Gerechte Steuern

Das Geld, das der Staat für seine Aufgabenerfüllung benötigt, beispielsweise für die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen, für die Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge oder auch für öffentliche Investitionen, fällt nicht vom Himmel. Vielmehr sind die Steuern in den meisten Ländern die wichtigste staatliche Einnahmequelle zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben auf allen Ebenen. Wenn Steuern hinterzogen oder umgangen werden, ist das nicht nur ungerecht, sondern es fehlen der Gemeinschaft dann auch dringend benötigte Finanzmittel.

 

Daneben haben Steuern eine lenkende Wirkung. Denn der Staat kann mit ihrer Hilfe ein sozial und ökologisch nachhaltiges Handeln fördern, indem er zum Beispiel den Ausbau erneuerbarer Energien steuerlich begünstigt oder den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid mit einer Steuer belastet. Zudem kann er höhere Einkommen sowie hohe Erbschaften und Vermögen stärker besteuern, um auf diese Weise die soziale Ungleichheit zu senken. Ein ungerechtes Steuersystem hingegen lässt die soziale Schere auseinandergehen und gefährdet dadurch nicht nur die Demokratie und den Zusammenhalt in der Gesellschaft, sondern schwächt auch die Wirtschaftsentwicklung.

 

Eine gerechte Steuerpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass starke Schultern eine höhere Steuerlast tragen, d.h. dass diejenigen, die mehr haben, mehr Verantwortung bei der Finanzierung des Gemeinwesens übernehmen. Steuersenkungen zugunsten höherer Einkommen und Vermögen wirken dieser Maxime entgegen. Ein gerechtes Steuersystem schafft zudem Transparenz und verhindert Steuervermeidung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Dort wo sich Fehlentwicklungen zeigen, sind daher Reformen angebracht, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt. 

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Flucht und Migration

28.04.2016 Displacement, Migration, Integration, Flucht, Migration, Integration
 

Friedrich-Ebert-Stiftung stärkt Kooperation mit Bangladesch

29.04.2016 Pressemitteilung
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat am 26. April 2016 ein Kooperationsabkommen mit dem Außenministerium von Bangladesch geschlossen. Shahidul Haque, ranghoher Diplomat seines Landes, und Michael Sommer, stellvertretender Vorsitzender der...
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Arbeit 4.0 - Zukunft der Arbeit. Zukunftsdiskurse in Bonn. Am 2. Mai 2016.

Zukunftsdiskurse in Bonn: Arbeit 4.0 - Die Zukunft der Arbeit

02.05.2016 Rückblick, Wirtschaft von Morgen
Unter dem Schlagwort "Industrie 4.0" ist die Vernetzung der virtuellen Welt mit der (physischen) Welt der industriellen Produktion gemeint.
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Zukunftsdiskurse in Bonn

02.05.2016 News
 
#1 Facharbeit 4.0. Was können Ausbildung und Weiterbildung in der vierten industriellen Revolution leisten? Fachdialog am 3. Mai um 18 Uhr in Bielefeld.

#1 Facharbeit 4.0 - Was können Ausbildung und Weiterbildung in der vierten industriellen Revolution leisten?

03.05.2016 Rückblick, Digitalisierung, Wirtschaft von Morgen
Eine Veranstaltung aus der Reihe "Zukunft der Arbeit".
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Tagung zu Nichtwähler_innen, Wahlbeteiligung und Radikalisierung | Neue Mitte-Studie der FES im November

03.05.2016 Pressemitteilung
Eine Fachtagung der FES am 31. Mai stellt Ergebnisse der Erforschung von Nichtwähler_innen vor. Diese basieren teilweise auf den Daten der "Mitte-Studie" der FES von 2014. Eine neue "Mitte Studie" erscheint im November. Schwerpunkte darin: Die...
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Die Novellierung des sächsschen Schulgesetzes: Eigenverantwortliche Schulen ermöglichen

03.05.2016 News
 

Miteinander leben in Paderborn

Dienstag, 03.05.16 18:00 Paderborn YB, Rückblick
 

Ankommen in Deutschland – Fotografien zu Flucht, Asyl und Integration

04.05.2016 Pressemitteilung
Die jüngsten Fluchtbewegungen haben das Archiv der sozialen Demokratie der FES (AdsD) bewegt, das Leben von Geflüchteten in Deutschland seit Ende des Zweiten Weltkrieges zum Thema zu machen. Die Ausstellung steht für Ausleihen zur Verfügung. Sie...
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Preisverleihung "Das politische Buch"

04.05.2016 Presseeinladung
„Zum Töten bereit. Warum deutsche Jugendliche in den Dschihad ziehen“ - Preis "Das politische Buch" geht an Lamya Kaddor Preisverleihung am Dienstag, 10. Mai 2016, 18 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin
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