Archiv der sozialen Demokratie

Dr. Philipp Kufferath

Beruflicher und akademischer Werdegang

Seit 04/2017: Referent der Friedrich-Ebert-Stiftung im Archiv der sozialen Demokratie, Referat Public History

Seit 10/2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung, Deutsche Sporthochschule Köln  

Seit 03/2016: Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Archiv für Sozialgeschichte (AfS) der Friedrich-Ebert-Stiftung

02/2016: Promotion zum Dr. phil. an der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Thema der Dissertation: Peter von Oertzen (1924-2008). Eine politische und intellektuelle Biographie

06/2015-10/2016: Besucherbetreuung in historischen Gedenkstätten in Berlin: Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Gedenkstätte Stille Helden.

11/2009-12/2011: Wissenschaftliche Hilfskraft am Göttinger Institut für Demokratieforschung

10/2009-07/2015: Promotionsstudium an der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen

10/2003-03/2009: Studium der mittleren und neueren Geschichte, Medien- und Kommunikationswissenschaft und Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen (Abschluss: Magister Artium)      

10/2001-09/2003: Studium der neueren und neuesten Geschichte, Soziologie und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Stipendien und Auszeichnungen

2018: Preis für niedersächsische Landesgeschichte der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen

2016: Christian-Gottlob-Heyne-Preis der Georg-August-Universität Göttingen

2014-2015: Abschlussstipendium der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen

2011-2014: Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung

2011: Exposé-Stipendium der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen

 

Publikationen

Monografien

Geschichte der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bonn 2019 (Gemeinsam mit Jürgen Mittag) [In Vorbereitung]

Peter von Oertzen (1924-2008). Eine politische und intellektuelle Biografie, Göttingen 2017.

Rezensiert in: Süddeutsche Zeitung vom 11.12.2017 (Rudolf Walther); Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.1.2018 (Petra Weber); Rundblick vom 21.3.2018 (Klaus Wallbaum); Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte 4/2018 (Klaus-Jürgen Scherer); Globkult.de vom 14.5.2018 (Holger Czitrich-Stahl); Express. Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit 11/2017 (Rudolf Walther); Das Historisch-Politische Buch 2/2018 (Eberhard Grünert); Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung 2/2018 (Thilo Scholle); Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit 4/2018 (Norbert Seitz); Jahrbuch Extremismus & Demokratie 30 (2018) (Thomas Noetzel); Niedersächsisches Jahrbuch für Landesgeschichte 90 (2018) (Teresa Nentwig); Arbeit - Bewegung - Geschichte. Zeitschrift für historische Studien 2019/I (Uli Schöler); Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung Nr. 117, März 2019 (Holger Czitrich-Stahl); Sehepunkte 03/2019 (Felix Lieb); Historische Zeitschrift, Bd. 308/2 (2019) (Matthias Oppermann)

Sammelbände

  • Demokratie praktizieren. Arenen, Prozesse und Umbrüche politischer Partizipation in Westeuropa im 19. und 20. Jahrhundert. Archiv für Sozialgeschichte, Band 58 (2018) (Als geschäftsführender Herausgeber für die Friedrich-Ebert-Stiftung, zusammen mit Beatrix Bouvier/Kirsten Heinsohn/Thomas Kroll/Anja Kruke/Friedrich Lenger/Ute Planert/Dietmar Süß/Meik Woyke)
  • Sozialgeschichte des Kapitalismus im 19. und 20. Jahrhundert, Bonn 2017 (Als Hrsg. zusammen mit Friedrich Lenger)
  • Gesellschaftswandel und Modernisierung, 1800 2000. Archiv für Sozialgeschichte, Band 57 (2017) (Als geschäftsführender Herausgeber für die Friedrich-Ebert-Stiftung, zusammen mit Beatrix Bouvier/Anja Kruke/Friedrich Lenger/Ute Planert/Dietmar Süß/Meik Woyke/Benjamin Ziemann)
  • Sozialgeschichte des Kapitalismus im 19. und 20. Jahrhundert. Archiv für Sozialgeschichte, Band 56 (2016) (Als geschäftsführender Herausgeber für die Friedrich-Ebert-Stiftung, zusammen mit Beatrix Bouvier/Anja Kruke/Friedrich Lenger/Ute Planert/Dietmar Süß/Meik Woyke/Benjamin Ziemann)

Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden

  • Einleitung: Krisendiagnosen, Meistererzählungen und Alltagspraktiken. Aktuelle Forschungen und Narrationen zur Demokratiegeschichte in Westeuropa, in: Archiv für Sozialgeschichte 58 (2018), S. 3-20.
  • Kinderschutzkommissionen und Arbeiterwohlfahrt. Die Transformation der sozialistischen Wohlfahrtspolitik zwischen 1914 und 1922, in: Uli Schöler/Thilo Scholle (Hrsg.): Weltkrieg. Spaltung. Revolution. Sozialdemokratie 1916–1922, Bonn 2018, S. 420-431.
  • Strategische Diskurse und informelle Netzwerke der Linken über Organisationsgrenzen hinweg. Peter von Oertzen (1924-2008) als sozialdemokratischer Politiker und sozialistischer Intellektueller, in: perspektivends. Zeitschrift für Gesellschaftsanalyse und Reformpolitik 34 (2017), H. 2, S. 87-94. 
  • Biografien zu Wilhelm Pieck und Albert Wiebach, in: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf (Hrsg.): Abgesägt. Im Nationalsozialismus verfolgte Kommunalpolitikerinnen und -politiker 1933–1945, Berlin 2016, S. 50–53 u. 58–61. 
  • Tagungsbericht: Gewerkschaftspolitik in den langen 1970er Jahren. Ein Workshop zur Edition »Quellen zur Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung im 20. Jahrhundert«. Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, 7.-8.9.2014, in: H-Soz-Kult, 17.01.2015
  • Netzwerke als strategische Allianzen und latente Ressource. Etablierungsversuche der linken Opposition im SPD-Milieu nach 1945, in: Archiv für Sozialgeschichte 53 (2013), S. 245-268.
  • Ohne methodisches Netz und doppelten theoretischen Boden. C. Wright Mills‘ Kritik der soziologischen Denkweise, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 2/2012, S. 138-142.
  • Peter von Oertzen. Studien und politische Lehrjahre in Göttingen, in: Franz Walter/Stine Marg (Hrsg.): Göttinger Köpfe. Und ihr Wirken in die Welt, Göttingen 2012, S. 238-245.
  • Traditionsballast und Orientierungszwist. Die Hintergründe des Richtungsstreits innerhalb der LINKEN, in: Alexander Hensel /Daniela Kallinich/Katharina Rahlf (Hrsg.): Gesellschaftliche Verunsicherung und politischer Protest. Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2011, Stuttgart 2012, S. 96-99.
  • Die seltsame Popularität des Nonkonformismus [Rezension zu: Sag die Wahrheit! Warum jeder ein Nonkonformist sein will, aber nur wenige es sind. Merkur-Sonderheft 9/10 2011], in: ebd., S. 218-220.
  • Intellektuelle 2.0 [Tagungsbericht zu: Öffentlichkeit, Medien und Politik – Intellektuelle Debatten und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Kommunikation, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, 14.-15.2.2011], in: ebd., S. 221-223.
  • Vom Parteinachwuchs der SPD zum Protagonisten der Neuen Linken. Die Geschichte des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (1946-1968), in: Klaus Kinner (Hrsg.): Linke zwischen den Orthodoxien. Von Havemann bis Dutschke, Berlin 2011, S. 118-126.
  • Das Göttinger Institut für Demokratieforschung – Selbstverständnis, in: Alexander Hensel/Daniela Kallinich/Katharina Rahlf (Hrsg.): Parteien, Demokratie und gesellschaftliche Kritik. Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2010, Stuttgart, S. 11-37 (gemeinsam mit David Bebnowski, Jöran Klatt, Robert Lorenz und Michael Lühmann)
  • Politische Korrekturen. Die aktuelle Wiederkehr der Kritik der Politischen Korrektheit, in: ebd., S. 239-241, www.demokratie-goettingen.de/blog/politische-korrekturen
  • Die Gegenwart der Vergangenheit [Rezension zu: Tony Judt; Das vergessene 20. Jahrhundert. Die Rückkehr des politischen Intellektuellen, München 2010], in: ebd., S. 346-348.
  • Der Sozialistische Bund und die linkssozialistischen Ursprünge der Neuen Linken in den 196oer Jahren, in: Christoph Jünke (Hrsg.): Linkssozialismus in Deutschland. Jenseits von Sozialdemokratie und Kommunismus?, Hamburg 2010, S. 186-205.
  • Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS), in: Bernd Hüttner/Marcel Bois (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte einer pluralen Linken. Heft 1: Theorien und Bewegungen vor 1968, Berlin 2010, S. 38-41.

 

