Der rote Faden

Soziale Demokratie in 700 Zeichen

Unser Messenger-Kanal versorgt dich mit Kurznachrichten zu relevanten politischen Debatten & wichtigen Jahrestagen. Aus dem Labyrinth der Informationen bereiten wir einen Aspekt auf. Täglich. kompakt. politisch – für dich auf den Punkt gebracht!

So funktioniert's

Anmelden

Der rote Faden kann über die Messenger-Apps Telegram oder Threema empfangen werden.

Eine dieser Apps muss vor Anmeldung auf deinem Smartphone installiert sein. Du kannst diese im Apple AppStore, im Google Play Store oder im Windows Phone Store herunterladen.

Rufe mit dem Smartphone diese Seite (www.fes.de/der-rote-faden) auf. Klicke im angezeigten Anmeldefenster auf den Link des bevorzugten Messengers. Befolge die angezeigte Anweisungen. Aktiviere den Nachrichtenversand, indem du im Chatfenster auf „Starten“ drückst.

Jetzt bist du automatisch für den roten Faden angemeldet. Solltest du nach der Anmeldung keine Willkommensnachricht erhalten, sende – je nach Auswahl – eine Telegram- oder Threema-Nachricht mit dem Wort START an diesen Kontakt. Deinen Namen musst du nicht angeben. Im Anschluss bekommst du eine Bestätigungsnachricht und bist nun für den roten Faden angemeldet.

Die nächste von uns versandte Nachricht erhältst du automatisch. Rückwirkend werden keine Nachrichten angezeigt.

Übrigens: Eine Übersicht der bereits versendeten Nachrichten findest du auf dieser Homepage.


Abmelden

Wenn du keine Nachrichten mehr erhalten möchtest, sende uns eine Nachricht mit dem Wort STOP. Du wirst dann umgehend aus dem Verteiler gelöscht. Außerdem erfolgt eine unwiderrufliche Löschung der personenbezogenen Daten innerhalb der in den Datenschutzhinweisen genannten Frist.
Nach erfolgreicher Abmeldung bekommst du eine Bestätigungsnachricht.

Ist das Angebot abgeschlossen, durch uns beendet oder durch dich abbestellt, werden die personenbezogenen Daten nach maximal sechs Wochen unwiderruflich gelöscht.

FAQ

Warum kann ich den roten Faden nicht per WhatsApp & Facebook-Messenger erhalten?

Wir haben uns bewusst für datenschutzsensible Messenger-Apps entschieden. Deshalb bieten wir den roten Faden auch nicht für Facebook-Messenger an. WhatsApp ändert zudem die Nutzungsbedingungen und schränkt den automatisierten Nachrichtenversand ab Dezember 2019 ein.

Wie lange dauert es, bis ich die erste Nachricht erhalte?

Nach deiner Anmeldung erhältst du eine Begrüßungsnachricht. Bei hoher Nachfrage kann es gegebenenfalls länger als 24 Stunden dauern, bis deine Mobilnummer im System erfasst wurde.

Wie oft und wann bekomme ich Nachrichten?

Wir versenden in der Regel montags bis freitags um 18.30 Uhr. An Feiertagen erhältst du keine Nachricht. Während der Schulferien macht unser Team auch Urlaub – wann genau, das teilen wir dir per Nachricht mit.

Bekomme ich Antworten, wenn ich dem Messenger-Team etwas schreibe?

Gerne kannst du uns Nachrichten senden. Diese sind für die anderen Teilnehmer_innen des Kanals nicht sichtbar. Deine Nachrichten werden vom Team der Akademie für Soziale Demokratie gelesen. Wir versuchen, so viele Nachrichten wie möglich zu beantworten, leider wird es aber nicht immer möglich sein, auf alle Nachrichten individuell zu reagieren. Für inhaltliche Fragen erreichst du uns auch über per E-Mail (der.roteFaden(at)fes.de)

Können andere Abonnent_innen meinen Kontakt oder meine Kontaktdaten sehen?

Nein, die anderen Teilnehmer_innen, die das Angebot nutzen, sehen deine Mobilnummer nicht und können dir auch keine Nachrichten senden.

Was passiert mit meiner Mobilnummer?

Deine Mobilnummer wird ausschließlich für Nachrichtenversand über den Kanal „der rote Faden“ genutzt und von uns nicht an Dritte weitergegeben. Deine Telefonnummer wird uns nur verschlüsselt angezeigt. Du erhältst von uns weder Werbung, noch Spam und wir werden dich auch nicht anrufen. Nach Abmeldung erfolgt eine unwiderrufliche Löschung der personenbezogenen Daten innerhalb der in den Datenschutzhinweisen genannten Frist.

