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Montag, 27.06.22 - Warschau, Polen
keine Plätze frei

Der Kniefall von Warschau - Gedenkstättenfahrt nach Polen - Wie kann eine neue Ostpolitik gestaltet werden?

Veranstaltungsnummer: 255928

"Am Abgrund der deutschen Geschichte und unter der Last der Millionen Ermordeten tat ich, was Menschen tun, wenn die Sprache versagt." Diese Worte stammen von Willy Brandt und beschreiben eine der eindrucksvollsten politischen Gesten des 20. Jahrhunderts: den Kniefall von Bundeskanzler Willy Brandt im Warschauer Ghetto. Wie kam es dazu, dass der Sozialdemokrat Brandt stellvertretend für sein Land mit dieser Geste um Vergebung bat? Das Seminar gibt einen Überblick über die historischen Hintergründe des Nationalsozialismus und des Widerstands gegen diesen. Die Biografie von Willy Brandt und die Geschichte des Warschauer Ghettos werden gemeinsam erarbeitet. Die Situation um 1970 - dem Jahr des Kniefalls - wird beleuchtet und die Auswirkungen bis heute werden diskutiert. Ebenso wird gefragt, welche Rolle Symbolik und Gesten in der Politik spielen. Vor Ort besuchen wir die Gedenkstätten und diskutieren mit Vertreter_innen der Zivilgesellschaft das deutsch-polnische Verhältnis.

#WillyBrandt #Polen #Versöhnung

Termin

Montag, 27.06.22 bis Freitag, 01.07.22
13:00 (erster Tag) bis 13:30 (letzter Tag)

Teilnahmepauschale
240

Veranstaltungsort

Królewska 11
Warschau, Polen

Ansprechpartner_in

Jochen Reeh-Schall

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Akademie für ArbeitnehmerWeiterbildung
Verena Maaz
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
Tel.: 0228 883 7155



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