Fritz-Erler-Forum

Bild: von FES / Tarek Noor 

Unsere Themen

Bild: von Frank Eppler 

Gerechte internationale Politik

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Außenpolitik gleich Innenpolitik? Leichter gesagt, als verstanden. Auch die Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen scheinen angesichts der komplexen globalen Strukturen und Entwicklungen gering. Als Fritz-Erler-Forum zeigen wir  Zusammenhänge auf und diskutieren sie mit den Bürger_innen. Wenn Baden-Württemberg den Ausbau von Autobatterien und Elektroautos diskutiert, ist das eine unmittelbare Reaktion auf die Produktionsverlagerung wichtiger Elemente der Autoindustrie in asiatische Staaten. Beim Kampf um die Einhaltung von sozialen Mindeststandards  kann man nicht an Landesgrenzen halt machen, wenn die Vorstufen der Herstellung außerhalb Europas liegen. Wenn wir Fluchtursachen diskutieren, wollen wir die Motivation der Menschen, die zu uns kommen, besser verstehen und Ideen entwickeln, was Politik machen muss, damit die Welt gerechter wird.  Es geht darum, zu verstehen, dass nicht nur die Probleme global sind, sondern auch Lösungen. Dabei nutzen wir das weltweite Netz der Friedrich-Ebert-Stiftung, um Expertise und Perspektiven des „Globalen Südens“ zu Wort kommen zu lassen.

Bild: von Fritz-Erler-Forum der FES  

Jugend und Politik

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Demokratie braucht auch junge Demokratinnen und Demokraten! Mit verschiedenen Aktivitäten engagiert sich das Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg in der Politischen Bildung und Förderung von Jugendlichen.

Wir möchte junge Menschen für Politik zu interessieren, die Bereitschaft zur aktiven Teilhabe stärken und jungen politischen Nachwuchs qualifizieren. Mit unseren Angeboten wollen wir Jugendliche informieren, mit ihnen gesellschaftlich brisante Themen diskutieren und Politik erlebbar machen. Unsere Angebote richten sich an Jugendliche sowie an Lehrerinnen und Lehrer, jugendpolitisch Verantwortliche und Aktive in der Jugendbildungsarbeit. In Planspielen, Worldcafés und Diskussionsrunden zu Themen wie Kommunalpolitik, Europa und EU, Flucht, Migration, Integration wollen wir mit jungen Menschen ins Gespräch kommen und deren Perspektiven mit politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern diskutieren.

Bild: von Fritz-Erler-Forum der FES  

Soziale Teilhabe

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Ziel der Sozialen Demokratie ist es, allen Bürger_innen eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Unabhängig von Geschlecht, nationaler oder sozialer Herkunft, Religion, sexueller Ausrichtung oder Alter: Jeder Bürger muss die gleichen Chancen haben. Chancenungleichheit stellt eine Gefahr für unseren sozialen Zusammenhalt und unser demokratisches System dar.

Gerechte und am Prinzip der Chancengleichheit orientierte Bildungspolitik ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen für soziale Teilhabe. Unser Anliegen ist es, mit möglichst vielen bildungspolitischen Akteuren ins Gespräch zu kommen und mögliche Reformvorschläge zu diskutieren. Dabei reicht das Themenspektrum von der vorschulischen Erziehung bis hin zur beruflichen Bildung. Es geht uns um die Unterstützung und Weiterentwicklung von Konzepten einer qualitätsbewussten und integrativen Bildungspolitik.

Auch in anderen Bereichen fördert das Fritz-Erler-Forum den Dialog zwischen politischen und gesellschaftlichen Akteuren zur Entwicklung fortschrittlicher Konzepte zum sozialen Zusammenhalt. Wir thematisieren unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den demografischen Wandel unserer Gesellschaft sowie die Integration von Zugewanderten. weiter

Bild: von FES Landesbüro Hessen 

Gute Arbeit

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„Gute Arbeit“ ist mehr als faire Bezahlung. Es beinhaltet soziale Absicherung, Gestaltungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, Anerkennung, Sinnhaftigkeit der Tätigkeit, Gesundheit am Arbeitsplatz und Zukunftssicherheit. In dieser Definition umfasst „Gute Arbeit“ sowohl die Textilarbeiterin in Bangladesch als auch den Webdesigner in Freiburg, den Minenarbeiter in Bolivien als auch die Sekretärin in Mannheim. Eine der größten Herausforderungen an die „Arbeit von Morgen“  ist die Digitalisierung. Trotz dem in bundesdeutschen Vergleich noch sehr hohen Anteil an festangestellten Arbeitsverhältnissen, macht die Informalisierung von Arbeit auch nicht vor dem „Ländle“ halt, wie man z.B. an der Stuttgarter Kreativszene sehen kann.  Am meisten gefährdet sind Arbeitsplätze, die sich in absehbarer Zukunft digitalisieren lassen. Andere Arbeiten, die zum Beispiel hohe Flexibilität, Empathie und andere soziale Kompetenzen sind weniger gefährdet. Darauf müssen sich Staat, Gesellschaft und Betriebe einstellen und entsprechend, fördern, umschulen, ausbilden – sprich: Politiken formulieren. Das Fritz-Erler-Forum versteht sich als Plattform zur Debatten rund um das Thema „Arbeit der Zukunft“. Neben offenen Debatten ist auch der Dialog zwischen Gewerkschaften und Politik wichtig, den das Fritz-Erler-Forum durch einen regelmäßigen Gesprächskreis fördert.

