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11.11.2021

Auf dem Weg zu einer European Digital Public Sphere. Ein Blog-Projekt auf Social Europe

Dem europäischen Zusammenhalt würde mehr Austausch zwischen den Bürger_innen gut tun. Plattformbetreiber aus den USA und China stellen uns digitale Begegnungsräume, wie Instagram und TikTok zur Verfügung, doch sie befördern nicht den demokratischen Diskurs, eher Polarisierung und Spaltung. In einer alternativen European Digital Public Sphere könnte der europäischen Öffentlichkeit Raum gegeben werden zur Teilhabe, Innovation und Gestaltung nach eigenen, menschenfreundlichen Werten. Das Blog-Projekt verfolgt diese Ideen.



Eine europäische Öffentlichkeit zu ermöglichen, die jenseits der einzelnen Staaten die europäische Integration voranbringt und dem Zerfall der großen europäischen Idee, auch der medialen Polarisierung (Desinformation, Hate Speech), entgegen wirkt, ist eine der großen Herausforderungen für die EU. Hierzu wird nach einer europäischen alternativen Medienplattform, einer European Digital Public Sphere (EDPS), verlangt, die eine digitale Souveränität Europas und Unabhängigkeit von Plattformgiganten schafft.

Die Grundlagen – Werte, Regeln, Governance Strukturen und Umsetzungsschritte – einer neuen, auf die Öffentlichkeit und die Bürger_innen Europas ausgerichteten EDPS werden bisher an vielen Stellen, insbesondere in der Wissenschaft und in der Zivilgesellschaft, diskutiert. Die bisherigen Erkenntnisse und Ideen in einen größeren Kreis zu tragen und damit den politischen Willen zur Umsetzung einer EDPS zu stärken, ist Anliegen dieses Blog-Projekts.

Die Artikel erscheinen seit dem 11. November 2021 auf  Social Europe in Englisch. Sie werden auf der Konferenz "Digitaler Kapitalismus" am 17. November 2021 um 11.00 Uhr auf einem Forum mit MdEP Petra Kammerevert und Prof. Dr. Leonhard Dobusch mit den Teilnehmer_innen diskutiert. Zur Anmeldung
 


Ansprechperson

FES Medienpolitik, Katrin D. Dapp  Katrin.Dapp(at)fes.de

Europa

Medienpolitik


Demokratisches Europa

Eine Politik für Europa muss in erster Linie von den Bürger_innen Europas getragen werden. Wir wollen daher wissen, welche Erwartungen die Menschen an die EU haben. Momentan ist eine kritische Einstellung weit verbreitet. Wie muss sich die EU verändern, damit das Vertrauen in sie wieder wächst? Wie kann die EU fairer, demokratischer und inklusiver gestaltet werden? Vor allem im Rahmen der politischen Bildung wollen wir einen Beitrag leisten, um ein Europa des Zusammenhalts zu befördern.

Gesamtkoordination

Dr. Ralf Hexel

030 26935-7711
Ralf.Hexel(at)fes.de

Ansprechpartnerin

Adriana Hornung

030 26935-7709
Adriana.Hornung(at)fes.de

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