Datenschutz

Für den Versand des roten Faden Broadcast nutzen wir den Dienst der Whappodo.com GmbH. Die Whappodo.com GmbH wird für den Service Deine Telefonnummer nutzen. Des Weiteren kann die Whappodo.com GmbH andere bei Telegram oder Threema hinterlegte personenbezogene Daten erheben, insbesondere den bei Telegram oder Threema hinterlegten Vor- und Nachnamen, das Endgerät, Profilbild und Nachrichten/Bilder, die Du über den entsprechenden Messenger an uns sendest. Die Daten bleiben so lange gespeichert, bis Du Dich von dem Broadcast abmeldest (siehe oben). Weitere Informationen sowie die Datenschutzerklärung findest Du auf Whappodo.com.

Für den Versand des Broadcast nutzt die Whappodo.com GmbH in unserem Auftrag die Messenger Dienste Telegram und Threema. Diese Anbieter erheben für die Erbringung des Broadcast-Dienstes eigenständig Daten. Zweck und Umfang der Datenerhebung durch Telegram und Threema kannst Du den jeweiligen Datenschutzerklärungen (s.u.) entnehmen. Dort erfährst Du auch, wie die erhobenen Daten von Telegram und Threema verarbeitet und genutzt werden und kannst Dich über deine Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Deiner Privatsphäre informieren.

Datenschutz – Messenger-App Telegram

Verantwortlicher im Sinne des DSGVO für den Messenger Telegram ist Telegram Messenger LLP, zuständige Aufsichtsbehörde nach DSGVO die britische Datenschutzaufsicht. Wir weisen darauf hin, dass Telegram auch im Rahmen der Nutzung des Broadcast Daten der Nutzer_innen in Drittländern außerhalb der EU speichert und mit anderen Diensten des Anbieters austauscht. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat hierauf keinen Einfluss.

Datenschutz – Messenger-App Threema

Verantwortlicher im Sinne des DSGVO für den Messenger Threema ist die Threema GmbH, zuständige Aufsichtsbehörde nach DSGVO die schweizerische Datenschutzaufsicht. Wir weisen darauf hin, dass Threema auch im Rahmen der Nutzung des Broadcast Daten der Nutzer_innen in Drittländern außerhalb der EU speichert und mit anderen Diensten des Anbieters austauscht. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat hierauf keinen Einfluss.


Nachrichtenhistorie

November 2019

29.11.2019
Lissabon – wie weiter?

Vor 10 Jahren trat der EU-Vertrag von Lissabon in Kraft: Aufwertung des Parlaments, Stärkung der Demokratie & Grundrechte, mehr Transparenz & Schaffung der ständigen Ratspräsidentschaft. Ein Erfolg – dennoch bröckelt der europ. Zusammenhalt.

Der rote Faden: EU weiter demokratisieren & soziales Europa stärken

• Stellung des Parlaments durch Initiativ- & volle Mitentscheidungsrechte aufwerten.

• Wahl des Parlaments nach transnationalen Wahllisten & europ. Wahlrecht.

• Bürger/innen mehr Mitsprachrechte geben, Öffentlichkeiten europäisieren.

• Europ. Sozialpakt & gemeinsame soziale Mindeststandards forcieren.
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28.11.2019
Besseres Klima für alle?

Kurz vor der Klimakonferenz in Madrid: Freitag gehen weltweit wieder Hunderttausende auf die Straße. Sie fordern: Klimaschutz jetzt!

Doch wie gelingt das politisch, jenseits von Protest & Krisenrhetorik?

Der rote Faden: Klimapolitik darf nicht spalten & muss langfristig das Vertrauen in die Demokratie stärken.

1. Gerechte Übergänge schaffen: Innovativ, frühzeitig & aktiv Strukturwandel gestalten.

2. Menschen beteiligen: Bündnisse in Nachbarschaft, Kommune & am Arbeitsplatz schmieden – gemeinsam Zukunftsbilder mit Aussicht auf ein besseres Leben entwerfen.

3. Nachhaltigkeit & Wohlstand zusammendenken: Abwägen wo, wie & wofür wirtschaftliches Wachstum entstehen soll.
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27.11.2019
Einsam oder gemeinsam?

Geopolitik – ein Gespenst geht wieder um in Europa. Von der Leyen beschwört die „wahrhaft geopolitische Kommission“. Macron klingt ähnlich. Doch die Geschichte – vom „Platz an der Sonne“ bis zur „Achse des Bösen“ – zeigt: Geopolitik klingt spannend, führt aber in die Irre. Die Konzepte sind zu schlicht.

