Friedrich-Ebert-Stiftung – Für Soziale Demokratie!

Leitbild

Die Friedrich-Ebert-Stiftung fördert mit ihren zahlreichen Institutionen und Partnerschaften die soziale Demokratie im In- und Ausland. Als eigenständige und unabhängige zivilgesellschaftliche Akteurin und parteinahe Stiftung forschen, informieren, beraten, fördern, bilden und vernetzen wir andere progressive Akteurinnen und Akteure auf allen Ebenen der Politik, kommunal bis global.

Wir verstehen uns als Zukunftsradar der sozialen Demokratie. Unser Kompass sind Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Unsere Prinzipien sind Gleichheit, Sicherheit, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit sowie Offenheit für Innovationen.

Ideell verbunden mit der Sozialdemokratie und der freien Gewerkschaftsbewegung denken und arbeiten und werben wir für eine solidarische Gesellschaft, die allen Menschen gleiche Chancen der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Teilhabe offeriert. Dazu bilden und befähigen wir alle, die für diese Ziele einstehen wollen.

Wir entwickeln zukunftsweisende Konzepte einer nachhaltig wachsenden Wirtschaft mit Guter Arbeit für alle. Ebenso eines Sozialstaates, der vorsorgend mehr Bildung und bessere Gesundheit ermöglicht, aber auch Armut bekämpft und die großen Lebensrisiken solidarisch absichert.

In Deutschland arbeiten wir auch dafür, dass unser Land in Europa und in der Welt Verantwortung für Frieden und sozialen Fortschritt übernimmt. In der Welt arbeiten wir an über 100 Auslandsstandorten für Solidarität, Gerechtigkeit, Wohlfahrt und Frieden, dies auch in Partnerschaft mit den großen Institutionen des Multilateralismus und der Völkerverständigung.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung engagiert sich für mehr Bildungsgerechtigkeit und fördert begabte und engagierte junge Menschen, insbesondere Studierende und Promovierende aus Arbeiter- und Einwandererfamilien.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung, gegründet 1925, gehört weltweit zu den traditionsreichsten politischen Stiftungen. Reichspräsident Friedrich Ebert gab ihr seinen Namen. Heute ist die FES auch das kollektive Gedächtnis der Sozialen Demokratie: Mit dem Archiv, unserer Bibliothek und zeitgeschichtlichen Projekten halten wir die historischen Wurzeln von Sozialdemokratie und Gewerkschaften lebendig und unterstützen die gesellschaftspolitische und historische Forschung.

Zum Selbstverständnis der Politischen Stiftungen

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung und die Hanns-Seidel-Stiftung haben ihr Selbstverständnis formuliert und ihren Standort bestimmt. Ihre gemeinsame Erklärung ist Selbstverpflichtung und Information der Öffentlichkeit zugleich.

Zusammenfassung der Gemeinsamen Erklärung

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung, Hanns-Seidel-Stiftung und die Heinrich-Böll-Stiftung sind die der Christlich Demokratischen Union Deutschlands, der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, der Freien Demokratischen Partei, der Christlich Sozialen Union in Bayern und der Bundespartei Bündnis 90 / Die Grünen nahe stehenden Politischen Stiftungen.

Mit der Wahrnehmung ihrer satzungsmäßigen Aufgaben wollen sie zur Gestaltung der Zukunft unseres Gemeinwesens beitragen. Ihre gesellschaftspolitische und demokratische Bildungsarbeit, Information und Politikberatung im In- und Ausland, die auf den Prinzipien der freiheitlich demokratischen Grundordnung aufbauen und den Grundsätzen der Solidarität, Subsidiarität und gegenseitigen Toleranz verpflichtet sind, haben insbesondere zum Ziel:

  • durch Vermittlung politischer Bildung die Beschäftigung der Bürger mit politischen Fragen anzuregen sowie ihr politisches Engagement zu fördern und zu vertiefen;
  • durch Wissenschaftsförderung, politische Forschung und Beratung Grundlagen politischen Handelns zu erarbeiten sowie den Dialog und Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Politik, Staat und Wirtschaft zu vertiefen;
  • die geschichtliche Entwicklung der Parteien sowie der politischen und sozialen  Bewegungen zu erforschen;
  • mit Stipendien und studienbegleitenden Programmen die wissenschaftliche Aus- und Fortbildung begabter junger Menschen zu fördern;
  • durch Veranstaltungen, Stipendien und Pflege und Erhalt von Kulturwerken Kunst und Kultur zu fördern;
  • durch Informationen und internationale Begegnungen die europäischen Einigungsbestrebungen zu unterstützen und zur Völkerverständigung beizutragen;
  • mit Programmen und Projekten entwicklungspolitische Hilfe zu leisten und zum Aufbau demokratischer, freiheitlicher und rechtsstaatlicher Strukturen, die den Menschen- und Bürgerrechten verpflichtet sind, beizutragen.

Es gehört zum Selbstverständnis der Politischen Stiftungen, ihre Ressourcen mit größtmöglichem Nutzen einzusetzen und darüber öffentlich Rechenschaft abzulegen.

Die Information der Öffentlichkeit über ihre Tätigkeit und die Verwendung ihrer Mittel ist eine selbstgesetzte Verpflichtung der Politischen Stiftungen und stärkt das öffentliche Vertrauen in ihre Arbeit. Auch aus diesem Grund sind die Politischen Stiftungen übereingekommen, die Empfehlungen der vom Bundespräsidenten berufenen Kommission unabhängiger Sachverständiger aufzugreifen, ohne insoweit auf eine etwaige gesetzliche Regelung zu warten.

In dieser gemeinsamen Erklärung stellen sie ihr Selbstverständnis insbesondere im Hinblick auf die staatliche Finanzierung ihrer Arbeit und die öffentliche Rechenschaftslegung dar.

Kontakt

Sie haben ein Anliegen und möchten uns kontaktieren? Hier finden Sie die nötigen Informationen.

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