Studie: Die Debatte um den Klimaschutz

Mythen, Fakten, Argumente

Extreme Wetterereignisse in immer häufigerer Zahl, die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre, der massive Verlust von Tier- und Pflanzenarten – der Klimawandel ist eine globale Menschheitsfrage und eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Seine Auswirkungen werden immer spürbarer. Dass ein Umsteuern unvermeidlich ist, darin besteht weitgehend gesellschaftlicher Konsens.

Vermeintliche Zielkonflikte

Doch die Transformation hin zu einer (nahezu) emissionsfreien Wirtschaft und Gesellschaft ist mit einer ganzen Reihe von Herausforderungen verbunden.  Zunehmend rücken die ökonomischen und sozialen Kosten dieses notwendigen Transformationsprozesses in den Fokus. Dabei wird Klimaschutz oft gegen Wohlstand, wirtschaftliche Entwicklung und Arbeitsplätze ausgespielt. Teils werden sogar interessensgeleitete Zweifel gesät, um den Eindruck zu erwecken, die Wissenschaften seien, was den "menschengemachten" Klimawandel angeht, uneins.

Zehn zentrale Kritikpunkte werden analysiert

Die Autor_innen knüpfen an diesem vermeintlichen Zielkonflikt an, indem sie die Konfliktfelder aufzeigen und zehn zentrale Kritikpunkte faktenbasiert analysieren. Sie widerlegen Behauptungen, die sich hartnäckig im öffentlichen Diskurs halten, und bestätigen, dass in Deutschland in einigen Sektoren noch enormer Handlungsbedarf besteht. Vor allem aber zeigen sie, dass eine zukunftsorientierte Energie- und Klimapolitik im Einklang mit Wohlstand und sozialem Fortschritt möglich ist. Vorausgesetzt es werden die richtigen Maßnahmen ergriffen.

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Wenn Deutschlands Anteil am Klimawandel eher gering ist, wie können wir dann das Klima retten?

Wenn Deutschland Kohlekraftwerke abschaltet, wird dann mehr Kohlestrom aus Polen und Atomstrom aus Frankreich importiert?

Ist eine Stromversorgung ausschliesslich mit Erneuerbaren Energien technisch machbar?

Bringt ein schneller Ausstieg aus der Kohle für die Beschäftigten und betroffenen Regionen unzumutbare Härten mit sich?

Führt die Energiewende zu höheren Strompreisen, die Ärmere mehr belasten als Reiche?

Gehen durch die Energiewende Arbeitsplätze in der Industrie verloren?

Zerstört die Verkehrswende die Automobilwirtschaft in Deutschland?

Brauchen Klimatechnologien mehr Energie und Ressourcen als sie einsparen? Schwerpunkt: Elektroautos

Ist die energetische Gebäudesanierung schuld an Baukosten- und Mietpreissteigerung, an Verdrängung und Gentrifizierung?

Gefährdet klimafreundliche, ökologische Landwirtschaft die Ernährungssicherheit in Deutschland?

Kontakt zur Studie

Max Ostermayer
Referent für Klima-, Umwelt-, Energie- und Strukturpolitik in der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik

+49 (0) 30 26935 8319
max.ostermayer(at)fes.de

Thomas Absmayr
Referent für Klima- und Energiepolitik im Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika

+49 (0) 30 26935 7468
Thomas.Absmayr@fes.de

Presse-Info

Sina Dürrenfeldt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik

+49 (0) 30 26935 8321
sina.duerrenfeldt(at)fes.de


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