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Interview mit Nenad Šebek anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2013

Wer sich an das aufgeheizte Klima in der Region des »westlichen Balkan« um 1999 erinnert, kann ermessen, mit welchem Glauben, welcher Überzeugung das »Center for Democracy and Reconciliation in Southeast-Europe« (CDRSEE) sein »Gemeinsames Geschichtsprojekt« begann. Mit diesem seit 14 Jahren laufenden Projekt eröffnet der CDRSEE Schüler_innen und Lehrer_innen eigene Zugänge zur Geschichte der oft als »Pulverfass Balkan« betitelten Region, die »mehr Geschichte produziere, als sie verdauen könne«.

Die Widerstände gegen ihren Ansatz waren erwartungsgemäß groß, das berühmte »Bohren dicker Bretter« schreckte die Verantwortlichen und deren Unterstützer_innen jedoch nicht davon ab, ihr Ziel der Versöhnung und Demokratisierung zu verfolgen. Inzwischen haben sie zahlreiche Schüler_innen, Lehrer_innen und politisch Verantwortliche in den Ländern Südosteuropas davon überzeugt, dass historisches Wissen auf neue Arten vermittelt werden muss, wenn die gegenseitigen Stereotype und Vorurteile überwunden werden sollen.

Anlässlich der Verleihung des FES Menschenrechtspreises 2013 an den CDRSEE sprachen wir mit Geschäftsführer Nenad Šebek über die Chance einer gemeinsamen Geschichte.

Erfahren Sie mehr im Interview mit deutschem Voiceover oder im englischen Original:

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