Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

75 Jahre NRW - Podcast zur Geschichte Nordrhein-Westfalens

Podcast
 

Schicksalswahl für Europa? Frankreich vor den Präsidentschaftswahlen

Mittwoch, 23.03.22 17:30 bis Donnerstag, 24.02.22 11:48 Online Veranstaltung, Rückblick, Presse
Am 10. April 2022 finden die Präsidentschaftswahlen in Frankreich statt. Voraussichtlich wird niemand der Kandidatinnen und Kandidaten im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit erreichen. Es kommt also auf die Stichwahl am 24. April an.
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Internationaler FES Frauentag 2022 - Geschlechtergericht aus der Krise

24.02.2022 Publikation, News, Presse
Der Internationale Frauentag steht vor der Tür - dieses Jahr wird er in den Women7-Gipfel der deutschen G7-Präsidentschaft eingerahmt.
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Frieden und Sicherheit - Sicherheitsradar 2022

24.02.2022 Publikation, News, Presse
Wie sehen Bürgerinnen und Bürger aus dem OSZE-Raum Frieden und Sicherheit in Europa? Was erwarten sie von ihren politischen Entscheidungsträger_innen und welche Spielräume billigen sie ihnen zu? Welche Aspekte des Ukraine-Konflikts lassen sich aus...
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Studie: Die Übergangenen

24.02.2022 Publikation, News, Presse
Die anstehenden Veränderungen bedingt durch die Klimakrise und andere globale Herausforderungen sind nicht nur Schicksal, sondern bieten auch Chancen. Die hier vorgestellte Studie des Progressiven Zentrums in Kooperation mit der...
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Der Digitale Kompass 2030: ein kapitaler Fehler?

24.02.2022 News, Blog, Bildung, Arbeit, Digitalisierung, Digitalisierung
Blogbeitrag von Sabine Pfeiffer
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Frei Heil und Davidstern: Jüdische Arbeitersportvereine 1919–1933

24.02.2022 Denkanstoß Geschichte, Jüdisches Leben
Die deutsche und weltweite Geschichtsforschung zum jüdischen Sport floriert in den letzten Jahren wie nie zuvor. Neben der Vergangenheitsbewältigung mehrerer Vereine, die sowohl ihre jüdische wie ihre Tätergeschichte vor und während der NS-Zeit...
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"Das ist eine vollumfängliche Invasion"

24.02.2022 Interview, Zeitenwende Frieden und Sicherheit
Unser Büroleiter in Kiew, Marcel Röthig, hat den Einmarsch Russlands in die Ukraine im RBB Inforadio scharf kritisiert. Es handele sich um eine "unprovozierte Attacke auf ein friedliches Land."
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Demonstrierende mit Schildern in den Händen "Stop War Stop Putin" und Eine Ukraine Flagge in einer Herzform.

"Wir erleben eine der dunkelsten Stunden für Europa"

25.02.2022
Unser Vorsitzender Martin Schulz äußert sich zum Angriffskrieg auf die Ukraine.
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"Wir werden gemeinsam dieses Land wieder aufbauen" Interview mit Marcel Röthig im Inforadio

27.02.2022 Frieden und Sicherheit, Zeitenwende Frieden und Sicherheit
Unser Büroleiter ist aus Sicherheitsgründen nach Deutschland zurückgekehrt. Dass die Ukraine nach dem Krieg zu einem russischen Satellitenstaat wird, glaubt er nicht. Mehr dazu im RBB Inforadio.
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