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Aktuelles

Weiterbildender Masterstudiengang Politisch-Historische Studien

Das zwei Jahre dauernde Programm startet jährlich im Januar und bietet Veranstaltungen in Bonn und Berlin, die von den Fächern Politik-, Geschichts- und Medienwissenschaft sowie zahlreichen renommierten Institutionen gestaltet werden.
Neben der Vertiefung fachlichen Wissens, bilden Methodik und Didaktik Schwerpunkte des Studiums. Absolventen erlangen den vollwertigen Abschluss Master of Arts und sind in der Lage Formate politisch-historischer Bildung und Vermittlung von der ersten Idee bis zur praktischen Umsetzung konzeptionell zu entwickeln und zu steuern.
Der Studiengang startet im Januar 2018. Bewerbungen sind bis zum 30. September 2017 möglich. Alle Informationen rund um den Studiengang, sowie zu Bewerbung und Ansprechpartnern finden Sie unter www.master-polhiststudien.de.

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Broschüre Masterstudiengang

100 Jahre Gründung der USPD

Am 6. April 1917 gründete sich in Gotha die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands, da Teile der SPD und ihrer Reichstagsfraktion nicht mehr an der seit Kriegsbeginn 1914 unterstützten ‚Burgfriedenspolitik‘ festhalten wollten. Während Anhänger der USPD nach ihrem Verständnis eines sozialistischen Internationalismus ein sofortiges und nötigenfalls revolutionäres Kriegsende befürworteten, hielt die Mehrheitssozialdemokratie an dem Ziel einer Parlamentarisierung des Reiches und eines Verständigungsfriedens mit den Alliierten fest. Damit führte der Streit über die Haltung zum Ersten Weltkrieg zur Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung – mit erheblichen Auswirkungen auf die Revolution von 1918/19 und auf die nachfolgende Weimarer Republik.

Der Weimarer Republik e.V. und die Forschungsstelle Weimarer Republik an der FSU Jena nehmen daher zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung die 100. Wiederkehr der Gründung der USPD zum Anlass, um im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums die Geschichte dieser Friktionen und historischen Interpretationen gemeinsam aufzugreifen und neu zu diskutieren.

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6. Kolloquium Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften

Das Kolloquium bringt einmal im Semester Historikerinnen und Historiker zusammen, die in der ganzen methodischen und theoretischen Vielfalt des Faches zur Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften forschen. Das bundesweit einladende Kolloquium bietet die Gelegenheit, historische, aber auch interdisziplinär angelegte Forschungen vom Dissertationskonzept bis zur Postdoc-Arbeit zur Diskussion zu stellen, es dient dem Austausch und der Vernetzung auf diesem Teilgebiet der Sozialgeschichte.
Semesterweise wechselnd findet das Kolloquium als Tagesveranstaltung am Institut für soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum (Stefan Berger), am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg (Dietmar Süß), der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (Thomas Welskopp und Klaus Weinhauer) sowie an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Knud Andresen) statt. Getragen und zudem finanziert wird das Kolloquium vom Kooperationsprojekt zur „Jüngeren und jüngsten Gewerkschaftsgeschichte“ von Friedrich-Ebert-Stiftung und Hans-Böckler-Stiftung.
Die beteiligten Lehrstühle, Institute und Stiftungen möchten mit dieser Kooperation Forschungen zur Geschichte der Arbeitswelt(en) anregen und fördern.

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Lesung: AUFBRECHEN – ANKOMMEN

Im Jahr 2015 befanden sich laut Angaben des Flüchtlingshilfswerkes der Vereinten Nationen UNHCR ca. 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Mehrere Hunderttausend Geflüchtete kamen in diesem Zeitraum nach Deutschland. Die gesellschaftlichen Veränderungen im Zuge dieser „Flüchtlingskrise“ werden von hitzigen Debatten und emotionalen Auseinandersetzungen über die Zukunft unseres Landes begleitet.

In der Lesung knüpfen die Rezitatoren an die deutsche Geschichte an und gehen in Berührung mit unserer Vergangenheit. Anhand Berichten und Gedichten von Menschen, die unterwegs sind oder waren, spüren sie den Konflikten, Schwierigkeiten und Fragen von Migration nach. Sie fragen nach Räumen für mögliche Zukunftspläne. Und sie denken über den Reichtum einer multikulturellen Gesellschaft nach.