Weiter zu "Zukunft und Gerechtigkeit" sowie den "Stuttgarter Mittagsgesprächen" weiter

Bild: von FEF 

Kommunale Politik gestalten

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Kommunalpolitische Angebote 2018

Wer etwas bewegen will, muss wissen wie! In der Kommunal- Akademie Baden-Württemberg vermitteln wir nicht nur Sach- und Fachwissen, sondern auch Methodenkompetenzen.

 

Seminar „Ich will Bürgermeister_in werden! Aber wie?“

Sa. 14. Juli 2018 in Freiburg www.fes.de/lnk/bm140718

Sa. 20. Oktober 2018 in Stuttgart www.fes.de/lnk/bm201018

SommerAkademie Baden-Württemberg 2018

Fr. 6. bis So. 8. Juli 2018 in Herrenberg-Gültstein

Europa kommunal – lebendig, nah, gemeinsam www.fes.de/lnk/sak2018

Turboworkshops für Frauen KommunalGestalten.

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik Für angehende Gemeinderätinnen und diejenigen, die darüber nachdenken

Mi. 6. Juni 2018 in Stuttgart www.fes.de/lnk/gemeinderaetin2

Mi. 10. Okt. 2018 in Freiburg www.fes.de/lnk/gemeinderaetin3

Do. 8. Nov. 2018 in Meckenbeuren www.fes.de/lnk/gemeinderaetin4

Turboworkshop Sorgende Gemeinschaften

Do. 14. Juni 2018 in Emmendingen www.fes.de/lnk/sorgendegemeinschaftenemmendingen

Grundkurs KommunalGestalten (Herbst)

Mi. 14. bis Sa. 17. November 2018 – Teilnahmepauschale 150.-EUR

in Herrenberg-Gültstein www.fes.de/lnk/ka2018c

Turboworkshops zu den Themen

  • Den demographischen Wandel vor Ort gestalten!
  • Das neue Haushaltsrecht. Von Kameralistik zur Doppik
  • Zeitmanagement für Gemeinderät_innen
  • Einführung in die Stadtentwicklungsplanung
  • Kommunale Sozialpolitik
  • Bürgerbeteiligung in der Kommune

Interesse?

Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg

Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung

Werastraße 24

70182 Stuttgart

E-Mail: info.stuttgart(at)fes.de

www.fes.de/de/fritz-erler-forum

 

Bild: von FEF 

Kommunale Politik gestalten

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Weiterbildungsangebote der Friedrich-Ebert-Stiftung für Ehrenamtliche und politisch Aktive

Sie sind engagiert im Ehrenamt und wollen sich fit machen für die wachsenden Anforderungen? Sie wollen sicher in der Öffentlichkeit auftreten und zielgerichtet mit Medien umgehen, weil Sie für Ihre Sache auch eine gute Figur machen wollen? Sie wollen Ihre persönlichen Fähigkeiten bei der Bewältigung von Konflikten und der Leitung von Gruppen ausbauen? Oder suchen Sie nach den geeigneten Methoden, Nachwuchskräften für Ihren Verein zu gewinnen und zu motivieren?

Hier finden Sie unser Angebot der BürgerAkademie – Kompetenztraining für ehrenamtlich kommunalpolitisch Engagierte

Auf den Punkt – Professionelle Pressemitteilungen

Aufmerksamkeit für die eigene Veranstaltung oder das eigene Thema erzeugen, die Presse motivieren, über Ihre Themen zu berichten. Dafür müssen Pressetexte interessant und verständlich geschrieben sein, die Botschaften kurz und präzise auf den Punkt gebracht werden.

Fr. 14. bis Sa. 15. September in Herrenberg

Anmeldung und Infos: www.fes.de/lnk/2018presseherrenberg

Trainerin: Ulrike Schnellbach, www.schreib-gut.de/

Interaktiv und abwechslungsreich! Moderne Veranstaltungsformate für lebendige Diskussionen im Verein

Wie organisiert man spannende Veranstaltungen und Diskussionen? Welche Formate eignen sich für welche Ziele? Mit interaktiven Formaten und modernen Methoden der Präsentation und Diskussionsführung können politische Debatten, aber auch eine Mitgliederversammlung zu lebendigen und gut besuchten Veranstaltungen werden.