Vorträge

  • Peter von Oertzen – eine politische und interlektuelle Biographie. Buchvorstellung und Podiumsdiskussion mit Wolfgang Jüttner, Katharina Andres und Klaus Wettig, Forum für Politik und Kultur, Gartensaal Hannover, 26.4.2019.
  • Sozialdemokratische Netzwerke zwischen Wissenschaft und Politik. Tagung: Arbeiterbewegung und soziale Frage heute. Tagung zur Erinnerung an Helga Grebing, Bochum, 27./28.2.2019.
  • Wer war Peter von Oertzen? Buchvorstellung: Politische Runde der VHS Wuppertal, 18.2.2019.
  • Peter von Oertzen – Eine politische und intellektuelle Biographie. Buchvorstellung, SPD Göttingen, Literarisches Zentrum Göttingen, 14.2.2019.
  • Die Arbeiterwohlfahrt zwischen Frauenbewegung und Weimarer Sozialstaat. Tagung: Revolution und Demokratiegründung 1918/19, Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin, 9.11.2018.
  • Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt. Eine Forschungs- und Buchprojekt. Tagung: Kurz vor 100… und ein Blick darüber hinaus. Kinder- und Jugendhilfe 2019ff. AWO Bundesverband, Haus Humboldtstein, Rolandseck, 31.10.2018.
  • Marsch in die Institutionen? Peter von Oertzen und die Neue Linke in der SPD um 1968. Gesprächskreis Geschichte, gemeinsam mit Michael Vester, Christoph Zöpel und Jeanette Seiffert, Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, 29.8.2018.
  • Sozialismus im Spannungsfeld von Staatsdoktrin, Antikommunismus und radikaler Utopie. Tagung: Vermessungen einer Intellectual History der frühen Bundesrepublik, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, 30.11./1.12.2017. 
  • Zwischen studentischem Protest, konservativer Gegenwehr und strukturellen Abhängigkeiten. Peter von Oertzen und die niedersächsische Hochschulpolitik 1970–1974. Tagung: Die ›langen‹ 1960er Jahre in Niedersachsen und Bremen. Arbeitskreis für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen, 4.11.2017.  
  • Netzwerke, Lernprozesse und Traditionsstiftung. Peter von Oertzen und die Erfahrungswelten der Weimarer Zwischengruppen nach 1945. Tagung: Linke Zwischengruppen. Vor, mit und jenseits der Neuen Linken in beiden deutschen Staaten, Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg, 12./13.10.2017.
  • Soziale Milieus und Verbandsidentität. Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt seit 1919. Kolloquium Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften, Universität Bielefeld, 14.7.2017.
  • Zwischen kommunaler Verankerung und verbandlicher Zentralisation. Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt in der Weimarer Republik. "Roadshow" Novemberrevolution 1918/19, Haus am Dom, Frankfurt, 5.7.2017.
  • Selbstverortung und Distinktion. Theoriedebatten innerhalb der SPD 1965–1980. Tagung: Der Zauber der Theorie – Die Geschichte der Ideen in der Neuen Linken 1945 bis heute, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, 3./4.7.2017. 
  • Die Institutionalisierung der Arbeiterwohlfahrt zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik. Begründungszusammenhänge und Krisenwahrnehmungen. Colloquium "Weltkrieg. Spaltung. Revolution - Sozialdemokratie 1916 1922, Berlin, 16./17.2.2017.
  • Peter von Oertzen (1924-2008). Eine politische und intellektuelle Biographie. Workshop für Nachwuchswissenschaftler, Willy Brandt Stiftung, Berlin, 27.6.2016.
  • Selbstverständnis und Perzeption eines politischen Intellektuellen im Spannungsfeld von Sozialwissenschaft, Parteipolitik und linken Netzwerken. Tagung: „Selbstentwürfe“. Neue Perspektiven auf die politische Kulturgeschichte des Selbst im 20. Jahrhundert, Georg-August-Universität Göttingen, 2.6.2016.
  • Strategische Diskurse und informelle Netzwerke der Linken über Organisationsgrenzen hinweg. Peter von Oertzen (1924-2008) als sozialdemokratischer Politiker und sozialistischer Intellektueller. Fachgespräch: Geschichte im 20. Jahrhundert, Friedrich-Ebert-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin, 5.12.2015.
  • Das strapazierte Band der Solidarität. Soziale Ungleichheit und einzelgewerkschaftliche Konkurrenz im DGB. Konferenz: 150 Jahre Solidarität im Wechsel der Zeiten, DGB Sachsen, Leipzig, 27.9.2015.
  • Peter von Oertzen (1924-2008). Eine politische und intellektuelle Biographie. Workshop: Erforschung sozialdemokratischer Biografien. Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 19.6.2015.
  • Von der Systemtransformation zum Krisenmanagement? Peter von Oertzen und die sozialdemokratische Programmatik nach dem Boom. Tagung: Gesellschafts-, Politik- und Kulturgeschichte der sozialen Demokratie und ihrer Bewegungen. Neue Beiträge zur Geschichte des sozialen Wandels, Abteilung Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 11.6.2015
  • Zwischen sozialistischer Strategie und sozialdemokratischer Pragmatik. Zur Biografie des intellektuellen Politikers Peter von Oertzen (1924-2008). Forschungskolloquium, Historisches Institut, Fernuniversität Hagen, 21.10.2014.
  • Netzwerke in der SPD nach 1945 zwischen antikommunistischer Reformorientierung und linkssozialistischer Opposition. Autorenworkschop, Archiv für Sozialgeschichte, Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 22.11.2012.
  • Differierende Leseerwartungen an politische Biographien und das Legitimationsdilemma eines politischen Standorts des Biographen. Internationale Konferenz: »Legitimationsmechanismen des Biographischen: Kontexte | Akteure | Techniken | Grenzen«, Bergische Universität Wuppertal, 21.9.2012.  
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