Referat Asien und Pazifik

  • 14.11.2017 | Flucht, Migration, Integration | News

    Return to Afghanistan - Die vielen Gesichter von Flucht und Migration

    Dokumentarfilm der FES Kabul über sieben Flüchtlinge, die zur Rückkehr nach Afghanistan gezwungen sind


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  • 13.11.2017 | Wirtschaft und Soziales | Rückblicke

    Soziale Beschleunigung in Deutschland und China

    Die Vortragsreihe "Soziale Beschleunigung in Deutschland und China" von Professor Dr. Hartmut Rosa fand Ende September 2017 in Shanghai statt.


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  • 13.11.2017 | Gute Arbeit, faire Löhne, Entwicklungspolitik | Rückblicke

    Erster Jahrgang der Akademie der Arbeit in Bangladesch feiert Abschluss

    Nach erfolgreichen Monaten endete die erste Akademie der Arbeit mit der feierlichen Übergabe der Zertifikate an die 16 Fellows des ersten Jahrgangs 2017


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  • | Rückblicke

    ASEAN@50

    Das Bündnis südostasiatischer Staaten feiert seinen 50. Jahrestag


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  • Kontakt

    Leitung

    Marc Saxer

    Kontakt

    Katharina Gröne

    Referat Asien und Pazifik
    Friedrich-Ebert-Stiftung
    Hiroshimastraße 28
    10785 Berlin

    030 26935-7451

    E-Mail-Kontakt

    Ansprechpartner_innen zu spezifischen Themen finden Sie hier.

  • Expertise
    Bild: von FES 

    Im Mittelpunkt der Arbeit des Referats Asien und Pazifik steht die Förderung der demokratischen Entwicklung und der sozialen Dimension des Wirtschaftswachstums in Süd-, Südost- und Ostasien. Dem internationalen Dialog in Asien selbst sowie zwischen Asien und Europa und den Fragen der Krisenprävention misst die Stiftung in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung bei.

    Hier finden Sie unsere thematischen Ansprechpartner_innen

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  • Themen
    Bild: von High Tech- No Rights lizenziert unter CC BY-NC 2.0

    Handel und Sozialstandards

    In den vergangenen Jahren hat sich die Lebenssituation vieler Menschen in Südostasien verbessert: Der weltweite Bedarf an billigen Textilien, Schuhen und Elektronikprodukten sorgt in der Region für einen Wirtschaftsboom. Dadurch finden Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter zuvor ungeahnte Beschäftigungsmöglichkeiten. Beschleuniger dieser Entwicklung sind diverse internationale Handelsabkommen. 

    Sie gewähren asiatischen Entwicklungsländern bevorzugten Zugang zu Europas Märkten. Längst sind daher Länder wie Bangladesch, Kambodscha, Pakistan und Vietnam Mitglieder global agierender und Wertschöpfender Handelsketten. Allerdings bleiben sie, als bloße Produzenten, am unteren Ende der neoliberalen Hackordnung. Die Arbeit an Asiens Fließbändern und Nähmaschinen ist meist gefährlich, gesundheitsschädlich und oft nicht einmal menschenwürdig. Die FES Asien berät das Europäische Parlament im Rahmen eines Regionalprojektes Core Labour Standards Plus „CLS+“ im Bereich Arbeitsstandards in Handelsabkommen. Dabei verfolgt sie das Ziel, Handelsabkommen zwischen der EU und asiatischen Staaten mit verbindlichen Sozialklauseln und stärkeren Nachhaltigkeitskapiteln zu versehen. Neben den Kernarbeitsnormen liegt der Fokus auf Arbeitszeit, den Sicherheitsstandards und existenzsichernden Löhnen.

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    Ansprechpartnerin: Franziska Wehinger

    Bild: Mazar-e-Sharif von FES, Mirco Günther 

    Afghanistan

    15 Jahre nach Beginn der internationalen Intervention 2001 sieht sich Afghanistan zeitgleich massiven Veränderungen der militärischen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des Landes gegenüber. Diese turbulente Transition begann mit dem Jahr 2014, mit dem Ende der ISAF-Mission und der Präsidentschaftswahl, aus der eine Regierung der Nationalen Einheit, geführt von Präsident Ashraf Ghani und Regierungsvorstand Abdullah Abdullah hervorging. 