Sie hören Gedichte und Texte von Hilde Domin, Else Lasker-Schüler, Anna Seghers, Mascha Kaleko, Carl Zuckmayer, Navid Kermani und Feridun Zaimoglu, Thomas Fischer, Najet Adouani, Hidir Elen Celik und Ilma Rakusa.

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Beobachtungen zu antidemokratischen Einstellungen und ihrer Erforschung
Workshop des Archivs der sozialen Demokratie am 23. November 2016

Nicht erst mit Aufkommen der Bewegung der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) sind Rechtspopulismus und Rechtsextremismus ein Thema der empirischen Sozialforschung. Die NPD erlebte ihren ersten Aufstieg nach der Gründung 1964 parallel zur Rezession von 1966/67 im Verlauf der Großen Koalition. In Folge gab es erst wieder in den 1980er-Jahren Zuwächse für die Republikaner und in den 2000er-Jahren konnten Rechtsextreme in einzelne Landesparlamente der Neuen Bundesländer einziehen.
Die jüngsten Erfolge rechtspopulistischer Parteien und die Umfrageergebnisse der "Alternative für Deutschland" lassen befürchten, dass 2017 auch eine rechtspopulistische Partei erfolgreich im Bundestag Mandate gewinnen könnte. Bereits jetzt hat der Aufschwung der Rechtspopulisten zu einer Atmosphäre geführt, in der auch die Anschläge auf Einrichtungen für Asylbewerber und Flüchtlinge empfindlich zugenommen haben. Das rechtsextreme Potenzial in Deutschland wurde bereits von den alliierten Befreiern Europas in Deutschland regelmäßig einem Screening mit Mitteln der Empirischen Sozialforschung unterzogen. Die Entwicklung der Empirischen Sozialforschung war insofern auch vom Menetekel des Wiedererstehens rechtsextremer Parteien geprägt. Deshalb nimmt sich der Workshop des Themas der Empirischen Sozialforschung als genuiner Demokratiewissenschaft an. Ausgehend von Ansätzen einer neuen Ideengeschichte fragt der Workshop nach Formen praxisbezogener Wissenschaften, deren Konzepte in der Politik Spuren hinterließen, Verwendung fanden und von der "Verwissenschaftlichung des Sozialen" (Lutz Raphael) zeugen.
In den zurückliegenden Jahren hat die Friedrich-Ebert-Stiftung mit den sogenannten Mitte-Studien auch eigene Forschungsergebnisse zum "Extremismus der Mitte" vorgelegt, die besonders aussagekräftig sind, was jüngste Formen des Populismus betrifft, wie zum Beispiel 2015 in einer eigenen Studie zum Rechtspopulismus im Rahmen der Mitte-Erhebungen. Das abschließende Panel zu aktuellen Tendenzen des Rechtspopulismus wurde um aktuelle Beobachtungen zum Wahlausgang in den USA erweitert.

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Weiterbildender Masterstudiengang Politisch-Historische Studien

Das zwei Jahre dauernde Programm startet jährlich im Januar und bietet Veranstaltungen in Bonn und Berlin, die von den Fächern Politik-, Geschichts- und Medienwissenschaft sowie zahlreichen renommierten Institutionen gestaltet werden.
Neben der Vertiefung fachlichen Wissens, bilden Methodik und Didaktik Schwerpunkte des Studiums. Absolventen erlangen den vollwertigen Abschluss Master of Arts und sind in der Lage Formate politisch-historischer Bildung und Vermittlung von der ersten Idee bis zur praktischen Umsetzung konzeptionell zu entwickeln und zu steuern.
Der Studiengang startet erstmals im Januar 2017. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober 2016 möglich. Alle Informationen rund um den Studiengang, sowie zu Bewerbung und Ansprechpartnern finden Sie unter www.master-polhiststudien.de.

