Gender Matters – Geschlechtergerechtigkeit zählt!

Geschlecht ist auf vielfältige Weise in  unser Leben und unsere Gesellschaft eingewoben: Gender matters! Doch es wird auch dazu benutzt, um auf verschiedene Art und Weise in der Gesellschaft Differenz, Ungleichheit, Hierarchien, Benachteiligungen und Unterdrückung zu schaffen. Das ist ungerecht. Das zu ändern und individuelles wie gesellschaftliches Leben geschlechtergerecht und vielfältig zu gestalten, ist daher ein zentraler Aspekt von Gerechtigkeit - der Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit.

Geschlechtergerechtigkeit zählt! - als zentraler Wert einer gerechten Gesellschaft, als Kernelement der Sozialen Demokratie und als politisches Ziel der Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Deutschland und weltweit. Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dem Portal über unsere geschlechterpolitische Arbeit zu informieren!

Mehr Informationen zu Geschlechtergerechtigkeit als Ziel und Geschlechterpolitik als Weg


Fokus

| Gender | News

Fokus: #FESminismus - Internationaler FES-Frauentag 2019

Zum Internationalen Frauentag am 8. März hält die FES stiftungsweit und vielerorts Angebote bereit. Unter anderem begehen wir den Frauentag mit...


weitere Informationen
 
| Gender | News

Fokus: Auf die Plätze, fertig, Parität!

Am 12. November 1918 wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen verkündet, am 19. Januar 1919 fand die erste Wahl mit Frauen als Wählerinnen und...


weitere Informationen
 
19.12.2018 | Gender | News

Fokus: #100JahreFrauenwahlrecht

Laufende Beiträge auf unserem Facebook-Kanal sowie unser Poster mit starken historischen und aktuellen Stimmen zu 100 Jahre Frauenwahlrecht als...


weitere Informationen
 

Weitere Beiträge finden Sie hier.

Schlaglichter

Gender-Blog


Themen

Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

Gender Matters – wie Geschlecht unser Leben bestimmt

weiter

Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

Frauen und Männer und… – Gender und Vielfalt

weiter

Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

Geschlechtergerechtigkeit zählt – was tun?

weiter


Veranstaltungen

Mittwoch, 01.05.19 bis Dienstag, 31.12.19 - Berlin

Ich möchte über neue Termine und Restplätze der LISTEN TO ME! - Trainings informiert werden!

Bitte klicken Sie auf "Anmelden" und tragen Sie Ihre Daten ein, wenn Sie über weitere Termine und Restplätze informiert werden möchten.


Samstag, 06.07.19 bis Sonntag, 07.07.19 - Berlin

LISTEN TO ME! Modul III

Hinweis:
Eine (automatisierte) Anmeldebestätigung wird nicht versendet. Wenn ausreichend Anmeldungen zur Durchführung des Trainings vorliegen, melden wir uns für weitere Informationen zur Zahlung des...


Dienstag, 09.07.19 - Heidelberg

Schwarzer Feminismus: Von Rosa Parks bis #sayhername und #metoo - auch in Deutschland?

Wenn zum Geschlecht auch noch die Hautfarbe dazukommt: Die USA haben eine lange Tradition von afro-amerikanischen Frauen, die gleicherweise gegen Rassismus und für Feminismus kämpfen. Rosa Parks, die...


Publikationen

Pari... was?

Spickzettel zu Parität und Paritätsgesetz in der Politik
Berlin, 2019

Publikation herunterladen


Fendel, Tanja

Die Arbeitsmarktintegration geflüchteter Frauen

Bonn, 2019

Publikation herunterladen (60 KB, PDF-File)


Wapler, Friederike

Die Öffnung der Ehe und ihre Folgen - Hinweise für eine erfolgreiche Begleitung ihrer Umsetzung

Hintergrundpapier
Berlin, 2019

Publikation herunterladen (270 KB, PDF-File)


Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechterpolitik und Feminismus

Das Ziel: Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit ist die "Freiheit zu unterschiedlichen und nicht nach Geschlecht vorgezeichneten Seins- und Lebensweisen auf der Basis von Gleichheit und in der Verteilung von Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und Wertschätzung". So heißt es in der FES-Publikation "Geschlechtergerechtigkeit - Ein Orientierungsrahmen für emanzipatorische Geschlechterpolitik" (Pimminger 2014: 53). An diesem Maßstab orientiert sich die geschlechter- und familienpolitische Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Unsere Überzeugung ist: Ohne Geschlechtergerechtigkeit gibt es keine soziale Gerechtigkeit. Noch viele weitere Argumente sprechen für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft.

Aktuelle Studien geben Auskunft über den Wunsch junger Frauen nach Geschlechtergerechtigkeit, um ihre  Lebensentwürfe umsetzen zu können. Was Frauen in aller Welt davon abhält, ist die Geschlechterungerechtigkeit. In Südosteuropa beispielsweise zeigt sich diese besonders beim Einkommen, auf dem Arbeitsmarkt, im Steuer- und Bildungsystem, kurzum: hinsichtlich der sozioökonomischen Situation von Frauen.

Der Weg: Geschlechterpolitik

"Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin", heißt es in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Im internationalen Kontext gibt es etwa mit der UN-Frauenrechtskonvention von 1979 (Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) ein internationales Vertragswerk für die Durchsetzung von Gleichberechtigung, bezüglich dessen die Vertragsstaaten in regelmäßigen Abständen Bericht erstatten müssen.

Unter anderem aus diesen Grundsätzen ergeben sich verschiedene Aufgaben und Handlungsfelder für Geschlechterpolitik, die ganz unterschiedliche Maßnahmen umfasst. Sie ist ein eigenes Politikfeld, jedoch mit der Besonderheit, als Querschnittsaufgabe auch für alle anderen Politikfelder relevant zu sein. Das bedeutet einerseits: Alle Politikmachenden sind für Geschlechterpolitik zuständig. Andererseits gibt es eigenständige Akteur_innen für Geschlechterpolitik. Die Strategie des Gender Mainstreaming ist der Königsweg einer verbindlichen, systematischen und umfassenden Querschnittspolitik.

Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung macht Geschlechterpolitik: zum einen in den jeweiligen Arbeitsbereichen der Inlands- und Auslandsarbeit, zum anderen stiftungsweit.Geschlechterpolitische Arbeit der FES zum Weiterlesen

Dafür oder dagegen? Feminismus und Antifeminismus

Für oder gegen Gender und Vielfalt zu sein, wird immer mehr zur zentralen Chiffre für progressive (und feministische) Politik einerseits, oder konservativ-reaktionäre (und antifeministische) Politik andererseits. Den einen Feminismus gibt es nicht, sondern vielfältige Feminismen. Dabei gibt es einiges, was die Geschlechterpolitik hierzulande von Feministinnen aus dem Globalen Süden lernen kann.

Rechtspopulistische Positionen verfolgen dagegen eine rückwärtsgewandte und damit antifeministische Geschlechter- und Familienpolitik, die in Anti-Gender Campaigns oder unter dem Label des "Maskulismus" verbreitet werden.

FES-Publikationen zum Weiterlesen

nach oben