    Auch drei Jahre nach der Wahl, die die erste friedliche Machtübergabe in der Geschichte des Landes darstellte, ist Afghanistans Zukunft weiterhin ungewiss. Die Regierung der Nationalen Einheit ist mit vielfältigen Krisen konfrontiert und bleibt in erheblichem Maße auf die internationale Unterstützung angewiesen. Ohne starkes Engagement der internationalen Gemeinschaft werden die Erfolge der Aufbauzeit nicht zu halten sein. Die Fortsetzung der internationalen Hilfe ist daher von kritischer Bedeutung.

    Das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung kann im Jahr 2017 auf 15 Jahre Projektarbeit zurückblicken. Themen der sozialen Gerechtigkeit und grundlegende Verteilungsfragen der sich im Wandel begriffenen Gesellschaft Afghanistans wurden in den letzten 15 Jahren von Seiten der internationalen Gebergemeinschaft wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Aus diesem Grund unterstützt die FES Afghanistan den Erneuerungsprozess der größten afghanischen Gewerkschaft NUAWE, die auf knapp 40 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Das Ziel einer friedlichen Stabilisierung der Konflikte in Afghanistan kann nur erreicht werden, wenn die regionalen Nachbarn Afghanistans in den Friedensprozess eingebunden werden und ihn unterstützen. Mit ihrer Leitidee der kollektiven Sicherheit will das Projekt dazu beitragen, die in der Region vorherrschende Logik von Nullsummenspielen zu überwinden und dauerhafte Friedenslösungen für Afghanistan und die Region zu entwickeln. Die Gründe für Flucht sind vielfältig und komplex, auch und gerade im Fall von Afghanistan. Fluchtursachen zu verstehen ist wiederum die Voraussetzung dafür, Fluchtgründe zu verringern. Die FES Afghanistan produziert Studien, Informations- und Beratungsmaterialien für Medienschaffende, Entscheidungsträger und Multiplikatoren in Deutschland, Europa und Afghanistan, mit dem Ziel, dazu beizutragen, dass die komplexen Zusammenhänge der aktuellen Abwanderungs- und Rückkehrbewegungen von Politik und Gesellschaft besser verstanden und Lösungsansätze entwickelt werden, die die Bedürfnisse der Gesellschaften in den Herkunfts- und Aufnahmeländern sowie der Geflüchteten selbst berücksichtigen.

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    Ansprechpartner: Benjamin Reichenbach

    Bild: India 3 Gender 3 von: Trocaire Licence: CC BY 2.0

    Politischer Feminismus

    Globalisierung, Industrialisierung und die rasanten Wachstumszahlen in Asien haben Frauen zwar Zugang zu Arbeit und Bildung ermöglicht, allerdings sind die Arbeitsplätze der Frauen sind in der Regel unterbezahlt, gefährlich und sehr gesundheitsschädigend.

    Während der asiatischen Integration in den Weltmarkt wurden Frauenbewegungen in Asien zunehmend de-politisiert und deren Lebensbedingungen durch ihre Doppelrolle in Haushalt und Arbeitsplatz nicht einfacher. Das Regionalprojekt „Politischer Feminismus“ stellte eine Plattform her bestehend aus Frauen verschiedenster Bereiche der digitalen, aktivistischen oder arbeitnehmer-nahen. Das Projekt soll nicht nur einen regionalen Austausch ermöglichen, sondern einen asiatischen Narrativ der progressiven und jungen Frauenbewegung entwickeln. Als Teil eines globalen Projektes „Politischer Feminismus“ der Friedrich-Ebert-Stiftung soll diese Gruppe asiatischer Frauen auch globale frauenpolitische Debatten auf UN-Ebene maßgeblich beeinflussen.