Mo. 11. bis Di. 12. Juni in Bad Liebenzell

Trainerin: Dagmar Neubert-Wirtz

Anmeldung und Infos: www.fes.de/lnk/2018veranstaltungsformate

Interkulturelle Kommunikation

Der Schlüssel zu anderen Kulturen ist eine kultursensible Kommunikation. Zwischentöne wahrnehmen, Missverständnisse erkennen. Diese Kompetenzen helfen, andere Lebenswelten wertschätzend zu erschließen.

Fr. 22. bis Sa. 23. Juni in Ellwangen

Trainerin: Christina Schneider-Siemon

Anmeldung und Infos: www.fes.de/lnk/18interkulturellekommunikation

Organisatorisches

Beginn der Seminare ist jeweils um 14 Uhr. Ende der Seminare ist am Abreisetag um 17 Uhr.

Die detaillierten Programme zu den Seminaren der BürgerAkademie finden Sie unter „Veranstaltungen“ auf: www.fes.de/fritz-erler-forum

Bildungszeit

Das Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine anerkannte Bildungseinrichtung nach §10 Absatz 7 Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg (BzG BW). Die Seminare im Rahmen der BürgerAkademie sind Maßnahmen der beruflichen und politischen Weiterbildung. Teilnehmende können bis zu fünf Tage im Jahr Bildungszeit beantragen.

Weitere Informationen zur Bildungszeit finden Sie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Karlsruhe: www.fes.de/lnk/bildungszeit

 

 

Bild: von Fritz-Erler-Forum der FES  

Sozialdemokratie in Europa

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Die Europäische Union steht für gemeinsame Werte in Europa und ist ein langjähriger Garant für Frieden und Freiheit. Gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt, Demokratie, Nachhaltigkeit und ein gemeinsamer Markt kennzeichnen die EU. Angefangen mit der Eurokrise über die Flüchtlingskrise bis zum Brexit steht die Europäische Union jedoch derzeit vor immensen Herausforderungen. Diese haben in der EU existenzielle Fragen aufgeworfen: Welche Entwicklungspfade soll die Europäische Union in Zukunft verfolgen und welche Endgestalt soll sie annehmen?

Das Fritz-Erler-Forum regt den Dialog zwischen Bürger_innen, Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Medien und Wissenschaft an und will zeigen, dass die europäische Integration demokratisch, wirtschaftlich-sozial und außenpolitisch zuverlässig gestaltet werden kann. Und muss! Wir setzen bei den Sorgen der Bürger_innen an, identifizieren mit Entscheidungsträger_innen Positionen und machen alternative Politikansätze transparent. Wir debattieren mit Ihnen über eine „Politik für Europa“!

Weiterlesen bei Politik für Europa - 2017plus

Bild: von FEF 

Aus der Geschichte lernen

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Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatte, dem Anstieg rechtsextremer Gewalt- und Straftaten und des Erstarkens des Rechtspopulismus gewinnt die Auseinandersetzung mit antidemokratischen Strömungen an Brisanz. Rechtsextremismus und Rechtspopulismus gefährden jedes demokratische, auf den Prinzipien von Gleichwertigkeit und Menschenrechten basierende Gemeinwesen. Hierin sehen wir eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Die Arbeit gegen antidemokratische, fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Einstellungen bildet daher ein Schwerpunktthema des Fritz-Erler-Forums. Mit Podiumsdiskussionen, Schulungen und einer Ausstellung wollen wir bürgerschaftliches Engagement gegen aktuelle antidemokratische, extremistische und menschenverachtende Strömungen stärken und regen zu einer kritischen Beschäftigung mit der diktatorischen deutschen Vergangenheit im zwanzigsten Jahrhundert an.

Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen. Baden-Württemberg für Toleranz und Menschlichkeit“

Die Ausstellung informiert auf 16 Tafeln über die verschiedenen Facetten des Rechtsextremismus mit speziellem Fokus auf die Entwicklungen in der Region. Sie ist geeignet für Einzelbesucher, Schulklassen und Gruppen ab einem Alter von 14 Jahren. Bisher wurde die Ausstellung in Schulen, Hochschulen, Rathäusern, Landratsämtern, in Jugendhäusern und Gedenkstätten gezeigt. Durch geschulte Teamer der FES werden Schülerinnen und Schüler ihrer Schulen zu Ausstellungs-Guides ausgebildet, die Mitschüler und Interessierte fachkundig durch die Ausstellung führen. Die Ausstellung kann kostenlos entliehen werden. Weiter

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