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Broschüre Masterstudiengang

"VIII. Unternehmensgeschichtliche Kolloquium"

Das "VIII. Unternehmensgeschichtliche Kolloquium" beschäftigt sich mit dem Thema "Arbeitswelt im Wandel. Industrielle Arbeitsbeziehungen in 'Mitteldeutschland' zwischen Klassenkampf, Tarifpartnerschaft, sozialistischer Betriebsgemeinschaft und sozialer Marktwirtschaft 1815 2015". Das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung und die Horst-Springer-Stiftung für Neuere Geschichte Sachsens in der Friedrich-Ebert-Stiftung beteiligen sich dieses Jahr an dem vom Sächsischen Wirtschaftsarchiv, der TU Chemnitz und dem Thüringer Wirtschaftsarchiv organisiertem Kolloquium.

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Visualisierung der Korrespondenz von Wilhelm Sander

Die Erhebung und Verwendung deskriptiver Metadaten in Archiven ist bislang weitgehend auf die inhaltliche Beschreibung von Beständen und die darin befindlichen Verzeichnungseinheiten begrenzt. Am Beispiel der Korrespondenz von Wilhelm Sander sollen über diesen Umgang mit Metadaten hinaus weitere Verwendungsmöglichkeiten dargestellt werden. Dabei wurde der Geobrowser des DARIAH DE-Netzwerks für digitale Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Kulturwissenschaften verwendet, um die räumliche wie zeitliche Ausdehnung der Korrespondenz Sanders zu visualisieren. Die Übernahme und Weiterverarbeitung von Metadaten in Anwendungen wie dem Geobrowser ermöglichen die Entwicklung weiterer Forschungsfragen und die Diversifizierung der methodischen Ansätze. Ehedem zur Beschreibung der die Information beinhaltenden Verzeichnungseinheiten erhobene Metadaten erfahren damit einen Wandel und werden ihrerseits selbst zu Forschungsdaten aufgewertet. Dieser Paradigmenwechsel kommt nicht ohne Voraussetzungen aus, von denen die Verwendung von Normdaten eine zentrale ist. Das Projekt zur Visualisierung der Korrespondenz von Wilhelm Sander setzt sich beispielhaft in einem begrenzten Umfang mit diesen Fragen auseinander, die eingehender auf der 47. Konferenz der International Association of Labour History Institutions debattiert wurden.

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Demokratie und Remigration nach 1945
(Re-)Import demokratischer Ideen und Konzepte für die westdeutsche Politik und Verwaltung nach 1945


Nach 1945 mussten Wissenschaften und Politik neu ausgerichtet werden. Remigranten aus dem transatlantischen Raum und den westlichen Staaten hatten an diesem Prozess einen entscheidenden Anteil. Wie fanden die Remigranten zurück nach Westdeutschland und wie trugen sie zum Transfer der Vorstellungen einer „sine ira et studio“ arbeitenden Legislative
und Exekutive nach 1945 zurück in die Bundesrepublik Deutschland bei?

Dieser Wandlungsprozess hatte Promotoren, die von den westlichen Alliierten, namentlich den USA, bewusst unterstützt wurden. Bei diesen Promotoren handelte es sich insbesondere um demokratische, zumeist jüdische, Staatsdenker und Demokratiexperten, die nach 1933 Deutschland verlassen hatten und im Rahmen der sog. „Westernisierung“ die Demokratisierung der Bundesrepublik unterstütz ten. Sie trugen damit auch zur „intellektuellen Gründung“ der Bundesrepublik bei und vermittelten ihre Ideen etwa in der akademischen Lehre an ihre Schülerinnen und Schüler.

Die Tagung möchte explorativ einige der angesprochenen Aspekte dieses großen Themenkomplexes der Demokratiegeschichte nach 1945 untersuchen. Ausgehend von der These der „Verwissenschaftlichung des Sozialen“ (Lutz Raphael) sollen ausgesuchte Staats- und Verwaltungstheoretiker wie beispielsweise Ernst Fraenkel oder Fritz Morstein Marx als Experten der Demokratie in den Blick genommen werden. Die Tagung wird umrahmt von einer Lesung der Schriftstellerin Ursula Krechel unter dem Titel „Remigranten am Rande“.

