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Mittwoch, 24.11.21 - Online
freie Plätze

Weibliche Genitalverstümmlung: Wie können wir wirksame Prävention leisten?

Veranstaltungsnummer: 254844

Jährlich erleiden etwa drei Millionen Mädchen ab dem Säuglingsalter eine Genitalverstümmelung. Es wird geschätzt, dass weltweit 200 Millionen beschnittene Frauen und Mädchen leben. Sowohl internationale staatliche als auch nichtstaatliche Organisationen verurteilen diese seit Jahrzehnten scharf, machen auf die körperlichen und psychischen Folgen der Frauen aufmerksam und setzen sich für die Beendigung der Verstümmelung ein. Die Hauptverbreitungsgebiete liegen zwar in West- und Nordostafrika sowie in Teilen Asiens, doch auch Europa und Deutschland sind von dem Problem betroffen.

Seit 2017 ist die Anzahl an betroffenen Frauen und Mädchen in Deutschland im Zuge der verstärkten Zuwanderung radikal gestiegen: Etwa 70.000 Frauen mussten eine solche Verstümmelung erleiden und 14.000 Mädchen sind davon bedroht.

Wie können Politik, Verbände und Zivilgesellschaft auf diese Entwicklung reagieren und die Frauen und Mädchen schützen? In welcher Weise muss Aufklärungsarbeit erfolgen, um in die entsprechenden kulturellen Kreise vorzudringen? Und wie können die betroffenen Frauen unterstützt und angemessen beraten werden? Diesen Fragen wollen wir zusammen mit unseren Gästen und unserem Publikum diskutieren. Sie sind herzlich zu unserer Online-Veranstaltung eingeladen.



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Termin

Mittwoch, 24.11.21
18:30-20:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Online

Ansprechpartner_in

Stephan Meuser

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Niedersachsen
Theaterstrasse 3
30159 Hannover
Tel. 0511-35770830 Fax. 0511-35770840

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