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Neue Dimensionen der Weltinnenpolitik

Ringvorlesung aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Verleihung des Friedensnobelpreises an Bundeskanzler Willy Brandt

Mit der Ringvorlesung und dem ersten Willy-Brandt-Vortrag am 7. Dezember 2021 werden die von Willy Brandt ausgehenden Impulse einer internationalen Politik mit Blick auf heutige Herausforderungen beleuchtet und die Kompetenz einer intellektuell und wissenschaftlich basierten politischen Auseinandersetzung breit argumentativ aufgezeigt. Den politischen Referenzpunkt des 50-jährigen Jubiläums bildet die Veranstaltung „Friedenspolitik unserer Zeit“ am 8. Dezember 2021, die sich der Frage zuwendet, wie die Soziale Demokratie den europäischen Friedensauftrag in einer unübersichtlicheren Welt neu beleben kann.

Von der Weltinnenpolitik, ihren Spannungsfeldern und Weiterentwicklungen 1960 bis 2030

26. Oktober 2021 – 18.00 bis 19.30 Uhr

Willy Brandt entwarf seine Vorstellungen einer „Weltinnenpolitik“ im Kontext europäischer und weltweiter Spannungen als Kontrast zur vorhandenen Außenpolitik. Im Zentrum seiner internationalen Politik standen seit den 1960er-Jahren die Blockkonfrontation von Ost und West, die existenzielle Armut in den Ländern des Globalen Südens und die Auswirkungen zunehmender Umweltverschmutzung. Im 21. Jahrhundert erfährt das Konzept im politischen Programm der Global Governance und in der Agenda 2030 der Vereinten Nationen eine Weiterentwicklung.

Zum Auftakt unserer Ringvorlesung wird Professor Dr. Manuel Fröhlich einen Impulsvortrag zum Thema „Freiheit von Furcht und Not. Konzepte und Herausforderungen menschlicher Sicherheit und Weltinnenpolitik“ halten, an den sich eine Diskussion mit der Historikern PD Dr. Claudia Kemper und dem Publikum anschließt.

Prof. Dr. Manuel Fröhlich

Prof. Dr. Manuel Fröhlich

Manuel Fröhlich ist Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen und Außenpolitik an der Universität Trier. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Internationalen Organisationen und die Vereinten Nationen, Fragen der Globalisierung und der Global Governance sowie der politischen Philosophie und Ethik der internationalen Beziehungen. An der Universität Trier hat er den interdisziplinären Master-Studiengang „Internationale Beziehungen und Diplomatie“ gegründet. Fröhlich ist Mitherausgeber der „Zeitschrift für Politikwissenschaft“ und ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft. Er hat mehrere Ämter in Vorstand und Forschungsrat der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen wahrgenommen und gehört dem VN-politischen Beirat des Auswärtigen Amtes an.

PD Dr. Claudia Kemper

PD Dr. Claudia Kemper

Claudia Kemper ist Historikerin; seit 2021 wissenschaftliche Referentin am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. Zu ihren Arbeitsgebieten zählen u.a. die historische Friedens- und Konfliktforschung und Cold War Studies. Sie ist Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) und war von 2013 bis 2018 Sprecherin des Arbeitskreises Historische Friedens- und Konfliktforschung e.V. (AKHF). Sie habilitierte sich 2015 mit einer Arbeit über die anti-atomare Friedensbewegung der 1980er-Jahre und arbeitet schwerpunktmäßig zu NGOs, Friedensdebatten und -repräsentationen, Wissens- und Geschlechtergeschichte.


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Die Ringvorlesung ist eine Kooperationsveranstaltung von:

 

 

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