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Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis 2016
24. Februar 2016 in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin


Das Kuratorium der Heinrich-August-und-Dörte-Winkler-Stiftung zur Förderung von Nachwuchshistorikern hat beschlossen, den nach dem deutsch-amerikanischen Historiker Hans Rosenberg (1904 –1988) benannten Hans-Rosenberg-Gedächtnispreis 2016 an die Historikerin Dr. Birgit Hofmann zu vergeben. Sie erhält den Preis für ihre Dissertation
„Der ‚Prager Frühling‘ und der Westen.
Frankreich und die Bundesrepublik in der internationalen Krise um die Tschechoslowakei 1968“
am Mittwoch, den 24. Februar 2016, 19.00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.

Preisverleihung mit anschließender Podiumsdiskussion
„Vom Nutzen und Nachteil der Realpolitik“ mit
Dr. Birgit Hofmann, Preisträgerin
Dr. Rolf Mützenich, MdB, stv. Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion für die Bereiche Außenpolitik, Verteidigung und Menschenrechte
Karsten D. Voigt, 1983 bis 1998 außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Professor Dr. Heinrich August Winkler, Historiker
Moderation: Dr. Klaus Wiegrefe, Journalist

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Kranzniederlegung zum 75. Todestag Philipp Scheidemanns am 29. Dezember

Aus Anlass des 75. Todestags Philipp Scheidemanns am 29. Dezember 2014 würdigten SPD-Bezirksvorsitzender Manfred Schaub und Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen den großen deutschen Sozialdemokraten mit einer Kranzniederlegung am Ehrengrab Scheidemanns auf den Kasseler Hauptfriedhof. Die Stadt Kassel und die SPD Hessen-Nord legten Kränze am Ehrengrab Scheidemanns, des ersten Reichsministerpräsidenten der Weimarer Republik und Kasseler Oberbürgermeisters von 1919 bis 1925 nieder. Oberbürgermeister Bertram Hilgen würdigte Scheidemann als großen deutschen und großen Sohn Kassels. Bezirksvorsitzender Manfred Schaub stellte besonders heraus, dass Philipp Scheidemann nicht nur ein begeisterter Anhänger der Republik gewesen sei sondern vor allem auch ein überzeugter Demokrat. Der Stellvertretende Vorsitzende der Kasseler SPD, Wolfgang Decker, verwies darauf, dass Scheidemann der das Schicksal der einfachen Leute aus eigener Erfahrung kannte und dieses deshalb bei seinem politischen Handeln immer im Blick hatte.

Tag der Archive in der Friedrich-Ebert-Stiftung

Anlässlich des 7. bundesweiten Tags der Archive 2014 gewährte auch die Bonner Friedrich-Ebert-Stiftung wieder Einblicke in die Geschichte der sozialen Demokratie und der internationalen Arbeiterbewegung.
Schulklassen und Privatpersonen nutzten die Gelegenheit, an einer Führung durch das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung teilzunehmen. Zu sehen gab es die beeindruckende Sammlung von Akten der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften, Nachlässe und Deposita von Personen des öffentlichen Lebens sowie Devotionalien, Orden und Ehrenzeichen, Gastgeschenke, Fahnen, Plakate, Flugblätter, Foto-, Film- und Tondokumente. Fundstücke des alltäglichen Arbeits- oder Privatlebens, wie zum Beispiel ein Liebesbrief von Rosa Luxemburg oder auch die Aktentaschen von Herbert Wehner haben hier einen würdigen Platz gefunden, ebenso wie der Arbeitstisch Willy Brandts.

Für die Schülerinnen und Schüler gab es im Lesesaal zudem einen Infostand zum Berufsbild „Archivar bzw. Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Archiv“ und per Begrüßungsvideo einen ersten „Rundgang durch das Archiv der sozialen Demokratie“. Hier wurde über Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten, die Aufgaben des Archivars, mögliche Archivsparten/-arbeitsplätze sowie die unterschiedlichen Archivaliengattungen informiert.
Beschrieben wurden auch die Stationen einer Akte: Von der technischen Bearbeitung zur Verhinderung von Rost oder sonstigem Verfall über das Umbetten, die dazugehörige Verzeichnung in der Datenbank FAUST bis zum ausgedruckten Findbuch. Als ein Beispiel der praktischen Arbeit konnten die Schülerinnen und Schüler sich an einer handschriftenkundlichen Übung versuchen.

