weltweit trübt sich die Stimmung hinsichtlich der konjunkturellen Lagen zunehmend ein. Außenwirtschaftliche Unsicherheiten bestimmen das Tagesgeschehen. Der Brexit sowie der Handelskonflikt zwischen China und den USA stellen die Wirtschaft in Deutschland und Europa aktuell vor enorme Herausforderungen. In Deutschland geht man bereits fest davon aus, dass die fetten Jahre vorbei sind. Die Konjunktur schwächelt, und eine rasche wirtschaftliche Stabilisierung scheint angesichts einer nur begrenzt handlungsfähigen Geldpolitik und einer Fiskalpolitik, der durch Schuldenbremse und EU-Fiskalregeln enge Grenzen gesetzt sind, schwieriger denn je.

Doch nicht nur die aktuelle konjunkturelle Lage bietet Anlass für hitzige wirtschaftspolitische Debatten. Die Volkswirtschaften in Deutschland und Europa stehen auch vor langfristigen strukturellen Herausforderungen: Die Globalisierung, der Klimawandel, die Digitalisierung, die Migration, der demographische Wandel, die zunehmende Ungleichheit von Einkommen und Vermögen, erhebliche Investitionsdefizite im Bereich öffentlicher Infrastruktur und bezahlbaren Wohnraums, die Stabilisierung der Eurozone sowie sozioökonomische Divergenzen in der EU erfordern neue, innovative Antworten der Wirtschaftspolitik.

Wie kann die sozial-ökologische Transformation gelingen? Wie sieht ein gerechter und moderner Sozialstaat der Zukunft aus? Was muss getan werden, um die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen zu verringern? Wie lassen sich die Herausforderungen der Digitalisierung und der Migration für den Arbeitsmarkt und Sozialstaat meistern? Welche Finanzmarktregulierung ist nötig, um Finanzkrisen in Zukunft zu verhindern? Wie gelangt man zu mehr öffentlichen Investitionen in Zeiten von Schuldenbremse und Fiskalpakt? Welche Maßnahmen sind notwendig, um die Eurozone dauerhaft zu stabilisieren und das wirtschaftliche und soziale Konvergenzversprechen in Europa endlich einzulösen? Wie muss die Handelspolitik auf die Herausforderungen der Globalisierung und den zunehmenden Protektionismus reagieren?

Es sprechen (wird fortlaufend ergänzt):

Thorben Albrecht

Thorben Albrecht

Pia Eberhardt

Pia Eberhardt

Enzo Weber

Enzo Weber

Wolfgang Lemb

Wolfgang Lemb

Sheri Berman

Sheri Berman

Florian Moritz

Florian Moritz

Stefan Koerzell

Stefan Koerzell

Anita Tiefensee

Anita Tiefensee

Matthias Knuth

Matthias Knuth

Gerhard Schick

Gerhard Schick

Thorsten Schäfer-Gümbel

Thorsten Schäfer-Gümbel

Kajsa Borgnäs

Kajsa Borgnäs

Hans Diefenbacher

Hans Diefenbacher

Ashoka Mody

Ashoka Mody

Angela Mans

Angela Mans

Jörg Kukies

Jörg Kukies

Laszlo Andor

László Andor

Matthias Miersch

Matthias Miersch

Andrea Nahles

Andrea Nahles


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wirtschaftspolitik(at)fes.de

Wirtschafts- und Sozialpolitik

 

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