Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

Alberto Acosta spricht. im Hintergrund das FES-Logo

Buen Vivir – Vom Recht auf ein gutes Leben

Mittwoch, 22.04.15 18:00 bis 21:00 Rückblick
Neue Töne aus Lateinamerika in Veranstaltung und Videointerview mit Alberto Acosta
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Drei Personen im Gespräch.

Zwei Jahre nach Rana Plaza

Mittwoch, 22.04.15 17:30 bis 20:00 Rückblick
Globaler Textilhandel auf dem Prüfstand
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Fünf Frauen sitzen auf einer Bühne. Im Hintergrund der Titel der Veranstaltung "Zeit für Gerechtigkeit"

Arbeit in Teilzeit, Armut in Vollzeit?

Mittwoch, 22.04.15 11:00 bis 15:00 Rückblick
Altersarmut von Frauen in Deutschland
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»Transition Theater«: ZEITWOHLSTAND

Dienstag, 21.04.15 19:00 bis Mittwoch, 22.04.15 17:00 Rückblick
Theaterabend und -workshop erkunden unser Verhältnis zu Zeit, Wachstum uund Beschleunigung.
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Eine Gruppe von Personen mit Fokus auf einer Frau, die in ein Mikrofon spricht.

Sozialer Basisschutz: Mit Sicherheit Gerechtigkeit

Dienstag, 21.04.15 20:00 bis 21:30 Rückblick
Buchvorstellung und Diskussion
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Fünf Personen sitzen an Tischen mit Mikrofonen

Weg vom Öl – Energiewende im Nahen Osten?

Dienstag, 21.04.15 19:00 bis 20:30 Rückblick
Diskussion und Video-Interview über Kernkraft, Energie und Wandel im Nahen Osten.
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Ein Mann spricht, während zwei weitere neben ihm sitzen und zuhören.

Eine grüne, inklusive, ökonomische Transformation in Subsahara-Afrika

Dienstag, 21.04.15 18:00 bis 19:30 Rückblick
Wunschdenken oder machbar?
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Eine Frau trägt eine Schürze und steht an einem Tisch mit Backmaterialien. Sie erklärt einem Mann etwas in einem Buch.

Out of Soil

Dienstag, 21.04.15 18:00 bis Donnerstag, 23.04.15 21:00 Rückblick
Künstlerische Intervention
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Illustration mit kleinen Figuren und Diskussionspunkten. Ergebnis der ersten Diskussionsrunde: Wir brauchen Abkommen, die rechtsverbindlich sind: Freiwilligkeit reicht nicht aus.

Just Contracts

Montag, 20.04.15 12:00 bis 18:00 Rückblick
Konferenz über Investitionen in eine nachhaltige Zukunft
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Video: Gerechtigkeit in Arbeit

10.04.2017
 
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