Claus Arndt gestorben
Am 10. Februar 2014 ist Claus Arndt in Hamburg gestorben

Claus ArndtClaus Arndt studierte Rechtswissenschaft und begann sein politisches Engagement: Seit 1951 war er SPD-Mitglied und seit 1950 Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 1952 bis 1955 war. 1959 trat Arndt in den Hamburger Staatsdienst ein.

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100. Geburtstag Willy Brandt
Am 18. Dezember 2013 wäre Willy Brandt 100 Jahre alt geworden

Willy Brandt war Regierender Bürgermeister von Berlin, Parteivorsitzender der SPD und Bundeskanzler in der Regierung der sozial-liberalen Koalition (SPD und FDP).

Am 18. Dezember 1913 wurde Willy Brandt als Herbert Frahm in Lübeck geboren.

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Räumung des „Asylarchivs“
Letztes Kölner Archivgut verlässt Friedrich-Ebert-Stiftung

Vier Jahre nach dem katastrophalen Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln verließen am
29. August 2013 die letzten Archivalien die Magazinräume des Archivs der sozialen Demokratie (AdsD) der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn.

In einem Pressegespräch ließen Frau Dr. Anja Kruke, Leiterin des AdsD und Frau Dr. Bettina Schmidt-Czaia, Direktorin des Historischen Archivs der Stadt Köln, die Zeit der Kooperation Revue passieren und gaben Auskunft über die in den vergangenen Jahren geleisteten Arbeiten. Frau Dr. Schmidt-Czaja bedankte sich für die entgegengebrachte Solidarität und die kollegiale Unterstützung durch das AdsD.

Das zum Teil stark durchmischte und beschädigte Archivgut des Kölner Stadtarchivs war nach dem Einsturz am 3. Mai 2009 in 20 sogenannte „Asylarchive“ in ganz Deutschland verbracht worden. Rund 833 laufende Meter Archivgut in knapp 4.000 Kartons waren im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich Ebert Stiftung eingelagert und seit dem 4. Oktober 2011 von Fachkräften des Historischen Archivs erfasst worden. Insgesamt 48.894 Bergungseinheiten wurden mittels einer eigens dafür entwickelten Software erfasst, soweit möglich, ihrem Bestand zugeordnet und nun nach Köln zurückgeführt.

Ernst Breit gestorben

Friedrich-Ebert-Stiftung trauert um Ernst Breit

Lebensdaten: * 20.8.1924 † 22.2.2013

 

Am 22. Februar 2013 verstarb mit Ernst Breit eine der herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Gewerkschaftsbewegung der Nachkriegszeit.

 

 

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Vor 25 Jahren
27.08.1987: Papier „Der Streit der Ideologien und die gemeinsame Sicherheit“ von SPD und SED veröffentlicht

„Unsere weltgeschichtliche neue Situation besteht darin, daß die Menschheit nur noch gemeinsam überleben oder gemeinsam untergehen kann.“ Mit diesem Satz beginnt das Grundsatzpapier „Der Streit der Ideologien und die gemeinsame Sicherheit“. Wirklich neu war diese Situation 1987 nicht mehr, verfügten doch schon seit 1949 beide Parteien des Kalten Kriegs über Nuklearwaffen und spätestens die Wasserstoffbombentests der Jahre 1952-1954 hatten die menschheitsvernichtende Gewalt der neuen Waffen deutlich gemacht. Gänzlich neu war aber etwas anderes: Das Papier hatte bereits in seiner Entstehung die Mauer zwischen Ost und West überbrückt. Es wurde gemeinsam von SPD und SED herausgegeben. Wie kam es zu diesem ungewöhnlichen Dialog?

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Georg Leber gestorben

Friedrich-Ebert-Stiftung trauert um Kuratoriumsmitglied

Lebensdaten: * 7.10.1920 † 21.8.2012

Ein großer Sozialdemokrat ist im Alter von 91 Jahren gestorben..

Leber, der als "Soldatenvater" bekannt gewordene Verteidigungsminister, hat große Anerkennung über die Parteigrenzen hinweg erfahren.

