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Die Wanderausstellung „Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt die Bedeutung der Demokratie für die Gesellschaft auf und thematisiert die Gefahr, die vom Rechtsextremismus für Demokratie und Menschenwürde ausgeht.
Ziel der Ausstellung ist es, die Besucher*innen für die Thematik zu sensibilisieren, sie an zentrale Begriffe und Probleme heranzuführen und sie zu ermutigen, ein starkes Zeichen für die Demokratie zu setzen. Denn eine lebendige Demokratie ist der wirksamste Schutz gegen Extremismus.
Die Ausstellung kann gerne in Schulen, Vereinen oder Institutionen gezeigt werden. Sie ist geeignet für Einzelbesucher_innen, Schulklassen oder Gruppen ab einem Alter von 14 Jahren und wird kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Hinweis: Die Ausstellung ist bis Mitte März 2027 bereits durchgehend belegt. Anfragen sind erst für spätere Zeiträume wieder möglich. (Stand: März 2026)
Drei Stelen vermitteln Kernbotschaften zu Demokratie, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Anwerbestrategien für Jugendliche. Anna und Samir, zwei fiktive Jugendliche, führen durch die Ausstellung und stellen Alltagsbezug her.
Ein Medientisch bietet vertiefende Infos zu Themen wie Antisemitismus oder Frauen in der rechten Szene, Videos mit Zeitzeug:innen und Betroffenen sowie Hinweise zu lokalen Entwicklungen und Anlaufstellen für Engagement.
Gestaltete Würfel dienen als Sitzgelegenheit und Interaktionselement: Ihre Seiten enthalten Fragen, Aufgaben und Schlüsselworte zur Demokratie und regen Besucher:innen zu Gespräch und Reflexion an.
Die Ausstellung benötigt ungefähr 50 qm Fläche, ist jedoch sehr flexibel stellbar. Die Ausstellung wird von einer durch die FES beauftragten Firma gebracht, auf- und auch wieder abgebaut.
Es besteht die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit Ihrer Einrichtung eine Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung durchzuführen. Diese besteht üblicherweise aus einem Vortrag und anschließender Diskussion zum Thema "Was tun! Demokratie- und Menschenrechtsbildung über und gegen Rechtsextremismus heute", der die Inhalte der Ausstellung mit regionalem Bezug vertieft. Auf Wunsch können aber auch gemeinsam alternative Formate erarbeitet und umgesetzt werden.
Zusätzlich zur Ausstellung gibt es einen ausführlichen Leitfaden, mit dem sich Lehrkräfte, Schüler*innen, Ausleiher*innen darauf vorbereiten können, durch die Ausstellung zu führen. Außerdem bietet dieser die Möglichkeit, bestimmte Themen zu vertiefen.
Wir empfehlen einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen. Nach Absprache kann davon abgewichen werden. Wir bitten um eine feste Ansprechperson vor Ort, die für die Dauer der Ausstellung in der Einrichtung verantwortlich ist. Die Ausstellung sollte im Rahmen der Öffnungszeiten der Schule bzw. Einrichtung öffentlich zugänglich sein.
Katharina van Zanten