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Dienstag, 01.02.22 - Online
keine Plätze frei

Umgang mit rechtspopulistischen und antidemokratischen Tendenzen an Schulen und außerschulischen Einrichtungen

Veranstaltungsnummer: 257793

Seminar ist voll belegt!
Weitere Anmeldungen sind für das gleiche Seminar am 02.03.2022 noch möglich!

Einladung zur Live-Onlineseminar:

Umgang mit rechtspopulistischen und antidemokratischen Tendenzen an Schulen und außerschulischen Einrichtungen

Seminarleitung: Ines Koenen, Kommunikationstrainerin

Pädagoginnen und Pädagogen sind herausgefordert, demokratische Bildungsziele neutral zu vermitteln – die Landesverfassungen und Schulgesetze der Länder sind eindeutig. Aber die aktuellen Debatten in der sich polarisierenden Gesellschaft stellen Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen vor die Aufgabe, auf Vorurteile, aggressive, verletzende und menschverachtende Meinungsäußerungen und antidemokratische Tendenzen zu reagieren. Schweigen, Bagatellisieren und Ignorieren sind keine Option, gefragt sind eine klare Haltung, Positionen sowie wirksame institutionelle Handlungsoptionen.
Schule ist mehrfach betroffen – zum einen tragen die Schüler_innen die Inhalte, Argumente in die Schule, zum anderen sind Eltern, Kolleg_innen, das direkte Umfeld der Schule Bestandteil der Problemlage.

Überreaktionen sowie Provokationen nicht auf den Leim zu gehen, sind ebenso wichtig wie das unbedingte Kontakt ZUM MENSCHEN ZU HALTEN: Der Mensch ist okay, Verhalten/Äußerung: nicht.
Orientierung dafür bieten Hausordnungen, schulische Leitbilder, abgestimmte Verhaltensweisen in Konfliktfällen. In diesem Seminar wird vermittelt, wie auf menschenverachtende und antidemokratische Tendenzen reagiert werden kann und trotzdem Kontroversität möglich ist. Es wird aktiv mit den Beispielen und Praxisfällen gearbeitet, die die Teilnehmenden aus der Schule und außerschulischen Bildungseinrichtungen mitbringen.

Auch Elemente der Zivilcourage und damit eine klare Haltung sind gefragt.
In diesem digitalen Training lernen Sie etwas über die Hintergründe und Strategien populistischer Störungen und über Verschwörungserzählungen.
Hilfreich für den Alltag sind die vermittelten passenden Kommunikations- und Fragetechniken, um klare Positionen zu äußern, sich zu schützen und die richtige (An-)Sprache zu finden. Auch die Gefühle sind wichtig - Empathie, eine direkte Ansprache und die Akzeptanz „schwieriger“ Positionen umfassen das Verhaltensrepertoire im Alltag. Ziel ist das Stärken der eigenen Kompetenz im Gegenargumentieren und Standhaftbleiben.

Inhalte: Schule/außerschulische Themen und Populismus

• Einordnen von Populismus: Definition und Erscheinungsformen

• Auswirkungen auf das System Schule und außerschulische Einrichtungen

• Der Beutelsbacher Konsens: Überwältigungsverbot/Konsens/Kontroverse

• Schulische Handlungsperspektiven

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Nach der Anmeldung erhalten Sie 3 bis 2 Tage vor der Veranstaltung eine Email mit den ZOOM-Zugangsdaten zur Veranstaltung.

Termin

Dienstag, 01.02.22
18:00-20:00 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online

Ansprechpartner_in

Matthias Eisel

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Sachsen
Burgstraße 25
04109 Leipzig
Tel. 0341-9602160 und -9602431, Fax 9605091
E-Mail: sachsen@fes.de

Friedrich-Ebert-Stiftung
Büro Dresden
Obergraben 17 A
01097 Dresden
Tel. 0351-80468-03 und -04, Fax 0351-80468-05
E-Mail: sachsen@fes.de

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