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    Ansprechpartnerin: Cilia Ebert-Libeskind

    Bild: http://www2.fes-asia.org/training-for-young-politicians-in-southeast-asia-3/

    Soziale Demokratie in Asien

    Die Stärkung und Vernetzung sozialdemokratischer Akteure und Institutionen in der Region ist eine zentrale Voraussetzung für die Etablierung von sozialer Gerechtigkeit, guter Regierungsführung, Rechtsstaatlichkeit und der Partizipation aller gesellschaftlichen Gruppen am politischen Prozess. Im Rahmen des 2009 gegründeten und von der FES geförderten Netzwerks SOCDEM Asia vereinigen sich progressive politische Akteure aus 13 verschiedenen Ländern, die den Werten der Sozialen Demokratie verbunden sind, und eine Transformation in den Gesellschaften hin zu mehr Demokratie anstreben.

    Damit einher gehen die Ausweitung des sozialdemokratischen Diskurses und die Kommunikation progressiver Politikansätze. Eine regionale Kooperation sozialdemokratischer Akteure soll zur Erhöhung der Legitimität der einzelnen Partner führen und ihre nationalen Positionen verbessern.

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    Ansprechpartnerin: Maria Beihof

    Bild: von Fritz_Carraldo lizenziert unter CC BY-NC-SA 2.0

    Wirtschaft von Morgen

    Im Lichte ökonomischer, ökologischer und sozialer Herausforderungen richtet sich das Projekt „Wirtschaft von morgen“ auf die Zusammenführung progressiver Akteure aus Europa und Asien, um einen erfolgreichen und nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklungspfad zu begehen. Dieser orientiert sich an den Kriterien soziale Gerechtigkeit, Resilienz, Innovation und grünes Wachstum. Einschneidende Auswirkungen auf die Wirtschaft werden die Konsequenzen des Klimawandels haben, die, heute bereits spürbar, in den kommenden Jahren an Dramatik zunehmen werden. 

    Dürren, Überschwemmungen und wetterbedingte Ernteausfälle treffen vor allem die ärmsten Schichten der Bevölkerung und führen nicht nur zu menschlichen Katastrophen, sondern auch zu politischer Instabilität. Der steigende Energiebedarf der aufstrebenden Wirtschaften Asiens kann die Lage noch weiter verschlimmern. Deshalb gilt es, nachhaltige Lösungen für die Energiebeschaffung von morgen zu entwickeln und Politikveränderungen durch eine breite Koalition von gesellschaftlichen Akteuren anzustoßen. Energiesicherheit und Klimaschutz widersprechen sich nicht, sondern müssen in einem umfassenden Politikansatz gebündelt werden. Durch gezielte Veränderung von Politiken auf verschieden Ebenen sollen so die notwendigen Voraussetzungen für eine gute und grüne Gesellschaft für alle geschaffen werden. Ziel ist eine Wirtschaft, von der alle profitieren und die sich von allen Formen von Ausbeutung, ob menschlicher oder natürlicher, abwendet. Was eine solche Wirtschaft leisten muss und welche Ausprägungen sie haben sollte, gilt es im Rahmen eines inklusiven regionalen Diskurses zu erarbeiten.

    Economy of Tomorrow

    Climate change, energy and the environment

    Ansprechpartnerin: Regine Schubert

    Bild: von  Jörg Fimpel-Janning lizenziert unter CC BY-NC-SA 2.0

    Chinas Seidenstraßen-Initiative – sicherheitspolitische und soziale Auswirkungen

    Die Neue Seidenstraße (Silk Road Economic Belt) ist ein Teil der 2013 vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping vorgestellten Belt and Road-Initiative (BRI), mit der u.a. die Infrastrukturentwicklung und die wirtschaftliche Integration des Eurasischen Kontinents massiv vorangetrieben werden soll.  Die Erschließung der eurasischen Landmasse durch den Aufbau neuer Infrastruktur, wirtschaftlicher Verflechtungen und politischer Beziehungen ist eine lang angestrebte Vision der großen Peripherie-Staaten wie China, Indien und der alten Mächte Europas.

