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Dienstag, 26. Januar 2021, 18.00-21.00 Uhr

FILM IM GESPRÄCH

Käthe Kollwitz – Bilder eines Lebens
(DEFA 1987, ORWOCOLOR, 96 min)

Buch und Regie: Ralf Kirsten, Kamera: Otto Hanisch, Musik: Peter Gotthard, Darsteller: Fred Düren, Carmen Maja Antoni u.a.

Die Künstlerin Käthe Kollwitz (1867-1945) stand stets den sozialen Bewegungen nahe. Über eine Aneinanderreihung von Lebensstationen hinaus will der Film ihrem künstlerischen Impuls nachspüren und ihn in Beziehung zu den politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts setzen. Kollwitz wächst in Königsberg auf und studiert in Berlin, wo sie im damaligen Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg lebt. Sie fertigt Grafiken und Plastiken und unterrichtet an der Berliner Künstlerinnenschule. Im Ersten Weltkrieg verliert sie ihren Sohn und wird zur radikalen Pazifistin. 1932 unterzeichnet sie einen Appell gegen die Nationalsozialisten und wird nach der Machtübernahme aus der Akademie der Künste ausgeschlossen. Sie stirbt kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges. Eine darstellerische Glanzleitung von Jutta Wachowiak.

Gesprächspartnerin:  Jutta Wachowiak, geboren am 13. Dezember 1940 in Berlin. Von 1961 bis 1963 Schauspielausbildung an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Babelsberg. Nach den Stationen Hans-Otto-Theater Potsdam und Städtisches Theater Karl-Marx-Stadt kam sie 1970 an das Deutsche Theater. In über 35 Jahren Ensemblezugehörigkeit spielte sich Jutta Wachowiak in die Herzen des Publikums. Nach der Spielzeit 2004/05 wechselte sie an das Grillo-Theater Essen. Jutta Wachowiak war in zahlreichen Spiel- und Fernsehfilmen zu sehen und wurde mehrfach für Ihre Schauspielkunst ausgezeichnet.

Moderation:  Paul Werner Wagner

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