 

 

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Vor 100 Jahren
Georg Eckert geboren

Kranzniederlegung zum 100. Geburtstag von Georg Eckert

Lebensdaten: * 14.8.1912 † 7.1.1974
Zu seinem 100. Geburtstag gedachte die Friedrich-Ebert-Stiftung Georg Eckert mit einer Kranzniederlegung auf dessen Grab auf dem Rhöndorfer Waldfriedhof nahe Bonn. Dr. Heike Christina Mätzing, Professor Dr. Dieter Dowe und Dr. Anja Kruke würdigten damit einen verdienten Sozialdemokraten, der schon als Student und später während des Krieges aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete.
Eckert, der sich zeitlebens für politische Bildung stark machte, gründete und leitete in Braunschweig das Internationale Schulbuchinstitut, wirkte als der erste Leiter des von ihm mit initiierten Instituts für Sozialgeschichte und gehört zu den Initiatoren der Internationalen Tagung der Historiker der Arbeiterbewegung in Linz/Österreich. Bereits Ende der 1950er Jahre war Eckert Mitglied im Kuratorium der Friedrich-Ebert-Stiftung. Von 1961 bis 1969 trug er die alleinige Verantwortung für das im Auftrag der Stiftung veröffentlichte Jahrbuch "Archiv für Sozialgeschichte". Mit der Gründung des Archivs der Friedrich-Ebert-Stiftung, des „Archivs der sozialen Demokratie“, setzte Eckert ein altes Vorhaben der SPD seit August Bebels Zeiten um. Georg Eckert wirkte darüber hinaus als Board-Mitglied des Internationalen Instituts für Sozialgeschichte in Amsterdam und als Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission.

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Vor 90 Jahren
Erstes Arbeiter Turn- und Sportfest in Leipzig

Frisch und frei, fröhlich und fromm sollten die Anhänger der von „Turnvater“ Friedrich Ludwig Jahn angestoßenen Turn-Bewegung sein. Da den meisten Arbeitern eine Aufnahme in die Vereine der deutschnationalen „Deutschen Turnerschaft“ verwehrt oder sie aus eigener Überzeugung abgelehnt wurde, entstanden um 1900 zahlreiche Arbeiterturnvereine. Im Mai 1893 schlossen sich diese zum „Arbeiter-Turnerbund“ zusammen. Nach dem Ersten Weltkrieg nannte sich der Dachverband 1919 in „Arbeiter-, Turn- und Sportbund“ um. Er konnte regen Zulauf verbuchen – gegen Ende der 1920er Jahre zählte er mehr als 700.000 Mitglieder. Anders als in vielen bürgerlichen Turnvereinen gab es hier zahlreiche Angebote für Frauen. Neben dem Spaß am Sport sollte auch das Klassenbewusstsein der Arbeiter und Arbeiterinnen geschult und gefördert werden.

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Vor 80 Jahren
20.07.1932: Staatsstreich in Preußen

„Alle Minister abgesetzt! Papen entfernt die gesamte preußische Staatsregierung.“ – So informierte der sozialdemokratische „Vorwärts“ am 21. Juli 1932 seine Leser über den „mit Gewalt“ ausgeführten Schlag gegen Preußen. Trotz ihres vehementen Protests wurden am 20. Juli Ministerpräsident Otto Braun und der preußische Minister des Innern Carl Severing und im Laufe des Tages die gesamte preußische Regierung ihrer Ämter enthoben. Die gesetzliche Grundlage für dieses Vorgehen war Artikel 48 der Weimarer Verfassung. Er räumte dem Reichspräsidenten das Recht ein, im Fall einer erheblichen Störung oder Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung die Grundrechte außer Kraft zu setzen und gegebenenfalls militärisch einzugreifen. Die Entmachtung der rot-schwarzen Regierung Preußens war schon am 14. Juli von Reichskanzler Franz von Papen und Reichsinnenminister Wilhelm von Gayl mit Reichspräsident Paul von Hindenburg abgeklärt worden. Man wartete nur noch auf den passenden Anlass.

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Download Frauen im Aufbruch - Politische Plakate

Diese Plakatausstellung zeigt die Werbung um die politische Beteiligung der Frauen in den drei wichtigen demokratischen politischen Umbrüchen des 20. Jahrhunderts.
Allgemeine Wahlaufrufe stehen dabei neben Werbeplakaten für verschiedene Parteien und Vereinigungen.

Download-Galerie Frauen im Aufbruch