    Die Seidenstraßeninitiative wurde seit jeher als eine Chance für eine regionale wirtschaftliche Entwicklung gesehen. Der Wettbewerb um politischen Einfluss in den betroffenen Regionen wird jedoch auch mit den großen geopolitischen und ökonomischen Szenarien in Verbindung gebracht. Gerade in den Bereichen der Sicherheitspolitik und der sozialen Auswirkungen (social impact) dürfen die Konsequenzen der neuen Initiativen nicht unberücksichtigt bleiben und bedürfen neuer Formen der Kooperation.

    Kernthemen sind dabei unter anderem die Gefährdung sensitiver Infrastruktur durch militante Gruppierungen, der Einfluss auf existierende zwischen- und innerstaatliche Konflikte, externe Wirtschaftakteure und Investitionen und Projekte in gewachsenen gesellschaftlichen Strukturen. Hinzu kommen Sicherheitsrisiken die aus einem unausgeglichenen Wandel mit mangelnder Teilhabe, wirtschaftlicher Benachteiligung und zu rascher Öffnung der zum Teil abgeschieden liegenden Gebiete resultieren.

    Daher entwickelte die FES den Aufbau einer regionalen Arbeitslinie, in deren Rahmen die friedens- und sicherheitspolitischen Auswirkungen der chinesischen Silk Road Economic Belt-Initiative und daraus resultierende Kooperationspotenziale für die Region und Europa identifiziert werden sollen. Für deutsche und europäische Akteure soll damit eine fundierte Analyse über Realitäten, Auswirkungen, Gefahren und Risiken der chinesischen Initiative bereit gestellt werden, damit ein europäischer Handlungsrahmen entwickelt werden kann. Dabei sollen auch chinesische FES-Partner Konzepte zur Übernahme von Verantwortung Chinas in internationalen Fragen entwickeln. Die FES versucht zu erreichen, dass chinesische Expert_innen Konzepte für eine verantwortungsvolle Rolle Chinas in der Sicherheits-, Handels- und Nachbarschaftspolitik entwerfen und europäische Erfahrungen erkennbar in die Konzeptformulierung einfließen.

    Die FES ist vielerorts entlang des neuen Wirtschaftskorridors mit Büros vertreten. Als Stiftung, die sich für faire wirtschaftliche und soziale Entwicklungen stark macht und auf friedliche Lösungen und Kooperation bei der Bewältigung von Sicherheitsproblemen setzt, ist sie sehr gut aufgestellt um neuen Herausforderungen zu begegnen. Das Projekt der FES zu den Auswirkungen des Seidenstraßenprojekts hilft dabei, die neuen Herausforderungen auf regionaler und sub-regionaler Ebene früh zu erkennen und vor Ort das Bewusstsein für neue Risiken zu stärken. In Zusammenarbeit mit den Partnern in den Regionen können neue Lösungsansätze in der Zusammenarbeit gefunden werden.

    Studie über die Seidenstraße

    Publikation zur Seidenstraße und der EU

    Ansprechpartner: Knut Dethlefsen

  • Projektländer

    Projektländer

    Afghanistan

    Bild: Mazar-e-Sharif von FES, Mirco Günther 

    In Afghanistan ist die FES seit 2002 mit einem Büro in der Hauptstadt Kabul vertreten. Mit ihren Aktivitäten konzentriert sie sich auf Themen und Arbeitsbereiche, die strategische Bedeutung für die Stabilisierung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Konfliktbearbeitung und -transformation sowie die Partizipation zivilgesellschaftlicher Akteure an der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Afghanistans haben.

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    Bangladesch

    Bild: Academy of Work Fellows von FES Bangladesch 

    Die FES ist seit 2013 mit einem eigenen Büro in Dhaka vertreten. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Schaffung von Dialogplattformen zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen. Hierzu gehören Vertreter_innen von politischen Parteien, zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften, Medien und Wissenschaft. Die FES fördert zudem den regionalen Dialog mit den Nachbarländern und die Einbindung von Bangladesch in internationale Foren.

