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Die Staatlichen? Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Polen

Das vierte Impulspapier aus der Reihe zum Stand des ÖRR in Europa beleuchtet die Entwicklung in Polen.

Jas-Koziarkiewicz, Marta; Stasiak-Jazukiewicz, Ewa

Die Staatlichen?

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Polen
Bonn, 2021

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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) in Polen, sowohl der Fernsehsender Telewizja Polska S.A. (TVP) als auch der Hörfunksender Polskie Radio S.A., befindet sich auf einem kritischen Weg. Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern stehen die Sender unter Konkurrenz- und Digitalisierungsdruck. Doch die größten Gefahren drohen den Sendern von der gestiegenen finanziellen Abhängigkeit und dem Einfluss aus der Politik.

Die beiden Politik- und Medienwissenschaftlerinnen von der Universität Warschau, Prof. Dr. Ewa Stasiak-Jazukiewicz und Dr. Marta Jas-Koziarkiewicz, behandeln in dem vorliegenden Impulspapier implizit die Frage, ob sich der ÖRR in Polen zu einem staatlichen Medium entwickelt. Sie zeichnen u. a. die legislativen und strukturellen Eingriffe insbesondere der PiS-Regierung nach und kommentieren ihre Auswirkungen. Durch aktuelle Beispiele wird die Politisierung konkret und gibt Anlass zur Sorge. Am Ende des Impulspapiers „Die Staatlichen? Öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Polen“ stehen zahlreiche Vorschläge und Empfehlungen, um den eingeschlagenen Weg zu korrigieren.


Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Polen


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Ansprechperson

FES Medienpolitik
Katrin D. Dapp 
Katrin.Dapp(at)fes.de

Länder / Regionen:
Europa | Polen

Die Autorinnen

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