Der rote Faden: Global regieren statt geopolitisch spalten!

• Keine nationalistische Ignoranz & Großmachtpolitik.

• Mehr int. Verantwortung, Partnerschaft & Zusammenarbeit.

• Dt. Mitgliedschaft in Sicherheitsrat & EU-Ratspräsidentschaft 2020 nutzen & „Allianz für den Multilateralismus“ stärken.
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26.11.2019
Haushalt 2020 – mehr oder weniger?

Diese Woche debattiert der Bundestag den Haushaltsentwurf 2020.

Der Medientenor: Schwächere Konjunktur = geringere Steuereinnahmen = weniger Spielraum. Tatsächlich wachsen die Steuereinnahmen laut Prognose weiter – nur schwächer als gedacht.

Die aktuelle Steuerschätzung: 2019 nimmt der Bund 328,2 Mrd. € ein. 2020 werden es 400 Mio. € mehr. Die Differenz zur Schätzung zuvor: 200 Mio. €.

Der rote Faden: Nicht Bange machen lassen!

• Klimaschutz & Infrastruktur: Notwendige Investitionen nicht aufschieben.

• Rente & Soziales: Zusätzliche Aufgaben über höhere Steuern auf hohe Einkommen & Vermögen finanzieren.

• Bei Konjunktureinbruch: Keynes bedenken – schwarze Null aufgeben.
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25.11.2019
Entwicklung ohne Frauen?

Morgen wäre Marie Schlei 100 Jahre alt geworden.

Schlei (SPD) war von 1976 bis 1978 Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Entwicklungszusammenarbeit kann Frauen schaden, wenn sie nicht gendersensibel ausgestaltet ist – mit dieser Erkenntnis sorgte sie für Aufsehen. Frauenförderung war für Schlei der Schlüssel zur Überwindung von Armut.

Ein Erfolg in Schleis Sinne: Die Verankerung von Ziel 5 in der UN-Agenda 2030: „Geschlechtergleichstellung erreichen & alle Frauen & Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.“

1984 gründeten die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen & Gewerkschafterinnen den Marie-Schlei-Verein. 1994 erhielt der Verein den ersten FES-Menschenrechtspreis.
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Dezember 2019

04.12.2019
Linkswende?

Morgen vor 50 Jahren: Die Jusos beschließen auf ihrem Bundeskongress in München die "Linkswende". Sie verstehen sich seitdem nicht mehr nur als Jugendorganisation der SPD, sondern als sozialistischer Richtungsverband.

Zentral: Die Doppelstrategie – aktiv & verankert in der Partei, aber auch in sozialen Bewegungen.

Der Kontext: Notstandsgesetze, Vietnamkrieg & Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit der Elterngeneration. Der Linksschwenk war geprägt von der Studierendenbewegung. Gleichzeitig öffnete er den Verband für Aktive in sozialen Bewegungen, protestierende Jugend & reformbereite außerparlamentarische Opposition.
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03.12.2019
Kein Schutz durch Barbara?

Morgen ist Sankt-Barbara-Tag. Sie ist Schutzpatronin der Bergleute. Gleichzeitig berät in Madrid die Klimakonferenz. Kumpel & Klima retten – geht beides?

Szenarioanalysen zeigen: Klimaneutral kann es 2050 in D genauso viele Jobs geben wie ohne Energie­wende. Mit Verlagerungen in den Branchen.

Der rote Faden: Energiewende politisch steuern!

• Übergang für Beschäftigte stärken: Qualifizierungs- & zusätzliche Angebote in betroffenen Branchen.

• Energiewandel umfassend vorantreiben: erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität & energetische Gebäudesanierung.

• Gute Arbeit sicherstellen: z. B. durch mehr Tarifbindung in der Bauwirtschaft.
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02.12.2019
Nato verteidigen?

Geburtstagsgipfel zum 70ten: Ab Morgen treffen sich die Nato-Staaten in London. Feierlaune wird kaum aufkommen. Zustand & Zukunft bereiten Sorgen.

Innerhalb der Sozialen Demokratie war die dt. Nato-Mitgliedschaft lange umstritten – von der Schumacher-SPD nach WK II bis in die 1990er-Jahre. In einer Welt mit starker & durchsetzungsfähiger UN wäre die NATO verzichtbar. Heute ist die dt. Mitgliedschaft unstrittig. Das Bündnis soll gestärkt werden. Warum?

Der rote Faden: Mitgestalten kann nur, wer mit am Tisch sitzt!

• Bis auf weiteres ist die Nato zur Verteidigung unverzichtbar.

• Falsches Selbstverständnis, Wettrüsten und Eskalationsspiralen – dem kann man von innen begegnen.
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