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Mittwoch, 31.08.22 - Frankfurt am Main oder Online
freie Plätze

Deutsch denken! Die dunkle Seite der Dialektik

Veranstaltungsnummer: 261608

Durch die deutsche Geistesgeschichte zieht sich seit mehr als zweihundert Jahren eine problematische Linie. Am Anfang stehen Denker wie Fichte und Hegel, die die "deutsche Nation" preisen und von der "Ausländerei" abgrenzen. Kriegführung sei, so Hegel, notwendig, um die "sittliche Gesundheit der Völker" zu erhalten.

Über die Schaltstelle des Philosophen Bernard Willms zog sich diese Linie durch bis zu Protagonisten der Neuen Rechten wie Götz Kubitschek und Björn Höcke. "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch", warnte einst Bertolt Brecht. Zwar stehen die Denker der Frankfurter Schule in klarem Gegensatz zum Nationalismus und Bellizismus dieser dunkeldeutschen Traditionslinie. Aber öffnet, wer Hegel verehrt und dialektisches Denken bejaht, womöglich auch dem Irrationalismus seine Türen?

Diese These wollen wir überprüfen und den großen Fragen auf den Grund gehen: Gibt es eine dunkle Seite der Dialektik, die von Fichte und Hegel ausgeht und bis in die Gegenwart reicht? Und was bedeutet das im praktischen Umgang mit der Neuen Rechten von heute?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm. Sie haben die Möglichkeit zur Teilnahme vor Ort oder online.



Panels

19:00

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20:30

Online: Deutsch denken! Die dunkle Seite der Dialektik

online

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Präsenz: Deutsch denken! Die dunkle Seite der Dialektik

Frankfurt am Main


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Termin

Mittwoch, 31.08.22
19:00-20:30 Uhr

Teilnahmepauschale
keine

Veranstaltungsort

Römerberg 9
60311 Frankfurt am Main oder Online

Ansprechpartner_in

Simon Schüler-Klöckner

Kontaktanschrift

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro Hessen
Marktstraße10
65183 Wiesbaden
Tel. 0611-341415-0, Fax. 0611-341415-29



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