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    China

    Bild: Shanghai Skyline von Joan Campderrós-i-Canas lizenziert unter CC BY 2.0

    Bild:Bereits zu Beginn der in den 1980er Jahren von Deng Xiaoping eingeleiteten Reform- und
    Öffnungspolitik nahm die FES die Zusammenarbeit mit chinesischen Institutionen auf. Die FES versteht ihren Beitrag in China als integralen Bestandteil der wachsenden bilateralen Beziehungen zwischen verschiedenen Institutionen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China.

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    Indien

    Bild: India_GenderViolence von WFS lizenziert unter WFS

    Die FES ist in Indien bereits seit 1981 mit einem Büro vertreten. In unserer Projektstrategie nehmen die Herausforderungen und Widersprüche der innenpolitischen Entwicklung Indiens eine ebenso wichtige Rolle ein wie seine Bedeutung als regionales und globales Machtzentrum. Um der Größe und Vielfalt Indiens gerecht zu werden, arbeitet die Stiftung sowohl auf nationaler als auch regionaler und lokaler Ebene mit einer Vielzahl von Partnern aus Politik, Regierung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen.

    weitere Informationen

    Indonesien

    Bild: von jakartatravel lizenziert unter 86639901, Standard

    Die FES ist seit 1968 in Indonesien mit einem Büro vertreten. Seit dem Jahr 2013 ist das Koordinierende Ministerium für Menschliche Entwicklung und Kultur (Kemenko PMK) der Hauptpartner der FES in Indonesien. In Zusammenarbeit mit PMK und anderen lokalen Partnern führt die FES u.a. Programme und Studien zu den Themen: Soziale Sicherung, Armutsbekämpfung, nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Arbeit 4.0, Soziale Stadtentwicklung, Pluralismus und Toleranz sowie regionale und internationale Kooperation durch.

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    Japan

    Die Arbeit der FES in Japan konzentriert sich auf Außen-, Sicherheits- und Energiepolitik sowie die soziale Gestaltung der Globalisierung. Darüber hinaus unterstützt die FES den trilateralen Dialog zwischen Japan, Europa und den USA.

    FES-Büro in Japan

    Ansprechpartner in Japan:

    Dr. Sven Saaler

    0081-(0)3-6277-7551
    0081-(0)3-3588-6035
    E-Mail-Kontakt

    Kambodscha

    Bild: Phnom Penh von: Phalinn Ooi Licence: CC BY 2.0

    Angesichts des rasant wachsenden Textilsektors in Kambodscha, konzentriert sich die Arbeit der FES in Kambodscha auf Arbeitsbedingungen in Fabriken, den Aufbau von Gewerkschaften und Betriebsräten sowie der Einhaltung von Arbeitsstandards im EU-Präferenzabkommen mit Kambodscha.

    In Kambodscha unterhält die Friedrich-Ebert-Stiftung kein eigenes Landesbüro. Ansprechpartnerin für Fragen zu Kambodscha ist Franziska Wehinger.

    Korea

    Ziele der FES in Korea sind, gemeinsam mit Partnern aus Regierung und Verwaltung, Forschung und Lehre sowie Arbeitswelt und Zivilgesellschaft eine soziale und partizipative Demokratie zu fördern, eine sozial gerechtere Gestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung zu unterstützen und Beiträge zur Entspannung und Zusammenarbeit auf der koreanischen Halbinsel zu leisten. Die Stärkung der Interessen von Arbeitnehmer_innen  ist dabei ein wichtiges Anliegen der Projektarbeit, ebenso wie die Förderung der politischen und wirtschaftlichen Partizipation von Frauen, die insbesondere in der Arbeitswelt nach wie vor deutlich benachteiligt sind.

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    Malaysia

    Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt über das Büro der FES Indonesien progressive Akteure und Diskurse in Malaysia, um insgesamt demokratische Strukturen zu verfestigen sowie soziale Gerechtigkeit, Gender-Gerechtigkeit sowie gesellschaftspolitische Jugendarbeit im öffentlichen Diskurs und politischen Prozess stärker zu verankern.

