What´s left? Denkt mit uns die Gesellschaft von morgen!

Eine Debattenreihe der Friedrich-Ebert-Stiftung und des AK Philosophie der Sozialen Demokratie


12. September 2019 um 19 Uhr im Pfefferwerk (Haus 13)

Es ist längst noch nicht alles gesagt zum Thema Gerechtigkeit: Wir reden und denken weiter und blicken in die Zukunft: Welche Verantwortung haben wir für Gerechtigkeit in der Zukunft? Wie lassen sich eine gerechte Gesellschaft im Hier und Jetzt und Gerechtigkeit für junge und kommende Generationen verbinden?

Zum Einladungsflyer

Meldet Euch hier an und diskutiert mit!

Heutiges Handeln hat massive Auswirkungen für die Zukunft, nicht zuletzt in der Klimapolitik. Eine linke Gerechtigkeitsperspektive muss die Interessen der jungen, aber auch der kommenden Generationen mitdenken. Um diese zeitliche Dimension von Gerechtigkeit wird intensiv gerungen. Viele junge Menschen kritisieren, dass aktuelle Politik zentrale Zukunftsfragen vernachlässigt – von der Klimakrise über die Bildungspolitik bis hin zu der Frage, wie sich Vermögen, Einkommen und Lebenschancen zukünftig verteilen werden.

Was heißt Generationen-, Zukunfts- und Klimagerechtigkeit? Wie wird eine Gesellschaft den Interessen der jungen Generation gerecht? Was schulden wir zukünftigen Generationen – und warum? Wie kann eine linke Gesellschaftspolitik vermeintliche Konfliktlinien zwischen heutigen sozialen Herausforderungen und Gerechtigkeit in der Zukunft vereinbaren und in eine visionäre Erzählung der Sozialen Demokratie überführen?

Mit dabei sind Prof. Dr. Kirsten Meyer, HU Berlin, Autorin des Buches „Was schulden wir zukünftigen Generationen?“ und Delara Burkhardt, MdEP und stellv. Jusos-Bundesvorsitzende. Wir laden herzlich ein, mit uns zu diskutieren!

Stimmungsbild unserer letzten Diskussion

Was ist Gerechtigkeit für Dich?


Alle wollen sie und doch entzweit sie die Gemüter: Gerechtigkeit

Das Bedürfnis nach mehr Gerechtigkeit ist groß, das zeigen alle Umfragen. Bei der Frage, was denn eine gerechte Gesellschaft ausmacht, scheiden sich jedoch die Geister – auch innerhalb des linken politischen Lagers.

Die Soziale Demokratie steht seit jeher für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit. Was damit heute gemeint ist, ist vielen Menschen nicht mehr klar. Was ist gerecht in Zeiten, in denen sich die Gesellschaft rasant wandelt und individualisiert, der Sozialstaat aus verschiedenen Richtungen unter Druck gerät und sich klassische Solidaritätszusammenhänge auflösen?

Wie lassen sich Chancen-, Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit, Generationen-, Bildungs-, Klima- und Geschlechtergerechtigkeit in einer sozialdemokratischen Erzählung für Deutschland, Europa und die Welt verbinden?

In der zweiten Runde unserer Reihe What’s Left am 21. Februar 2019 haben wir uns auf die Suche nach einem zeitgemäßen linken Gerechtigkeitsentwurf begeben. Kevin Kühnert, Juso-Bundesvorsitzender, Prof. Dr. Stefan Gosepath Professor für praktische Philosophie an der FU Berlin und Katja Urbatsch von Arbeiterkind.de diskutierten im Fishbowl mit vielen engagierten Menschen über Idee und Realität der gerechten Gesellschaft.

Eindrücke aus der Debatte gibt’s hier in Film, Schrift und Bild!


Veranstaltungen

Rückblick: What's Left am 21. Februar 2019

Rückblick: What's Left am 21. Februar 2019

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Rückblick: What's Left am 28. Mai 2018

Rückblick: What's Left am 28. Mai 2018

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Ansprechpartner_innen:

Konzept:

Alina Fuchs, Forum Politik & Gesellschaft I alina.fuchs(at)fes.de

Jochen Dahm, Akademie für Soziale Demokratie I jochen.dahm(at)fes.de

Dr. Henning Hahn, AK Philosophie der Sozialen Demokratie

Organisation:

Ann-Kathrin Schwenkler I  ann-kathrin.schwenkler(at)fes.de

Kooperationspartner

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