Verbindungsstücke

Verbindungsstücke

Menschen mit Einwanderungsgeschichte blicken auf 30 Jahre Wiedervereinigung

Zum Arbeiten, Studieren oder Forschen aus aller Welt vor 1990 in die DDR oder die Bundesrepublik gekommen, haben Menschen mit Einwanderungsgeschichte eine besondere Perspektive auf die Deutsche Einheit. Für viele ist sie ein Wendepunkt in ihrer Biografie, für andere verknüpfen sich darin Geschichten ihres Herkunftslandes mit Deutschland. Nicht wenige haben die turbulente Zeit vor 30 Jahren aktiv mitgestaltet. Damals und heute - Identifikation und Solidarität verbinden sich in Gesprächen der Friedrich-Ebert-Stiftung mit sieben engagierten Persönlichkeiten zu einem Kaleidoskop, das eine andere Sichtweise auf diese Wegmarke deutscher Geschichte erlaubt.

Diese Geschichten können Sie ab dem 3. September hier verfolgen. Jeden Dienstag und Donnerstag erscheint eine neue Geschichte als Podcast und Kurzfilm. Bleiben Sie dran!

Kontakt

Projektleitung
Annette Schlicht
annette.schlicht(at)fes.de
030 - 269 35 7320

Redaktion
Nele Lämmer
nele.laemmer(at)fes.de
030 - 269 35 7331

Das Projekt

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Mit dem Projekt Verbindungsstücke trifft Susan Zare auf Deutsche, die wie sie zwischen Kulturen leben, und fühlt gemeinsam mit ihnen in eines der prägendsten Ereignisse der jüngeren Geschichte.

Susan Zare

Moderatorin, Sprecherin und Journalistin

Als Tochter einer Saarländerin und eines Iraners schlägt ihr Herz für beide Kulturen. 1991 tief im Westen, an der Grenze zu Frankreich geboren und aufgewachsen, schien das Ereignis der Deutschen Einheit in weiter Ferne.

Folge 1 mit Irena Rudolph-Kokot

Politikerin. Gewerkschaftlerin. Personalrätin. Das ist Irena Rudolph-Kokot. Sie wurde 1973 in Moskau geboren. In ihrer Jugend erlebte sie den Kontrast zwischen der DDR und der Sowjetunion. An dem Ort der friedlichen Revolution fühlen wir noch einmal in den Spirit der Vergangenheit - und sprechen auch über soziales Engagement.

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Folge 2 mit Dr. Maria de Jesus dos Santos Duran Kremer

Dr. Maria de Jesus dos Santos Duran Kremer ist ein Multitalent: Politikerin, Dolmetscherin, promovierte Archäologin - und engagiert sich seit Jahren im Bereich Integration. Für sie bedeutet Identifikation Portugiesin, Spanierin, Deutsche und - „Trierin" zu sein. Zur Zeit der Wende war sie Simultan-Dolmetscherin in der portugiesischen Kabine des Europa-Parlaments und hat den Prozess zur Deutschen Einheit hautnah erlebt.

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Folge 3 mit Antonis Polemitis

Antonis Polemitis ist 1943 in Paphos/Zypern geboren und lebt seit 1961 in Deutschland. Er reiste ein, um Elektrotechnik zu studieren. Seine Leidenschaft gilt dem traditionellen Instrument Bouzouki. Mit der Symbolfigur des Widerstands gegen die Militärdiktatur in Griechen land Mikis Theodorakis  ging er gemeinsam auf Tournee. Im Rosengarten von Neuss spricht er über Nikosia, die letzte geteilte Hauptstadt Europas. 

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Folge 4 mit Dr. Yasser Sabek

Dr. Yasser Sabek erlebt als Politiker in Berlin schon lange keine Grenzen mehr zwischen Ost und West. Bei Ausgrabungen in Ägypten knüpfte er Freundschaften zu DDR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und machte sich ab November 1990 als Archäologie- Student auf nach Berlin. Er zieht Verbindungen zu seiner Kindheit in Ägypten - und einer ganz eigenen Perspektive auf Brücken und Mauern.

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Folge 5 mit Stojan Gugutschkow

Auf fast 30 Jahre blickt Stojan Gugutschkow als Leiter des Referates für Migration und Integration in Leipzig zurück. Im Mai 1990 startete er als erster kommunaler Ausländerbeauftragter der östlichen Bundesländer. Er selbst ist in Bulgarien geboren und kam 1977 zum Germanistikstudium in die DDR. Im Johannapark in Leipzig, ganz in der Nähe seines Arbeitsplatzes am Rathaus, sprechen wir über Jahre des Umbruchs.

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