#InsideEU

Einblicke in Berichterstattung und Politik aus der EU-Hauptstadt Brüssel

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Foto des roten Teppichs im Forum des Europa-Gebäudes des Europäischen Rates mit den Flaggen der EU-Mitglieder im Hintergrund.
Urheber: Marcus Hammes

Hospitanzprogramm in Brüssel mit Einführungsseminar

Brüssel bietet als „Hauptstadt“ der EU ein spannendes Arbeitsumfeld für Journalist:innen. Ob intensive Verhandlungen zwischen Mitgliedstaaten, Entscheidungsprozesse in den europäischen Institutionen oder wegweisende Gesetzesinitiativen – es gibt täglich neue Anlässe für journalistische Berichterstattung. Doch wie schaffen es Journalist:innen, den Überblick zu behalten und die verschiedenen Interessen, die im komplexen System der EU aufeinandertreffen, ausreichend in ihrer Berichterstattung zu berücksichtigen? Wie berichten sie  nah an den Lebensrealitäten der europäischen Bürger:innen und machen ihnen die Bedeutung der EU für ihr tägliches Leben bewusst? Wie können Journalist:innen in der Hauptstadt Fuß fassen und die wirklich wichtigen Kontakte knüpfen?

Das EU-Hospitanzprogramm der Journalist:innen-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung liefert Antworten und bietet exklusive Einblicke in EU-Politik und -Berichterstattung! Es fand 2026 vom 11. bis 17. April in Brüssel statt. Nähere Informationen findest Du weiter unten auf dieser Seite.

 

Warum Brüssel ein zentraler Ort für Journalist:innen ist

Dr. Katarina Barley zum Verhältnis zwischen Politik und Medien


Bereite Dich in der Gruppe auf die Hospitanz vor 

Zweifelsohne: Europa ist kompliziert. In der Berichterstattung über die Europäische Union hat das Folgen. Private TV-Sender berichten nur sporadisch aus Brüssel, während sich andere Medien darauf beschränken, „EU-Bashing“ zu betreiben – ein pauschales Einschlagen auf alles, was aus Brüssel kommt. Das Einführungsseminar zeigt Alternativen auf. Du erhältst unerlässliches Wissen über die Europäische Union, ihre Entstehungsgeschichte und ihre Bedeutung für das Leben von 500 Millionen Europäer:innen. 

  • Fakten und Hintergründe zur Europäischen Union  
  • EU im Alltag der Europäer:innen 
  • Möglichkeiten kreativer Europa-Berichterstattung 
  • Tipps und Tricks zum schnellen EU-Faktenwissen 

Hospitieren am Puls Europas 

Die Seminargruppe dringt in Brüssel tief in den EU-Dschungel vor – der gar nicht so unübersichtlich ist, wie viele meinen. Aus journalistischer, fragender Perspektive lernen die Teilnehmenden die EU in ihren unterschiedlichsten Facetten kennen: Du besuchst das Parlament, das im Mittelpunkt der Woche steht, und kommst mit Abgeordneten, ihren Mitarbeiter:innen und Pressereferent:innen ins Gespräch. Es gibt wissenschaftliche Vorträge zur EU-Berichterstattung, Einblicke in das politische System der Gemeinschaft und Ausblicke auf Themen, über die berichtet werden kann. Auch in Seminarteilen, die sich kreativen Ansätzen für Deine journalistische Berichterstattung und wenig genutzten, aber ergiebigen Quellen für Deine Recherche widmen, kannst du praktische Erkenntnisse für Deine journalistische Arbeit gewinnen. Außerdem erwarten Dich Besuche in einer europäischen Redaktion, Fachvorträge bei der EU-Kommission, Gespräche mit Korrespondent:innen und Einblicke in die Arbeit der EU-Vertretung eines deutschen Bundeslandes sowie einer Lobbyorganisation.

Methoden

  • Impulsvorträge und Gruppendiskussionen
  • Exkursionen, Führungen und Praxisgespräche
  • Impulsreferate
  • Zeit für eigene Recherchen und Berichterstattung

Kompetenzgewinn

  • Du vertiefst Deine Kenntnisse über die historischen Daten und Ereignisse des europäischen Einigungsprozesses.
  • Du erhältst neues Wissen zum politischen System der EU und über das Europäische Parlament sowie die EU-Kommission.
  • Du bekommst Einblicke in Theorie und Praxis der Europa-Recherche und EU-Berichterstattung.
  • Du kannst an den Debatten über Demokratie und Öffentlichkeit in Europa kompetent teilnehmen.

Das EU-Hospitanzprogramm 2027

Das Hospitanzprogramm "Einblicke in EU-Politik und -Berichterstattung" wird 2027 gemeinsam mit einem Einführungsseminar in Brüssel erneut angeboten.

Nähere Informationen folgen im Herbst 2026.

Das sagen die Hospitant:innen:

Portraitfoto Charlotte Gross-Hohnacker
Urheber: FES/Christiane Wittenbecher

Charlotte Groß-Hohnacker, Alumna #InsideEU25

„Die Zeit in Brüssel hat mir gezeigt, wie greifbar Europa werden kann. Innerhalb einer Woche bekommt man Einblicke, die man sonst nie bekäme – in politische Prozesse, Institutionen und die Menschen dahinter.“

Portraitfoto Jonas Jordan
Urheber: FES/Christiane Wittenbecher

Jonas Jordan, Alumnus #InsideEU25

„Oft hört man: Das hat Brüssel so entschieden. Doch ,Brüssel‘ ist nicht eine Behörde, sondern das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen EU-Institutionen. Wie das funktioniert, habe ich während des Hospitanzprogramms gelernt.“

Portraitfoto Wanja Ebelsheiser
Urheber: FES/Christiane Wittenbecher

Wanja Ebelsheiser, Alumnus #InsideEU25

„Wer verstehen will, was Lobbyismus in Brüssel wirklich bedeutet, sollte sich für das hervorragend organisierte Hospitanzprogramm bewerben. Besonders wertvoll war auch der Austausch mit den anderen engagierten Teilnehmenden.“

Portraitfoto Lina Seliger
Urheber: FES/Christiane Wittenbecher

Lina Seliger, Alumna #InsideEU25

„Das Programm hat mir dabei geholfen, das undurchsichtige System der EU besser verstehen zu können. Dabei war besonders der Austausch mit verschiedenen Akteur:innen spannend.“

Foto einer Gruppe junger Alumni, die sich lachend an einem Tisch unterhalten.
Urheber: FES / Elias El Ghorchi

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Rückblicke

Teilnehmer des EU-Hospitanzprogrammes besuchen ein Fernsehstudio in Brüssel.
Urheber: Elias El Ghorchi

EU-Hospitanz 2022

EU-Parlament
Urheber: Moritz Baumann

EU-Hospitanz 2023

EU-Hospitanz 2019

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