03.12.2018

Über die Bedeutung der Qualität für eine gute gesundheitliche Versorgung

Expertinnen und Experten erarbeiten Empfehlungen für die Politik: Friedrich-Ebert-Stiftung legt Konzept zur Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen vor

Der aktuelle Koalitionsvertrag aus dem Jahr 2018 fordert, Qualität als eine Grundlage für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens hin zu einer sektorenübergreifenden Versorgung zu nutzen. Damit sind zahlreiche begriffliche, methodische, inhaltliche, rechtliche und strategische Anpassungen an die Qualitätsentwicklung notwendig.

In den vergangenen zwei Jahren hat eine Gruppe von ausgewiesenen Expertinnen und Experten an einem Positionspapier gearbeitet, das konkret aufzeigt, wie diese Neuorientierung zur Qualität gelingen kann. Die Gruppe gibt Empfehlungen zur Verankerung der Qualitätsentwicklung in der Steuerung des Gesundheitswesens und zeigt auf, welche internationalen Erfahrungen dafür genutzt werden können. Im Mittelpunkt steht das Ziel, das Gesundheitssystem weniger auf die Interessen der Institutionen, sondern stärker auf die Interessen der Patientinnen und Patienten auszurichten.

„Schon heute gibt es Möglichkeiten, die sektorenübergreifende Versorgung zu bewerten und zu steuern. Diese Möglichkeiten und Perspektiven für die Qualitätsentwicklung für diese künftige Versorgungsform zeigt das Papier auf“ so Severin Schmidt, Leiter des Gesprächskreises Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Diese Publikation reiht sich damit in Texte der FES zur Weiterentwicklung der Krankenhäuser (2013) sowie der sektorübergreifenden Versorgung (2017) ein und dient der praktischen Politikberatung.

In der Gruppe haben mitgearbeitet: Dr. Klaus Döbler (MDK Baden-Württemberg), Hedwig François-Kettner (Aktionsbündnis Patientensicherheit), Prof. Dr. Max Geraedts (Universität Marburg), Dr. Matthias Gruhl (Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg), Prof. Dr. David Klemperer (Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg), Prof. Dr. Matthias Schrappe (Universität Köln), Dr. Brigitte Sens, Prof. Dr. Christoph Straub (BARMER)

Download der Publikation

Ansprechpartner in der FES: Severin Schmidt / Tel.: 0228 883-8309

Weitere Informationen finden Sie hier


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