    Ansprechpartner sind Sergio Grassi (FES Indonesien) und Regine Schubert (FES Berlin).

    Mongolei

    Bild: Mongolei von Baramsai Chadraaval 

    Die FES ist seit Mitte der 1990er Jahre in der Mongolei aktiv und unterstützt politische, wirtschaftliche und soziale Reformen mit dem übergeordneten Ziel, die demokratische Willensbildung und eine am Gemeinwohl ausgerichtete, demokratische politische Kultur zu fördern. Die Stärkung der Interessenvertretung der Arbeitnehmer_innen ist dabei ein besonderes Anliegen, ebenso wie die Schaffung einer gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in Politik und Gesellschaft.

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    Myanmar

    Bild: von Alexey Yusupov, FES 

    Die FES, die bereits seit 2004 mit Maßnahmen vor Ort aktiv ist, leistet Beiträge zur Stabiliserung der demokratischen Transition des Landes. Die Projektarbeit hat zum Ziel, demokratische und reformorientierte Kräfte in Staat und Zivilgesellschaft zu stärken, wobei u.a. die Denkfabrik Myanmar Institute of Strategic and International Studies (MISIS) und der Gewerkschaftsverband Confederation of Trade Unions of Myanmar dabei unterstützt werden, die Zukunft ihres Landes aktiv mitzugestalten. Seit 2014 ist die FES auch mit einem Landesbüro und einem entsandten Mitarbeiter in Yangon vor Ort präsent.

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    Nepal

    Bild: Buddhist Prayer Bell von FES Nepal lizenziert unter FES Nepal

    Die FES ist in Nepal seit 1995 aktiv. Sie begleitet und unterstützt den Demokratisierungs- und Friedensprozess in Nepal auf zentralstaatlicher, regionaler und lokaler Ebene. Sie arbeitet dabei eng mit Medien, Gewerkschaften, Universitäten und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen. Ein besonders wichtiger Partner der Arbeit sind politische Parteien.

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    Pakistan

    Bild: Feierlichkeiten zum 99. Internationalen Frauentag, Lahore, März 2010 von PATTAN – ‚Flussfähre‘, pakistanische Nichtregierungsorganisation lizenziert unter PATTAN

    Die FES ist seit 1986 in Pakistan tätig. Sie konzentriert sich auf die Themen und Arbeitsbereiche, die strategische Bedeutung für die Konsolidierung von Demokratie, Rechts- und Sozialstaatlichkeit haben. Ziel ist es, staatliche Institutionen leistungsfähiger und transparenter zu machen, demokratische Strukturen zu stärken, die Kompetenz politischer Mandats- und Entscheidungsträger_innen zu erhöhen und die Rechenschaftspflicht der Regierenden gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu stärken.

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    Philippinen

    Bild: von FES Philippinen 

    Bereits seit 1967 ist die FES mit einem eigenen Büro im Lande vertreten. Mit der Projektarbeit werden der laufende Demokratisierungsprozess begleitet und die progressiven Kräfte in Politik, Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen unterstützt.

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    Regionalbüro Singapur

    Bild: von Ursprungsseite

    Das "Büro für regionale Kooperation in Südost- und Ostasien" mit Sitz in Singapur ist in seiner Projektarbeit eng mit den FES-Landesbüros in Südost- und Ostasien verbunden. Es begleitet und fördert Integrationsprozesse in dieser Region und greift Themen auf, die sowohl in Asien als auch in Europa von gesellschaftspolitischer Aktualität und für die Beziehungen der beiden Kontinente von Relevanz sind. Schwerpunktthemen der regionalen Arbeit sind Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Sicherheits- und Medienpolitik.

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    Sri Lanka

    Thailand

    Bild: Fotoausstellung zur Umweltverschmutzung in Mae Moh von FES Thailand 

    Die FES ist bereits seit 1970 mit Projekten zur Förderung von Demokratie und sozialer Gerechtigkeit in Thailand vertreten. Derzeit konzentriert sie ihre Beratungsarbeit auf die Neuverhandlung des Gesellschaftsvertrages: In strategisch zentralen Sektoren wie Sicherheit, Medien und politische Bildung soll eine Neudefinition von Rollen und Arbeitsteilungen in einer demokratischen Gesellschaftsordnung ausgelotet werden. Dabei genießt das Projekt das Vertrauen von Partnern auch unterschiedlicher politischer Orientierung.

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    Vietnam

    Bild: Strassenszene in Hanoi von FES Hanoi 

    Die FES war die erste internationale Nichtregierungsorganisation, die 1990, symbolisch am 4. Oktober, ein Büro in Hanoi eröffnen konnte. Die besondere Beziehung zwischen Deutschland und Vietnam und die langjährige Zusammenarbeit der FES mit der KPV und dem Allgemeinen Bund der Werktätigen (ABW) sind zentral für die Arbeit der FES in Vietnam. Transparenz und Rechtsstaatlichkeit in Politik und Gesellschaft sowie die Unterstützung einer nachhaltigen und sozial ausgewogenen Entwicklung sind Kernthemen der Projektarbeit.

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    Zentralasien

    Die Länder Zentralasiens sind dem Referat Mittel-/Osteuropa, Südosteuropa, südlicher Kaukasus und Zentralasien zugeordnet. Die FES-Büros in Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan setzen sich für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und die Stärkung rechtsstaatlicher Strukturen ein.

    FES Zentralasien

    Ansprechpartner für die Projekte in Zentralasien:

    Dr. Dietmar Dirmoser

    030 2 69 35-7735 / -7740
    030 2 69 35-9250
    E-Mail-Kontakt

  • Praktikum
    Bild: Stifte von: StockSnap Licence: CC0 1.0

    Das Referat Asien und Pazifik der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin bietet interessierten Studierenden Praktika für drei Monate an.

    weitere Informationen

    Wenn Sie sich für ein Praktikum in einem unserer Auslandsbüros interessieren, nehmen Sie bitte mit der Büroleitung dort direkt Kontakt auf. Über die Vergabe eines Praktikums in einem FES-Auslandsbüro entscheidet die jeweilige Büroleitung vor Ort.

  • FES in Asien

    Soziale Demokratie und internationale Verständigung fördern

    Seit über 30 Jahren leistet die Friedrich-Ebert-Stiftung in Asien ihren Beitrag für eine stabile und friedliche Entwicklung sowie zur Vertiefung der Verständigung zwischen Deutschland, Europa und Asien. Dies liegt auch im europäischen und deutschen Interesse. Denn stärker als in der Vergangenheit haben lokale und regionale Krisen heutzutage globale Konsequenzen.

    Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit in Süd-, Südost- und Ostasien steht seit Beginn die Förderung der demokratischen Entwicklung und der sozialen Dimension des Wirtschaftswachstums. Dem internationalen Dialog in Asien selbst sowie zwischen Asien und Europa und den Fragen der Krisenprävention misst die Stiftung in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung bei.

    Die Friedrich-Ebert-Stiftung unterhält in Süd-, Südost- und Ostasien 14 Landesbüros, und ein Büro für regionale Aktivitäten in Singapur, in denen 18 entsandte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 100 lokale Fach- und Verwaltungskräfte tätig sind. In ihrer Arbeit kooperiert die Stiftung mit einer Vielzahl von staatlichen Institutionen, Kommunen, Gewerkschaften, Parteien, sozialen Bewegungen, Nichtregierungsorganisationen, Medien- und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie internationalen Organisationen.

    Weitere Informationen

Publikationen

Ghaus, Khalida; Memon, Manzoor Hussain; Iqbal, Muhammad Asif

Trade and compliance of labour standards in global supply chains

A case study of Pakitan
Islamabad

Publikation herunterladen (2 MB, PDF-File)


Sherani, Sakib

Institutional reforms in Pakistan

The missing piece of the development puzzle
Islamabad

Publikation herunterladen (950 KB, PDF-File)


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